Beiträge von » Bettina Leuchtenberg

Kennen Sie… die alte Post?

Die alte Post am Kornmarkt war zu ihrer Erbauungszeit die neue Post und ersetzte den vorherigen Standort in der Neustraße nicht nur räumlich. Mit dem monumentalen “Post- und Telegraphengebäude” der Kaiserlichen Oberpostdirektion manifestierte die Regierung in dem schlossartigen Gebäude ihre Wichtigkeit mitten in der Stadt. Immerhin war Trier einer der 26 Regierungsbezirke Preußens und somit auch Ort für eine zentrale Stelle der Post. Doch auch in der neuen Post steckt altes Gemäuer.
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Kennen Sie… die Regierungsburg?

Die preußische Verwaltung hat den Ruf einer schnörkellosen, farblosen und langweiligen Bürokratie, die in kasernenartigen Bauten Briefe schreibt, Gesetze anordnet und Dokumente archiviert. Das Ganze geschieht – so das Klischee – von einer Schar Beamter in grauen Anzügen mit Ärmelschonern und Aktentasche bei absoluter Pünktlichkeit. Einen überraschenden Kontrast dazu bildet das Gebäude, welches die Regierung Trier 1905 an der Ecke Deworastraße/Sichelstraße eröffnet und heute noch das Vermessungs- und Katasteramt Trier beherbergt.
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Kennen Sie… den gläsernen Pavillon?

Die gläserne Etage inmitten steinerner Fassaden aus der Gründerzeit fällt sofort ins Auge, wenn man sich vom Bahnhof in Richtung Innenstadt bewegt. Was einst als Schandfleck angesehen wurde, steht heute unter Denkmalschutz und bietet aktuell noch einem Café spacigen Raum. Es ist eines der wenigen stadtbildprägenden Bauten Triers aus den fünfziger Jahren – zumindest der obere gläserne Teil.
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Die Rose ist neu erblüht

Vier Jahre lang wurde das Innere der Trierer Liebfrauenkirche renoviert. Am Wochenende vom 3./4. September öffnet die gotische Zentralbasilika mit einem umfangreichen Programm, bis Ende des Jahres können sich Interessierte regelmäßig durch die Kirche führen lassen. Zu sehen ist ein lichtdurchfluteter gen Himmel strebender Raum, dessen Säulen und Wände von einer jahrhundertealten Staub- und Dreckschicht befreit sind. Die neue helle Farbigkeit gibt der Kirche einen frischen, luftigen Charakter.
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Feen und Glitzer für Mädchen

“Catharina und der Ruf des Waldes” heißt das erste Buch von Jennifer Heil, die in Trier geboren und aufgewachsen ist und inzwischen an der Mittelmosel lebt. Das Märchen erzählt die Geschichte der Jahreszeiten und eines nicht enden wollenden Winters und ist für Kinder bis 12 Jahre geschrieben. Trotz Happy End bleibt zumindest für ältere Leser nach der Lektüre eine gewisse Leere.
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Kennen Sie… die Pyramidenkirche?

Aus Ägypten sind sie am bekanntesten und auch die Maya haben in Südamerika Stufenpyramiden errichtet. Die Architekturform, die im dritten Jahrtausend vor Christus begann und im noch unentdeckten Amerika eine weitere Blütezeit erlebte, hat in den folgenden Architekturepochen kaum noch Planer angesprochen. Die glattwandigen Pyramiden jedoch erleben vor allem im 20. Jahrhundert mit dem Werkstoff Glas eine kleine Renaissance. Mit der Kirche St. Michael im Stadtteil Mariahof besitzt Trier ein Bauwerk, welches als einmalig zu bezeichnen ist und Architekturstudierende aus der ganzen Republik anzieht.
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Heute ist Grace Stella

Mit dem Band “Mein Name ist Stella” hat die Triererin Andrea Palm-Hensel bereits das zweite Buch herausgebracht (nach “Stella – Unser Stern aus Indien”, Verlag Kleine Schritte), in dem sie über die Adoption ihrer Tochter Stella berichtet. Die Neunjährige steht als Co-Autorin mit auf dem Titel, denn ohne die Erinnerungen ihres Kindes hätte dieses Buch nicht entstehen können.
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Kennen Sie… die Ordenskommende?

Wie ein kleines Schloss steht es mitten in der Stadt. Ein Weg führt unter Bäumen und an Wiesen vorbei auf ein prachtvolles Portal zu. Mit seinem umgebenden Mauern und Zäunen wirkt es im Areal der Trierer Berufsbildenden Schulen wie ein vergessenes Kleinod. Ursprünglich als Sitz des Deutschen Ordens errichtet, beherbergen das Haus und seine beiden Nebengebäude aus dem 18. Jahrhundert heute verschiedene Institutionen aus Bildung und Kultur.
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“Wenn etwas nicht stimmt, ist das lebensgefährlich”

Rund neun Monate lang befassten sich sechs Jungen und Mädchen mit der Verkehrssituation in Trier. Mit Kinderaugen nahmen sie Gefahrenstellen unter die Lupe und entwickelten Ideen, wie diese entschärft werden könnten. Jetzt überreichte die Gruppe der zuständigen Dezernentin mehr als 740 ausgefüllte Fragebögen. Simone Kaes-Torchiani versprach, dass ihre Mitarbeiter die Anregungen der Kinder bei ihren Planungen berücksichtigen werden. Im Rahmen einer Diskussion mit den engagierten Schülern wurde aber auch deutlich: Die Kenntnis der Verkehrsregeln scheint sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen noch ausbaufähig.


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Kennen Sie… den Zewener Turm?

Das mittelalterliche Turmhaus in Zewen steht seit hunderten von Jahren zwischen Trier und Luxemburg. Als Burg gebaut, diente es als Wachturm, Zollstation, Bauernhof und Wirtshaus. Der ursprüngliche Eingang im ersten Stock und die wenigen Wandöffnungen wurden im 19. Jahrhundert durch Türen im Erdgeschoss und großflächige Fensteröffnungen in der ersten Etage ergänzt. Das unter Denkmalschutz stehende Haus ist heute in Privatbesitz.
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“Karussell” hinterlässt Leere

Mit der Fotoausstelllung “Leerstand” verabschiedet sich der karussell e.V. offiziell von Trier. In einer ehemaligen Druckerei in der Zuckerbergstraße hatte er die hiesige kulturelle Szene mit erfrischenden Ideen, mit für die Stadt neuen Konzepten und reichlich Engagement bereichert. Nach nur vier Monaten musste das Domizil verlassen werden. Die Suche nach einem neuen Ort war erfolglos, inspirierte aber zu einer Ausstellung, die seit Donnerstagabend bis zum 17. April im Café Lübke zu sehen ist.
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Kennen Sie… das andere Eisenhaus?

Auch wenn immer wieder der Name Gustave Eiffel die Runde macht, wenn von den beiden Trierer Fassaden mit Eisendekor die Rede ist, hat dieser weder in Trier noch in ganz Deutschland ein Werk hinterlassen. Die Eisenfassade in der Neustraße 56 stammt von dem Trierer Architekten Carl Dalmar. Er errichtete das Geschäfts- und Wohnhaus im Jahre 1904 für den Eisenwarenhändler Peter Heil. Der Baustoff, mit dem der Unternehmer handelte, wird auf den ersten Blick dekorativ sichtbar.
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Kennen Sie… das Sonnenblumenhaus?

Seit einigen Wochen bleiben in der Nagelstraße immer wieder Menschen stehen und beugen sich nach hinten, um das Haus mit dem hohen Giebel gut und vor allem ganz in den Blick zu bekommen. Das schmale Jugendstilhaus mit dem frischen farbenfrohen Anstrich und der riesigen Sonnenblume ist mitten im Winter neu erblüht. Wo einst das “Unausprechliche” feilgeboten wurde, soll in wenigen Monaten die Genussgesellschaft einziehen.
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Ein Revolutionär der Bildmessung

Vor mehr als einem Jahrhundert lebte und wirkte Albrecht Meydenbauer in Trier. Berühmt wurde der gebürtige Tholeyer durch die Erfindung der Photogrammetrie, die es ermöglichte, Gebäude ohne Verzerrungen authentisch darzustellen. Noch heute ist das Verfahren bei der Denkmalpflege beliebt, obwohl auch hier die digitale Technik längst Einzug gehalten hat. 16vor-Mitarbeiterin Bettina Leuchtenberg erinnert an einen besonderen Trierer, der es in Berlin bis zum Leiter der Königlich-Preußischen Messbildanstalt brachte.
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Kennen Sie…das preußische Schloss?

Grau, schlicht, sachlich, zig Fenster und fast ein eigenes Karree auf dem Weg vom Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt: Das imposante Verwaltungsgebäude der ehemaligen Trierer Reichsbahndirektion verbirgt hinter seiner monumentalen Fassade unerwartete Details. Mit mehr als 300 Räumen zählt das Anwesen zu den größten Immobilien der Stadt. Im Keller des vor 85 Jahren errichteten Gebäudes wütete einst die Gestapo und folterte Gegner des NS-Regimes. Heute residiert hier das Mehrgenerationenhaus, in dem gleich mehrere Verbände und Einrichtungen ihren Sitz haben.
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Elementare Situationen in bewegenden Bildern

Unter dem Motto “LEBEN elementar” veranstaltet der Trierer Kulturverein Bild und Kunst e.V. erstmalig die Fototage Trier. Fotografen aus mehreren Länden stellen noch bis zum 12. Dezember an vier Orten in der Innenstadt ihre Werke aus: 120 Aufnahmen aus dem menschlichen Alltag. Der größte Teil der Fotografien überrascht und lädt zum Nachdenken ein, doch manches ist auch grenzwertig. Was in den kommenden Wochen in Stadtmuseum und Viehmarktthermen, im Bischöflichen Museum und im Frankenturm gezeigt wird, internationalisiert die Kunstszene Triers in jedem Falle gewaltig.
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C’est fini – die Skulptur ist fertig

TRIER-NORD. Vor wenigen Tagen wurde auf dem Trierer Hauptfriedhof das Denkmal zur deutsch-französischen Freundschaft fertiggestellt.
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Kennen Sie die “Porta Nigra” in Trier-Süd?

Mit der rasanten Vergrößerung der Stadt Trier verloren die mittelalterlichen Stadtmauern im Laufe des 19. Jahrhunderts so sehr an Bedeutung, dass sie bis zur Jahrhundertwende abgerissen wurden. An dem auf deren Fundamenten angelegten Alleenring steht nicht nur das einzig übrig gebliebene römische Stadttor, sondern im Süden auch eine ganz ähnliche Architektur, die heute 110 Jahre alt und in ihrer Art in Trier einmalig ist.
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Neues von der alten Brücke

Um die 1860 Jahre ist die Römerbrücke alt und seit Generationen ist sie immer wieder Objekt für wissenschaftliche Untersuchungen und Rekonstruktionen. Bis dato haben sich vornehmlich Stadthistoriker, Denkmalpfleger und Archäologen mit der bereits dritten Brücke befasst, die in römischer Zeit bei Trier über die Mosel gebaut wurde. Nun legt der Bauingenieur und langjährige Mitarbeiter am Landesmuseum Trier, Adolf Neyses, eine Rekonstruktion vor, die vor allem auf statischen Berechnungen beruht und vorhandene archäologische Befunde mit einbezieht. Von den Rechenkünsten der Archäologen ist er nicht überzeugt und widerlegt die aktuellen Forschungsergebnisse.
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Verbrechen mit Lokalkolorit

Umrahmt von Blitz und Donner, für das eine hartnäckige Gewitterfront sorgte, fanden sich am Donnerstagabend mehr als 120 Zuhörer zu einem Krimiabend in der Buchhandlung Mayersche Interbook am Kornmarkt ein. “Mörderische Eifel” stand auf dem Programm, doch was die vier Autoren in ihren Lesungen boten, waren eher lustige denn düstere Geschichten mit mehr oder wenig ausgeprägtem Eifeler Lokalkolorit. Das Finale bestritt Jacques Berndorf, der mit seinen “Nürburgpapieren” das Publikum in die Gegenwart holte und dabei auch nicht mit kritischen Tönen sparte.
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Kennen Sie… das eiserne Haus?

Heute startet eine neue Serie auf 16vor. Einmal im Monat werden wir markante, interessante oder geschichtsträchtige Trierer Bauwerke vorstellen. Bauwerke, die man zwar vom Sehen kennt, aber von deren einstiger oder heutiger Bedeutung man kaum etwas weiß. Und obwohl die meisten Trierer noch nicht auf der Porta gewesen dürften und viele nicht die ursprüngliche Funktion der Basilika kennen werden, bleiben die Welterbestätten außen vor. Darüber kann man schließlich in jedem Stadtführer lesen. Im ersten Teil unserer Serie stellt die Kunsthistorikerin Bettina Leuchtenberg das “eiserne Haus” vor. Als eines der wenigen Wohn- und Geschäftsbauten des frühen 20. Jahrhunderts ist das Haus mit der grünen Stahlfassade in der Karl-Marx-Straße ein besonderes Beispiel damals moderner Architektur. Erbaut wurde es nach den Plänen eines Schlossermeisters, der so sein Arbeitsmaterial werbewirksam an unüblicher Stelle darstellen konnte.
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“In der Eifel bedrohte man mich”

Heute vor 150 Jahren wurde in Trier Clara Viebig geboren. Die als Eifeldichterin bekannte Schriftstellerin wurde zu Lebzeiten oft angegangen, da sie das mit Worten beschrieb, was Heinrich Zille gezeichnet hat: die Realität des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts mit seiner ländlichen Armut und städtischen Enge. Hinzu kam ihr kritischer Blick auf die Doppelmoral der Menschen sowie ein in jedem Werk zu findendes starkes Frauenbild.
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“Die Sprache ist nicht immer das wichtigste”

Unter dem Motto “Integration und Migration” veranstaltete das Polizeipräsidium am vergangenen Samstag einen Tag der offenen Tür. Im Rahmen der “Internationalen Tage Trier” präsentierten sich die gemeinhin als “Freunde und Helfer” apostrophierten Beamten als offene Gemeinschaft, die vor allem der Wunsch nach mehr Internationalität umtreibt. Denn in der Belegschaft des hiesigen Polizeipräsidiums kommen Menschen mit Migrationshintergrund bislang nicht vor, weshalb man von einem Spiegelbild der Gesellschaft kaum sprechen kann. Polizisten und Studierende mit ausländischen Wurzeln aus anderen Städten informierten deshalb über ihren Werdegang.
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Multimediales für Museumsmuffel

Ab dem 22. Juni präsentiert das Rheinische Landesmuseum Trier rund um die Neumagener Gräberstraße das deutschlandweit einmalige multimediale Raumtheater “Im Reich der Schatten”, welches Alltagsleben in der Antike darstellt. Auf der Grundlage einer Liebesgeschichte werden verschiedene Figuren der im Museumsraum stehenden Grabdenkmäler akustisch und optisch lebendig. Inspiration für Handlung und Aktion geben die im Original farbenfrohen Reliefs mit Szenen aus dem römischen bürgerlichen Leben in Trier.
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Unverrückbare Freundschaft

Mit einer Skulptur aus zwei massiven Steinen und Stahlseilen erinnert die deutsch-französische Gesellschaft Trier e.V. in Kürze an die freundschaftlichen Beziehungen der Trierer zur den hier lebenden Franzosen der Besatzungszeit. Das ehemalige “carré français” – das französische Grabfeld aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg – ist Ort für eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit der jüngeren Historie. Die Idee eines Kunst-Leistungskurses des Humboldt-Gymnasiums Trier (HGT) führte der Olewiger Bildhauer Guy Charlier aus.
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Marxens Schulweg und andere Spaziergänge

Bei schönem Wetter sind Sonn- und Feiertage geeignet, per pedes die Umgebung zu erkunden. Anleitung dazu bietet “Trier zu Fuß”. Die beiden Journalisten und Autoren Verona Kerl und Roland Morgen laden gleichermaßen Touristen und Trierer zu 14 Spaziergängen ein, die sie in dem handlichen Bändchen veröffentlicht haben. Der Stadtführer bietet viel Bekanntes und einiges Neues zum Entdecken.
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Gemeinsam leben, individuell wohnen

Nicht ein Äffchen und auch kein Pferd sind auf der Suche nach eine Bleibe in Trier, sondern insgesamt 32 Erwachsene, vier Kinder und einige Haustiere. Die eher unkonventionelle Wohnform von Pippi Langstrumpf steht gewissermaßen Pate für ein Projekt, das sich die Initiatoren von “WohnsinniG” und “zusammen aktiv kreativ”, kurz “zak”, auf die Fahnen geschrieben haben. Ziel der beiden Gruppen ist es, ein Domizil zu finden, in dem sie gemeinschaftlich generationsübergreifend und doch individuell wohnen können.
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Stadtluft macht frei

Im Mittelalter war der Ausspruch “Stadtluft macht frei” ein Rechtsgrundsatz, der die in Städten Lebenden als freie Bürger bezeichnete – im Gegensatz zu den Leibeigenen oder Frondienst Verrichtenden auf dem Land. Die nun vorgelegte Edition des “Trierer Neubürger-Buchs (1570-1617 / 1639)” gibt Einblicke in die Stadtgeschichte abseits von Kaisern, Kurfürsten und Bischöfen, die sonst fast ausschließlich Protagonisten der historischen Quellen sind.
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Raum für persönliche Inspiration und Kreativität

Die Nacht. Unter diesem Titel gibt Calin Kruse, der an der Trierer Fachhochschule Grafikdesign studiert hat, seit 2007 ein Magazin für Fotografie, Gestaltung und Subkultur heraus. Ein Teil der Bilder und Kunstwerke sind aktuell im großen Ausstellungsraum der Tufa zu sehen.
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Denkmäler außerhalb des Alleenrings

Trier wächst seit der Industrialisierung stetig, so dass bei der Stadterweiterung über die mittelalterlichen Grenzen hinaus nicht nur Wohnbauten, sondern auch Schulen errichtet werden. Zweimal musste die einstige Lehranstalt in der Friedrich-Wilhelm-Straße vergrößert werden. Foto: Bettina LeuchtenbergMit dem 423 Seiten starken Werk über die Denkmäler der Stadterweiterung und der Stadtteile Triers ist jetzt der zweite der beiden Trier-Bände der Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht worden. Das Geschenk an Trier machte die Direktion Landesdenkmalpflege in der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz.
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