Gemeinsam mehr erreichen
Auf den Schreibtischen stehen nur Computer, die Regale sind leer. Bisher wirken die neuen Räume der Energieagentur Region Trier wie der Ausstellungsbereich eines Möbelgeschäfts. Bald dürften sich die Büros jedoch mit mehr Leben füllen. Denn heute wurden im Haus des Umweltzentrums in der Cläre-Prem-Straße 1 die Energieagentur offiziell vorgestellt und ein Kooperationsvertrag mit den Sparkassen der Region und den Volks- und Raiffeisenbanken des Eifelkreises Bitburg-Prüm und des Landkreises Vulkaneifel unterzeichnet.
TRIER. Dass es sich bei der Energieagentur Region Trier um das “erste große gemeinsame Projekt der Region” handelt, wie es OB Klaus Jensen nennt, erkennt man an der Teilnehmerliste und daran, dass der Raum für die Präsentation der Einrichtung aus allen Nähten platzt. Vertreter der Landkreise Bernkastel-Wittlich, Trier-Saarburg, Vulkaneifel, des Eifelskreises Bitburg-Prüm, der Stadt Trier, der Stadtwerke Trier (SWT), der RWE, der Handwerkskammer und des Fördervereins, die die Energieagentur Ende vergangenen Jahres gegründet haben, sind für die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags mit den Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken aus der Region zusammengekommen.
Die Agentur, die neuer Mieter im Haus des Umweltzentrums in der Cläre-Prem-Straße ist, soll eine Anlaufstelle zu den Themen “Energieeinsparung”, “Energieeffizienz” und “Energieerzeugung” sein. Man sehe sich jedoch als Partner und nicht als Konkurrent von Energieberatern und anderen Sachverständigen, betont Geschäftsführer Achim Hill. “Wir verstehen uns als Schnittstelle, an der alle Informationen zu Energiethemen zusammenlaufen.”
Ein Ziel sei es, bis zum Jahr 2025 von einer energieimportierenden Region zu einer energieexportierenden Region zu werden. Für das Heizen von Gebäuden werden derzeit 250 Millionen Euro aufgewendet. Davon fließen 212 Millionen Euro in andere Teile Deutschlands und ins Ausland. Um das Vorhaben, in 15 Jahren Energielieferant und nicht mehr -bezieher zu sein, zu erreichen, wird zunächst ein Energieplan für die Region erstellt. Aus einer Analyse der Stärken und Schwächen beim Energieverbrauch und bei der Energieerzeugung soll eine Strategie erarbeitet werden, die man anschließend mit Aktionen, Projekten und Programmen umsetzen will.
Dazu gehören unter anderem die Information und Beratung von Bürgern, Unternehmen und Kommunen zu energetischer Sanierung, Energieeinsparung und erneuerbaren Energien und die Vernetzung von Energieberatern und anderen “Energieakteuren”. Darüber hinaus will die Agentur die Zusammenarbeit mit vergleichbaren Einrichtungen suchen, Workshops anbieten, an Kampagnen teilnehmen und Förderprogramme mitentwickeln.
Finanziert wird die Energieagentur durch die Gesellschafter, durch EU-Fördermittel und durch die Sparkassen der Region und die Volks- und Raiffeisenbanken des Eifelkreises Bitburg-Prüm und des Landkreises Vukaneifel, deren Beteiligung heute besiegelt wurde. “Der Regionalbezug hat für uns einen hohen Stellenwert”, sagt Remigius Kühnen, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Trier. “Wir möchten zur wirtschaftlichen Förderung der Region beitragen.”
In der Energieagentur sollen alle Fäden im Energiebereich zusammenlaufen. “Gemeinsam bringen wir mehr PS auf die Straße”, so Dr. Olaf Hornfeck von der SWT. “Es bringt mehr, wenn nicht jeder für sich alleine unterwegs ist.”





9. März 2010 (19:31 Uhr)
Ich frage mich: Wieso unterrichtet das Aufsichtsratmitglied der “Grünen” bei der swt Trier nicht über diesen Sachverhalt. (Gerd Dahm?) Stadt Trier: 26.ooo, …Genossenschaftsbanker u. Sparkassen: 103.280, SWT/ RWE: 150.000…EU-Zuschuss: 83.333 Tausend.
Ich frage: SWT/RWE oderRWE/SWT? Wer treibt`s hier mit wem?
EU-Zuschuss: 83.333??? Wieso das? Wieso soll die EU Geld zuschiessen, damit alles unter Kontrolle von RWE bleibt? Die “Grünen”passen nicht mehr auf. – Was gibts so als Mitglied im Aufsichtsrat?