Johannes Rau in Bildern

TRIER. Seit gestern Abend ist im Kurfürstlichen Palais die Ausstellung “Johannes Rau – Das Leben menschlicher machen” zu sehen. Dessen Witwe Christina Rau hat die Fotoschau eröffnet.

“Dokumente eines bewegten, erfolgreichen und erfüllten Lebens”, nannte Hausherr Dr. Josef Peter Mertes bei der Vernissage die Bilder, die im Erdgeschoss und im Flur in der ersten Etage zu sehen sind. Wie auch die anderen Redner, Staatsministerin Malu Dreyer und Superintendent Christoph Pistorius, baute der ADD-Präsident persönliche Erinnerungen in seinen Vortrag ein. So erzählte Mertes, dass er für die Bundestagswahl 1987 für Rau als Kanzlerkandidaten Plakate geklebt habe.

Die Wanderausstellung, die kurz nach Raus Tod 2006 entwickelt wurde und in Trier zum 12. Mal in Deutschland zu sehen ist, zeigt Bilder von ihm als Privatmann, der mit Freunden Skat spielt, und als Politiker, der vom Juso-Vorsitzenden bis zum Bundespräsidenten ein halbes Jahrhundert deutsche Politik mitgestaltet und geprägt hat. In Richtung Klaus Jensen sagte Christina Rau, die für die Eröffnung aus Berlin angereist war, dass der Lieblingsposten ihres Mannes der des Oberbürgermeisters von Wuppertal war.

Die Ausstellung “Johannes Rau – Das Leben menschlicher machen”, dessen Motto auf einem Zitat Raus basiert, in dem er als Ziel der Politik definierte, das Leben menschlicher zu machen, kann bis zum 1. Oktober in den Räumen der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion zu den üblichen Geschäftszeiten besichtigt werden.

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