Weiterhin Zirkus in Trier – auch mit Wildtieren

In Trier wird es in den nächsten Jahren kein Auftrittsverbot für Zirkusse mit Wildtieren geben. Das wurde bei einer Sitzung des zuständigen Dezernatsausschusses deutlich. Während man im Ordnungsamt keinerlei rechtliche Handhabe für ein Auftrittsverbot sieht, fürchtet die Trierer Messeförderungsgesellschaft Umsatzeinbußen in fünfstelliger Höhe. Offenbar besteht aber verwaltungsintern noch einiger Klärungsbedarf, wie die Diskussion am Mittwochabend zeigte.

TRIER. Auf Antrag der Liberalen beauftragte der Stadtrat im vergangenen November die Verwaltung, zu prüfen, “inwieweit ein Auftrittsverbot von Wildtieren in Zirkussen auf der Gemarkung der Stadt Trier anordbar ist”. Seither scheint im Rathaus wenig in dieser Angelegenheit geschehen, wie am gestrigen Abend in der Sitzung des Dezernatsausschusses deutlich wurde. Dort erklärte ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes, dass die Verwaltung “tierschutzrechtlich keine Möglichkeit” sehe, ein Auftrittsverbot für Wildtiere auszusprechen.

Der Verwaltungsmann berichtete den Ausschussmitgliedern außerdem davon, dass der Bundesverband der Tierlehrer e.V. der Stadt bereits im Dezember, also nur wenige Wochen nach der Entscheidung des Rats für den Prüfauftrag, in einem Schreiben angedroht hatte, für den Fall eines Auftrittsverbots einen Rechtsstreit anzustrengen. In Chemnitz war es 2008 zu einem Prozess gekommen: Ein Zirkus hatte gegen die Stadtverwaltung geklagt und vor dem Verwaltungsgericht Recht bekommen. Das Unternehmen sah sich in seinem Recht auf Berufsausübung behindert, zu Recht, befanden die Richter.

In mehreren deutschen Städten wie Schwerin, München, Kassel und Köln existierten laut Verwaltung schon seit einiger Zeit Regelungen, die den Auftritt von Zirkussen mit Wildtieren untersagen oder beschränken, mancherorts läuft die Diskussion noch. Auf die Frage mehrerer Ausschussmitglieder, wie sich die Regelungen denn in den Städten in der Praxis bewährt haben und ob es beispielsweise zu weiteren Prozessen gekommen ist, musste der Mann vom Ordnungsamt passen.

Ralf Bollig, Geschäftsführer der Messeförderungsgesellschaft Trier mbH, warnte unterdessen vor einem Auftrittsverbot. Die Gastspiele der Zirkusse verschafften dem Messepark einen Umsatz von rund 20.000 Euro jährlich. Ein derartiger Umsatzausfall sei nicht so leicht zu kompensieren, gab Bollig zu bedenken. Auf Nachfrage räumte er jedoch ein, dass er bei seiner Berechnung nicht zwischen Zirkussen mit und solchen ohne Wildtiere unterschieden habe. Stattdessen verwies Bollig darauf, dass es schon jetzt “eine Vielzahl an Einschränkungen in bedenklicher Größenordnung gebe”, welche die Vermarktung des Messegeländes erschwerten. So seien größere Open-Air-Konzerte kaum noch möglich, da der Lärm die Anwohner auf den Plan rufen würde. Auch nehme man Rücksicht auf andere Veranstaltungsflächen wie die Arena.

In diesem Jahr drei Zirkus-Gastspiele

In diesem Jahr werden im Messepark insgesamt drei Zirkusunternehmen gastieren, bis 2013 läuft ein Vertrag mit einem der Zirkusveranstalter. Im Klartext: Ein Wildtierauftrittsverbot ließe sich in den nächsten drei Jahren in den Moselauen nicht realisieren. “Verträge müssen eingehalten werden”, lautete der einhellige Tenor in der Sitzung des Ausschusses.

Doch selbst wenn die rechtlichen Voraussetzungen gegeben und keine Umsatzeinbußen zu erwarten wären, ist nicht sicher, ob sich in den städtischen Gremien eine Mehrheit für das Vorhaben finden ließe. Einzig die Grünen und auch Katrin Werner (Die Linke) signalisierten ihre grundsätzliche Unterstützung für den FDP-Vorschlag. Grünen-Ratsmitglied Richard Leuckefeld verlangte, “dass wir das Thema nicht zu schnell zu Grabe tragen”. Er wolle zunächst wissen, wie die Erfahrungen in den anderen Städten mit dem Auftrittsverbot seien. Das will auch Silke Reinert (FDP), die maßgebliche Initiatorin des Antrags. Sie könne sich nicht vorstellen, dass in Trier unmöglich ist, was andere Städte schon seit Jahren praktizierten, erklärte sie im Anschluss an die Sitzung gegenüber 16vor. Sie wolle nun zusätzliche Informationen, denn schließlich gehe es um eine sehr grundsätzliche Entscheidung.

Enttäuscht äußerte sich Reinert über den Verlauf der Diskussion. Mehrere Mitglieder hatten erklärt, dass viele Details noch geklärt werden müssten. So herrsche beispielsweise Unklarheit darüber, was denn unter die Bezeichung “Wildtiere” falle, beklagte etwa Peter Spang (SPD): “Für ein Pferd ist es doch genauso blöd im Kreis zu laufen, wie für einen Löwen”. Deshalb müssten “klare Begrifflichkeiten” her. Die vermochte auch Karl Biegel nicht zu liefern. Der Christdemokrat warf vielmehr die Frage auf, ob nicht auch ein Kanarienvogel schon ein Wildtier sei. Im Kern gehe es doch darum, dass Tiere artgerecht gehalten werden müssten. Auch im Zoo sei die Haltung der Tiere nicht besser – schließlich “werden die Tiere im Zirkus ja noch beschäftigt”, so Biegel, der sich klar gegen ein Auftrittsverbot aussprach. Auch in der SPD und bei den Freien Wählern (FWG) äußerte man sich tendenziell ablehnend. Katrin Werner verlangte, die Sache weiter zu prüfen und zu klären, warum andernorts zulässig ist, was in Trier nicht machbar sein soll.

Laut Wirtschafts- und Ordnungsdezernent Thomas Egger (FDP) wird die Verwaltung nun bei einzelnen Städten mit Auftrittsverbot Einkünfte einholen, inwiefern sich die Regelungen vor Ort bewährt haben oder nicht.

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19 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. gebürtiger Trierer schreibt:

    wir müßen ja echt probleme in der stadt haben, daß sich unsere gremien mit sowas beschäftigen können/müßen.

    aber wenigstens erklärt sich damit, warum der stadtrat und die verwaltung keine zeit haben um die eigentlichen wichtigen und dringlichen probleme in der stadt anzugehen.

  2. Mariam Soultana schreibt:

    In Köln, München und Schwerin existieren gar keine Verbote. Wer dieses behauptet, ist nicht richtig informiert. In Kassel wurde zwar ein Verbot beschlossen, ob es jedoch umsetzbar sein wird, ist äußerst fraglich, denn der nächste Circus, den es betrifft, wird sich dieses wohl nicht gefallen lassen.
    Die Herren Politiker sollten sich mal sorgfältiger informieren.

  3. richard Leuckefeld schreibt:

    Wir haben uns ca. eine halbe Stunde mit diesem Thema im Ausschuß
    beschäftigt. Zuviel ? Raubt uns das die Zeit, um uns mit den “eigentlich
    wichtigen und dringenden Problemen der Stadt” zu beschäftigen ?
    Keine Angst “gebürtiger Trierer” wir haben noch genug Zeit für die
    großen Probleme.
    Wer bestimmt eigentlich, daß Tierschutz kein wichtiges Thema ist ?
    Richard Leuckefeld – Ratsmitglied

  4. Ross schreibt:

    Tierschutz ist meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Thema und besser heute
    als morgen sollte ein generelles Wildtierverbot im Zirkus eingeführt werden !

  5. Thorsten Kretzer schreibt:

    @Mariam Soultana:

    http://www.morgenpost.de/berlin/article1172794/Circus_Krone_droht_Berlin_mit_einer_Klage.html

    http://www.peta.de/web/verbote_der.2105.html

    http://www.derwesten.de/wp/zeitgeschehen/Auftrittsverbot-Hat-der-Tanzbaer-ausgetanzt-id439630.html

  6. Didi schreibt:

    Wer sagt denn eigentlich, dass es Tieren im Circus schlecht gehe? Sind das nicht ein paar Tierrechtsfanatiker die nur sehr lautes Geschrei veranstalten und Märchen über die schlechte Haltung und Behandlung der tiere verbreiten, sowie ein paar uninformierte und vor allen Dingen profilierungssüchtige Politiker die mit dem vermeintlichen Leid von Tieren auf Sympathie- und Stimmenfang gehen wollen.
    Fakt ist, dass wissenschaftliche Studien belegen (jüngst von der englischen Regierung in Auftrag gegeben), dass es den Tieren im Circus gut geht. Die meisten Tiere sind in Gefangenschaft geboren und an das Reisen gewöhnt, somit dadurch auch keinem Stress ausgesetzt.
    Weiter sorgen strenge Vorschriften und regelmässige Kontrollen durch Amtsveterinäre dafür, dass es zu keinem Fehlverhalten seitens der Tierhalter kommt.
    Moderne Dressurmethoden, die gänzlich auf Zwang verzichten und in denen das natürliche Verhalten und Bewegungsabläufe der Tiere genutzt werden, tun ihr Übriges. Nicht zuletzt sind die inzwischen sehr großzügigen Gehege zu nennen, die den Tieren ausreichend Bewegungsraum bieten.
    Den Tieren im Circus geht es gut, ein Verbot jedweder Art ist absolut überflüssig.
    Ich empfehle einen guten Circus zu besuchen und sich dort einmal in der Tierhaltung umzusehen. Jeder gute Circus gibt dazu gerne die Gelegenheit.

  7. Metallkopf schreibt:

    Sind die alle gaga?

    Die Frage, ob ein Kanarienvogel auch ein Wildtier ist, welches durch Zirkusauftritte, Transporte, etc. Gefahr läuft, Schaden zu erleiden, sollte Herr Biegel sich doch bitte selbst beantworten. Falls er einen Vogel hat, wovon ich angesichts seines Interesse für die gefiederten Freunde einfach mal ausgehe…

    Pferde sind überdies bereits seit Jahrhunderten domestiziert. Giraffen eher nicht. Und auch Elefanten werden z.B. in Thailand ganz anders gehalten und eingesetzt als in Gastspielen auf den Trierer Moselauen.

    Keinen Mumm in den Knochen, Ihr Leut?

  8. Didi schreibt:

    Sehr geehrter Herr Leuckefeld,

    Sie haben vollkommen recht. Tierschutz ist ein sehr wichtiges Thema. Es ist so wichtig, dass man sich genügend Zeit nehmen sollte um ausgiebig zu recherchieren bevor man so wichtige Entscheidungen trifft, wie z.B. ein Wildtierverbot für den Circus.
    Worauf stützen sich Ihre Entscheidungen? Haben sie sich in einem Circus vor Ort über die Tierhaltung informiert? Haben Sie Gutachten von echten Sachverständigen (und damit meine ich nicht irgendwelche selbsternannten Tierexperten irgendwelcher Tierrechtsorganisationen) zu Rate gezogen?
    Haben Sie sich zuletzt auch noch Gedanken darüber gemacht, wieviele Existenzen Sie mit einem derartigen Verbot zerstören? Und damit meine ich nicht nur die der Menschen die im Circus arbeiten, sondern auch die Existenz der Tiere denen die Lebensgrundlage durch ein derartiges Verbot entzogen würde. Würden Sie einen Circuslöwen aufnehmen und könnten Sie diesem ein artgerechtes Dasein garantieren?
    Was ist überhaupt artgerecht? Allein die Definitionsvarianten dieses Begriffes würden sicher Bücher füllen.

    Und Sie nehmen sich für Entscheidungen von derartiger Tragweite tatsächlich nur eine halbe Stunde Zeit?

  9. EsXi schreibt:

    @ gebürtiger Trierer – ich unterstütze hier deutlich den Beitrag von Herrn Leuckefeld. Ich kann keinen Grund erkennen sich nicht mit diesem Thema zu beschäftigen.

    Wenn das per Gesetz nicht klappt muss es eben eine Abstimmung mit den Füßen werden. Wenn wir als potentielle Zuseher diese “Shows” boykottieren wird das schnell zu Ende sein mit den Wildtieren als Showeinlage.

    Trierer geht FlicFlac gucken, deren Erfolg beweist das es auch auf andere Art funnktionieren kann.

  10. Calculus schreibt:

    Was sagt doch Wikipdia ueber Flic-Flac:

    Immer wieder muss sich FlicFlac vorwerfen lassen, sein Programm sei “gewaltverherrlichend” und für Kinder ungeeignet. Wesentliche Aspekte, die zu diesem Ruf beigetragen haben, sind zum einen die Unterlegung des Programms mit Rammstein-Musik, zum anderen aber auch die Kostüme der Artisten, die häufig im Military-Stil bzw. im Rocker-Stil gehalten sind. FlicFlac hat auf die Vorwürfe reagiert und weist nun darauf hin, dass die Show erst “ab 12 Jahre” empfohlen wird.

    und …

    “Knapp zwei Wochen nach seinem Sturz vom Hochseil im Zirkus “Flic Flac” ist ein 39 Jahre alter Artist gestorben.”

    da braucht man wirklich keine wilden Tiere …

  11. Angelika schreibt:

    Traurig, dass ein Tierlehrerverband mit Klage droht und eine Stadt knickt ein, den Tierschutz auf kommunaler Ebene umzusetzen. Soweit sind wir jetzt schon! Diesem Tierbändigerverband rate ich dringend, sich beruflich umzuorientieren. Den Zeitgeist verpasst haben sie ohnehin schon. Vielleicht warten sie aber auch ab, bis Tiger & Co wieder zuschlagen … .

  12. Stephan Jäger schreibt:

    @Richard Leukefeld
    Die wirklich wichtigen Themen für “gebürtige trier” sind Rauchverbot, Alkoholverbot, Hartz 4, Parkplätze und Straßen.

    Das sollten Sie als politisch Verantwortlicher doch eigentlich wissen. Einfach auch mal andere Zeitungen lesen!

  13. Marco schreibt:

    Ich empfehle folgende Website : http://www.peta.de/circuskrone
    dort kann man nachlesen wie es mit deren Tieren steht laut Pressekonferenz vom 17.9.2009
    Also ich denke, mehr braucht man zu diesem Thema nicht zu sagen…
    Didi, als Zirkuslobbyist wird natürlich alles dementieren; es ist nur alles “erstunken und erlogen”…
    und die Ärzte, die die Untersuchungen vollzogen haben, haben das nur aus Zeitvertreib gemacht…
    Wenn schon Elefanten nicht mehr trinken dürfen wann und wieviel sie wollen, nur des urinierens wegen, da stimmt doch etwas nicht!

  14. Trier-Süder schreibt:

    @Calculus

    Und was wollen Sie uns mit diesem Beitrag sagen? Dass es Leute gibt, die Flic Flac nicht mögen? Dass Rammstein-Musik im Zirkus unpassend sei? Das die Kostüme schlimm sind? Dass im FlicFlac ein Artist verunglückt ist?

    Na dann huldigen wir jetzt Wikipedia und Calculatus und fordern ein Auftrittsverbot für FlicFlac in Trier.

    Mal im Ernst: Was hat das mit der Tierhaltung in Zirkussen zu tun?
    Nichts? Danke!

  15. markussyke schreibt:

    warum kann man den circus nicht einfach mal in ruhe lassen? diese tierrechtler aller peta haben echt zuviel zeit…. in trier gibt es wichtigeres

  16. Metallkopf schreibt:

    Vielleicht lässt sich Safet. B. ja bald zum Trapezkünstler umschulen. Könnte ja sein, dass er bald jede Menge Zeit hat…

    Nur den Entfesslungskünstler hielte ich für unpassend.

    39-jährige Artisten, die nach Stürzen von Hochseilen sterben, hatten immerhin tendenziell die Möglichkeit, sich ihren Beruf selbst auszusuchen. Im Gegensatz zu den Tieren…

    Ich finde auch nicht, dass Circusauftritte von Wildtieren in jedem Falle mies sind und verboten gehören. Wenn ein Tierpark die Tiere entsprechend “artgerecht” zu halten imstande ist, sehe ich keinen Grund, weshalb man da nicht auch entsprechende Shows für grundsätzlich möglich halten soll.

    Aber in Wanderzirkussen sieht es gerade wegen der angespannten Platz- und Kostensituation oft nicht sehr gut bestellt um die Tiere aus.

  17. Susanne Andres schreibt:

    Es gibt sogar Städte, die überlegen, einen vegetarischen Tag in der Woche auszurufen, an dem es in allen Lokalen/Kantinen der Stadt kein Fleisch zu essen gibt.
    Vielleicht sollten hier Alle mal über so was nachdenken.
    Ein großer Schritt für den Tierschutz, ein ebenso großer gegen den Klimawandel und vielleicht ein noch größerer gegen Welthunger, wenn sich solch eine Idee durchsetzen würde. Und wenn auch noch alle TriererInnen an dem Tag kein Fleisch kaufen und keins zu Hause kochen, wäre das wirklich riesig und vielleicht würden wir VegetarierInnen dann nicht mehr als so exotisch angeschaut.

  18. Metallkopf schreibt:

    Frau Andres, was soll denn bitte so ein Kokolores?

    Nicht, weil ich Vegetariertum an sich nicht mag, sondern wegen dieser unerträglichen Moralisiererei gegenüber denen, die sich der Minderheit nicht anpassen. Wenn Sie kein Fleisch mögen, dann essen Sie halt keins. Aber was soll dieser Mumpitz mit pflichtvegetarischen Tagen in Kantinen?

    Also erkläre ich Sie ab sofort zu meinem persönlich gesponserterten Vegetarier. Für jedes Tier, welches Sie nicht essen, esse ich künftig DREI!

    Ich kann auch nur an alle Leute, die sich morgens noch nicht mit dem Hammer die Mütze aufsetzen, appellieren, einen Vegetarier auf diese Art zu adoptieren. Und mit ausreichend Bewegung wird man dabei nichteinmal fett!

  19. thomas1741 schreibt:

    Ich habe einige Kommentare hier mit sehr viel Erstaunen, bzw. Befremden gelesen!
    In unserer Zeit ist Tierquälerei eine Straftat!!! Fakt ist, dass diese in vielen Fällen im Zirkus praktiziert wird!
    Zum “Tierlehrerverband für Zirkustiere”" ist zu sagen, dass dieser aus selbsternannten “Persönlichkeiten” besteht ohne jegliche und fundierte Ausbildung bzw. anerkannte Zertifikate. Jeder in diesem Verband kann sich “Lehrer” nennen……. ist doch toll !!!??? Noch toller finde ich es, dass sich eine Stadtverwaltung von derartigen “Persönlichkeiten” einschüchtern lässt.
    Zu den Schreiberlingen dieser “Lehrer” gehören auserwählte Personen, die kaum oder überhaupt nicht aus dem Zirkus kommen.
    Es wird sich schnell herumsprechen unter den Zirkusleuten, welche Möglichkeiten sie in den jeweiligen Städten vorfinden. Städte wie Trier werden diese Zirkusse wohl anziehen.
    Der Tierschutz betr. der Zirkusstiere ist nur noch eine Frage der Zeit – und er wird aber kommen! Auch ist er von einem ” Tierlehrerverband für Zirkustiere” nicht aufzuhalten.

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