Beiträge von » Christian Baron
Kultur & Medien, Schule & Campus | 4. Dezember 2010 | 3 Leserbriefe »
Forschung ist nicht nur kompliziert, sondern meist auch staubtrocken, so die gängige Meinung. Dass es auch anders geht, zeigten vier junge Wissenschaftler beim ersten Trierer “Science Slam” am Donnerstagabend im Untergeschoss der Uni-Mensa Tarforst. Vor gut 200 Zuschauern präsentierten die Gelehrten binnen zehn Minuten ihre Forschungsvorhaben im Stile des Lesebühnen-Pop. Als klarer und verdienter Sieger ging der Trierer Sozialwissenschaftler Kai Kühne hervor, der sein Promotionsthema zur “Politischen Arbeitsrechtsprechung” vorstellte.
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Kultur & Medien | 16. November 2010 | Leserbrief schreiben »
Auch in der aktuellen Spielzeit mit dem ehrgeizigen Titel “Welt.Eroberung” verlässt die Theater-Truppe vom Augustinerhof bisweilen ihre Räumlichkeiten und erprobt nonkonforme Spielstätten. Am Mittwochabend ist es wieder soweit: Diesmal wird das Modehaus Marx zur Bühne umfunktioniert, um Peter Turrinis Zweipersonenstück “Josef und Maria” (mit Hans-Peter Leu und Angelika Schmid) zur Aufführung zu bringen. 16vor-Mitarbeiter Christian Baron besuchte das Team um Regisseur Florian Burg bei einer Probe.
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Politik, Schule & Campus | 7. Oktober 2010 | 8 Leserbriefe »
Nach einer engagierten und intensiven Debatte und flankiert von Protesten der Betroffenen konnte das Ampelbündnis bei der Stadtratssitzung am Dienstagabend seinen Vorschlag durchsetzen, dreizügige Schulen am Mäusheckerweg und in der Kurfürst-Balduin-Hauptschule (Trier-West) zu etablieren. Die erst seit Beginn des Schuljahres bestehende Realschule plus in Trier-Süd soll in die Geschwister-Scholl-Schule im Maarviertel umziehen. Über den Zeitpunkt der konkreten Umsetzung besteht dagegen noch Unklarheit.
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Kultur & Medien | 26. September 2010 | 4 Leserbriefe »
Wie sehen Migranten Deutschland? Was ist dieses Deutschland überhaupt? Ist Nationalstolz angebracht? Zur Beantwortung solcher Fragen fand sich unter Leitung des Regie-Trios Martin Grünheit, Wanja van Suntum und Juliane Hahn vom “cobratheater.cobra” eine Gruppe von Laiendarstellern aus Trier zusammen – darunter Schüler der Kurfürst-Balduin-Hauptschule, Senioren, Studenten, Migranten und Asylbewerber. Gemeinsam schuf das Kollektiv mit “Deutschland. Ein Bilderbuch” eine sehenswerte Collage aus verschiedenen Sichtweisen zum Land der Dichter und Denker, die zu Diskussionen anregt. Am Freitagabend feierte die “TheaterUmriss”-Produktion Premiere in der Skatehalle Trier-West.
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Politik, Stadt & Menschen | 13. September 2010 | 1 Leserbrief »
Tonnenweise Lebensmittel, die eigentlich noch genießbar wären, werden hierzulande täglich vernichtet. Zugleich wächst die Zahl derer, die sich eine ausreichende Ernährung nicht mehr leisten können. Was die Politik versäumt, versuchen die bundesweit rund 860 Tafeln zumindest teilweise aufzufangen. Seit nunmehr neun Jahren sammeln auch in Trier ehrenamtliche Helfer überschüssige Nahrungsmittel bei Händlern ein und geben sie an Bedürftige weiter. 16vor begleitete die Mitarbeiter der Trierer Tafel bei der Lebensmittelausgabe und sprach mit Menschen, die auf das Angebot angewiesen sind.
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Sport & Spiel | 12. September 2010 | 1 Leserbrief »
Dank einer ansprechenden Leistung konnte Eintracht Trier am Samstagnachmittag bei Arminia Bielefeld II mit 3:1 (0:0) gewinnen und damit bereits den zweiten Punktspiel-Sieg nacheinander einfahren. Die Truppe um Trainer Roland Seitz dominierte die Partie bis auf einige Nachlässigkeiten in der Defensive über weite Strecken, strapazierte jedoch zugleich das Nervenkostüm der mitgereisten Fans. Weil zuvor zahlreiche Großchancen ungenutzt blieben, wurde der verdiente “Dreier” erst in den letzten fünf Spielminuten perfekt gemacht.
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Kultur & Medien | 6. September 2010 | Leserbrief schreiben »
Die Menge johlt. Und johlt. Und johlt. Selten in ihrer 25-jährigen Geschichte dürfte die Tufa ein derart ekstatisches Publikum nach dem Auftritt eines Klavierunterhalters gesehen haben. Doch Rainald Grebe ist eben nicht irgendwer. Mit seinem “Hongkong-Konzert” präsentierte der Wahl-Berliner am Samstagabend im vollbesetzten Großen Saal sein variantenreiches Repertoire, das von Gaga-Trash bis zu feinsinniger Subversion reicht.
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Kultur & Medien | 28. August 2010 | 4 Leserbriefe »
Die Qualität humoresker Einlagen messen die meisten Menschen an der Anzahl der Lacher, die jemand einheimst. Hagen Rether verweigert sich dieser Jagd nach Pointen schon seit Jahren. Vielmehr hat sich der 40-Jährige als bissiger Jetzt-aber-mal-Klartext-Kabarettist in den vergangenen Jahren ein Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Kleinkunstszene erarbeitet. Am Freitagabend las er im Rahmen des “Mosel Musikfestivals” mit seinem dreistündigen Programm “Liebe” vor einem begeisterten Publikum in der Europahalle in gewohnt boshafter Manier Papst, Politik und Postmoderne die Leviten.
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Sport & Spiel | 21. August 2010 | Leserbrief schreiben »
Mit einer unglücklichen 2:4-Niederlage gegen den Wuppertaler SV endete am Freitagabend die Heimpremiere für Eintracht Trier. Dabei mündete eine souveräne erste Halbzeit der Trierer in einer überraschenden Pausenführung für die Gäste, die in einer enorm druckvollen Phase nach dem Seitenwechsel zunächst egalisiert werden konnte. Der weiterhin forsche Auftritt der Eintracht wurde jedoch durch zwei weitere Treffer der Wuppertaler bestraft.
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Sport & Spiel | 8. August 2010 | 1 Leserbrief »
Die Leidenszeit ist vorbei. Nach 21 Spieltagen und 1890 Spielminuten ohne Sieg in der Regionalliga West bejubelte Eintracht Trier am Sonntagnachmittag erstmals wieder einen Dreier in einem Punktspiel. Zum Auftakt der Saison gelang der defensivstarken Mannschaft von Trainer Roland Seitz in einer an Höhepunkten armen Partie ein ungefährdeter 2:0-Auswärtserfolg beim überraschend schwachen 1. FC Kaiserslautern.
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Sport & Spiel | 31. Juli 2010 | 4 Leserbriefe »
Eine derart emotionsgeladene Pressekonferenz dürfte Trier lange nicht mehr erlebt haben. Wie TBB-Aufsichtsratschef Dr. Ralph P. Moog am Freitagnachmittag bekanntgab, wurde der bisherige Geschäftsführer Lothar Hermeling im Zuge des Vorwurfs um eine angeblich gefälschte Spieler-Unterschrift mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Von Vereinsseite sicherte Moog der bevorstehenden Einleitung staatsanwaltschaftlicher Maßnahmen seine “ausdrückliche Unterstützung” zu. Doch damit nicht genug: Moog nutzte die Gelegenheit, dem Trierischen Volksfreund in einer emotionalen Rede vorzuwerfen, “handwerklich grob verkehrt” über den Verein zu berichten.
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Meldungen | 30. Juli 2010 | Leserbrief schreiben »
TRIER. Im Fall einer angeblich gefälschten Unterschrift bei der TBB hat der Verwaltungsrat des Vereins heute seinen Geschäftsführer Lothar Hermeling bis auf Weiteres vom Dienst freigestellt.
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Sport & Spiel, Stadt & Menschen | 6. Juli 2010 | Leserbrief schreiben »
Mit dem Verbleib in der Regionalliga West fand im Juni eine aufregende Saison für Eintracht Trier am “grünen Tisch” ein nicht mehr für möglich gehaltenes Happy-End. Durch die nervenaufreibende und konfliktreiche Spielzeit hindurch wurden die Anhänger der Eintracht vom Fanprojekt Trier begleitet, das im Juli 2009 offiziell seine Arbeit aufnahm und seither die Interessen der Fans nach außen vertritt sowie als sozialpädagogische Stütze fungiert. 16vor traf sich mit Projektleiter Dominik Boulanger in den Räumlichkeiten des Fanprojekts in der Metternichstraße.
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Kultur & Medien | 3. Juli 2010 | Leserbrief schreiben »
Helmut Kraussers “Haltestelle.Geister” ist ein knalliges Klamaukstück, bei dem der Spaß im Vordergrund steht. Was die Laiengruppe “Neues Theater Trier”, die sich vorwiegend aus Studenten zusammensetzt, am Donnerstagabend im Kleinen Saal der Tufa bei der Premiere des Bühnenwerkes gezeigt hat, kann sich in diesem Sinne absolut sehen lassen. Mit großer Spielfreude setzten die 14 Darsteller die “Trash-Oper” um, was das Publikum am Ende mit einem donnernden Applaus goutierte.
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Kultur & Medien | 20. Juni 2010 | 3 Leserbriefe »
79 Schülerinnen und Schüler zwischen der 8. und 13. Jahrgangsstufe nahmen seit Januar an dem Poetry-Slam-Projekt “Mund auf!” teil. Der Trierer Literatur-Verein “Selbstredend e. V.” hat dabei zehn Finalisten auserwählt, die gestern im Großen Saal der Tufa zur ersten Trierer U20-Stadtmeisterschaft antraten. Barbara Bohnen vom Friedrich-Spee-Gymnasium ging hier als umjubelte Siegerin hervor und darf Trier nun beim deutschen U20-Wettbewerb der 14. Deutschsprachigen Slam-Meisterschaften vertreten, die im November im Ruhrgebiet stattfinden.
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Sport & Spiel, Stadt & Menschen | 19. Juni 2010 | 5 Leserbriefe »
Am heutigen Samstag wird ab 13 Uhr auf dem Kornmarkt der Trierer “Christopher Street Day” gefeiert. Seit Donnerstag gibt es ein Rahmenprogramm dazu. Das Thema passt in diesem Jahr besonders gut zum tagesaktuellen Geschehen: “Homophobie im Sport – Rote Karte!”. Während die männliche Fußball-Elite in Südafrika um den Titel kämpft, werden in den Stadien und beim Public Viewing nichtsdestoweniger wieder zahlreiche Ballkünstler und Schiedsrichter als “Schwule Sau” beschimpft. Für Tanja Walther-Ahrens kein Grund, die Hoffnung auf ein Ende der Homophobie im Sport aufzugeben. 16vor sprach mit der ehemaligen Profi-Fußballerin und heutigen Delegierten der European Gay and Lesbian Sport Federation (EGLSF) über Theo Zwanziger, Sexismus und den Männlichkeitsmythos im Fußball.
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Stadt & Menschen | 13. Juni 2010 | Leserbrief schreiben »
Im vergangenen März feierte Probare e. V., der Trierer Verein für Straffälligenhilfe, seinen fünften Geburtstag (16vor berichtete). Seit jenem halben Jahrzehnt setzen sich hier Bewährungshelfer auf vielfältige Weise für die Resozialisierung von Strafgefangenen ein. Ab kommender Woche wird mit “Schwitzen statt Sitzen” eine neue Maßnahme starten, welche die Abwendung einer Ersatzfreiheitsstrafe durch freie Arbeit ermöglicht.
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Stadt & Menschen | 10. Juni 2010 | 6 Leserbriefe »
Obdachlose sind selbst verantwortlich für ihre Lage und werden aus ihr auch nicht mehr herauskommen, lautet ein landläufiges Vorurteil gegen Wohnungslose. “Blödsinn”, meint Michael-Ron Stallwood. Gemeinsam mit dem Verein “Trier bewegt e. V.” initiierte er jetzt das Projekt “EinTritt”: Vier alkoholabhängige Obdachlose will Stallwood auf ihrem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben begleiten und unterstützen. 16vor traf den Projektleiter und drei Menschen, die wieder in ein geregeltes Dasein finden wollen.
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Stadt & Menschen | 28. Mai 2010 | 6 Leserbriefe »
Glaubt man den Trierer Stadtwerken, dann führt an einer Förderung der Elektromobilität schon bald kein Weg mehr vorbei. Der endgültige Durchbruch dieser Fortbewegungstechnologie sei nur noch eine Frage der Zeit, meint das Unternehmen, das sich nun regional an die Spitze der Bewegung setzen will. Am Donnerstag präsentierten die Stadtwerke ein Konzept, das Chancen und Zielen der E-Mobilität aus Trierer Sicht aufzeigt. Noch in diesem Jahr soll im City-Parkhaus die erste Elektrotankstelle in Betrieb gehen.
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Stadt & Menschen | 27. Mai 2010 | 10 Leserbriefe »
Percy Schmeiser ist ein Mann, für den das Etikett “Held” fast noch eine Untertreibung wäre. Der kanadische Farmer und Träger des Alternativen Nobelpreises lag mit dem milliardenschweren Saatgutmulti “Monsanto” jahrelang im juristischen Clinch und ging aus diesem ungleichen Duell als symbolischer Teilsieger hervor. Am vergangenen Dienstag folgte der rüstige 79-Jährige einer Einladung von Bündnis 90/Die Grünen und berichtete in der Europahalle einem sichtlich beeindruckten Publikum von seinem unbeirrten Kampf gegen die Agro-Gentechnik. Am Ende gab es Ovationen für Schmeiser.
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Kultur & Medien | 23. Mai 2010 | 4 Leserbriefe »
Roland Schimmelpfennigs “Auf der Greifswalder Straße” ist ein gänzlich blasses Stück, dem jede Botschaft fehlt. Der soliden Inszenierung und der erstklassigen Darbietung des Ensembles der Studententruppe von “bühne 1″ ist es aber zu verdanken, dass dieses Bühnenwerk des meistgespielten Gegenwartsdramatikers der Republik bei seiner Premiere am Donnerstagabend im Studio des Theaters umjubelt wurde. Die monatelange Arbeit der Gruppe um Bettina Stiller-Weishaupt (Regie) und Olivier Garofalo (Dramaturgie) hat sich also gelohnt, denn alle lieferten gute Leistungen ab. Und das bei einer Handlung, die wahrlich diesen Namen kaum verdient.
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Kultur & Medien | 14. Mai 2010 | Leserbrief schreiben »
Im vergangenen Jahr reüssierte das Kooperationsprojekt “bühne 1″ mit Moritz Rinkes “Republik Vineta”. Grund genug für Theater und Universität, eine Neuauflage zu starten. Nächste Woche feiert am Augustinerhof mit Roland Schimmelpfennigs “Auf der Greifswalder Straße” die zweite Inszenierung der Gruppe um Regisseurin Bettina Stiller-Weißhaupt und Dramaturg Olivier Garofalo Premiere. 16vor besuchte das Schauspielprojekt im Probenraum und fand heraus, dass diesmal alles noch anspruchsvoller, noch größer und noch aufwändiger wird.
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Stadt & Menschen | 10. Mai 2010 | 28 Leserbriefe »
Morgen Abend berät der Stadtrat über einen Antrag, zum Christopher Street Day vor dem Rathaus die Regenbogenfahne zu hissen. Ein eher symbolischer Akt, der bereits lebhafte Diskussionen auslöste. Im Trierer “Aktionsbündnis gegen Homophobie” weiß man um die Vorurteile, mit denen Homosexuelle noch immer konfrontiert werden – und begegnet diesen auf teils ironische Art: Beispielsweise mit Videoclips zu vermeintlichen Weisheiten wie “Lesben leuchten im Dunkeln” oder “Schwule sind magnetisch”. 16vor sprach mit Sören Landmann und Dominic Harion darüber, weshalb auch bei scheinbar toleranten Menschen homophobe Tendenzen auftreten.
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Schule & Campus | 7. Mai 2010 | 5 Leserbriefe »
Wissenschaftsdisziplinen, in denen relativ wenige Studierende eingeschrieben sind und die aus Sicht der Wirtschaft zu wenig ökonomisch verwertbares Humankapital auf den Arbeitsmarkt bringen, werden oft als “Orchideenfächer” tituliert. Mit den Kleinen ist die Uni Trier groß geworden. Am Donnerstag befasste sich der Senat der Hochschule mit einem dieser Fächer: Im Rahmen der bevorstehenden Vakanz des Lehrstuhls für Slavische Philologie diskutierte das Gremium über eine Neubesetzung. Dabei offenbarte sich, dass die Lage der kleinen Fächer zunehmend prekärer werden könnte. Gleich mehrere Professoren äußerten gegenüber 16vor ihre Sorge um den langfristigen Fortbestand ihrer Disziplinen.
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Politik, Sport & Spiel | 30. April 2010 | 16 Leserbriefe »
Zu einer klaren Aussage über die Zukunft der Eislaufhalle auf der “Eurener Flur” vermochten sich die Mitglieder des zuständigen Dezernatsausschusses am Mittwochabend zwar nicht durchzuringen, doch die Chancen, dass die Anlage wieder öffnet, tendieren gen Null. Zur kommenden Saison wird die Anlage auf jeden Fall geschlossen bleiben, machte Sportdezernentin Birk deutlich. Eine bittere Niederlage auch für die Privatinitiative “Eisfreizeit GmbH”, deren Mitbegründer Wolfgang Kinzig sich gegenüber 16vor ebenso tief enttäuscht zeigte wie Markus Konz, der Vorsitzende des “Eishockey Sport Clubs Trier”: Offenbar wolle “die Politik in Trier keinen Eissport”
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Kultur & Medien | 27. April 2010 | 6 Leserbriefe »
Mit “Ich war Staatsfeind Nr. 1″ brachte der ehemalige DDR-Fluchthelfer Wolfgang Welsch am Sonntagabend erstmals exklusiv für das Trierer Theater sein bewegendes Leben unter Regie von Frank Asmus auf die Bühne. Welsch verbrachte nach einem gescheitertem Fluchtversuch sieben Jahre in DDR-Haft und blieb auch nach seinem Freikauf durch die BRD im Visier der Stasi, weil er mehr als 200 Akademikern zum “Rübermachen” verhalf. Die glanzvolle Theater-Adaption legt nun ein fesselndes Stück Zeitgeschichte offen und wurde vom Premierenpublikum zu Recht mit andauernden Standing Ovations bedacht.
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Politik | 22. April 2010 | 1 Leserbrief »
Ein Seminar, das von acht Tutoren geleitet wird und 15 Studenten aus allen Fachbereichen ein ganzes Semester lang auf die große UN-Simulation “Harvard WorldMUN 2010″ in Taiwan mit 2.400 Teilnehmern aus über 50 Nationen vorbereitet – und das bei vollständiger Selbstfinanzierung und -organisation, ohne dafür einen Schein oder Credit-Points zu erhalten? An der Universität Trier ist das im Rahmen von “TriMUN” (“Trier Model United Nations”) möglich. 16vor traf sich mit Teilnehmern des außergewöhnlichen Seminars und sprach mit ihnen über ihre Erfahrungen und Erlebnisse.
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Kultur & Medien | 20. April 2010 | 12 Leserbriefe »
Mit 20 Jahren wollte Wolfgang Welsch 1964 die DDR verlassen, wurde aber am Grenzübergang verhaftet und zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. 1971 kaufte ihn die westdeutsche Regierung frei. In der Bundesrepublik wurde er zum erfolgreichen Fluchthelfer und ebnete mehr als 200 Menschen den Weg in die Freiheit. Mehrmals versuchte die Stasi, ihn zu ermorden, doch Welsch überlebte. 1996 verarbeitete er seine Erfahrungen in dem Buch “Ich war Staatsfeind Nummer 1″, dessen Adaptation am Sonntag um 19.30 Uhr am Trierer Theater uraufgeführt wird. 16vor sprach mit dem 66-Jährigen über Karl Marx, die Verfilmung seiner Autobiographie und der unterschiedlichen Aufarbeitung der DDR-Diktatur.
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Kultur & Medien | 15. April 2010 | 8 Leserbriefe »
Nachdem die laufende Spielzeit des Trierer Theaters sich unter dem Motto “Stand.Ort.Suche.Deutschland” vor allem auf die nationale Kulturgeschichte bezieht, wird die kommende Saison 2010/11 mit dem gänzlich unbescheidenen Leitspruch “Welt.Eroberung” vorrangig global bedeutsame Themen aufgreifen. Im Theater-Foyer stellte die Truppe vom Augustinerhof gestern Morgen ihr neues Programm vor, das eine vielversprechende Mischung aus Erstaufführungen und Klassikern bietet.
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Politik | 12. April 2010 | 6 Leserbriefe »
Vor einem Jahrzehnt wurde “Attac Deutschland” gegründet. Während die Globalisierungskritiker anfangs für mächtig Wirbel sorgten, wurde es in den vergangenen Monaten ruhig um die Organisation. Auch in Trier, wo die Zahl der aktiven Mitglieder sehr überschaubar ist. Nun meldet sich die örtliche Attac-Gruppe mit einer Vortragsreihe zum Thema “Public Private Partnership” (PPP) zurück. Erwartungsgemäß sehen die Aktivisten dieses Finanzierungsmodell kritisch,und auch sonst mangelt es aus ihrer Sicht nicht an globalem Optimierungspotenzial. Eine andere Welt halten sie weiterhin für möglich, doch soll diese ohne jede inhaltliche und strategische Radikalisierung erreicht werden. 16vor traf drei Trierer “Attacis”.
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