Beiträge von » Christian Palm

“Die Mannschaft hat sich nicht weiterentwickelt”

Fritz Fuchs (hier mit Christopher Reinhard und Sahr Senesie) findet deutliche Worte für den bisherigen Saisonverlauf. Archiv-Foto: Daniel PredigerSeit April dieses Jahres ist Fritz Fuchs Sportlicher Leiter bei Eintracht Trier. Ein einfaches Amt hat er nicht übernommen. “Wenn das so weiter geht, fallen mir bald alle Haare aus”, sagte er einmal am Rande eines aufreibenden Eintracht-Spiels. Im Interview mit 16vor spricht der 66-Jährige, der 168 Bundesligaspiele für den FCK absolvierte, über die wechselhafte Vorrunde, sein Verhältnis zu Mario Basler und die nähere Zukunft der Eintracht.
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“Wir haben nicht miteinander gespielt”

Martin Wagner versucht, den Ball gegen einen Gegenspieler abzuschirmen. Foto: Anna Lena BauerOhne Punkte verlässt Eintracht Trier den Betzenberg. Nach der 1:3-Niederlage am Samstagnachmittag gegen Kaiserlautern beendet der SVE die Hinrunde als Siebter und zeigte eine geschlossen schlechte Mannschaftsleistung. Die kleinen “roten Teufel” bestraften Triers Fehler konsequent, zumal es zuweilen mehrere innerhalb von weniger Sekunden gab.
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“Meine Spieler sind keine Maschinen”

Der 18-jährige Tim Eckstein stand zum zweiten Mal hintereinander in der Startelf. Foto: Daniel PredigerIn der inoffiziellen Reihe “Fußballspiele, die die Welt nicht braucht” trafen am Freitagabend Eintracht Trier und die Reserve des 1. FSV Mainz 05 aufeinander. In einem an Ereignissen armen Spiel trennten sich die Mannschaften mit einem auch in der Höhe verdienten 0:0. Interessantes gab trotzdem. Zum Beispiel die Reaktionen der Trainer.
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Salto-Salem rettet die Eintracht

Nicolas Fernandes musste in der ersten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden. Foto: Daniel PredigerDer SVE kann doch noch gewinnen. Dank einer deutlichen Leistungssteigerung und zwei Toren von Yannick Salem gewann die Eintracht erstmals nach fünf sieglosen Ligaspielen. Dabei erinnerte das Zustandekommen des 2:1-Sieges gegen Waldhof Mannheim an vergessen geglaubte Trierer Tugenden.
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“Die waren besser. Fertig. Aus.”

Nicht nur Sahr Senesie war frustriert: Eintracht Trier trat nicht so auf, als habe man den 1. FC Köln mit allen Mittel besiegen wollen. Foto: Daniel Prediger2009 ist nicht 1997. Für Eintracht Trier reichte es gestern Abend nicht zur großen Pokal-Sensation gegen den 1. FC Köln. Weil die Rheinländer sich keine Blöße gaben und den Trierern Mut und Ideen fehlten, verabschiedet sich der Viertligist chancenlos aus dem Achtelfinale. Der einzige Trierer Gewinn ruhte nach dem Spiel auf den Schultern von Sahr Senesie.
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Tristesse statt Vorfreude

Die Eintracht ist momentan nicht auf einer Höhe mit dem Gegner. Foto: Daniel PredigerBei Eintracht Trier regiert die Ratlosigkeit. Drei Tage vor dem Pokalspiel gegen den 1. FC Köln verlor man das vierte Ligaspiel in Folge. Mit 0:1 unterlag der SVE am Samstagnachmittag gegen den Spitzenreiter Sportfreunde Lotte. Auf ein eigenes Tor wartet Mario Baslers Elf nun seit mehr als 300 Spielminuten. Trierer Jubelbilder gab es am Rande des Spiels dennoch zu sehen.
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Keine Einheit mehr

Symptomatisch für das ganze Spiel: Christopher Reinhard kann seinem Gegenspieler nur hinterherlaufen. Foto: Sven HänscheidMutlos, kraftlos, chancenlos: Mit der 0:4-Niederlage hat sich Eintracht Trier aus der Spitzengruppe der Regionalliga verabschiedet. Dabei war die Niederlage auch in der Höhe verdient. Sie war Resultat einer desolaten Leistung von Baslers Mannschaft, in der derzeit vieles nicht rund läuft. Während sie meisten Akteure sprachlos waren ob der aktuellen Lage, will ein Spieler Verantwortung übernehmen und Klartext reden.
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Neuanfang mit alten Bekannten

Die Trier Dolphins in der Saison 2009/2010 (von vorne links bis hinten rechts): Otmar Passiwan (Team-Manager), Peter Müller (4), Peter Schwickert (5), Dirk Schmitz (7), Edwin Klein (62), Viktor Hammerschmidt (74), Trainer Klaus-Peter Thiel, Dirk Passiwan (11), Frank Doesken (12), Sebastian Quare (14), Florian Ewertz (17), Sascha Gergele (76) und Techniker/Betreuer Michael Simon (es fehlen: Sven Nürnberger (Co-Trainer) und Gift Mooketsi (24)). Foto: privatNeuer Name, neue Spieler – nach einer krisenreichen vergangenen Saison hat sich Einges bewegt bei den Trierer Rollstuhlbasketballern. Die Trier Dolphins (ehemals Rollis Trier) starten optimistisch in die neue Spielzeit, die am Samstag mit einem Heimspiel gegen den USC München beginnt (Sporthalle am Wolfsberg, 15.30 Uhr). Dabei war lange nicht klar, ob die Mannschaft überhaupt eine weitere Saison in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga bestreiten könnte. Die Erleichterung über die finanzielle Rettung und den Klassenerhalt am letzten Spieltag wollen die Verantwortlichen nutzen und in einen sportlichen Aufschwung umsetzen.
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Liga-Tristesse statt Pokal-Euphorie

Mit den zuletzt in der Liga gezeigten Leistungen seiner Mannschaft kann Mario Basler nicht zufrieden sein. Foto: Daniel PredigerDer Liga-Alltag ist zurück im Moselstadion. Gegen Rot-Weiss Essen kassiert Eintracht Trier ihre erste Heimniederlage dieser Spielzeit und verpasst damit den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. Schon vor der Pause gab es Pfiffe gegen die Heimmannschaft, die ihre bisher schlechteste Saisonleistung zeigte und mit der 0:4-Klatsche noch gut bedient war.
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Eintracht Trier wieder Pokalschreck

Die Fans auf der Gegengerade feiern den Sieg gegen Bielefeld und das Weiterkommen im DFB-Pokal. Foto: Daniel PredigerEintracht Trier ist dabei, wieder Pokalgeschichte zu schreiben. Nach einem 0:2-Rückstand siegte die Mannschaft von Mario Basler am Dienstagabend in der zweiten Runde des DFB-Pokals noch mit 4:2 gegen den Zweitligisten Arminia Bielefeld. Das Weiterkommen ist kein Wunder, sondern Resultat einer geschlossenen Mannschaftsleistung gegen schwache Bielefelder. Der SVE tat das, was der Trainer gefordert hatte: kämpfen. Vor allem der dreifache Torschütze Sahr Senesie ging über die Schmerzgrenze hinaus. Nun hofft man in Trier auf das große Los im Achtelfinale.
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“Mit Fußball hatte das nichts zu tun”

Triers Toptorschützen unter sich: Sahr Senesie freut sich mit Wilko Risser, der jetzt wie sein Offensivpartner fünf Tore auf dem Konto hat. Foto: Anna Lena BauerMit 1:0 gewann Eintracht Trier am Freitagabend beim SV Elversberg. Wilko “Rudi” Risser erzielte schon vor der Pause den entscheidenden Treffer, ansonsten hatten Baslers Mannen wenig zu bieten. Mit dem zweiten Auswärtssieg der Saison klettert die Mannschaft dennoch vorläufig auf den ersten Tabellenplatz. Dabei stand das Derby im Zeichen kommender Aufgaben.
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Zu Hause weiter ungeschlagen

Martin Wagner und Neuzugang Christopher Reinhard bejubeln Sahr Senesies Führungstreffer. Foto: Daniel PredigerNeun Tore in sieben Ligaspielen – die Bilanz von Sahr Senesie und Wilko Risser kann sich sehen lassen. Auch gegen Worms erzielten Triers Angreifer die entscheidenden Treffer und sorgten für die komfortable 2:0-Pausenführung. In einem über weite Strecken schwachen Spiel wurde es dennoch spannend, weil Trier seinen Vorsprung wenig souverän verteidigte. Verdient war der Sieg allemal – und beinahe hätte Baslers Elf den Sack diesmal früher zugemacht.
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“Schweinespiel” mit viel Aufwand gewonnen

Markus hat Anfang erzielte seinen ersten und den Trierer Siegtreffer. Foto: Daniel PredigerEintracht Trier ist nach der Auswärtsniederlage in Düsseldorf am vergangenen Freitag wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. 3:2 hieß es gestern Abend nach einer spannenden Partie gegen den Bonner SC. Zuhause bleibt die Mannschaft damit ungeschlagen und setzt sich in der Spitzengruppe der Regionalliga fest. Dabei war der Start ins Spiel misslungen und selbiges nichts für schwache Nerven.
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Wieder in letzter Minute

Sahr Senesie freut sich mit dem Doppeltorschützen Wilko Risser. Foto: Anna Lena BauerMario Basler ist nicht gerade für ein starkes Nervenkostüm bekannt. Seine Mannschaft macht es ihm aber auch nicht leicht. Seit Wochen entscheidet die Eintracht Spiele erst in den letzten Minuten. Auch gegen Verl stellte man den Endstand erst kurz vor dem Abpfiff her, als Gustav Schulz den 3:2-Siegtreffer markierte. Dabei hätte die Mannschaft es sich, dem Trainer und den Zuschauern einfacher machen können.
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Zweieinhalb Chancen, drei Tore

Drei Tore von Sahr Senesie sorgten am Freitagabend für den Sieg beim 1. FC Saarbrücken. Vor 6.300 Zuschauern gewann Eintracht Trier mit 3:1 im Ludwigspark. Dabei hielt das Derby erst in der zweiten Halbzeit, was es versprach. Triers Trainer verspricht sich derweil noch mehr von Senesie. Sein Lob für den dreifachen Torschützen fiel daher bescheiden aus.
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Trinken für Tickets

Der Bitburger-Marketingleiter Henner Höper (rechts) und seine drei neuen Werbeträger Gustav Schulz (Eintracht Trier), Kosta Karamatskos (TBB Trier) und Nadja Nadgornaja (DJK/MJC Trier). Foto: Harald TittelEine gute Tat mit einem wirtschaftlichen Nutzen zu verbinden, ist keine neue Marketingstrategie im Getränkegeschäft. Die Bitburger Brauerei beteiligt sich zwar noch nicht an der Rettung des Regenwaldes, unterstützt aber dafür die großen Trierer Sportvereine. Gestern stellte sie ihre Sponsoring-Aktion für die drei beliebtesten Clubs der Stadt vor. Das Ziel: Mehr Zuschauer im Stadion und in der Halle. Und mehr Absatz der eigenen Produkte.
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Zwei Punkte und zwei Mann verloren

Neuzugang Andreas Anicic gab ein gelungenes Debüt. Foto: Daniel PredigerDa soll noch jemand sagen, Spiele gegen Reservemannschaften seien langweilig. Vier Tore und drei Platzverweise bekamen die Zuschauer am Freitagabend im Moselstadion zu sehen. Mit dem 2:2 gegen den FC Schalke 04 II startete die Eintracht passabel in die Regionalliga-Saison, weil Sahr Senesie mit einem Traumtor einen Punkt rettete. Nach einer furiosen Schlussphase redete sich sein Trainer um Kopf und Kragen.
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Rudis Erben schießen Hannover ab

Gustav Schulz und seine Mitspieler bejubeln den Sieg gegen Hannover. Foto: Daniel PredigerWenn ein Viertligist auf einen Erstligisten trifft, sind die Spiele in der Regel eine klare Sache. So auch gestern Abend im DFB-Pokalspiel zwischen Eintracht Trier und Hannover 96. In diesem Fall war es allerdings eine klare Sache für den Außenseiter. In der zweiten Halbzeit spielte der SVE überlegen und verdiente sich mit einem 3:1-Sieg den Einzug in die nächste Runde. Erinnerungen an die Saison 1997/98 werden wach.
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“Versprechen kann ich nix”

Mario Basler ist keiner, der sich verbiegen lässt, und weder in Pressekonferenzen noch in Interviews ein Blatt vor den Mund nimmt. Archiv-Foto: Daniel PredigerDie Spannung steigt bei Eintracht Trier: In vier Tagen trifft die Mannschaft von Trainer Mario Basler in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den Bundesligisten Hannover 96. Einen Monat dauerte die Vorbereitung, die “Super-Mario” mit der Losung “Laufen, laufen laufen” begann. Mit 16vor sprach er über seine Pläne für die neue Saison, Philosophie und seine Beliebtheit – das alles in knapp zehn Minuten. Dann musste er nämlich zum Training.
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Neuer Trikotsponsor und Ausrüster

TRIER. Auf der Brust der Eintracht-Spieler wird ab sofort ein neuer Name prangen: “Schloss Niederweis” heißt der neue Trikotsponsor von Eintracht Trier.
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Kicken, raufen, rennen

Die Rugbymannschaft des FSV Trier-Tarforst mit der Meistertrophäe - dennoch spielen die Trierer auch in der nächsten Saison in der Regionalliga. Foto: Christian BerndtRugby hat in Trier Tradition seit den siebziger Jahren. Die gerade zu Ende gegangene Saison war für die Rugby-Herren des FSV Tarforst eine der erfolgreichsten. Ungeschlagen wurden sie Rheinland-Pfalz-Meister. Der Aufstieg in die 2. Bundesliga war trotzdem eine Nummer zu groß. Beim Relegationsturnier am vergangenen Samstag wurde man Vorletzter. Aber aufsteigen wollte man eh nicht.
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Triers lokale Agenda-Setter

Schrauben statt dicke Bretter bohren: Alfred Gettmann, Vorsitzender des Vereins Lokale Agenda 21. Foto: Christian PalmDer Verein Lokale Agenda 21 Trier e.V. feiert dieser Tage seinen zehnten Geburtstag. Seit seiner Gründung setzt sich die LA 21 vor Ort für eine stärkere Berücksichtigung des Prinzips Nachhaltigkeit ein und gerät mit diesem Anliegen zuweilen auch in Konflikt mit der Stadtverwaltung. Doch es gibt auch gemeinsame Vorhaben mit dem Rathaus: beispielsweise den Trierer Bürgerhaushalt, dessen erste Phase kürzlich gestartet wurde. Zur Feier des Tages ließ sich auch eine deutsche Großbank nicht lumpen und ehrte den Verein für sein Erfolgsprojekt “Zukunftsdiplom”. Bevor das Jubiläum am Donnerstagabend im Chat Noir gebührend gefeiert wurde, lud der Verein zu einem Pressegespräch und zog ein Fazit der bisherigen Arbeit der lokalen Agenda-Setter.
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Saison ohne Konstanz

Wilko Risser war mit zehn Treffern bester Torschütze der Eintracht in der vergangenen Saison. Archiv-Foto: Daniel PredigerDie erste Saison in der Regionalliga war für Eintracht Trier mehr als durchwachsen. Licht und Schatten wechselten sich ab, am Ende steht ein enttäuschender 13. Rang. Frischen Wind brachte der neue Trainer Mario Basler, konstant gute Leistungen gab es aber auch unter ihm nicht zu sehen. Von Enttäuschungen und Lichtblicken – ein Rückblick in elf Akten.
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Schulz schießt Trier zum Pokalsieg

Eintracht Trier hat zum dritten Mal in Folge den Rheinlandpokal gewonnen. Foto: Daniel PredigerDas war ein hartes Stück Arbeit. Erst in der Verlängerung traf Eintracht Trier gegen den klassentieferen SV Rossbach/Verscheid und sicherte sich damit den Rheinlandpokal. Zum dritten Mal in Folge geht der Pott an den SVE – dank Gustav Schulz, der vor 2400 Zuschauern beim verregneten Finale in Polch zweimal traf.
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Versöhnlicher Heimspiel-Abschluss

Sechs Tore, zwei umstrittene Elfmeter und ein Trierer Doppeltorschütze: Das letzte Heimspiel von Eintracht Trier hatte einiges zu bieten. Im Derby gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern gelang Baslers Mannen ein Unentschieden und damit ein versöhnlicher Abschied vom eigenen Anhang. Sahr Senesie war über weite Strecken nicht zu sehen, am Ende trotzdem der entscheidende Spieler.
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“Geht wählen!”

Studierende sind heute deutlich weniger politisch interessiert als noch Anfang der 1980er Jahre. Das zumindest ist das nicht sonderlich überraschende Ergebnis einer Studie der Universität Konstanz. Doch auf den Listen der Parteien für die Trierer Kommunalwahl finden sich dieses Mal mehr angehende Akademiker auf aussichtsreichen Plätzen als je zuvor, darunter auch zwei Spitzenkandidaten. Ob sich die starke Präsenz von Hochschülern auch in einer höheren Wahlbeteiligung unter den Kommilitonen niederschlägt, ist offen. Da die Woche vor dem 7. Juni vorlesungsfrei ist, sollten wahlwillige Studierende am besten noch vor Pfingsten zur Urne schreiten.
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“Jetzt sind die Spieler in der Pflicht”

Wilko Risser bejubelt seinen Treffer zur 1:0-Führung. Foto: Daniel PredigerEintracht Trier hat den vierten Sieg in Folge verpasst. Gegen den FSV Ludwigshafen-Oggersheim reichte es am Freitagabend nur zu einem 1:1. Gut 3.000 Zuschauer sahen zwei unterschiedliche Halbzeiten. Trainer Mario Basler warnte seine Spieler anschließend davor, die Saison schon abzuschreiben.
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“Organisierte Guckloch-Perspektive”

Die Seiten der Twitter-Kandidaten Thomas Albrecht und Sven Teuber.Der Internet-Dienst Twitter ist ein noch relativ neues Phänomen. In 140 Zeichen pro Nachricht können die Nutzer die Frage beantworten: “Was machst Du gerade?” Mit von der Partie sind mit CDU-Fraktionsvize Thomas Albrecht und SPD-Spitzenkandidat Sven Teuber auch zwei Trierer Kommunalpolitiker. Ob Twitter im Wahlkampf eine größere Rolle spielen kann, ist zweifelhaft. Informativ und unterhaltsam ist das Gezwitscher allemal, denn die Kandidaten geben auch Privates zu Protokoll. Der Medienwissenschaftler Professor Hans-Jürgen Bucher warnt jedoch vor einem “Abschied von den Inhalten”.
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“Ich hasse Konkurrenz”

Der lesende Gartenzwerg passt gut zu mir, sagt meine Frau". Johannes Verbeek will für die Partei Die Linke in den Stadtrat. Foto: Christian Palm.Eigentlich hatte er Maurer werden wollen, doch dann verschlug es Johannes Verbeek zum Studium nach Trier. Am 7. Juni wird der gebürtige Niederrheiner die Partei DIE LINKE in die Stadtratswahl führen. Seine Erfahrungen in Kürenz und seine Unzufriedenheit mit den etablierten Parteien brachten den Lehrer für Philosophie und Religion dazu, sich den Linken anzuschließen. Bei der Kommunalwahl hofft er auf vier bis sechs Sitze im Stadtrat, und in seinem Heimatstadtteil kandidiert Verbeek – als einer von insgesamt sechs Kandidaten – für das Amt des Ortsvorstehers.
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Neuling entscheidet Veteranen-Gipfel

Tim Eckstein (Mitte, unter Wilko Risser) hat gerade den Führungstreffer erzielt. Foto: Daniel PredigerBeim Spiel Trier gegen Leverkusen waren mit Mario Basler, Ulf Kirsten und Bernd Schneider am Freitagabend gleich drei Bundesliga-Urgesteine im Moselstadion anwesend. Gegen die schwache Bayer-Reserve kam die Eintracht zu einem verdienten 1:0-Sieg. Den entscheidenden Treffer erzielte ein 17-Jähriger Nachwuchs-Stürmer.
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