Rückschritt beim Neuanfang
TRIER. Der Unternehmer Michael Berger wird vorerst nicht den Vorstand von Eintracht Trier unterstützen. Auch die kleine Gruppe weiterer Geschäftsleute hat ihr Hilfsangebot zurückgezogen.
“Nach einem Gespräch am Montag mit Vertretern von Aufsichtsrat und Vorstand der Eintracht, habe ich diesen Entschluss leider fassen müssen”, teilt Michael Berger in einer Pressemitteilung mit. Man habe ihm gesagt, dass sein geplantes Mitwirken im Vorstand, das erst Ende Mai offiziell verkündet wurde, nicht satzungskonform sei. Das Angebot, vorerst im Aufsichtsrat mitzuarbeiten, lehnt Berger ab. “Das entspricht nicht meiner Vorstellung von einer aktiven Zukunftsgestaltung des Vereins.”
Zudem habe er in den letzten Tagen den Eindruck gewonnen, dass seine Mitarbeit und Ideen nicht bei allen erwünscht seien. Im Gespräch mit 16vor äußert sich der 47-Jährige verwundert und verärgert über die Entwicklung. “Ich habe schon vor Wochen angekündigt, dass ich das, was gut läuft, besser machen möchte, und ansonsten alles hinterfrage.”
Der Vorstand sei beratungsresistent, beklagt Bernhard Bender, der unter anderem mit Konzertveranstalter Ingo Popp einen Beirat bilden sollte. “Man hat uns mitgeteilt, dass das so gemacht werde, wie sie das möchten”, sagt der Leiter des Trierer “Pizza Hut”. Auch Berger habe nach dem Treffen mit Harry Thiele, Frank Natus und Alfons Jochem den Eindruck bekommen, dass der Verein gar keine Veränderungen wolle. “Querdenker werden bei der Eintracht nicht gebraucht. Die dachten, ich schwimme auf deren Welle mit.”
Der Vorstand beruft sich auf die Satzung und unterstellt Berger, falsche Vorstellungen von seinem Einflussbereich gehabt zu haben. “Wir haben ihm alle Wege geöffnet”, so Vorstandsmitglied Ernst Wilhelmi. “Er hatte alle Möglichkeiten, die die Satzung zulässt.” Danach könne er allerdings nur beratend mitwirken, da er nicht in den Vorstand gewählt sei und deshalb auch nicht dessen Entscheidungskompetenz und Verantwortung habe. Darum habe man ihm angeboten, über einen Posten im Aufsichtsrat im Vorstand tätig zu werden. “Ich finde es schwach, schon bei leichtem Gegenwind das Handtuch zu werfen”, sagt Wilhelmi, der weiterhin betont, dass die Mitarbeit von Herrn Berger sehr erwünscht gewesen sei.
Die Unterstützung des Vereins zu einem späteren Zeitpunkt will der Betreiber mehrerer “Burger King”-Filialen nicht ausschließen. “Nun werde ich mir überlegen, ob ich bei der nächsten Mitgliederversammlung als Vorstand kandidiere.”




8. Juni 2010 (17:08 Uhr)
Das Problem ist ganz einfach zu lösen: Harry Thiele, Ernst Wilhelmi, Frank Natus und Alfons Jochem treten nun mal endlich von ihren “Ämter” zurück….natürlich sind das 4 Abstiege zu spät, aber es wäre doch ein Anfang…
8. Juni 2010 (18:30 Uhr)
Dieser Pfeifen-Vorstand, sollte in die Politik wechseln,
dort sind solche Gestalten doch zu Hauf vertreten!
Für den Fußballclub Eintracht tut es mir leid, oder halt doch nicht
den diese Figuren des permanenten Abstieges sind ja jetzt die Eintracht!!!