Bei Verhandlungen gegen Mitglieder der Hells Angels in Trier herrscht stets Ausnahmezustand in den hiesigen Justizbehörden. Da findet ein Prozess auch schon mal vor dem Landgericht statt und nicht vor dem Amtsgericht, wo er zumindest angesichts des zu erwartenden Strafmaßes eher hingehört hätte. Die Besucher müssen eine Sicherheitsschleuse passieren und sich ausweisen, wenn sie Zutritt in den Verhandlungssaal begehren. Gestern begann der Prozess gegen einen 51-jährigen Trierer, der Vollmitglied der Luxemburger Hells Angels ist. Ihm wird unter anderem unerlaubter Waffenbesitz und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
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