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	<title>Kommentare zu: Lernen auf der Schmalspur</title>
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	<description>Nachrichten aus Trier</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 09:53:50 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Helge Klaus Rieder</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2010/07/30/lernen-auf-der-schmalspur/comment-page-1/#comment-14436</link>
		<dc:creator>Helge Klaus Rieder</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 13:23:32 +0000</pubDate>
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		<description>Die geschilderten Probleme haben etwa zu 10% etwas mit den Richtlinien für Bachelorstudiengängen zu tun, aber zu 90% mit der konkreten Umsetzung. 

Beispiele:

Die Prüfungsleistung für eine Lehrveranstaltung ist nicht zwangsläufig eine Klausur. Andere schriftliche Prüfungsformen und mündliche Prüfungen sind ebenso zulässig.

Es spricht überhaupt nichts dagegen - ist sogar eher erwünscht - Studierenden viele Wahlmöglichkeiten offen zu lassen. Es gibt durchaus BA-Studiengänge mit wenig Pflicht- und vielen Wahlfächern.


Ob oberflächliches oder vertieftes Wissen vermittelt wird, hat nichts mit der Studinorganisation (Magister/Diplom/Bachelor) zu tun, sondern einzig und allein mit der Qualität der Lehre an der jeweiligen Hochschule.

und:
manchmal hat man den Eindruck, dass manche Studierende das Studium als Freizeitgestaltung mit Infotainment berachten. 50 Stunden in der Woche sollten während des Semesters für das Studium ja schon &quot;drin&quot; sein... Jedenfalls ist es besser schon am Anfang zu wissen was Sache ist, als nach 10 Jahren Studium endgültig an der Magisterprüfung zu scheitern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die geschilderten Probleme haben etwa zu 10% etwas mit den Richtlinien für Bachelorstudiengängen zu tun, aber zu 90% mit der konkreten Umsetzung. </p>
<p>Beispiele:</p>
<p>Die Prüfungsleistung für eine Lehrveranstaltung ist nicht zwangsläufig eine Klausur. Andere schriftliche Prüfungsformen und mündliche Prüfungen sind ebenso zulässig.</p>
<p>Es spricht überhaupt nichts dagegen &#8211; ist sogar eher erwünscht &#8211; Studierenden viele Wahlmöglichkeiten offen zu lassen. Es gibt durchaus BA-Studiengänge mit wenig Pflicht- und vielen Wahlfächern.</p>
<p>Ob oberflächliches oder vertieftes Wissen vermittelt wird, hat nichts mit der Studinorganisation (Magister/Diplom/Bachelor) zu tun, sondern einzig und allein mit der Qualität der Lehre an der jeweiligen Hochschule.</p>
<p>und:<br />
manchmal hat man den Eindruck, dass manche Studierende das Studium als Freizeitgestaltung mit Infotainment berachten. 50 Stunden in der Woche sollten während des Semesters für das Studium ja schon &#8220;drin&#8221; sein&#8230; Jedenfalls ist es besser schon am Anfang zu wissen was Sache ist, als nach 10 Jahren Studium endgültig an der Magisterprüfung zu scheitern.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2010/07/30/lernen-auf-der-schmalspur/comment-page-1/#comment-13689</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 11:24:39 +0000</pubDate>
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		<description>*6 Semestern</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>*6 Semestern</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2010/07/30/lernen-auf-der-schmalspur/comment-page-1/#comment-13688</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 11:23:15 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Ich habe mich inzwischen größtenteils mit der schlechten Situation und Organisation abgefunden und versuche, meinen eigenen Weg zu finden, bei dem ich möglichst viel für mich aus dem Studium mitnehmen kann.&quot;

&quot;Natürlich ist jeder (auch ich) froh, an dem der Bachelor-Kelch vorbeigegangen ist, aber auch vor Bologna war doch nicht alles für Studenten so paradiesisch &quot;

&quot;das stimmt so nicht. Geographie z.B. hat mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, ebenso die Geschichs- und die Politikwissenschaft. Bei anderen habe ich keinen Einblick&quot;

Ist das nicht irgendwie symptomatisch für die Situation des Widerstands gegen die Situation unserer Bildungseinrichtungen der letzten Monate? Es ist nicht gut, es war nicht gut, aber man findet man sich damit ab und relativiert die aktuell besch****** Situation damit, dass es ja nie perfekt war. Man versucht sich durch Modulhandbücher zu kämpfen, Seminare unvorbereitet zu besuchen um irgendwie zu bestehen und nicht allzulange in diesem Bachelor-WirrWarr gefangen zu sein. Man versucht irgendwie fertig zu werden und den ganzen Kram hinter sich zu lassen. Man bekommt das Gefühl vermittelt, man muss es in 6 Monaten schaffen. Man bekommt Klausuren vorgelegt, in denen man die Meinungen anderer Menschen unreflektiert reproduzieren soll und teilweise Meinungen als eine Art &quot;Objektive Wahrheit&quot; dargestellt und abgefragt werden.
Mir geht das tierisch auf die Nerven und ich hoffe, dass es noch mehr Leuten so geht. Lasst nächstes Semester mal wieder etwas auf die Beine stellen und zeigen, dass sich weder unsere Situation noch unsere Meinung dazu verändert hat!
Damit wollte ich jetzt übrigens nicht nur Studierende ansprechen, sondern natürlich auch SchülerInnen, Auzubildende, Lehrende und alle Menschen, die sich in diesem System nicht wohlfühlen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich habe mich inzwischen größtenteils mit der schlechten Situation und Organisation abgefunden und versuche, meinen eigenen Weg zu finden, bei dem ich möglichst viel für mich aus dem Studium mitnehmen kann.&#8221;</p>
<p>&#8220;Natürlich ist jeder (auch ich) froh, an dem der Bachelor-Kelch vorbeigegangen ist, aber auch vor Bologna war doch nicht alles für Studenten so paradiesisch &#8221;</p>
<p>&#8220;das stimmt so nicht. Geographie z.B. hat mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, ebenso die Geschichs- und die Politikwissenschaft. Bei anderen habe ich keinen Einblick&#8221;</p>
<p>Ist das nicht irgendwie symptomatisch für die Situation des Widerstands gegen die Situation unserer Bildungseinrichtungen der letzten Monate? Es ist nicht gut, es war nicht gut, aber man findet man sich damit ab und relativiert die aktuell besch****** Situation damit, dass es ja nie perfekt war. Man versucht sich durch Modulhandbücher zu kämpfen, Seminare unvorbereitet zu besuchen um irgendwie zu bestehen und nicht allzulange in diesem Bachelor-WirrWarr gefangen zu sein. Man versucht irgendwie fertig zu werden und den ganzen Kram hinter sich zu lassen. Man bekommt das Gefühl vermittelt, man muss es in 6 Monaten schaffen. Man bekommt Klausuren vorgelegt, in denen man die Meinungen anderer Menschen unreflektiert reproduzieren soll und teilweise Meinungen als eine Art &#8220;Objektive Wahrheit&#8221; dargestellt und abgefragt werden.<br />
Mir geht das tierisch auf die Nerven und ich hoffe, dass es noch mehr Leuten so geht. Lasst nächstes Semester mal wieder etwas auf die Beine stellen und zeigen, dass sich weder unsere Situation noch unsere Meinung dazu verändert hat!<br />
Damit wollte ich jetzt übrigens nicht nur Studierende ansprechen, sondern natürlich auch SchülerInnen, Auzubildende, Lehrende und alle Menschen, die sich in diesem System nicht wohlfühlen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2010/07/30/lernen-auf-der-schmalspur/comment-page-1/#comment-13609</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 20:58:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.16vor.de/?p=28326#comment-13609</guid>
		<description>@hans hunz (6): Eben nicht.
Es besteht ein unbedingter Zusammenhang zwischen dem sich selbst verwirklichenden Individuum und einem Land (bzw. einer Gesellschaft) innerhalb dessen das Individuum lebt. Zusammenhänge zwischen dem Handeln sowie der Lebenswirklichkeit des Einzelnen und dem gesellschaftlichen Rahmen zu erkennen beweist Scharfsinn.
Im Übrigen fordert Herr Haaß eine Abkehr von der reinen Leistungsgesellschaft. Erst durch diese Abkehr kann eine freie Entfaltung des Individuums ermöglicht werden. Sie spielen Gesellschaftsbewusstsein und freie Entfaltung gegeneinander aus. Dass Herr Haaß das nicht tut, ehrt ihn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@hans hunz (6): Eben nicht.<br />
Es besteht ein unbedingter Zusammenhang zwischen dem sich selbst verwirklichenden Individuum und einem Land (bzw. einer Gesellschaft) innerhalb dessen das Individuum lebt. Zusammenhänge zwischen dem Handeln sowie der Lebenswirklichkeit des Einzelnen und dem gesellschaftlichen Rahmen zu erkennen beweist Scharfsinn.<br />
Im Übrigen fordert Herr Haaß eine Abkehr von der reinen Leistungsgesellschaft. Erst durch diese Abkehr kann eine freie Entfaltung des Individuums ermöglicht werden. Sie spielen Gesellschaftsbewusstsein und freie Entfaltung gegeneinander aus. Dass Herr Haaß das nicht tut, ehrt ihn.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: C.Z.M.</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2010/07/30/lernen-auf-der-schmalspur/comment-page-1/#comment-13604</link>
		<dc:creator>C.Z.M.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 14:00:52 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Benjamin, 
das Problem ist m.E. sehrwohl in seiner Ausprägung nur im FB IV so vorhanden. 
Ich kenne z.B. ziemlich gut den ein oder anderen Politik-Bachelor-Studenten. Da kann mir keiner erzählen, dass die nicht genug Freizeit hätten (erzählen sie deshalb auch nicht - Im Gegenteil!). Viele Bachelor-Studenten, zumindest die ich in den verschiedenen FBen kenne, haben durchaus einiges an Freizeit. Der FB IV ist da schon etwas speziell und nicht ganz mit den anderen zu vergleichen.

Im übrigen ist vieles was den Bachelor angeht sehr, sehr schlecht. Ich verstehe sehr gut, dass die jetzigen Bachelor-Studenten wütend sind und zurecht anbringen, dass sie sich kaum vertieftes Wissen erarbeiten können und die Hochschule durch die extreme Verschulung mutiert. Auch ist die Klausurdichte tlwse. ziemlich bescheuert.

Aber: Man sollte dabei nicht die Vergangenheit verklären. Natürlich ist jeder (auch ich) froh, an dem der Bachelor-Kelch vorbeigegangen ist, aber auch vor Bologna war doch nicht alles für Studenten so paradiesisch wie hier teils der Eindruck entsteht. &quot;TD&quot; hat das ja schon angerissen. Im FB  z.B., bei dem es keinen Bachelor gibt, ist auch nicht alles gut. Da hängt dann eben alles an einem Examen ab, ob du vier-fünf Jahre völlig umsonst studiert hast oder nicht. Das ist auch nicht wünschenswert. 

Aber um es kurz zu machen: Der Satz, &quot;Wer am meisten lernt, gewinnt&quot; hatte schon immer gewisse Gültigkeit an der Universität. Und das, wenn man ihn sich mal durch den Kopf gehen lässt, natürlich auch völlig zurecht. Man fragt sich, welche Zustände der Verfasser gerne an der Universität hätte...?!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Benjamin,<br />
das Problem ist m.E. sehrwohl in seiner Ausprägung nur im FB IV so vorhanden.<br />
Ich kenne z.B. ziemlich gut den ein oder anderen Politik-Bachelor-Studenten. Da kann mir keiner erzählen, dass die nicht genug Freizeit hätten (erzählen sie deshalb auch nicht &#8211; Im Gegenteil!). Viele Bachelor-Studenten, zumindest die ich in den verschiedenen FBen kenne, haben durchaus einiges an Freizeit. Der FB IV ist da schon etwas speziell und nicht ganz mit den anderen zu vergleichen.</p>
<p>Im übrigen ist vieles was den Bachelor angeht sehr, sehr schlecht. Ich verstehe sehr gut, dass die jetzigen Bachelor-Studenten wütend sind und zurecht anbringen, dass sie sich kaum vertieftes Wissen erarbeiten können und die Hochschule durch die extreme Verschulung mutiert. Auch ist die Klausurdichte tlwse. ziemlich bescheuert.</p>
<p>Aber: Man sollte dabei nicht die Vergangenheit verklären. Natürlich ist jeder (auch ich) froh, an dem der Bachelor-Kelch vorbeigegangen ist, aber auch vor Bologna war doch nicht alles für Studenten so paradiesisch wie hier teils der Eindruck entsteht. &#8220;TD&#8221; hat das ja schon angerissen. Im FB  z.B., bei dem es keinen Bachelor gibt, ist auch nicht alles gut. Da hängt dann eben alles an einem Examen ab, ob du vier-fünf Jahre völlig umsonst studiert hast oder nicht. Das ist auch nicht wünschenswert. </p>
<p>Aber um es kurz zu machen: Der Satz, &#8220;Wer am meisten lernt, gewinnt&#8221; hatte schon immer gewisse Gültigkeit an der Universität. Und das, wenn man ihn sich mal durch den Kopf gehen lässt, natürlich auch völlig zurecht. Man fragt sich, welche Zustände der Verfasser gerne an der Universität hätte&#8230;?!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Christ</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2010/07/30/lernen-auf-der-schmalspur/comment-page-1/#comment-13601</link>
		<dc:creator>Andreas Christ</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 09:20:08 +0000</pubDate>
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		<description>Wieder mal ein typischer Fall von: Beschreibung stimmt, Analyse führt komplett in die Irre. 
Allein schon die Feststellung das &quot;ahnungslose Bildungspolitiker&quot; für die massive Klausurbelastung verantwortlich sind, ist ja nun mehr als falsch. Die Studiengänge werden immernoch von den Universitäten und den Fachbereichen und Fächern konzipiert.
Wenn da der Autor nicht mal blind irgendwelchem halbgaren Gebrabbel hinterherläuft. 

Jedenfalls zeigt der Artikel: Dem Herrn fehlt aufgrund der Studienbelastung ganz eindeutig die Zeit zur tiefergehenden Recherche.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder mal ein typischer Fall von: Beschreibung stimmt, Analyse führt komplett in die Irre.<br />
Allein schon die Feststellung das &#8220;ahnungslose Bildungspolitiker&#8221; für die massive Klausurbelastung verantwortlich sind, ist ja nun mehr als falsch. Die Studiengänge werden immernoch von den Universitäten und den Fachbereichen und Fächern konzipiert.<br />
Wenn da der Autor nicht mal blind irgendwelchem halbgaren Gebrabbel hinterherläuft. </p>
<p>Jedenfalls zeigt der Artikel: Dem Herrn fehlt aufgrund der Studienbelastung ganz eindeutig die Zeit zur tiefergehenden Recherche.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: TD</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2010/07/30/lernen-auf-der-schmalspur/comment-page-1/#comment-13600</link>
		<dc:creator>TD</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 08:25:06 +0000</pubDate>
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		<description>Also so ganz stimmt das aber auch nicht, was da steht...

Vorlesungsende, dann kommt erstmal Wochenende, wo Sie definitiv keine Klausur schreiben, also zwei freie Tage.

Und was den &quot;freien Seminarplan&quot; angeht, so weiß ich nicht welche Fächer Sie vergleichen, aber in den Wirtschaftswissenschaften waren Seminare sowiso der geringere Teil, der Großteil besteht (bestand) zu Diplom- und M;agisterzeiten auch bereits aus Vorlesungen mit den von Ihnen beschriebenen Eigenheiten.

Und es steht Ihnen nach wie vor frei den Plan völlig frei zu legen, nur falls Sie sich dazu entscheiden müssen / sollten Sie (wie auch jeder Diplomstudent!) die Verzögerung im Studium einem späteren Arbeitgeber erklären können.

Außerdem vergleichen Sie Grundzüge-Klausuren, aber mit was eigentlich? Zu Diplomzeiten hat der Studienplan vorgesehen die BWL, VWL und Soziologie-Blockklausur (das entspricht 8 Bachelorklausuren) am Ende eines Semesters zu schreiben und das war dann auch innerhalb von circa einem Monat, also keineswegs so viel besser.

Die sehr kurze von Ihnen angesprochene Zeitspanne ist bisher in den Wirtschaftswissenschaften nur ein Versuch, eine Evaluation dazu wird noch folgen! Es gibt nunmal zwei Fraktion, eine die die Prüfungen möglichst schnell hinter sich haben möchte um dann noch Ferien bzw. Zeit für ein Praktikum zu haben und eine andere, die Prüfungen über die ganzen Ferien verteilt präferiert. Das beides gleichzeitig nicht geht, ohne die Anzahl der Prüfungen und den damit verbundenen Aufwand zu verdoppeln dürfte klar sein, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also so ganz stimmt das aber auch nicht, was da steht&#8230;</p>
<p>Vorlesungsende, dann kommt erstmal Wochenende, wo Sie definitiv keine Klausur schreiben, also zwei freie Tage.</p>
<p>Und was den &#8220;freien Seminarplan&#8221; angeht, so weiß ich nicht welche Fächer Sie vergleichen, aber in den Wirtschaftswissenschaften waren Seminare sowiso der geringere Teil, der Großteil besteht (bestand) zu Diplom- und M;agisterzeiten auch bereits aus Vorlesungen mit den von Ihnen beschriebenen Eigenheiten.</p>
<p>Und es steht Ihnen nach wie vor frei den Plan völlig frei zu legen, nur falls Sie sich dazu entscheiden müssen / sollten Sie (wie auch jeder Diplomstudent!) die Verzögerung im Studium einem späteren Arbeitgeber erklären können.</p>
<p>Außerdem vergleichen Sie Grundzüge-Klausuren, aber mit was eigentlich? Zu Diplomzeiten hat der Studienplan vorgesehen die BWL, VWL und Soziologie-Blockklausur (das entspricht 8 Bachelorklausuren) am Ende eines Semesters zu schreiben und das war dann auch innerhalb von circa einem Monat, also keineswegs so viel besser.</p>
<p>Die sehr kurze von Ihnen angesprochene Zeitspanne ist bisher in den Wirtschaftswissenschaften nur ein Versuch, eine Evaluation dazu wird noch folgen! Es gibt nunmal zwei Fraktion, eine die die Prüfungen möglichst schnell hinter sich haben möchte um dann noch Ferien bzw. Zeit für ein Praktikum zu haben und eine andere, die Prüfungen über die ganzen Ferien verteilt präferiert. Das beides gleichzeitig nicht geht, ohne die Anzahl der Prüfungen und den damit verbundenen Aufwand zu verdoppeln dürfte klar sein, oder?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hans hunz</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2010/07/30/lernen-auf-der-schmalspur/comment-page-1/#comment-13597</link>
		<dc:creator>hans hunz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 07:52:47 +0000</pubDate>
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		<description>Wer sich mehr Sorgen um die Auswirkungen der aktuellen Entwicklung auf &quot;unser Land&quot; als auf individuelle Bedingungen für Selbsverwirklichung macht und somit rein volkswirtschaftlich argumentiert, hat das System letztendlich schon internalisiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich mehr Sorgen um die Auswirkungen der aktuellen Entwicklung auf &#8220;unser Land&#8221; als auf individuelle Bedingungen für Selbsverwirklichung macht und somit rein volkswirtschaftlich argumentiert, hat das System letztendlich schon internalisiert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Benjamin</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2010/07/30/lernen-auf-der-schmalspur/comment-page-1/#comment-13596</link>
		<dc:creator>Benjamin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 07:41:33 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Christian,

das stimmt so nicht. Geographie z.B. hat mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, ebenso die Geschichs- und die Politikwissenschaft. Bei anderen habe ich keinen Einblick.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Christian,</p>
<p>das stimmt so nicht. Geographie z.B. hat mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, ebenso die Geschichs- und die Politikwissenschaft. Bei anderen habe ich keinen Einblick.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2010/07/30/lernen-auf-der-schmalspur/comment-page-1/#comment-13595</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 07:13:56 +0000</pubDate>
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		<description>Ich würde nicht sagen, dass dies ein spezifisches Problem des FB IV ist. Ich selbst studiere im FB II und auch im Grundstudium der Germanistik läuft es auf das erwähnte &quot;Bulimie-Lernen&quot; hinaus: 

Stures Auswendiglernen für die Klausuren, geraffte Seminarpläne ohne Zeit, wichtigen Stoff wirklich zu behandeln oder zu verstehen. Und wenn die Klausur dann vorbei ist, muss man seinen Kopf schon für die nächste leer machen. 

Ich frage mich wirklich, was nach Ende meines Studiums an Fachwissen bei mir hängen bleibt - ich fürchte, es wird nicht allzu viel sein, da mir auch einfach der Freiraum fehlt, mich selbst aus eigenem Interesse tiefer in die Materie einzuarbeiten. Eigene Schwerpunkte zu setzen ist ja sowieso nicht möglich und auch sonst lässt einem dieses Studiengerüst keine Wahlfreiheiten. 

Ich habe mich inzwischen größtenteils mit der schlechten Situation und Organisation abgefunden und versuche, meinen eigenen Weg zu finden, bei dem ich möglichst viel für mich aus dem Studium mitnehmen kann. Auch wenn das dazu führt, dass ich bei den Veranstaltungen und Inhalten selbst selektiere und anderes dafür vernachlässigen muss. Es geht nicht anders.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde nicht sagen, dass dies ein spezifisches Problem des FB IV ist. Ich selbst studiere im FB II und auch im Grundstudium der Germanistik läuft es auf das erwähnte &#8220;Bulimie-Lernen&#8221; hinaus: </p>
<p>Stures Auswendiglernen für die Klausuren, geraffte Seminarpläne ohne Zeit, wichtigen Stoff wirklich zu behandeln oder zu verstehen. Und wenn die Klausur dann vorbei ist, muss man seinen Kopf schon für die nächste leer machen. </p>
<p>Ich frage mich wirklich, was nach Ende meines Studiums an Fachwissen bei mir hängen bleibt &#8211; ich fürchte, es wird nicht allzu viel sein, da mir auch einfach der Freiraum fehlt, mich selbst aus eigenem Interesse tiefer in die Materie einzuarbeiten. Eigene Schwerpunkte zu setzen ist ja sowieso nicht möglich und auch sonst lässt einem dieses Studiengerüst keine Wahlfreiheiten. </p>
<p>Ich habe mich inzwischen größtenteils mit der schlechten Situation und Organisation abgefunden und versuche, meinen eigenen Weg zu finden, bei dem ich möglichst viel für mich aus dem Studium mitnehmen kann. Auch wenn das dazu führt, dass ich bei den Veranstaltungen und Inhalten selbst selektiere und anderes dafür vernachlässigen muss. Es geht nicht anders.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Unterstützer</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2010/07/30/lernen-auf-der-schmalspur/comment-page-1/#comment-13594</link>
		<dc:creator>Unterstützer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 07:11:46 +0000</pubDate>
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		<description>Gut gebrüllt Löwe.

Zumindest bei Herrn Haaß scheint die von ihm so empfundene Abstumpfungsmaschinerie glücklicherweise völlig versagt zu haben.

Bleiben Sie so wach !</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut gebrüllt Löwe.</p>
<p>Zumindest bei Herrn Haaß scheint die von ihm so empfundene Abstumpfungsmaschinerie glücklicherweise völlig versagt zu haben.</p>
<p>Bleiben Sie so wach !</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: hd21</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2010/07/30/lernen-auf-der-schmalspur/comment-page-1/#comment-13591</link>
		<dc:creator>hd21</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 04:53:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.16vor.de/?p=28326#comment-13591</guid>
		<description>Als Diplom-Volkswirt vertrete ich die Auffassung, dass der grundsätzliche wissenschaftliche Ansatz bestimmter Fächer völlig anders ist. Die BWL wählt einen normativen Ansatz, während etwa VWL einen deskreptiven Ansatz wählt. 

Vielleicht wäre schon ein Teil des Problems gelöst, wenn man die BWL an eine Art Business School Konzept auslagert (BWL Studenten haben im universitären Bereich einen sehr hohen Anteil). Dann könnte man mit den klassisch wissenschaftlichen Fächern wieder anders verfahren und hätte die breite Masse in einem Konzept, was man dann international ausrichten könnte.

Ich hatte immer den Eindruck, dass die BWLer das eigentliche Zielobjekt und letztlich die Treiber für Bechalor sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als Diplom-Volkswirt vertrete ich die Auffassung, dass der grundsätzliche wissenschaftliche Ansatz bestimmter Fächer völlig anders ist. Die BWL wählt einen normativen Ansatz, während etwa VWL einen deskreptiven Ansatz wählt. </p>
<p>Vielleicht wäre schon ein Teil des Problems gelöst, wenn man die BWL an eine Art Business School Konzept auslagert (BWL Studenten haben im universitären Bereich einen sehr hohen Anteil). Dann könnte man mit den klassisch wissenschaftlichen Fächern wieder anders verfahren und hätte die breite Masse in einem Konzept, was man dann international ausrichten könnte.</p>
<p>Ich hatte immer den Eindruck, dass die BWLer das eigentliche Zielobjekt und letztlich die Treiber für Bechalor sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.16vor.de/index.php/2010/07/30/lernen-auf-der-schmalspur/comment-page-1/#comment-13590</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 22:17:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.16vor.de/?p=28326#comment-13590</guid>
		<description>Das ist aber auch ein sehr spezifisches Fachbereich IV-Problem (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) der Universität. Man sollte von den Verhältnissen dort, nicht auf alle Studiengänge der Universität schließen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist aber auch ein sehr spezifisches Fachbereich IV-Problem (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) der Universität. Man sollte von den Verhältnissen dort, nicht auf alle Studiengänge der Universität schließen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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