Beiträge von » Christian Jöricke
Meldungen | 30. Januar 2012 | Leserbrief schreiben »
TRIER. Eine kleine, aber umso interessiertere Besuchergruppe fand sich gestern Morgen im Stadtmuseum zur Premiere der 16vor-Führung ein. Dr. Sonja Mißfeldt hielt einen kundigen und kurzweiligen Vortrag über “Zeitgenössische Fotografie aus Trier”.
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Kultur & Medien | 27. Januar 2012 | Leserbrief schreiben »
Nach “Le Nozze di Figaro” (2009/10) und Leonard Bernsteins Oper “Trouble in Tahiti” (2010/11) inszeniert Benedikt Borrmann nun mit “La Bohème” zum dritten Mal am Trierer Theater. Giacomo Puccinis am 1. Februar 1896 uraufgeführtes Meisterwerk gilt als die bedeutendste italienische Oper seit Verdi. Erstmals steht der private Mensch und sein Alltag im Mittelpunkt einer Opernhandlung. Die Tradition der italienischen Oper weiterführend, bricht Puccini zugleich auf in ein Zeitalter, das mehr und mehr die sozialen Verhältnisse für die Formung individueller Lebensentwürfe verantwortlich macht. Wie der Regisseur das Stück interpretiert, das an diesem Samstag um 19.30 Uhr Premiere hat, erzählte er im Gespräch mit 16vor.
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Kultur & Medien | 26. Januar 2012 | 3 Leserbriefe »
Obwohl viele Schriftsteller während einer Lesung bereits viel von sich preisgeben, ohne über sich zu sprechen, dachte sich der Trierer Autor und Leseveranstalter Dorian Steinhoff, dass es doch nett wäre, in einer lockeren Unterhaltung etwas mehr über den Künstler zu erfahren. Darum gründete er die Reihe “Humorprofis”, die am Dienstag in der Tufa Premiere hatte. Erster und wohl schwierigster Gesprächsgast der bisher fünf feststehenden Komikautoren im ersten Halbjahr war Heinz Strunk. Der Verfasser des bitterlustigen Buches “Fleisch ist mein Gemüse” stellte sein aktuelles Werk “Heinz Strunk in Afrika” vor. Der Pauschalreisebericht ist ebenfalls sehr komisch geraten, weil Strunk wieder verstärkt auf eigene Erlebnisse zurückgreifen konnte. Vielleicht hätte es noch mehr Lacher gegeben, wenn er den Text beim Lesen nicht so runtergerotzt hätte.
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Meldungen | 23. Januar 2012 | Leserbrief schreiben »
TRIER. Lange Zeit war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Wahl der 16vor-Führung, doch am Ende siegte ein Thema deutlich: 52 Prozent der Leser wünschten sich, mehr über “Zeitgenössische Fotografie aus Trier” zu erfahren.
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Kultur & Medien | 21. Januar 2012 | Leserbrief schreiben »
Wie in den meisten Hallen, in denen Tim Bendzko auftritt, war auch die Europahalle am Donnerstagabend ausverkauft. “Tim, wer?”, dürfte jetzt der ein oder andere fragen, der das Musikgeschehen im vergangenen Jahr nur am Rande verfolgt hat. Wer jedoch in den letzten Monaten auch nur sporadisch einen Radiosender mit populärer Musik gehört hat, dem wird die eingängige Nummer “Nur noch kurz die Welt retten” wohl nicht entgangen sein. Nicht nur mit diesem Hit sorgte Bendzko für gute Stimmung bei den 2000 Fans. Dem Konzertveranstalter hatte es jedoch schon vor dem Auftritt die Laune verhagelt.
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Kultur & Medien | 18. Januar 2012 | 1 Leserbrief »
Nach einigen unerfreulichen Nachrichten in den vergangenen anderthalb Jahren wie der Einstellung der Antikenfestspiele, der Spielzeitbilanz 2009/10, der ungeklärten Finanzierung der Theatersanierung und der Forderung nach drastischen Einsparungen gab es gestern bei der Präsentation der Zuschauerzahlen der vergangenen Saison eine erfreuliche Mitteilung in Bezug auf das Trierer Theater: Trotz anspruchsvollem Spielplan kamen wieder mehr Besucher.
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Kultur & Medien | 16. Januar 2012 | 1 Leserbrief »
Das Stadtmuseum Simeonstift hat sich auf die Fahnen geschrieben, Zeugnisse der vergangenen Jahrhunderte mit einem Bezug zur Stadt zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Weil der Name 16vor nicht zufällig auch der Geschichte Triers Rechnung trägt, möchten wir dies unterstützen. Darum veranstalten wir gemeinsam mit dem Stadtmuseum die Reihe “16vor-Führung”. Rund 14 Tage vor diesen Wunschführungen können Interessierte auf unserer Seite eine Woche lang über drei Themen abstimmen. Das mit den meisten Stimmen wird dann angeboten. Die erste 16vor-Führung findet am Sonntag, 29. Januar, um 11.30 Uhr statt. Abgestimmt werden kann ab sofort.
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Kultur & Medien | 30. Dezember 2011 | Leserbrief schreiben »
Nachdem sich erst vor wenigen Tagen eine Kollegin darüber empörte, dass der Kulturjahresrückblick im vergangenen Jahr zu negativ gewesen und der Autor des Beitrages mit keiner Zeile beispielsweise auf das extrem erfolgreiche Jahr im Stadtmuseum eingegangen sei, soll dieser Kritik beim folgenden Artikel nun Rechnung getragen und ausschließlich über erfreuliche, kulturelle Begebenheiten der vergangenen zwölf Monate berichtet werden. Genauer gesagt, geht es um die Entwicklung in einer einzigen Straße.
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Meldungen | 25. Dezember 2011 | Leserbrief schreiben »
OLEWIG. Während in diesen Tagen vor allem ausgepackt wird, geht es der Strick-Guerilla ums dauerhafte Einpacken. An einem Verkehrsschild in der Straße “Am Kastell” hat sie zum ersten Mal in Trier zugeschlagen.
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Meldungen | 23. Dezember 2011 | Leserbrief schreiben »
TRIER. Weil Weihnachten ist: 16vor verlost drei Exemplare des Kalenders “Unikörper“, für den Fotograf Marco Piecuch 24 wenig bis gar nicht von Textilien verhüllte Menschen mit Bezug zu Trierer Hochschulen stilvoll abgelichtet hat.
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Kultur & Medien | 8. Dezember 2011 | Leserbrief schreiben »
Neben dem historischen Roman und dem Krimi könnte sich in den nächsten Jahren ein weiteres Genre in Trier etablieren: der Vampirroman. Sandra Baumgärtner hat mit “Seraphim: Carpe Noctem” gerade den ersten Teil einer geplanten Reihe veröffentlicht. Die gebürtige Ludwigshafenerin, die in Trier lebt und die man dort auch auf Gothic-Partys antreffen kann, stellt ihr Debütwerk am Samstag um 14.30 Uhr in der Mayerschen Interbook vor. Was die Besucher dort erwartet, welche Art von Vampiren sie mag und warum die Handlung ihres Romans in Trier spielt, erzählte sie im Gespräch mit 16vor.
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Meldungen | 7. Dezember 2011 | 1 Leserbrief »
TRIER. Weil bei “Brot und Spiele” 2011 unter anderen deutlich weniger als geplant aus dem Kartenverkauf eingenommen wurde, bleibt die Stadt als Veranstalter auf einem Fehlbetrag von 45.000 Euro sitzen. In der gestrigen Sitzung des Kulturausschusses wurde die Bilanz offiziell vorgestellt.
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Schule & Campus, Stadt & Menschen | 1. Dezember 2011 | 1 Leserbrief »
Anlässlich des Welt-AIDS-Tages heute prangen seit Wochen Plakate an Bushaltestellen, die zur Kampagne “Positiv zusammen leben. Aber sicher!” der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. und weiterer Initiatoren gehören. Ziel ist es, für mehr Respekt, Toleranz und Unterstützung zu werben und gegen Unwissenheit und Gleichgültigkeit vorzugehen. Dieses Anliegen verfolgt das ganze Jahr über auch die Trierer AIDS-Hilfe. Der Verein betreibt aber nicht nur Aufklärungsarbeit bei Jugendlichen, sondern gibt seine langjährige Erfahrung auch an die weiter, die mit dieser Zielgruppe arbeiten (werden). So bietet er mit dem Fachschaftsrat Pädagogik in diesem Semester zum dritten Mal die sexualpädagogische Seminarreihe “Ich bin der Sex, wer passt zu mir?” an. Die spielerischen Methoden kommen bei den überwiegend weiblichen Teilnehmern gut an.
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Kultur & Medien | 29. November 2011 | Leserbrief schreiben »
Weil für das Chaos-Theater Oropax schon ab November täglich Weihnachten ist, heißt die Weihnachtsshow, mit der das Duo am Donnerstag um 20 Uhr in der Tufa auftritt, “Der 54. November”. Bei goldenem Lametta und schwarzem Humor bescheren die gedopten Chaos-Brüder Volker und Thomas Martins dem Publikum eine neue Welt zwischen froher Besinnlichkeit und ekligem Konsumterror. Der schlimme Alltag der scheinheiligen Vorweihnachtszeit wird für 90 Minuten pulverisiert. Im Interview mit Thomas Martins wird deutlich, was Oropax auszeichnet: Brutale Wortspiele und wunderbarer Nonsens.
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Kultur & Medien | 25. November 2011 | Leserbrief schreiben »
Er lässt Frauen schweben, Elefanten verschwinden und Autos oder ganze Fußballmannschaften scheinbar aus dem Nichts erscheinen. Nach seinem letzten Auftritt im April 2008 möchte Hans Klok nun am 3. Dezember wieder das Trierer Publikum verblüffen. In der Arena zeigt der niederländische Zauberkünstler ab 20 Uhr seine Show “Magie der Weihnacht”. Im Gespräch mit 16vor erzählt er, was die Zuschauer darin erwartet, wie er an neue Tricks gelangt und welche Nummer ihn am meisten beeindruckt hat.
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Kultur & Medien | 19. November 2011 | 1 Leserbrief »
Heute startet die 13. Auflage von “Homosella“, bei der bis zum 3. Dezember Vorträge, Konzerte, Filmvorführungen und eine große Party stattfinden. Ein Highlight der “LesBiSchwulen Kulturtage Trier” ist die Lesung von Ralf König. Seine Bücher wurden in bislang 15 Sprachen übersetzt und haben ihn mit einer Gesamtauflage von fast sieben Millionen Exemplaren zum weltweit populärsten Autor schwuler Geschichten gemacht. Vier seiner Werke wurden für das Kino verfilmt, etliche als Puppenspiel oder Theaterstück aufgeführt. Unter dem Titel “Der König liest, das Volk soll lauschen” gibt der 51-Jährige am morgigen Sonntag um 20.30 im Broadway die Sprechblasen aus seinen Comics wieder, deren Bilder auf eine Leinwand projiziert werden. Im Interview mit 16vor äußerte er sich erfreulich offen übers Älterwerden, Gemeinsamkeiten mit seinen Figuren Paul und Konrad und warum er sich zunehmend religionskritisch zu Wort meldet.
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Meldungen | 16. November 2011 | Leserbrief schreiben »
TRIER. Der Verein “Gesellschaft der Freunde des Trierer Theaters” verzeichnete in den vergangenen 12 Monaten eine deutliche Zunahme der Mitgliederzahl. Dies wurde gestern Abend bei der Mitgliederversammlung verkündet.
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Kultur & Medien | 12. November 2011 | Leserbrief schreiben »
Eine Million Zuschauer 1979 auf dem Place de la Concorde in Paris, 1,3 Millionen 1986 in Houston und 3,5 Millionen 1997 in Moskau – mit diesen Besucherzahlen schaffte Jean Michel Jarre drei Einträge ins Guinness-Buch der Rekorde. Laut Ingo Popp könnte mit dessen Auftritt am vergangenen Donnerstag in Trier ein weiterer hinzukommen: “Das Jean-Michel-Jarre-Konzert mit den wenigsten Zuschauern”, sagt der Konzertveranstalter, der Sarkasmus nicht ablehnend gegenübersteht. Nur 1000 Menschen kamen in die Arena.
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Kultur & Medien | 11. November 2011 | 3 Leserbriefe »
Trier bekommt einen neuen Stadtschreiber. Von April bis Oktober nächsten Jahres soll Frank Meyer seine Eindrücke über die Menschen und Begebenheiten in diesem Zeitraum literarisch verarbeiten. Der gebürtige Hermeskeiler, der in Trier und Oxford studierte und derzeit als Geschäftsführer des Graduiertenzentrums und Leiter der Zentralen Studienberatung der hiesigen Uni tätig ist, tritt die Nachfolge von Rajvinder Singh und Frauke Birtsch an.
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Stadt & Menschen | 4. November 2011 | Leserbrief schreiben »
Bei Verhandlungen gegen Mitglieder der Hells Angels in Trier herrscht stets Ausnahmezustand in den hiesigen Justizbehörden. Da findet ein Prozess auch schon mal vor dem Landgericht statt und nicht vor dem Amtsgericht, wo er zumindest angesichts des zu erwartenden Strafmaßes eher hingehört hätte. Die Besucher müssen eine Sicherheitsschleuse passieren und sich ausweisen, wenn sie Zutritt in den Verhandlungssaal begehren. Gestern begann der Prozess gegen einen 51-jährigen Trierer, der Vollmitglied der Luxemburger Hells Angels ist. Ihm wird unter anderem unerlaubter Waffenbesitz und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
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Kultur & Medien | 27. Oktober 2011 | Leserbrief schreiben »
Als Ernst-Johann Reinhardt wuchs er auf, berühmt machte ihn seine Rolle als frivole Diva Lilo Wanders. Zehn Jahre lang – von 1994 bis 2004 – moderierte sie auf Vox die Sendung “Wa(h)re Liebe”. Sie geht mit erotischen Lesungen und Theaterstücken über Marlene Dietrich und ihr Vorbild Evelyn Künneke auf Tour und gastiert heute um 20 Uhr mit ihrem Programm “Sex ist ihr Hobby” in der Tufa. 16vor sprach mit ihr über selbstgemachte Gleitmittel, die Entwicklung ihrer Karriere und über andere Interessen neben der Beschäftigung mit Liebe, Sex und Erotik.
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Kultur & Medien | 24. Oktober 2011 | 1 Leserbrief »
Knapp 2000 Zuschauer sind gekommen – weniger als bei ihrem vorangegangenen Besuch in der Trierer Arena im Februar 2010. Aber schließlich tritt sie auch wieder mit ihrem gleichen Programm auf. Seit zwei Jahren ist Cindy aus Marzahn mit “Nicht jeder Prinz kommt uff’m Pferd” unterwegs und füllt – wie gestern Abend in Trier – immer noch ordentlich die Hallen. Während das eigentliche Programm mit Episoden aus dem Fitness-Studio oder von der Single-Party ziemlich dünn ist, überzeugt ihre schlagfertige Interaktion mit dem Publikum.
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Meldungen | 18. Oktober 2011 | Leserbrief schreiben »
TRIER. Nach dreieinhalb Monaten Arbeit ist der erotische Kalender “Unikörper 2012″ nun fertig und in zahlreichen Läden und über die Homepage der Initiatoren zu erwerben. Der Erlös wird komplett gespendet.
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Kultur & Medien | 11. Oktober 2011 | Leserbrief schreiben »
Nach betörenden Auftritten im luxemburgischen Atelier und in der Morbacher Baldenauhalle 2007 kommt Kim Wilde am 8. März 2012 nach Trier. In der Europahalle wird sie ihr neues Album “Snapshots”, das ausschließlich aus Coverstücken besteht, und ihre größten Hits präsentieren. Mit Songs wie “Kids in America”, “Cambodia”, “You keep me hanging on” und “You came” gehörte die attraktive Britin zu den Ikonen der 80er Jahre. Mit 16vor sprach sie unter anderem über ihre Karrierepause im Musikgeschäft, über Nena, die ihr zu ihrem Comeback verhalf, und darüber, welche Zukunftspläne eine solch vielseitige Frau wie sie hat beziehungsweise nicht hat.
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Kultur & Medien | 10. Oktober 2011 | Leserbrief schreiben »
Prächtige Kostüme, ein schlichtes, effektvolles Bühnenbild, eine klare Inszenierung und eine herausragende Darstellung der Elisabeth – im Theater Trier feierte am Samstagabend Schillers psychologisch reizvolles Trauerspiel “Maria Stuart” eine gelungene Premiere. Dass mehrere Dutzend Sitze im Großen Haus frei blieben, war hoffentlich nur der Ferienzeit geschuldet. Die nächste Aufführung des Stückes, das aufgrund seines vollendeten Aufbaus als Musterbeispiel des klassischen deutschen Dramas gilt, ist am kommenden Samstag.
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Kultur & Medien | 8. Oktober 2011 | 1 Leserbrief »
Nein, nicht Caspar David Friedrich. Christian Wilhelm Ernst Dietrich heißt der Künstler, dem das Stadtmuseum ab Sonntag eine Sonderausstellung widmet. “Christian, wer?” wird sich jetzt der ein oder andere fragen, der seine Wochenenden nicht in den Museen und Galerien dieser Welt oder mit der Lektüre von Kunstkatalogen verbringt. Dabei dürfte Dietrich im 18. Jahrhundert eine ähnliche Bedeutung gehabt haben wie Friedrich ab dem 19., als der Zeitgeist Ersteren schon wieder in Vergessenheit geraten ließ. Warum der gebürtige Weimarer einer der gefragtesten deutschen Künstler seiner Zeit war, seine Bekanntheit aber keinen Bestand hatte, beantwortet die Ausstellung ”Nahe den Alten Meistern – C.W.E. Dietrich (1712-1774)”, die morgen um 11.30 Uhr eröffnet wird.
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Kultur & Medien | 22. September 2011 | 2 Leserbriefe »
Am Ende applaudieren viele Besucher im Stehen. Es ist auch ein bisschen Beifall für sein Lebenswerk. Otto Waalkes hat bei seinen Fans immer noch Kredit für die wirklich lustigen Platten, Bücher und Shows, die er in den 70ern und 80ern gemacht hat. Da kann man sich auch mal ein paar schwächere Filme und Auftritte leisten. Ein professioneller Entertainer ist er mit 63 Jahren immer noch, Herrenwitze finden stets ihr Publikum und sein Mienenspiel ist großartig. Ausschlaggebend für die Bierzeltstimmung in der Arena sind jedoch seine Schlager- und Pop-Parodien, die viele der 2800 Zuschauer mitsingen. Dabei kommt es weniger auf den Inhalt an als auf die vertraute Musik. Die Live-Show von Otto zu sehen, ist nicht nur deshalb auch ein bisschen wie der Konzertbesuch einer einst erfolgreichen Band, die aber schon seit 25 Jahren keinen Hit mehr hatte.
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Kultur & Medien | 18. September 2011 | 5 Leserbriefe »
Ein Musical über die Verfolgung von Juden im Dritten Reich, geht das? Am Donnerstagabend feierte die Tufa-Produktion “Swinging St. Pauli” im nahezu ausverkauften Großen Saal Premiere. Regisseur Stephan Vanecek bewies bei der Inszenierung des beklemmenden Stückes viel Fingerspitzengefühl und ein gutes Händchen. Und das fast 30-köpfige Ensemble, das aus jungen Nicht-Profis besteht, bot ein hohes gesangliches und schauspielerisches Niveau. Wem Musicals bisher zu seicht waren, der könnte an dieser Aufführung Gefallen finden.
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Kultur & Medien | 16. September 2011 | 14 Leserbriefe »
Um in den Entschuldungsfonds des Landes aufgenommen zu werden, mit dessen Hilfe vor allem Liquiditätskredite der beteiligten Städte und Gemeinden getilgt werden sollen, muss Trier im nächsten Jahr zusätzlich fünf Millionen Euro sparen. Besonders stark trifft dies das Trierer Theater. In der Lokalzeitung sagte Oberbürgermeister Klaus Jensen Anfang September, dass die Einrichtung vor “nachhaltigen Einsparungen” stehe, “die wehtun”. Das rief die Theaterleitung auf den Plan. Denn nach dem Wegfall dreier Festivals und dem Aus der Antikenfestspiele will man weitere Einschränkungen nicht mehr kampflos hinnehmen. So startete am Mittwoch die Unterschriftenaktion “Gegen das Totsparen am Trierer Theater“. Am selben Tag erfuhr Intendant Gerhard Weber vom Stadtvorstand, um welche Summe es geht, die eingespart werden soll. Im nächsten Jahr soll das Haus mit bis zu einer Million Euro weniger auskommen. 16vor sprach mit Weber über die geplante Kürzung.
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Kultur & Medien | 13. September 2011 | Leserbrief schreiben »
“Nicht ohne meinen Pappa” war Anfang der 90er Jahre die erste Sprechplatte seit Otto Waalkes, die in die Charts kam. Heißt es zumindest auf der Homepage von Badesalz, weshalb es auch stimmen muss. Schließlich wird dort auch glaubwürdig vermittelt, wie das hessische Humorduo zusammengefunden hat: “Wir tanzten kurz nach dem Krieg im russischen Staatsballett, wo wir uns auch kennengelernt haben.” Beziehungsweise: “Wir trafen uns bei einer Brauereipferde-Auktion im holländischen Heiloo, wo wir beide dasselbe Pferd ersteigern wollten…”. Am 3. Dezember treffen Gerd Knebel und Henni Nachtsheim jedenfalls wieder in Trier aufeinander. In der Europahalle stellen sie ihr neues Programm “Bindannda” vor. Nachtsheim gab 16vor Auskunft über die neue Bühnenshow und vor allem über seine Lieblingsmannschaft Eintracht Frankfurt.
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