Beiträge von » Dennis Drögemüller

Von Warhol bis Welthandel

Dass Kinder die Zukunft sind, darauf können sich vom Philosophen bis zum Politiker alle einigen. Damit die Jüngsten auch erfahren, dass sie die Gesellschaft mitgestalten können, veranstaltet der Verein “Lokale Agenda 21 Trier e. V.” zum siebten Mal die Veranstaltungsreihe “Zukunfts-Diplom”: Bei mehr als 100 Veranstaltungen wird Kindern ab Mai die Gelegenheit geboten, sich spielerisch mit Themen wie Ökologie, sozialer Gerechtigkeit oder Politik auseinanderzusetzen. Zudem wird es erstmals eine Zukunftskonferenz geben. Zukünftig erhofft man sich im Verein, stärker als bislang auch Jungen und Mädchen aus so genannten bildungsfernen Schichten zu erreichen.
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Die Junior-Unternehmer

Ein Unternehmen zu führen ist keine Kleinigkeit. Produkte wollen geplant, entwickelt und verkauft werden, man braucht Geschäftspartner und Investoren, und auch das Marketing und die Buchführung müssen für den Erfolg auf dem Markt stimmen. Schüler der Berufsbildenden Schule für Wirtschaft haben sich nun dieser Herausforderung gestellt: Im Rahmen des bundesweit ausgerichteten Wirtschaftsplanspiels JUNIOR gründeten sie eine eigene, an die Unternehmensform einer Aktiengesellschaft angelehnte Firma.
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Verstellen überflüssig

Trier gilt als Großstadt, jedoch nicht unbedingt als ein vielversprechendes Karrieresprungbrett für Musiker: Der in Deutschland bekannteste Musikschaffende aus der Moselmetropole dürfte noch immer Guildo Horn sein – und dessen große Auftritte liegen auch schon über zehn Jahre zurück. Kein Grund, die lokale Musikszene zu missachten, im Gegenteil: “The Bandgeek Mafia” gehören zu den Bands, die sich im Bereich der harten Gitarrenmusik längst auch international einen Namen gemacht haben. Mit “No disguise” haben die Trierer nun ihr zweites Album veröffentlicht. Der Albumtitel trifft: Verkleiden oder verstellen muss sich das Quartett mit diesem starken Werk sicher nicht.
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Stadtteil am Fluss

Die Mosel und Trier sind untrennbar miteinander verbunden. Für Einheimische wie Touristen symbolisiert der Fluss ein Stück Identität und Lebensart der Stadt. Bisher ist das Moselufer jedoch nur mäßig für die Freizeitnutzung erschlossen. Weil das ambitionierte Projekt “Stadt am Fluss”, in dessen Rahmen die Verwaltung wesentliche Teile des Ufers umgestalten will, nicht so recht in die Gänge kommt, organisieren sich die Bürger nun selbst: Das Projekt “Trier-Nord am Fluss” will die Bewohner und Institutionen des Stadtteils für die Umgestaltung ihres Moselabschnitts mobilisieren und so Veränderungen anstoßen.
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“Wir mussten auf das Mögliche umschalten”

“Haute Couture” für den Laufsteg, ausgefallene Kollektionen, eigene Marke – mit Modedesign verbinden Laien häufig Glamour. Für viele muss Mode aber nicht nur schön, sondern eben auch tragbar, praktisch und erschwinglich sein. Daher brauchen auch die Textilproduzenten Designer, die für Privat- und Geschäftskunden die richtigen Schnitte anfertigen. Studentinnen des Studiengangs Textildesign/Modedesign der Fachhochschule Reutlingen haben nun erste Erfahrungen mit dem Zusammentreffen akademischer Ausbildung und unternehmerischem Pragmatismus gemacht: Für das Trierer Traditionsunternehmen  Holzland Leyendecker entwickelten sie ein Konzept für die “Corporate Fashion” der Mitarbeiter.
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Die Heldin vom Martinskloster

Groß und stark sollen sie sein, tapfer und gerecht, und jederzeit bereit, sich heroisch für die gute Sache einzusetzen: Eine Gesellschaft braucht auch heute noch Helden. Allerdings verrichten viele Helfer ihr Werk mittlerweile still und unbemerkt von den Augen der Öffentlichkeit. Aus diesem Grund sucht das Deutsche Studentenwerk (DSW) in diesem Jahr zum 4. Mal unter dem Motto “Helden der Hochschule” Studenten, die sich durch ihr soziales Engagement ausgezeichnet haben. Aus Trier nominiert: Die 24-jährige Modedesign-Studentin Yü Lu, die im Wohnheim am Martinskloster als Tutorin ausländische Studierende betreut.
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Geschützter Bereich

Nicht erst mit der Umstellung auf die Bachelor- und Masterabschlüsse hat der Leistungsgedanke andere Konzepte von Bildung an den Universitäten verdrängt, bestimmen auch auf dem Trierer Campus Prüfungsdruck und Lernstress den Alltag vieler Studenten. Doch nicht jeder kommt auf Dauer mit den Belastungen durch volle Stundenpläne und allgegenwärtigem Leistungsanspruch zurecht: In der psychosozialen Beratungsstelle des Studierendenwerks Trier bietet Diplom-Psychologin Iris Lorenz Hilfe für alle, die sich mit ihren persönlichen Problemen überfordert oder allein gelassen fühlen.
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“Die Trierer sind nicht kulturverdrossen”

Dies ist keine Studentenbude, sondern das Café im "Karussell". Foto: Maurice VinkSeit dem 1. September bereichert das von Studenten betriebene “Karussell am Zuckerberg” mit seiner vielfältigen Mischung aus Theater, Konzerten, Ausstellungen und Performance die hiesige Kulturlandschaft. Mit dem Theaterfestival “Klarkommen 2009″ erreicht das Programm nun einen vorläufigen Höhepunkt: Zehn Tage lang können sich Zuschauer anhand von Gastspielen fast aller freien Trierer Theatergruppen einen Überblick über die lokale Theaterszene verschaffen. Eröffnet wird das Festival heute Abend mit der “TheaterUmriss”-Inszenierung “Leonce und Lena”.
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Bunt statt Braun in der Realschule

Sie nahmen an der Themenwoche teil: Schüler der Ludwig-Simon-Realschule auf dem Wolfsberg. Foto: Dennis DrögemüllerDer Wahlerfolg der rechtsextremen NPD bei den Trierer Kommunalwahlen im vergangenen Juni oder auch der laut polizeilicher Kriminalstatistik von 2008 neue Höchstwert von Gewaltdelikten in sozialen Brennpunkten zeigen es: Fremdenfeindlichkeit, soziale Ausgrenzung und Gewalt bleiben auch in der Moselstadt aktuelle Probleme, die Aufklärung und Prävention erfordern. Aus diesem Grund fand an den Trierer Realschulen eine Themenwoche zu Gewalt und Rechtsextremismus statt. 16vor besuchte die Ludwig-Simon-Realschule auf dem Wolfsberg.
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Klasse Masse in der Mensa

Patrick Gebhart im Einsatz: Der Starkoch gibt diese Woche ein Gastspiel in der Uni-Mensa. Foto: Dennis Drögemüller Ab und an über das Essen der Uni-Mensa zu nörgeln, gehört bei Studenten beinahe zum guten Ton. Zu wenig, zu fad, nicht raffiniert genug, zu fettig, zu oft das gleiche – die Beschwerden sind bekannt, selten besonders gerecht, aber schweißen eben auch ungemein zusammen, wenn man in Sachen Bibliothek, Seminar und Kommilitonen gerade nichts zu klagen hat. Wer diese Woche noch meckert, dem ist nicht zu helfen: Noch bis Freitag holt Star-Koch Patrick Gebhardt im Rahmen einer Werbeaktion mit dem besten Kompromiss aus Klasse und Masse Gourmet-Küche in die Mensa der Universität Trier.
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Der grässliche Fatalismus der Geschichte

Aber bitte immer mit Sahne: Leonce (Ansgar Depping) ist des Überflusses überdrüssig. Foto: Maurice VinkWährend die neue Bundesregierung noch damit beschäftigt ist, den wirtschaftlichen Scherbenhaufen maßloser Finanzjongleure zusammenzukehren, kommen Dekadenz und Hedonismus in Trier auch an anderer Stelle auf den Plan: Die freie Theatergruppe “TheaterUmriss” zeichnet in ihrer Inszenierung von Georg Büchners Lustspiel “Leonce und Lena”, die heute im Karussell Premiere hat, ein Bild von tristem Überfluss, in dem die Charaktere zwischen zarter Melancholie, grotesker Albernheit und bissiger Ironie den Versuch unternehmen, ihren vorgezeichneten Schicksalen zu entkommen. Gute Unterhaltung und bedrückende Reflektionen gehen dabei Hand in Hand.
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Heldenverehrung bei hypnotischen Songs

Institution der deutschen Indie-Szene: The Notwist sorgten am Montagabend auf der Sommerbühne für Verzückung. Foto: Dennis DrögemüllerEs gibt sie noch, die Freaks, die sich in Zeiten glattgebürsteter, musikalischer “Deutschland sucht den Superstar”-Warenwelten mit etwas beschäftigen, was zunehmend im Popgeschäft aus den Augen verloren wird: mit Musik. The Notwist gehören zu diesem Schlag von Künstlern, bei denen schnell Worte wie “Independent”, “Integrität” oder “Kunst” fallen. Dass die Klangkünstler außerdem ihren Ruf als hervorragender Live-Act nicht umsonst genießen, demonstrierten sie am Montagabend einer begeisterten Menge im Trierer Ex-Haus.
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“Stärken gegen Rechts”

Bunt, nicht braun! So soll "Uns schöner Trier" sein, sagt das Bündnis gegen Rechts. Foto: Dennis Drögemüller“Gemeinsam stärken gegen Rechts” – unter diesem Motto lädt das “Bündnis gegen Rechts Trier” am kommenden Samstag zu einem antifaschistischen Picknick auf den Viehmarktplatz ein. Ab 9 Uhr will die Initiative, der mehrere Organisationen, Parteien und Einzelpersonen angehören, mit der Veranstaltung ein gemeinsames Zeichen gegen rechtes Gedankengut in Trier setzen. Anlass des Picknicks ist eine Wahlkampfveranstaltung der rechtsextremen NPD, die am selben Tag in Trier stattfinden soll, und zu der neben dem Spitzenkandidaten für die Stadtratswahl, Safet Babic, auch die Bundesvorsitzenden von NPD und DVU, Udo Voigt und Matthias Faust, erwartet werden.
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Die soziale Hantelbank

Projekt Trainingswohnen: Klaus Wenz inmitten seines Teams. Foto: Dennis DrögemüllerEs ist ein Training der besonderen Art, das seit Oktober vergangenen Jahres in Trier-Nord läuft: Anstatt Muskelberge aufzubauen, soll das Modellprojekt “Trainingswohnen” der Wohnungsgenossenschaft am Beutelweg (WOGEBE) die sozialen Kompetenzen von Anwohnern aus prekären Wohnverhältnissen stärken. Ein Team aus Sozialarbeitern steht den insgesamt 15 beteiligten Familien mit Rat und Tat zur Seite, um sie bei den Problemen ihres Alltags zu unterstützen. Und die sind dankbar für die Chance, die ihnen geboten wird.
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Der Model(l)versuch

Noch wenig Glamour beim Casting der FH-Modedesigner am vergangenen Sonntag. Foto: Dennis DrögemüllerFrüher war das so genannte Gardemaß von ca. 1,88 Meter Größe die Eintrittskarte in das Leibregiment des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm I., heute macht es als Synonym für wohlgeformte Mitmenschen andere Karriereträume wahr. Beim Model-Casting der FH-Modedesigner zeigten am vergangenen Wochenende mehr als 100 weibliche und männliche Bewerber ihre schlanken Taillen und langen Beine, um als Modelle beim zweiten Trierer Modepreis im Juni 2009 über den Laufsteg wandeln zu dürfen. 16vor-Mitarbeiter Dennis Drögemüller war beim Casting dabei – und hat den Selbstversuch gewagt.
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Monsters of gute Laune

Sechs Musiker, fünf Gitarren und fast vier Stunden gute Unterhaltung: die "Monsters of Liedermaching" in der Tufa. Foto: Dennis DrögemüllerSie sind die Boygroup der deutschen Liedermacherszene: Fred Timm, Burger, Pensen, der Flotte Totte, Labörnski und Rüdiger Bierhorst, besser bekannt als “Monsters of Liedermaching”, vereinen seit 2003 ihre individuellen Stärken zu einem musikalischen Wanderzirkus, der für jeden Geschmack etwas bereit hält. Für die Zuschauer in der Tufa bedeutete das am Samstagabend sechs Charaktere, fünf Gitarren und brutto vier Stunden große Unterhaltung zwischen Lachen, Feiern und Nachdenken.
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