Online-Petition für Eishalle
TRIER. Die Initiative “Rettet die Eishalle Trier” hat eine Online-Petition gestartet. Ihre Forderung: die “umgehende Sanierung und Wiederinbetriebnahme der Eislaufhalle” auf der Eurener Flur.
Seit November 2009 ist die Halle komplett geschlossen, inzwischen fehlt ihr auch das Dach. Doch schon in den Jahren zuvor litt der Betrieb der Anlage unter den technischen Mängeln der Einrichtung. Momentan deutet wenig darauf hin, dass sie über kurz oder lang wieder genutzt werden könnte.
Die Initiative “Rettet die Eishalle Trier” unternimmt dennoch einen weiteren Versuch, den Druck auf die Politik zu erhöhen. “Mit der Schließung der Eissporthalle ist für viele Menschen in der Region Trier ein wichtiger Lebensbestandteil weggefallen”, heißt es im Text zur Online-Petition. Viele Kinder und Jugendliche, die in der Eissporthalle ihrem Hobby nachgegangen seien, hätten nun im Winter keine Alternative mehr. Zudem stünden die eissportbetreibenden Vereine kurz vor dem Aus. “Wir fordern daher die umgehende Sanierung der Eissporthalle Trier, so dass zur kommenden Saison ein Eissportbetrieb möglich ist”. Zu den ersten Unterzeichnern der Petition, die an den Oberbürgermeister gerichtet ist, zählen FDP-Ratsmitglied Felix Brand und Wolfgang Kinzig vom Trierer Eissportclub.
Die Online-Petition finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Thema: In der Eishalle bleiben die Lichter aus und 16vor-Wahl: Die Zukunft der Eislaufhalle
von Marcus Stölb




30. November 2010 (09:49 Uhr)
Na endlich passiert mal was, nachdem über Jahre gejammert wurde und die Hoffnung gesetzt wurde darauf, dass andere etwas unternehmen. Nur frage ich mich, weshalb keine Kontaktadresse angegeben wird, an die sich Leute wenden können, die sich aktiv für die Erhaltung der Eishalle einsetzen wollen? Herr Brand als Rats- und Parteimitglied hätte doch sicherlich mehr Möglichkeiten, eine aktive Bürgerunterstützung auf die Beine zu stellen. Oder soll das ganze nur in eine höhere Stimmenzahl für seine Partei münden? Damit allein wäre der Eishalle nicht gedient. Wenn dabei was rauskommen soll, dann muss man auch versuchen, die Bürger aktiv an der Geschichte zu beteiligen, wie seinerzeit beim Südbad. Ich wünsche viel Erfolg.
30. November 2010 (10:07 Uhr)
Alle die sich in die Liste dieser Petition eintragen, werden sich bestimmt auch finanziell an der umgehenden Sanierung und Wiederinbetriebnahme der Eislaufhalle und deren Betriebskosten beteiligen…
30. November 2010 (10:33 Uhr)
Ich hätt lieber noch ein Hallenbad, bitte.
30. November 2010 (10:59 Uhr)
wir haben doch jetzt ein eisbähnchen auf dem kornmarkt zwar nicht groß aber für die paar leute die dort laufen reicht das aus.
30. November 2010 (12:20 Uhr)
Solange sich Studenten in zu wenigen zu engen Bussen zusammen quetschen müssen um an ihre Hochschulen in Trier zu kommen, so lange in Trier Leute in maroden städtischen Wohnungen leben müssen, solange für Kindergartenplätze Gebühren verlangt werden müssen, solange Triers Fußwegenetz nicht barrierefrei ist, weil kein Geld zur Instandsetzung vorhanden ist, solange der städtische Haushalt nicht ausgeglichen ist ….
Und wenn es soweit ist, sollte man mal eine Diskussion darüber starten wie man eine CO2-neutrale Eishalle in Betrieb setzen kann.
30. November 2010 (12:33 Uhr)
Eine neue Eishalle wird wohl ohne private Investoren nicht funktionieren. Und für die paar Monate im Jahr, wo viele Interesse am Eislaufen haben, lohnt weder ein Neubau, noch der Betrieb und ebenso wenig die Unterhaltung einer Halle. Es ist doch wie immer: Gewinne werden privatisiert, Verluste kommunalisiert.
30. November 2010 (12:51 Uhr)
Bedauerlich das Trier keine Eishalle mehr hat.
Die Fehler liegen in der Vergangenheit. Hätte man
Eintritt und Benutzergebühren rechtzeitig angepasst,
und von diesen Mehreinnahmen die Halle in Stand gehalten,
hätten wir vielleicht noch eine.
Mit Petitionen kann man leider keine neue Halle bauen.
Dazu benötigt man mehr als 2 Mill. – die die Stadt nicht hat -
oder einen privaten Investor.
Vielleicht sollten die Initiatoren der Petition sich um
einen Investor bemühen, der neben Geld auch ein tragfähiges
Konzept vorlegt. Dann hätte man auch eine Grundlage,
mit der Stadt um entsprechende Zuschüsse zu verhandeln.
Richard Leuckefeld, Ratsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen
30. November 2010 (14:12 Uhr)
Herr Leuckefeld, die Investoren sind doch da. Es fehlt nur die Zustimmung der Stadt bzw. die notwendige Ausschreibung. Und darüber hinaus zur Wiederinbetriebnahme sind auch keine 2 Mio € notwendig. Zum Bau eines Daches auch nicht.
30. November 2010 (16:12 Uhr)
@ Richard Leuckefeld, soweit ich informiert bin, gab es private Investoren die bereit gewesen wären in die Eissporthalle zu investieren. Wie immer hing es wohl am Geld, das die Stadt Trier nicht hat. Sie hätte dieses Vorhaben mit 200.000 EUR per anno subventioneren sollen/müssen und das war mal wieder zu teuer. Lieber das Geld anderweitig versenken, als es sinnvoll einzusetzten und eine Freizeitattraktion zu erhalten in der Generationen Schlittschuh laufen lernten.
1. Dezember 2010 (08:48 Uhr)
@Herr Leuckefeld,
ich möchte mich hier jetzt nicht schon wieder “aufreiben”. Ich gebe Ihnen den Tipp, die Kommentare auf der Petition zu lesen. Da sind auch Beiträge vorhanden, welche von absoluten “Insidern” geschrieben wurden.
Machen sie sich doch bitte erst einmal ein Bild von der Sachlage, bevor sie hier mit gefährlichen Halbwissen (2 Millionen !!) glänzen und Unruhe in eine sachliche Diskussion bringen.
“Wenn Eishockey einfach wäre, würde es Fussball heissen!!!”
schönen Tag noch.
1. Dezember 2010 (17:05 Uhr)
@Herr Rauls: Lieber Herr Rauls!
Es geht mir hier nicht um Wählerstimmen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich mich nicht nur für die Eishalle einsetze.
Ich bin seit 30 Jahren dem Eissport eng verbunden und finde, dass die Eishalle ein
” Soziales Projekt” für unsere Stadt ist.
Leider sieht das der Stadtvorstand nicht so!
Wenn ein privater Investor die Eishalle betriebt, dann wäre die Stadt mit einer Bezuschussung von 230.000 EUR jährlich dabei.Einer Ausschreibung, auch europaweit, steht eigendlich nichts im Wege.
Jetzt wird von unserer Seite Druck erzeugt. Verschiedene Medien sind informiert und eine rechtliche Prüfung der ganzen Sache läuft auch schon.
16.vor danke ich für diese Veröffentlichung!
Felix Brand, Trier- Heiligkreuz
1. Dezember 2010 (20:55 Uhr)
@S.Wiltschek
Stimmt: 2 Mio reichen nicht. Lobbyisten sehen und hören gerne das, was angenehm ist!
2. Dezember 2010 (06:37 Uhr)
@Olli63,
ALBERNER BEITRAG.
und wer bitteschön soll der Lobbyist sein ? Ich vielleicht ?
Ich bitte Sie. Da haben Sie mich aber noch nicht kennengelernt.
schönen Tag noch.
2. Dezember 2010 (09:31 Uhr)
Sehr geehrter Herr Brand, weil ich Sie persönlich nicht kenne, liegt es mir auch fern, Ihnen Unredliches zu unterstellen. So möchte ich mich in meiner Kritik nicht verstanden sehen.
Mich wundert es eben nur, dass sowohl Sie als auch Herr Wiltschek, mit dem ich des öfteren schon telefonischen Kontakt hatte, sich über einen längeren Zeitraum nun schon mit dem Thema beschäftigen, immer wieder damit mal in die Öffentlichkeit kommen, ohne, dass es mal richitg voran ginge. Vermutlich reden Sie mit diesem und jenem in der Hoffnung, endlich jemanden zu finden, der die Sache in die Hand nimmt und im Interesse der Eissportbegeisterten löst. So verstehe ich die zunehmende Ablehnung Ihres Anliegens durch die Öffentlichkeit, die ich auf dieser Plattform hier feststelle, auch nicht zuletzt daraus, dass man dieses Gequengele um die Eishalle langsam leid ist.
Sie haben doch eine Partei im Rücken, Sie haben die politischen und organisatorischen Möglichkeiten. Warum wenden Sie sich nicht an die Öffentlichkeit in der Form, dass Sie die Unzufriedenen zusammenführen und über diese öffentlichen Druck erzeugen.
Sie als Heiligkreuzer und Ratsmitglied müssten doch wissen, dass wir damit als BI “Rettet das Südbad” großen ERfolg hatten. Für die Renovierung eines Bades, für das anfangs kein Geld da war, wurden nachher einige Millionen locker gemacht, die dann auf einmal doch da waren, als der nötige Druck da war. Ich versteh Ihre Zurückhaltung nicht, wünsche Ihnen aber trotzdem viel Erfolg.
7. Dezember 2010 (18:18 Uhr)
@ richard leuckefeld : hier ein vorschlag den auch sie nicht ablehnen können ,einfach das nutzungsentgeld durch eine ausschreibung, so wie es das gesetz vorschreibt, bezgl weihnachtsmarkt erhöhen und schon hätte man die finanzierung in trocknen tüchern.denn glauben sie mir die benötigten 200000 eu sind locker als mehrerlös zu erzielen.
14. Dezember 2010 (13:34 Uhr)
Da wurde 1979 eine Eissporthalle gebaut und fast 30 Jahre nicht nennenswert investiert. Da hält ein Dach welches für ca. 15 Jahre konzipiert war von Anfang bis zum bitteren Ende. Da regnet es nach 20 Jahren stetig und mehr durch – durch das größte Zirkuszelt der Liga wie in Eishockeykreisen gespottet wurde, aber dennoch arrangierte man sich über Jahre mit dieser Situation. Da gibt es viele engagierte Vereinsmitglieder, Eltern, Kinder, ehrenamtliche Helfer. Und nun soll damit endgültig Schluss sein? Diese Eltern nehmen teilweise weite Wege in Kauf, um ihren Kinder Eissport im Verein ermöglichen zu können. Ware die Mitglieder im Stadtrat jemals in der Halle? Jemals bei einem packenden Spiel? Jemals bei Darbietungen der Eiskunstläufer? Haben die keine Kinder?
Es kann nicht sein, dass man in Antikenfestspiele über Jahre (offiziell) etliche Hunderttausend Euro „draufgelegt“ hat und dabei noch nicht einmal die breite Masse angesprochen hat, sondern eher eine Oberschicht oder Menschen die solche „schweren“ Stücke überhaupt verstehen. Dieses Geld hätte gereicht für eine Grundsanierung – mit Sicherheit! Und das auch nur während der Frühsommer-Saison. Kritiker sprechen ja bei der Eishalle oft auch „nur“ von Saison. Nur dauert die immerhin in normalem Eishallen-Betrieb 5 Monate!!!
Und die breite Masse bleibt auf der Strecke? Ich kenne die Eissporthalle seit 1979 und denke gerne an schöne Tage und oft ganze Wochenenden auf dem Eis. An spannende Eishockeyspiele von der Regionalliga bis zur, in den 90-er Jahren, zweithöchste Spielklasse der 1. Liga Nord. An Spiele gegen Essen oder Neuwied mit teils über 2000 Zuschauern. Und nun? Schluss, Ende, aus – das soll es gewesen sein?
Trier, eine Stadt mit einem Spezialunternehmen für Dächer und Solarstrom sollte es schaffen das zumindest einmal wieder ein Dach auf die Eissporthalle kommt. Dann gibt man, wie andernorts, dem Kind einen neuen Namen. Zum Beispiel „Alwita-Arena“. Das Ganze an einen privaten Investor, ein tragfähiges Konzept und dann sollte man doch ein tragfähiges Konzept erarbeiten können – oder? Die Krise scheint vorbei zu sein, Sponsoren werden wieder großzügiger und Trier mit über 104.000 Einwohnern verdient eine Eissporthalle. Der Standort war 30 Jahre lang kein Thema und nun merkt man, das die Halle in einem Industriegebiet liegt??? Man fährt auch 70 km bis zu einem schwedischen Möbelhaus wenn man Interesse daran hat.
Ich verneige mich vor einem Eric Naunheim, der es geschafft hat in der City eine Eislauffläche auf die Beine zu stellen. Ich habe riesen Respekt vor so viel Engagement und Eigeninitiative bei nicht immer schlüssigen Beschlüssen des Stadtrates.
Gerade hier in der City und vor allem an der weihnachtlichen Eisbahn muss energischer Aufmerksamkeit erregt werden in Punkto Eissporthalle. Die Online-Petition scheint mir da zu träge zu sein und man sollte die Zeit nutzen die Besucher direkt zu einer Unterschriftenaktion zu begeistern – das wäre dringend angesagt!!!