Kunst und Religion heute
TRIER. Bei der nächsten Matinee des Theologischen Quartetts spricht Guido Schlimbach über “Kunst und Religion im 21. Jahrhundert”. Der Vortrag findet am 7. März um 11 Uhr im Palais Walderdorff statt.
Guido Schlimbach ist katholischer Theologe, Publizist und freier Kurator von Kunstausstellungen. Seit vielen Jahren wirkt er in der Kölner Kunst-Station St. Peter. Sein Buch “Für einen lange währendenAugenblick” gibt einen gewichtigen Beitrag zur schwierigen Verhältnisbestimmung von Kunst und Religion in unserer Zeit.
Schlimbach arbeitete mit Friedhelm Mennekes in der GeÂmeinde St. Peter, der dort 1987 ein Zentrum für zeitgenössische Kunst und Musik gründete. Von dort gehen entscheidende Impulse zur Verhältnisbestimmung von Religion und Kunst aus. Die Kunst-Station erregt seit vielen Jahren Aufsehen durch Ausstellungen im Sakralraum.
Die Stadt Köln bietet einige Beispiele für das Spannungsfeld zwischen Religion und Kunst im 21. Jahrhundert: Eine Altarskulptur von Eduardo Chillida in St. Peter musste auf Veranlassung Roms beseitigt werden. Gegen den Willen des Kölner Erzbischofs wurde hingegen das neue, von Gerhard Richter entworfene Fenster im Kölner Dom realisiert.
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