Beiträge von » Andrea Wanek

Warten auf die Fahrradstation

Freiburg hat eine, in Oldenburg gibt es sogar zwei: Fahrradstationen mit sicheren Abstellplätzen, Reparaturservice und Verleih erleichtern an vielen deutschen Bahnhöfen die bequeme Verbindung von Rad- und Zugfahren. In Trier gibt es in dieser Hinsicht ein großes Defizit, mangelt es vor allem an ausreichenden Stellplätzen, wie der Zustand des Bahnhofsvorplatzes vor allem jetzt zu Beginn der Radfahrsaison wieder zeigt. Eine von der Stadt geplante Fahrradstation, die eigentlich bis 2011 realisiert werden soll, könnte Abhilfe schaffen. Doch noch scheinen wesentliche Fragen ungeklärt.
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Unter Strom Energie sparen

Das Mutterhaus der Borromäerinnen will mit einem selbst gesetzten Energiesparziel Akzente setzen. Unter dem Motto “Sei helle – Spar Watt” sollen in Zukunft alle Mitarbeiter des zweitgrößten Klinikums der Stadt zur Vermeidung von unnötigem Energieverbrauch motiviert und dafür sensibilisiert werden, auch bei hektischem Betrieb noch an den “Aus-Knopf” ungenutzter Geräte und das Schließen von Fenstern zu denken. Eingeläutet wird damit die zweite Phase eines Projektes, das zunächst mit einer technischen Bestandsaufnahme begann. Unterstützt wird das Mutterhaus dabei sowohl von der Fachhochschule als auch von der Universität Trier und bietet damit ein Beispiel, wie sich die Expertise der Hochschulen vor Ort nutzen lässt.
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Allons voter! Let’s vote! Vamos votar! Vi röstar!

Mit diesem Logo wirbt die Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte in Rheinland-Pfalz für den anstehenden Urnengang. Quelle: AGARPAm 8. November wird über die künftige Zusammensetzung des Beirates für Migration und Integration entschieden. Die Voraussetzungen für die Wahl des Gremiums, das sich auf kommunaler Ebene für die Belange von Migranten und deren Nachkommen einsetzt und an die Stelle des bisherigen Ausländerbeirats tritt, haben sich seit dem letzten Urnengang vor fünf Jahren deutlich verändert. Erweitert wurde nicht allein der Kreis der Wahlberechtigten, sondern auch derjenige möglicher Kandidaten. So können dieses Mal auch Menschen ohne Migrationshintergrund antreten, weshalb sich auf den drei Listen auch immerhin zehn Bewerber finden, die vor fünf Jahren nicht hätten kandidieren dürfen.  
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Parkende Blockaden

Erst wenige Tage alt, und doch schon als Parkplatz zweckentfremdet: die neue Fahrradspur in der Metzelstraße. Foto: Andrea WanekVor zwei Jahren kündigte die Verwaltung an, die Aufmerksamkeit ihrer Ordnungshüter verstärkt auf die Kontrolle zugeparkter Radwege zu lenken. Während man auf städtischer Seite nun davon ausgeht, dass die Maßnahmen Erfolge zeitigen, kann der Trierer Kreisverband des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs unter seinen Mitgliedern und anderen Radfahrern kein Verstummen der Klagen feststellen. Der ADFC plädiert denn auch weiterhin für eine konsequente Sanktionierung der Parksünder.
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Rund um die Uhr ganz Ohr

Derart gefragt ist die Telefonseelsorge, dass längst nicht alle durchkommen. Foto: Andrea WanekSie haben ein offenes Ohr, und das rund um die Uhr und an allen Tagen des Jahres: die 70 ehrenamtlichen und vier hauptamtlichen Mitarbeiter der Trierer Telefonseelsorge. Doch trotz der starken Mannschaft sind die Kapazitäten des Angebots inzwischen ausgeschöpft, können längst nicht alle Anrufe entgegengenommen werden. An Expansion ist derzeit jedoch kaum zu denken, denn dass die Katholische Kirche angesichts sinkender Kirchensteuereinnahmen ihre Zuschüsse erhöhen wird, steht nicht zu erwarten. Der Leiter der Trierer Telefonseelsorge, Pater Gerd Eigelshoven, hofft deshalb auf vermehrte Unterstützung aus der Privatwirtschaft.
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Bürger zählen auf die Kraft der Sonne

Regenerative Energie, einträgliche Rendite: das Bürgerkraftwerk wird aus Photovoltaikmodulen bestehen: Foto: EU Das Bürgersolarkraftwerk der Energieagentur des Vereins Lokale Agenda 21 steht kurz vor seiner Realisierung. Nach einer langwierigen Standortsuche soll nun bereits Ende August eine erste Photovoltaikanlage auf einem Dach der Freien Waldorfschule auf dem Wolfsberg betriebsbereit sein, klimaschonende Solarenergie ins Netz einspeisen und den Beteiligten eine einträgliche Rendite bescheren. Zu diesem Zweck gründeten in der vergangenen Woche interessierte Bürger eine Betreibergesellschaft. Derart groß scheint die Investitionsfreude, dass nun noch weitere Anlagen geplant werden. 16vor ging einigen Fragen nach, die dieses ambitionierte Projekt unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten aufwirft.
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“Das Parlament wird am stärksten unterschätzt!”

Mit Promis wie dem portugiesischen Fußballer Luis Figo versucht die EU das Interesse für die Europawahl zu wecken. Foto: EUZeitgleich mit den Kommunalwahlen findet am kommenden Sonntag die Wahl zum Europäischen Parlament statt. Rund 375 Millionen Menschen in 27 Mitgliedsstaaten entscheiden über die Zusammensetzung der einzigen, unmittelbar demokratisch legitimierten Institution der EU. Beobachter gehen davon aus, dass mehr als die Hälfte dem Urnengang fernbleiben werden. Zu Unrecht, findet Professor Joachim Schild. Schließlich habe das Parlament in den vergangenen Jahren enorm an Bedeutung gewonnen und nehme starken Einfluss auf die Lebenswirklichkeit der Europäer. 16vor-Mitarbeiterin Andrea Wanek sprach mit dem Trierer Politikwissenschaftler und Europa-Experten über die Stellung des Parlaments innerhalb der EU und weshalb Europa längst kein Abstellgleis mehr für auf nationaler Ebene ausgediente Politiker ist.
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Das Kreuz mit der Wahl

Wer eine Liste ankreuzen will, aber mit einzelnen Kandidaten nicht einverstanden ist, kann auch Namen streichen. Quelle: LandeswahlleiterIn knapp elf Wochen entscheiden die Trierer über die Zusammensetzung ihres künftigen Stadtrats. Anders als bei Bundestags- und Landtagswahlen oder den am 7. Juni ebenfalls stattfindenden Europawahlen haben die Wähler die Möglichkeit, durch Kumulieren und Panaschieren bedeutsamen Einfluss auf den Erfolg der einzelnen Kandidaten zu nehmen – mit zuweilen sichtbaren Konsequenzen, wie die Ergebnisse der bislang vier Urnengänge seit Einführung des reformierten Kommunalwahlsystems zeigen. Doch die zahlreichen Optionen der Stimmabgabe sind nicht nur zeitintensiv, sondern auch kompliziert. Da verwundert es wenig, dass beim letzten Mal die Mehrheit der Trierer Wähler auf Nummer sicher ging und ihr Kreuz bei einer Liste machte. 
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Im Wechselbad der Wählergunst

Die Ergebnisse der Stadtratswahlen von 1946 bis 2004. Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik/Darstellung: Andrea Wanek.Etwas mehr als 100 Tage sind es noch bis zur Stadtratswahl am 7. Juni. Deren mit Spannung erwarteter Ausgang ist vollkommen ungewiss, denn Umfragen existieren bislang keine.Mit Gewissheit lässt sich aber sagen, wie sich die politischen Kräfteverhältnisse in den vergangenen 63 Jahren darstellten. Während die CDU bei allen 14 Wahlen seit 1946 mehr oder weniger deutlich vorne lag, durchlebten die Sozialdemokraten ein Wechselbad der Wählergunst.
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Alles umsonst

"Für kein Geld der Welt": Christa Waagemeester vom Umsonstladen-Team. Foto: Andrea WanekGratis hat Konjunktur. Deutschlandweit ist das Phänomen des Umsonstladens verbreitet. In Trier eröffnete das Exhaus den ersten seiner Art im Jahr 2004, mittlerweile gibt es zwei weitere, von einer Freikirche betriebene Einrichtungen, in denen intakte Gegenstände entgegengenommen und wieder an den Mann oder die Frau gebracht werden. Ganz ohne Gegenleistung. Die beiden Läden liefern ein Beispiel, wie “umsonst” funktionieren kann.
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Noch keine aufs Dach bekommen

Schon seit längerem bemüht sich die Energieagentur der Lokalen Agenda 21 um die Realisierung des ersten Trierer Bürgersolarkraftwerks. Wollte man den Plot dieser Geschichte auf den Punkt bringen, sie ließe sich vor allem als abenteuerliche und aufwändige Suche nach dem richtigen Dach zusammenfassen. Nur das Happy-End steht noch immer aus. Eine endgültige Entscheidung über den Standort erwarten die Verantwortlichen allerdings für dieses Jahr; so die, trotz allem, optimistisch klingende Verlautbarung im Rahmen einer Pressekonferenz zum Status quo des Projekts.
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Auf Vertrauen bauen

Im Unterricht: Christiane Steuer ist eine der Initiatorinnen des Projektes im Multikulturellen Zentrum Trier. Foto: Andrea WanekSeit 1991 setzt sich das Multikulturelle Zentrum Trier für die Belange von Flüchtlingen und Migranten und deren Integration in die Gesellschaft ein. Nun startete die selbstverwaltete Einrichtung, die kürzlich mit dem Bürgerpreis der Stadt Trier ausgezeichnet wurde, ein neues Projekt. Initiiert von drei Studentinnen richtet sich das Kursangebot an minderjährige Flüchtlinge, die ohne Eltern aus ihren Heimatländern nach Deutschland kamen.
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