Beiträge vom 2. September 2010

Letzte Zweifel ausgeräumt

Posthum hat der Stadtrat am Donnerstagabend Adolf Hitler und Bernhard Rust die Ehrenbürgerwürde der Stadt Trier aberkannt. OB Jensen sprach von einem “Zeichen gegen Rassismus und Nationalismus und für Demokratie und Toleranz”. Einigkeit herrschte bei allen Fraktionen, dass Hitler und Rust formal-juristisch gesehen längst keine Ehrenbürger mehr waren. Ob es noch eines förmlichen Beschlusses zur Aberkennung bedurfte, darüber gingen die Meinungen auseinander. Sowohl Jensen als auch CDU und FWG gingen indirekt auf die Kritik der beiden Ex-Stadtchefs Helmut Schröer und Dr. Carl-Ludwig Wagner ein, indem sie betonten, dass sich die politischen Gremien und früheren OBs bereits eindeutig von Hitler und Rust distanziert hatten.
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“Links diskutiert” mit Dr. Binz

TRIER. “Die Arbeiter, ihre Familien und die Giftschäden” lautet das Thema eines Vortrags des bekannten Trierer Neurologen Dr. Peter Binz am kommenden Mittwoch im “Warsberger Hof”.
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Ex-Stadtchefs kritisieren Jensen

TRIER. Unmittelbar vor der für heute Abend vorgesehenen posthumen Aberkennung der Ehrenbürgerwürde Adolf Hitlers haben sich die Ex-Stadtchefs Schröer und Wagner zu Wort gemeldet.
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Neuer Stürmer für Eintracht Trier

TRIER. Eintracht Trier hat den Österreicher Lukas Mössner unter Vertrag genommen. Der 26-jährige Angreifer hat bis 30. Juni 2011 bei den Blau-Schwarz-Weißen unterschrieben.
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Johannes Rau in Bildern

TRIER. Seit gestern Abend ist im Kurfürstlichen Palais die Ausstellung “Johannes Rau – Das Leben menschlicher machen” zu sehen. Dessen Witwe Christina Rau hat die Fotoschau eröffnet.
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Trier will mit Kreativwirtschaft punkten

Die Stadt will ihr Profil als Standort für Kultur- und Kreativwirtschaft schärfen und Existenzgründer aus Triers kreativer Szene stärker unterstützen. Das kündigten OB Klaus Jensen sowie Kultur- und Wirtschaftsdezernent Thomas Egger an. Bereits im kommenden Jahr soll es in der städtischen Wirtschaftsförderung einen Lotsen für Künstler und Kulturschaffende geben. Eine Untersuchung der Taurus ECO Consulting sieht zudem Bedarf an Ausstellungsflächen im öffentlichen Raum. Zudem müsse sich der Standort Trier insgesamt zeitgemäßer vermarkten – vor allem überregional werde die Stadt bislang “eher als konservativ” wahrgenommen.
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