Du bist Trier: Markus Groß-Morgen

Seit wenigen Wochen ist Markus Groß-Morgen Leiter des Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseums. Der Nachfolger von Professor Winfried Weber, der das Museum 25 Jahre lang leitete und jetzt in den Ruhestand getreten ist, stammt zwar aus dem Saarland (Hüttigweiler) – wie man bei manchen Antworten zwischen den Zeilen herauslesen kann –, lebt aber seit 1978 in Trier. Groß-Morgen studierte katholische Theologie und Kunstgeschichte in Trier und München. Im Dommuseum kennt er sich bestens aus, da er dort schon seit 1987 als Kunsthistoriker und Museumspädagoge beschäftigt ist. Am morgigen Sonntag, am Internationalen Museumstag, kann man ihm bei Arbeit zuschauen. So präsentiert er um 12.30 Uhr und um 15.30 Uhr unter dem Titel “Sammeln – Wie ein Museum wächst” Neuerwerbungen der letzten Jahre und führt um 14 Uhr und um 17 Uhr durch die Ausstellung “arte Bolivia – Kunst aus Bolivien”.

1. Was gefällt Ihnen besonders an Trier?

Die Geschichte und Kultur der Stadt und die hohe Lebensqualität.

2. Wo essen und trinken Sie auswärts am liebsten?

Zur Zeit in der L’Osteria in der Moselstraße.

3. Wer ist für Sie der bedeutendste Trierer?

Karl Marx.

4. Wo ist Triers größter Schandfleck?

Bau der Treviris-Passage.

5. Wer ist in Trier Ihr Lieblingssportler oder -verein und warum?

Die Trier-Dolphins-Rollstuhlbasketballer, weil sie gute Sportler sind.

6. Ihr Lieblingswort auf Trierisch (und seine Bedeutung)?

Kappes Teerdich – oder so ähnlich (Bezeichnung für das angebliche Trierer Nationalgericht).

7. Was zeichnet den typischen Trierer aus?

Ist stolz auf die Porta, war aber noch nie drin.

8. Was würden Sie in Trier gerne ändern?

Das Pflaster der Fußgängerzone und das (löchrige) Radwegenetz.

9. Wo ist für Sie Trier am schönsten?

Im Domkreuzgang und auf der Mariensäule mit Blick auf die Stadt.

10. Welche Freizeiteinrichtung in Trier nutzen Sie am meisten?

Mattheiser Weiher.

11. Was ist für Sie das vollkommene Glück?

Nichts ist vollkommen, aber ein Fest mit guten Freunden kommt dem schon sehr nahe.

12. Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Zur Zeit Ausschlafen.

13. Ihr größter Fehler?

Dass ich so viele kleine Fehler hab.

14. Was verabscheuen Sie am meisten?

Gewalt gegen Menschen.

15. Wo würden Sie außer in Trier gerne leben?

Berlin (zumindest als Zweitwohnsitz).

16. Ihr Motto?

Ändert sich je nach Anforderung, zur Zeit: Eines nach dem Anderen.

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