Wechsel im Eintracht-Vorstand

TRIER. Bei der Jahreshauptversammlung von Eintracht Trier wurden gestern Abend einige personelle Veränderungen vollzogen. So gibt es unter anderem einen Wechsel im Vorstand.

Für Robert Bläsius, der nach vierjähriger Amtszeit aus beruflichen Gründen ausschied, wählten die 67 stimmberechtigten Mitglieder den 45-jährigen Trierer Unternehmer Roman Gottschalk – bislang Mitglied des Aufsichtsrates – ins Führungsgremium des Vereins, dem weiterhin Ernst Wilhelmi und Harry Thiele angehören. Für Gottschalk rückte Robert Bläsius in den Aufsichtsrat. Außerdem wurde Rechtsanwalt Alexander Bergweiler in dieses Gremium gewählt. Werner Schaack hatte hierfür nicht mehr kandidiert.

Vorstandsmitglied Wilhelmi gab den Mitgliedern bekannt, dass Reinhold Breu inzwischen mit einem Cheftrainer-Vertrag bis zum 30. Juni 2012 ausgestattet worden ist. Ende Februar hatte er die Nachfolge des beurlaubten Mario Basler angetreten.

Bedingt durch Zusatzeinnahmen im DFB-Pokal von 900.000 Euro (der SVE stieß im Herbst bis ins Achtelfinale vor) wird der Verein voraussichtlich Mitte 2011 entschuldet sein. Große Sprünge kann die Eintracht aber nicht machen: Der Etatansatz für die kommende Saison beträgt derzeit 1,6 Millionen Euro und liegt damit wegen zurückgegangener Sponsorengelder eine Viertelmillion Euro unter dem ursprünglichen Ansatz für diese Spielzeit.

Mehr denn je will der SVE auf den Nachwuchs und einheimische Kräfte setzen. “Ohne erfahrene, auswärtige Leute geht es natürlich nicht. Diese müssen aber bezahlbar sein”, betonte Vorstandsmitglied Wilhelmi.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden einige langjährige Mitglieder für ihre Treue zum Verein geehrt, darunter der frühere SVE-Spieler und Trainer Klaus Müller, der seit 60 Jahren Eintrachtler ist.

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