In der Eishalle bleiben die Lichter aus
Zu einer klaren Aussage über die Zukunft der Eislaufhalle auf der “Eurener Flur” vermochten sich die Mitglieder des zuständigen Dezernatsausschusses am Mittwochabend zwar nicht durchzuringen, doch die Chancen, dass die Anlage wieder öffnet, tendieren gen Null. Zur kommenden Saison wird die Anlage auf jeden Fall geschlossen bleiben, machte Sportdezernentin Birk deutlich. Eine bittere Niederlage auch für die Privatinitiative “Eisfreizeit GmbH”, deren Mitbegründer Wolfgang Kinzig sich gegenüber 16vor ebenso tief enttäuscht zeigte wie Markus Konz, der Vorsitzende des “Eishockey Sport Clubs Trier”: Offenbar wolle “die Politik in Trier keinen Eissport”
EUREN. Bürgermeisterin und Sportdezernentin Angelika Birk (Bündnis 90/Die Grünen) sparte nicht mit drastischen Worten, als sie in der Sitzung des Dezernatssausschusses II den Sachstand zur Eissporthalle referierte. “Niederschmetternd” seien die Gutachten, die “bestätigen, dass die Eishalle nur mit einem erheblichen städtischen Zuschuss zu betreiben ist”. Sie finde es zwar äußerst bedauerlich, doch sei die finanzielle Lage der Stadt “derart angespannt, dass eine Sanierung und Inbetriebnahme der Anlage in diesem Rahmen absolut nicht möglich” sei – selbst wenn die Halle weitgehend privat betrieben würde.
Aus rechtlicher Sicht sei es ohnehin unzulässig, die Eishalle direkt an die neu gegründete Privatinitiative “Eisfreizeit GmbH” zu übergeben. Stattdessen müsste ein europaweiter Konzessionswettbewerb ausgeschrieben werden. Auch die erheblichen technischen Mängel, aufgrund derer die Halle bereits in der Saison 2009/10 geschlossen blieb, betonte Birk in ihrer Stellungnahme. An den Verdichtern der Kälteanlage wurden Schäden festgestellt, welche die Gefahr des Ammoniakaustritts in sich bargen. Nach dem Abschalten der Kälteanlage im vergangenen November wurden die gut 4.000 Kilogramm Ammoniak aus der Verrohrung unterhalb der Betonfläche in den entsprechenden Behälter des Maschinenraums abgeführt. Durch den damit verbundenen Druckaufbau bestand nun erneut die Gefahr eines größeren Amminiakaustritts. Das Sportamt hat daher veranlasst, das gelagerte Ammoniak abzupumpen und zu entsorgen. Kostenpunkt: etwa 30.000 Euro, vielleicht auch etwas günstiger. Seit der Entfernung des Daches ist zudem die Eisfläche aufgrund der wechselnden Witterungseinflüsse schwer beschädigt, sodass laut Gutachten eine grundlegende Betonsanierung nötig wäre.
Birk hinterfragt Bedarf
Angesichts der vorliegenden Fakten wandte sich die erkennbar ratlose Sportdezernentin an die Ausschussmitglieder: “Was tun?” Ein befriedigender Lösungsvorschlag kam jedoch von keiner Seite. Gerd Dahm (Bündnis 90/Die Grünen) plädierte dafür, die Halle noch nicht gänzlich aufzugeben, jedoch auf den Sachstand vor dem 17. Dezember zurückzukehren. Damals beantragte das Ampelbündnis im Stadtrat mit Zustimmung aller Fraktionen, die Option zu prüfen, dass Stadt oder Stadtwerke sich an einer künftigen Betreibergesellschaft beteiligen. Hans-Willi Triesch (SPD) meinte: “Traurig, aber wahr: Wir stehen da jetzt erstmal vor dem Nichts.” Eine klare Aussage des Stadtvorstandes forderte Bernd Michels (CDU). Wie Hermann Kleber (FWG) sieht der Unionsmann angesichts der Haushaltslage in den nächsten Jahren keine Möglichkeit, die Eishalle weiter zu betreiben.
Birk schlug stattdessen vor, nun erst einmal die Frage zu klären, inwieweit es einen Bedarf für einen Weiterbetrieb der Eislaufhalle gibt. “Wir sollten daher erstmal überprüfen, ob es überhaupt mehr als 50 aktive Eissportler im Umfeld gibt”. Bei aller Sympathie – Eishockey sei in Deutschland ein “Nischensport”; anders als etwa in Kanada, wo man von einem “Nationalsport” sprechen könne. Die Bürgermeisterin brachte überdies Überlegungen in die Diskussion, ob beispielsweise eine mobile Anlage im Rahmen des geplanten Konzepts “Winterliches Trier” eine Alternative bieten könne. Die Eishalle hat aktuell noch einen Verkehrswert von 1 Euro, für Grund und Boden sei lediglich mit 40.000 Euro zu rechnen, so die Bürgermeisterin.
Kein Verständnis für Birks Zweifel an einem grundsätzlichen Bedarf für eine Halle zeigte im Anschluss Wolfgang Kinzig, einer der Initiatoren der “Eisfreizeit GmbH”. Gegenüber 16vor bezeichnete er die Ausführungen der Bürgermeisterin als “entlarvend”: “Wenn man die Eishalle nicht will, dann soll man es ehrlich sagen”. Stattdessen habe man nun aus wenig überzeugenden finanziellen Gründen einmal mehr die Möglichkeit verspielt, Kinder und Jugendliche von der Straße zu holen und ihnen ein sinnvolles Freizeitangebot zur Verfügung zu stellen, beklagte Kinzig. Dass darüber hinaus der “ESC Trier” in der Eishallen-Debatte komplett außen vor gelassen wurde, kritisierte deren Chef Markus Konz: “Zu uns sind Schulen und Gruppen jahrelang immer wieder gerne gekommen, und den Kindern hat das Eislaufen viel Spaß gemacht”. Wenn diese Tatsache ignoriert und stattdessen der Hallenbetrieb von der Zahl der Vereinsmitglieder abhängig gemacht werde, dann zeigt dies für Konz, dass “die Politik in Trier wohl einfach keinen Eissport will”.
von Christian Baron





30. April 2010 (09:30 Uhr)
Vielleicht sollte Herr Kinzig sich auch mal die Frage stellen, ob er denn glaubt, dass er allein auf der Welt ist, vielleicht noch mit seinen Eissportfreunden.
Herrje, die Stadt bekommt ohnehin ihren Haushalt von der ADD nur mit Auflagen genehmigt, aber manch’ einer stellt sich her und meint, für jedes Projekt müsse doch Geld da sein, und wer nicht dafür ist, muss ja wohl dagegen sein.
Ich glaube nicht, dass Frau Birk den Eissport nicht will. Aber einen Dukatenesel hat sie nunmal auch nicht vor dem Büro stehen.
30. April 2010 (19:10 Uhr)
So traurig es ist, es ist bestimmt nicht so, dass die Politik in Trier wohl keinen Eissport will. Aber da jeder Euro der in unserer Stadt ausgegeben wird geliehenes Geld ist, muss gründlich überlegt werden, wofür man es ausgibt.
Die Kinder die sonst die Eishalle nutzen würden, nutzen auch Trierer Schulen. Und da ist es wichtiger in diese zu investieren. Davon haben die Kinder letzendlich mehr.
Es tut auch mir leid, denn auch ich bin gerne im Winter zum Eislaufen gegangen. Aber es müssen, so bitter wie es auch ist, Prioritäten gesetzt werden.
(Anm. d. Red.: Petra Kewes gehört für Bündnis 90/Die Grünen dem Stadtrat an)
1. Mai 2010 (11:11 Uhr)
Alles tolle Vorschläge der Nichtbetroffenen. Wie wäre es denn, Frau Kewes, wenn die Sitzungsgelder der Stadträte gestrichen würden? Würde auch die Stadtkasse entlasten, und so manches Schulklo ließe sich damit wieder in einen menschwürdigen Zustand bringen. Wenn das Geld für die Bedienung Ihrer Klientel für den Bau von Radwegen locker gemacht werden soll, dann fragen Sie doch auch nicht, ob es vielleicht besser in den Schulen untergebracht wäre. Aber Eishockey-Fans sind wohl nicht so sehr Ihr Wahlvolk.
Oder Frau Metallkopf, wenn man etwas streichen würde, was Ihnen wichtig ist, würden Sie sicherlich treffliche Argumente finden, weshalb gerade da nicht gespart werden kann.
Dass die Stadt mittlerweile den Haushalt von der ADD vorgeschrieben bekommt, ist nicht zuletzt einer CDU-Politik zu verdanken, die das Geld zum Fenster rausgeschmissen hat. Denn die halbe Milliarde Euro an Schulden, die die Stadt angehäuft hat, sind ERgebnis von Stadtrats-Beschlussen. Das waren keine Naturkatastrophen, die zu diesen Ausgaben führten, und es ist auch kein Naturgesetz, dass u.a. für etwa 1 Mio Euro eine Ampel an der Porta gebaut werden muss, damit die Gewerbetreibenden der Paulinstraße mehr Einnahmen haben. Und da gibt es noch viele Beispiele mehr. Alle diese Beschlüsse wurden mit der Mehrheit der Ratsparteien beschlossen, und Mehrheiten gab es nur mit der CDU in den letzten 60 Jahren in Trier.
Und nun tun Sie mal nicht so unschuldig, als ob Sie das nicht wüssten. Oder wissen Sie es vielleicht wirklich nicht? Die Sachzwänge, die Sie immer für die anderen konstruieren, sind heute Sachzwänge. Früher war es einfach nur verantwortungsloser Umgang mit dem Steuergeld der Bürger durch Ihre Partei.
1. Mai 2010 (18:02 Uhr)
Hätte man sich beim Südbad nicht mit der Planung verhauen wäre jetzt auch noch genug Geld für die Eishalle da so einfach macht man es sich in der Stadt! Unfassbar!!! 1 Mio Zuschuss im Jahr für das Südbad wobei es wirklich bei aller Liebe genug Freibäder im näheren Umfeld gibt. Eishallen eben nicht! Oder zahlt die Stadt den aktiven Sportlern zukünftig den Transfer nach Bitburg? Bitte vergesst auch nicht, das die aktiven Vereine VIEL Geld für die Nutzung der Anlage bezahlt haben was bei anderen Sportarten, wie Fussball nicht der Fall ist. Ein Eissportverein nimmt von Ihren Mitgliedern Beiträge von ca. 20-40 € im Monat!!!! weil der Sport anders, auch aufgrund der hohen Eismieten nicht finanzierbar ist. Und Eishockey als Nischensportart zu bezeichnen ist eine absolute Frechheit und zollt von der Unkenntnis mancher Ratsmitglieder. Wenn man sich die Zuschauerzahlen der Sportarten in Deutschland ansieht zeigt sich gleich das Eishockey unmittelbar hinter Fussball auftaucht. Nur weil man vielleicht mit einer Sportart nichts anfangen kann soll man dafür nicht die Bevölkerung bestrafen. Mir kommt es schon seit längerer Zeit vor als würden im Rat nur persönliche Entscheidungen getroffen und nicht Entscheidungen für die Allgemeinheit.
Darüber hinaus hat die Stadt die Halle in den letzten 30 Jahren regelrecht vergammeln lassen und steht nun in der PFLICHT diesen Zustand zu ändern. Aber nicht durch eine ersatzlose Streichung und bitte nicht durch diese Humbugs-Idee mit der Plastikbahn vor der Porta. Wären die Leimbinder damals in regelmäßigen Abständen gestrichen worden wären diese nunmehr noch intakt. Hier hat die Stadt regelrecht Ihre Fürsorgepflicht an öffentlichem Eigentum verletzt.
Aktive Sportler, tja vor 2 Jahren gab es noch ca. 250 aktive Vereinsmitglieder, darunter ca. 150 Jugendliche. Schön hat man es geschafft dies alles was dort aufgebaut wurde systematisch zu zerstören. Wo man 2002 noch den Jugendförderpreis gewann steht man nun vor dem Nichts.
Weiterhin ca. 36000 Freiläufer pro Saison, die bei geschlossener Halle sich sicherlich verdoppeln liessen. Welche andere Anlage wird den bitte nach dem Südbad in der Öffentlichkeit von so vielen Leuten genutzt. Und jetzt erzählt mir mal einer es wäre kein Bedarf da !!! Lächerlich!
1. Mai 2010 (18:06 Uhr)
Aber einem fünftklassigem Fussballverein 700.000 € für Tribünen stunden dafür ist Geld da ? Durch die Pokaleinnahmen wäre jetzt der Prima Zeitpunkt zur Rückzahlung gewesen! Dann wäre für eine erste Sanierung schon mal genug da !
1. Mai 2010 (21:57 Uhr)
Diese Stadt ist Spitze. Wieso glaubt eigentl. der Vertreter dieser komischen VertretungUB….. Eissport wäre Nischensport?Wie immer viel Ahnung von gar nichts.Eishockey ist von den Zuschauerzahlen in Deutschland absolut die Nummer 2, nach Fussball .Also besser Mau …. halten, wenn man keine Ahnung hat!
2. Mai 2010 (15:21 Uhr)
zu anfang erstmal….mich persönlich würde mal sehr interessieren, wer von den damen und herren, die über unsre zukunft (wir, die eishockey-spieler/innen) entscheiden selbst mal auf dem eis gestanden hat….nicht nur aufs hockey-spielen bezogen…auf dem eis kannst du du selbst sein, kannst all deine sorgen vergessen, einfach nur laufen, eins mit dem eis werden….und das alles soll trier jetzt genommen werden!
wie viele sportplätze und sporthallen gibt es in trier, die nicht genutzt werden???? hat die mal jemand gezählt? wieviele alte kasernengebäude und hallen die für nichts und wieder nichts mit strom versorgt werden?
schwimmbäder werden renoviert und millionen liter von wasser am tag die rutsche runter gespühlt….das ist wichtig!
für griechenland, rumänien und so weiter wird gesammelt, fleißig gespendet….hauptsache die eigene region bleibt auf der strecke…
der ganze eislauf und das ganze eishockey in trier geht zugrunde!
aber fördert unsre kinder im sport….kann man in einer eishalle keinen sport betreiben?!
für mich kommts so rüber, als hätte die stadt ganz andere pläne für das grundstück, dann sollte das aber mal ganz offen dagelegt werden!
lieber bürger, wartet nur ab….wenn es soweit kommen sollte, das die halle nieder gemacht wird, wird in noch mehr unnötige industrie investiert, in eine weitere unnötige halle, die nach ein paar jahren leer steht und vergammelt!
man könnte auch noch einen sportplatz bauen, wir haben ja nicht genügend….tztztz
und liebe petra….schau wieviel schulen es in trier gibt….und kein vernünftiges lehrpersonal und die schüler verkommen und gehen unter! so bescheuert wie es klingen mag, dann lieber eine eissporthalle mit spaß und sinn!
ich als eishockeyspielerin bin enttäuscht von der stadt und dem geringen angagement und für einige jugendliche und auch erwachsenen wird hier die welt zugrunde gehen und sich ein traum in luft auflösen!!!!!!
2. Mai 2010 (23:02 Uhr)
Man sollte nicht Alles so schwarz sehen!
Findet Euch zusammen, so wie beim Südbad und schreibt, demonstriert, setzt Euch ein.
Schließlich enscheidet der Stadtrat Trier darüber. Wenn es soweit ist, kommt in den Stadtrat und schaut euch genau an, wer dagegen stimmt und wer dafür.
Mit sportlichen Grüßen.
Felix Brand
(Anm. d. Red.: Felix Brand gehört für die FDP dem Rat der Stadt Trier an)
3. Mai 2010 (08:47 Uhr)
@Rüdiger Rauls,
einen besseren Abriss habe ich selten gelesen. Sachlich, nüchtern, hinterfragend.
Bin mal gespannt, wie jene Frau Kewes auf solch eine “Bergpredigt” reagiert.
Argumentativ kann da nämlich nichts kommen. Dafür haben sie in Ihrem hervorragenden Beitrag schon gesorgt.
Die Herrschaften, die alles so “durchblicken”
Es will doch wohl keiner, dass ich Ihnen noch ein paar Ergänzungen aufliste, damit sie mal sehen, wo Geld rausgeballert wurde. Herr Rauls hat ja schon mal paar Paradebeispiele gebracht.
Nochmal.
Frau Birk ist nicht zu beneiden. Aber was sich unsere SPORTSTADT Trier in der letzten Dekade geleistet hat, ist eine Schande und darf nicht schön geredet werden.
Da kann palavert werden wie will. die Fakten sind ganz einfach zu entlarvend.
und kommt mir nicht wieder mit so Phrasen, dass gewisse Sachen NICHT von der öffentlichen Hand finanziert wurde. Da platzt mir auch so langsam der Kragen.
Beschämend
schönen Tag noch
3. Mai 2010 (12:54 Uhr)
guter Vorschlag, Herr Brand. Nehmen Sie es in die Hand. Ihre Partei hat die Möglichkeiten dazu, die Bürger zu informieren und den Protest zu organisieren. Wenn aber Sie es nicht tun, dann müssen es die Bürger selbst in die Hand nehmen. Wer erklärt sich bereit, diese Aufgabe zu übernehmen und die zusammenzurufen, die unzufrieden sind mit dem Verfall der Eishalle? WEr stellt sich bereit als Ansprechperson für die, die etwas unternehmen wollen?
3. Mai 2010 (15:30 Uhr)
Guter Vorschlag Herr Rauls.
da trennt sich wahrscheinlich dann auch die Spreu vom Weizen.
Felix Brand, als Mann in der ersten Reihe und dann noch paar Menschen welche von der Sachlage her, durchaus als involviert bezeichnet werden können und Felix mit Sicherheit zuarbeiten und unterstützen könnten.
Ohne Rang und Titel.
Naunheim; Konz; Kufs; Wiltschek; Kinzig; Schwerdt, Glasner.
Herr Rauls, wir hatten ja schon einmal miteinander telefoniert. Ihre Erfahrungen bei der BI Südbad könnte auch von Vorteil sein.
Wann und wo treffen wir uns ?
Steph.
3. Mai 2010 (20:19 Uhr)
@ Stephan: Gerne bin ich bereit mit anzupacken, wie ich es auch immer getan habe. Das ernüchternde nur ist, dass es mir so vor kommt als wird eine Initiative keineswegs richtig gewollt. Ein Rat von Sachkundigen, die jahrelang sich mit der Materie beschäftigt haben ist offensichtlich leider ebenso erwünscht.
Für mich gibt insbesondere das zuletzt in den Medien zu lesende Material allerlei Fragzeichen auf.
1. Offensichtlich ist der städtische Zuschuss i.H.v. 350000 € im aktuellen Haushalt noch berücksichtigt. Warum wird dieses Geld also nicht für eine “Teilsanierung” verwendet, da das Eisstadion ja in der kommenden Saison geschlossen ist? Wo fliesst das Geld also hin?
2. “Nur mit einer europaweiten Ausschreibung könnte man eine Privatisierung durchsetzen!” Ja warum wird es dann nicht gemacht ?? Ofensichtlich hat man Angst davor dass vielleicht dort das Interesse der Investoren geweckt werden könnte.
Wie bereits geschrieben ich bin jederzeit gerne bereit dazu mitzuhelfen das mein Wohnzimmer auch weiterhin bestehen bleibt.
Gruß
Romano Glasner
3. Mai 2010 (21:02 Uhr)
@Kolllechhh Glasner,
berechtigte Frage.
Wahrscheinlich wird das Geld gerade in die zusätzlichen Kosten der Dachrenovierung Nordbad geballert. “is ja bald schön Wetter”
Ich bin bereit, für Dein Wohnzimmer mein letztes Hemd zu geben. selbst das Traditions-”KÜSS-MICH”-Trikot.
Vielleicht sollten sich wirklich paar Kenner der Szene, wie von Felix “angeworben”, unter Führung eines aktiven Stadratmitgliedes Brand, initiativ werden. So langsam läuft die Zeit weg, denn irgendwie habe ich das Gefühl, dass die “Stadtoberen” genau dies bezwecken. Aussitzen …. Kohlsche Prinzip…..
Natürlich haben Wolli und Eric alles probiert. Aber wenn es auf dieser Schiene nicht geht, muss irgendwie ein anderer Weg eingeschlagen werden. Muss halt besprochen werden.
Saison vorbei. Noch nicht richtig Sommer. Vielleicht hätten wir die Möglichkeit uns alle mal zu treffen. Ich denke mal, dass die alten Mailadressen immer noch funktional sind. Dann brauchen wir nicht über dieses Forum zu kommunizieren.
Schönen Abend noch.
3. Mai 2010 (23:02 Uhr)
@Herr Wiltschek, ich bin gerne bereit, meinen Teil dazu beizutragen. Aber die Initiative muss ausgehen von denen, die dem Eissport verbunden sind. Wenn dort nicht die Bereitschaft vorhanden ist für die ersten Schritte, dann reicht die Kraft auch nicht aus, um erfolgreich zu sein. Ich kann nur meine Erfahrung beisteuern aus dem Kampf um das Südbad, dazu bin ich gerne bereit, aber ich habe keine Ahnung vom Eissport. Der Ball oder besser der Puck liegt bei den Eissportfreunden. sie müssen sich bewegen und organisieren. Bis jetzt sehe ich noch niemanden, der sich als Kontaktperson bereitstellt und ohne das geht es nicht.
4. Mai 2010 (09:21 Uhr)
@Herr Rauls,
ich werde mal ein paar Menschen kontaktieren. Ich komme dann gerne auf Sie, bzgl. BI, zurück.
In diesem Fall bräuchten sie erstmal keine Ahnung von Eissport zu haben. Ich denke mal, dass die Hauptaktivitäten erstmal Richtung “Bürgerinitiative” gehen müssen.
Ich melde mich bei Ihnen.
5. September 2010 (11:33 Uhr)
Liebe Leute,
hier schreibt einer, der auch sehr gerne Schlittschuh läuft und Eishockey spielt. Aber: stellt Euch jetzt bitte mal die Eishalle ohne all die teuren Zutaten wie Eismaschine, Eisaufbereitung, Eisflächenpflege, Folgekosten durch die erhöhte Feuchtigkeit usw. vor. Stellt Euch nur mal die leere, trockene Fläche vor. Und dann öffnet die Tore der Eishalle für die kleinen Kinder mit ihren Bobbycars, ihren Laufrädern und Tretautos. Lasst auch die größeren Kinder und Jugendlichen, ja sogar die Erwachsenen, die Eltern und Großeltern rein mit ihren Inlineskates, ihren Rollschuhen, den Waveboards und Xlidern, den Kickboards, den Einrädern und allem, was die innovationsfreudige Rollsport-Industrie in Zukunft bietet. Wenn Ihr wie oben vorgeschlagen verfahrt, habt Ihr ein Family-Roller-Paradies – zum Spottpreis dessen, was eine Eislaufhalle kostet (www.freshfantasy.de). Klar, eine Lösung für die ambitionierten Eishockey-Fans ist dies bestimmt nicht, aber öffnet bitte – ohne Aggressionen – die Augen: Indoor-Eissport ist ökonomisch schon lange nicht mehr vertretbar. Vielerorts gibt es die Eishallen nur deshalb noch, weil manche Politiker zu feige sind, die Tatsachen offen anzusprechen und stattdessen alle Steuerzahler für das Vergnügen weniger zahlen zu lassen.
Seid nicht böse, liebe Eishockeyfans – es ist nun mal eine Tatsache, dass immer weniger Menschen auf´s Eis wollen.