Bauland immer teurer
TRIER. Unbebaute Wohngrundstücke in Trier wurden in den letzten zwei Jahren um durchschnittlich zehn Prozent teurer.
Dieser Trend gilt nach der Bodenrichtwertübersicht 2010 des Gutachterausschusses für Grundstücke in allen Neubaugebieten der Stadt. Zum 1. Januar 2010 kostete ein Quadratmeter Wohnbauland in Euren 220, auf dem Petrisberg und in Tarforst 210 Euro. Etwas niedriger waren die Preise in Neubaugebieten in Pfalzel und Irsch mit jeweils 170 Euro.
Mit dem Preisanstieg setzt sich ein Trend der vergangenen Jahre fort. Im Unterschied zu Wohnbaugrundstücken richten sich die Preise für zentrale Innenstadtlagen nach den dort zu erzielenden Ladenmieten. Sie hängen direkt mit der Entwicklung des Verbraucherindexes zusammen. In Geschäftslagen der Fußgängerzone werden derzeit die höchsten Trierer Bodenpreise gezahlt. Die Bodenrichtwerte sind durchschnittliche Lagedaten für Grundstücke mit gleichen Nutzungs- und Wertverhältnissen innerhalb bestimmter Zonen. Der Gutachterausschuss als unabhängiges Expertengremium beschließt sie alle zwei Jahre auf der Basis der abgeschlossenen Kaufverträge.
Der Bericht 2010 bietet als Neuerung unter anderem Preisübersichten zu privaten Waldgrundstücken und Kleingärten. Hintergrund sind gesetzliche Vorgaben, die Bodenrichtwerte vor allem wegen Änderungen der Erbschafts- und Schenkungssteuer noch flächendeckender zu dokumentieren.
Die Übersicht der Bodenrichtwerte kann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses im städtischen Amt für Bodenmanagement und Geoinformation. (Hindenburgstraße 2) eingesehen werden. Detaillierte Infos im Internet unter www.gutachterausschuss.trier.de.
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