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Beiträge von » Kathrin Schug

Keine Hoffnung auf Haushaltskosmetik

Das Trierer Theater muss dringend saniert werden, aber der Stadt fehlt das Geld dafür. Eine Option ist eine Public Private Partnership (PPP), wie sie bereits beim Umbau des Südbads praktiziert wurde. Um die Chancen und Risiken einer solchen öffentlich-privaten Partnerschaft auszuloten, veranstaltete die SPD-Ratsfraktion am Mittwochabend eine Podiumsdiskussion unter dem Titel “PPP im Theater Trier – Fluch oder Segen?”
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Hohe Jazz-Auszeichnung für Oliver Strauch

Zum zweiten Mal hat der Jazz-Club “EuroCore” den mit 5000 Euro dotierten “JTI Jazz Award” verliehen. Nach der dänischen Perkussionistin Marilyn Mazur im vergangenen Jahr wurde 2011 ein für die Großregion Saar-Lor-Lux-Trier bedeutender Musiker ausgezeichnet. Diesjähriger Preisträger ist der Saarbrücker Schlagzeuger und Komponist Oliver Strauch. Die Preisvergabe findet im Dezember statt.
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Aus der Tonne auf den Teller

Sie leben von dem, was andere nicht mehr haben wollen: Zwischen den Abfällen der Lebensmittelmärkte finden Mülltaucher ihr Essen. Manche sind existenziell darauf angewiesen, weil das Geld hinten und vorne nicht reicht, andere verstehen das Containern auch als politische Botschaft wider den Konsumzwang. Gemeinsam ist ihnen das Entsetzen über eine Gesellschaft, für die Nahrungsmittel keinen Wert mehr zu haben scheinen. 16vor-Mitarbeiterin Kathrin Schug traf zwei Trierer, die sich regelmäßig im Abfall örtlicher Discounter bedienen und immer wieder auf Überraschungen stoßen.
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“Irgendwann schlägt das Opfer zurück”

Was lässt Kinder und Jugendliche zu Schlägern werden? Dr. Alexander Marcus, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Jugendgewalt und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen. Zu seinen Patienten gehören Mobbingopfer ebenso wie Schüler, die mit einem Amoklauf gedroht haben. Seine Diagnose geht über reine Biochemie hinaus: “Kinder nach einer Therapie in eine kaputte Gesellschaft zurückschicken zu müssen, ist frustrierend.” Oft seien die Täter selbst Opfer, erläutert der Mediziner.
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Marokkanisch für Anfänger

Seit drei Jahren lebt der Marokkaner Ayoub Alouane in Trier. An der Universität studiert er Geographie mit Schwerpunkt Freizeit und Tourismus, nebenbei hat er es sich zur Mission gemacht, seinen Kommilitonen die marokkanische Kultur näher zu bringen. So organisierte er gemeinsam mit dem Studierendenwerk eine Themenwoche und fand sogar Gefallen an Aspekten wie Kontrollvorschriften, Qualitätssicherung und Handschuhpflicht. Nach einem erneuten Kocheinsatz Anfang des Jahres hat Alouane einen beruflichen Zukunftsplan gefasst: Der Student plant ein deutsch-marokkanisches Tourismus-Konzept.
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Starthilfe für junge Mütter

Misshandlung verhindern – das ist das erklärte Ziel der Initiative “Guter Start ins Kinderleben”, ein Angebot, das seit mittlerweile fünf Jahren überforderten Müttern Hilfestellungen bietet. Zwischenzeitlich wurde ein dichtes Netz aus Angeboten gesponnen, das Klinikum und freie Träger miteinander vernetzt. Die Verantwortlichen setzen auf Freiwilligkeit, niemandem werde Unterstützung aufgedrängt. Das Angebot wird angenommen, doch ist man sich auch bewusst, dass manche Mütter auf diesem Weg nicht erreicht werden. Am kommenden Sonntag wird die Arbeit der Initiative im Rahmen der 1. Trierer Baby- und Familienmesse in der Europahalle vorgestellt.
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Kaum Bezug zur Gegenwart

Am 8. März 1911 wurde der erste internationale Weltfrauentag begangen. Um dieses Jubiläum zu feiern, luden die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises in Kooperation mit zahlreichen Organisationen und Verbänden am Freitag zu einem “Zeitreisen-Café” in die Handwerkskammer ein, in dem zehn bemerkenswerte Frauengestalten der letzten 100 Jahre in fiktiven Gesprächen aufeinandertrafen. Die Chance, auch eine inhaltliche Bilanz zur Entwicklung der Frauenrechte zu ziehen, verstrich ungenutzt.
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Es ist alles Gold, was glänzt

Erstmals seit 40 Jahren zeigt das Rheinische Landesmuseum wieder eine vollständige Dauerausstellung. Mit Fördermitteln des Landes Rheinland-Pfalz konnte die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts realisiert werden. Auf insgesamt 3500 Quadratmetern können die Besucher sich auf eine umfassende Reise in die Vergangenheit ihrer Region begeben.
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“Das Original hat Priorität”

Es ist ein Mammutprojekt, dessen Relevanz weit über die Stadtgrenzen Triers hinausreicht: Universität und Stadtbibliothek arbeiten gemeinsam an der Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften aus St. Matthias. Für Professor Michael Embach, der mit der Vorstellung des Projekts am Dienstagabend die Vortragsreihe “40 Jahre Universität Trier” abschloss, sind die technischen Möglichkeiten ein zweischneidiges Schwert: “Wir sind Protagonisten einer Umbruchszeit, mit allen Chancen und Gefahren.”
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“Auch schräge Töne haben ihre Berechtigung”

Zehn Jahre lang lag die künstlerische Leitung des Opening-Festivals in den Händen von Katharina Bihler und Stefan Scheib. In diesem Jahr übernehmen die Trierer Klangkünstler Thomas Rath und Bernd Bleffert das Ruder. Diese Personalie ist nicht die einzige Neuerung: der Zeitraum verschiebt sich vom Spätherbst in den Februar (4. bis 6.) und das Programm setzt neue Akzente. Standen früher Theater, Tanz und Musik auf dem Programm, konzentriert sich das elfte Opening-Festival auf aktuelle Klangkunst. “Wir werden ein Spezialisten-Festival”, sagt Teneka Beckers, Geschäftsführerin der ausrichtenden Tuchfabrik.
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Plattform gegen Langeweile

Die Langeweile ist eine der furchtbarsten Plagen unserer Zeit, meinte schon Erich Fromm. Mit einer interaktiven Plattform wollen Studenten des Studiengangs Intermediales Design der Fachhochschule Trier dieser Plage nun den Kampf ansagen. [snab] nennt sich das Projekt, das seit Montag online ist. Mit einer interaktiven Internetplattform möchte man möglichst viele Mitspieler gewinnen; um die Hemmschwelle zu senken, wurden eigens Einsteiger-Missionen entwickelt. Denn die Macher der Plattform haben keineswegs nur “Digital Natives” im Blick, sondern wollen auch ältere Internetnutzer erreichen.
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Das Spiel mit der Jobangst

Die Industriegewerkschaft Bauen, Agrar, Umwelt (IG BAU) prangert den Anstieg prekärer Arbeitsverhältnisse für Gebäudereiniger an. Dort nimmt die Zahl der befristet Beschäftigten besonders rapide zu – ihr Anteil wird bereits auf 80 Prozent geschätzt. Ohne Kündigungsschutz sind sie leichte Opfer für deutlich schlechtere Arbeitsbedingungen. Bei der Kreishandwerkerschaft spricht man von “bedauerlichen Einzelfällen” und sieht gerade in der Region Trier einen Mangel an qualifizierten Reinigungskräften.
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Von der Mitte an den Rand

Dass man eines Tages auf der Straße landen könnte, ist für die meisten wohl kaum vorstellbar. Tatsächlich trifft es immer mehr Menschen, und die Wohnungslosen werden immer jünger. Der Caritasverband Trier hat jetzt seinen Jahresbericht für das Jahr 2009 veröffentlicht. Dessen Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der Rand wird immer größer, die Mitte immer kleiner. Das zeigt sich auch im Benedikt-Labre-Haus, wo viele obdachlose Menschen eine Unterkunft finden. Dort wurden schon jetzt die ersten Notbetten aufgeschlagen – Monate vor dem Winter, wenn in der Einrichtung traditionell Hochsaison herrscht.
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Das Dorf in der Stadt

Am Sonntag, 29. August, ab 12 Uhr laden die Initiative “Renaissance Nells Park” und ein Bündnis von Unternehmen, Vereinen und sozialen Einrichtungen aus Trier-Nord zum sechsten Mal zu einem Familienfest in den Nells Park ein. Unter dem Motto “Trier-Nord bewegt” werden zahlreiche Aktions- und Ausflugmöglichkeiten sowie Sport- und Spielarten vorgestellt. 16vor-Mitarbeiterin und Stadtteilbewohnerin Kathrin Schug präsentiert die Vorzüge ihres vorurteilsbehafteten Viertels schon mal vorab. Eine Hommage an Trier-Nord.
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Düstere Zukunft für Design-Kiosk?

Am kommenden Freitag startet mit der Ausstellung SYN von Nikolas Müller die vielleicht letzte Ausstellung im Design-Kiosk an der Südallee. Laut Betreibern der wohl kleinsten Ausstellungsfläche Triers bedroht die Werbesatzung der Stadt die Existenz des subkulturellen Projekts, “das gerade auf dem richtigen Weg” gewesen sei, wie die Initiatoren meinen. Noch hoffen sie, dass man im Rathaus ein Auge zudrückt. Ansonsten wäre wieder Leerstand programmiert – und die Hochschulstadt wäre um ein interessantes studentisches Projekt ärmer. 
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“Spannend und chaotisch”

“Jetzt hört zusammen, was zusammen gehört” – unter diesem Motto sendete das Weimarer Radio Lotte eine Woche lang aus Trier. Jeden Vormittag war die Redaktion mit ihrer Fahrrad-Rikscha an einem anderen Ort präsent, jeden Abend wurde eine andere Veranstaltung von der Moselstadt nach Weimar übertragen. Am letzten Abend zieht die Redaktion Bilanz: “Niemandem kamen die Tränen, nur weil wir aus Weimar sind”. Die Lotte-Macher sind aber überzeugt: Ein Stadtradio wie ihres käme auch in Trier gut an, denn in mancherlei Hinsicht seien sich die Partnerstädte dann doch sehr ähnlich.
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“Heuss hätte vorsichtiger sein sollen”

Endspurt beim zweiten Trierer Bürgerhaushalt: Am Mittwoch endet die Bewertungsphase. Das Angebot soll die Beteiligung der Bürger an kommunalpolitischen Prozessen stärken, gerät aber immer wieder wegen mangelnder Repräsentativität in die Kritik. 16vor sprach mit dem Politikwissenschaftler Professor Winfried Thaa über Möglichkeiten und Grenzen des Bürgerhaushalts, seine eher frustrierenden Erfahrungen als Bürgergutachter in Olewig, und was Theodor Heuss und die Macher des Grundgesetzes nicht bedachten.
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Alles nur ein Missverständnis?

Der Mainzer Landtag wird heute Nachmittag über das neue Hochschulgesetz beraten und es voraussichtlich auch beschließen. Sowohl die Juso-Hochschulgruppen im Land als auch Uni-Präsident Professor Peter Schwenkmezger waren noch bis vor wenigen Tagen davon ausgegangen, dass eine Entscheidung erst im Herbst anstünde. Das Gesetz dürfte weit reichende Veränderungen im akademischen Alltag mit sich bringen. So sollen die Position des Präsidenten gestärkt und die Möglichkeiten zur Zwangexmatrikulation ausgeweitet werden.
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Der Feind in meiner WG

Rund 35 Prozent aller Trierer Studenten leben in einer Wohngemeinschaft. Damit rangiert die gemeinschaftliche Bleibe nach wie vor unter den Spitzenreitern der studentischen Wohnformen. Doch während in den meisten WGs eine freundschaftliche Atmosphäre herrscht oder man zumindest friedlich Tür an Tür wohnt, kann das Idyll auch schon mal in Zwietracht enden. 16vor sprach mit einer Studentin, für die das Leben in der WG zur Hölle wurde, und traf einen Kommilitonen, der einer Mitbewohnerin das Wohnen verleidete.
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Komplex wie Europa

Am 14. Juni 1985 wurden im luxemburgischen Schengen die Weichen für ein grenzenloses Europa gestellt. Den 25. Geburtstag des Schengener Abkommens feierte das Städtenetz “Quattropole” mit der Bootsfahrt “Tour de Mélodie”, einem musikalischen Staffellauf von Luxemburg über Trier nach Saarbrücken. Am Samstag legte das Schiff für eine Fluxus-Performance in der Europäischen Kunstakademie einen Zwischenstopp ein.
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“Wir sind unter uns geblieben”

Ende Juni geht eine stadtgeschichtliche Ära zu Ende: Die französische Siedlung in der Burgunder- und der Frankenstraße, die seit den späten 50er Jahren Soldaten aus Frankreich eine Heimat bietet, leert sich. Während die Zukunft des Areals auf dem Petrisberg noch ungewiss ist, verabschiedet sich still und leise eine kleine französische Enklave aus der Stadt.
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“Als Künstler hat man hier einen Standortnachteil”

Das Kunst-Kombinat Trier macht heute zwischen 19.30 Uhr und 21.30 Uhr auf dem Kornmarkt mit einer für Künstler adäquaten Aktion auf den Ateliernotstand in Trier aufmerksam. Gleichzeitig sind alle Bürger eingeladen, in diesem Rahmen ihre persönlichen Wünsche für die zukünftige Kulturpolitik in ihrer Stadt einzureichen.
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„Wir brauchen keine Helden“

“In welchen Situationen ist Zivilcourage gefragt? Wie können – und müssen – wir bei Gewalt oder Diskriminierung eingreifen, ohne uns selbst zu gefährden?” Mit diesen Fragen setzt sich das im Rahmen von “Vielfalt tut gut” geförderte Projekt der AG Frieden “Yes You Can! – Zivilcourage in Trier” auseinander. Am 24. April findet um 12 Uhr in der Tufa die Auftaktveranstaltung statt. Unter den Mitwirkenden ist Thomas Kupczik, seit Mitte der Neunziger Jahre Zivilcourage-Trainer der AG Frieden. Mit 16vor sprach er über das richtige Einschreiten und wie man Zivilcourage lernen kann.
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Sechs Punkte für ein besseres Bologna

Bologna und kein Ende: Der Berhard-Vogel-Kreis, eine Hochschulgruppe an der Universität Trier, hat ein Papier vorgestellt, das aus Sicht des BVK-Vorsitzenden Dr. Ignaz Bender noch hohe Wellen schlagen könnte: ein Sechs-Punkte-Plan für ein besseres Hochschulsystem, der nicht nur die Situation vor Ort im Blick hat, sondern grundlegende Veränderungen am System verlangt. Gefordert wird unter anderem ein finanzieller Ausgleich für den Verzicht auf Studiengebühren. Unterdessen kam Bewegung in den festgefahrenen Bildungsstreik: Die verbliebenen Besetzer des Seminarraums B 22 kamen einer Aufforderung von Uni-Präsident Professor Peter Schwenkmezger nach und gaben den Saal wieder frei.
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“Kunst soll gelebt werden”

Er tauscht Privatsphäre gegen Kunst: Markus Mitschke hat seine Wohnung zum Ausstellungsraum erklärt. Noch bis Ende Februar zeigt er unter dem Titel “Vom Blatt bis zur Wurzel” Werke des Kölner Künstlers Ralf Witthaus. Ein außergewöhnliches Projekt, das aufgeschlossene Besucher verlangt.
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“Der Anrufer bestimmt die Krise”

Im vergangenen November ging ein für Rheinland-Pfalz einzigartiges Pilotprojekt an den Start: der “Psychosoziale Krisendienst”, der an Wochenenden und Feiertagen  zwischen 12 und 24 Uhr ein offenes Ohr für Menschen in  psychischen Notlagen hat. Das Angebot ist kostenlos und anonym, unter anderem zählen auch mehr als 30 Studierende des Fachs Psychologie der Universität zum Team, das ausnahmslos ehrenamtlich arbeitet. 
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“Damals hat man uns für verrückt erklärt”

Vordenker und Bestsellerautor: Ernest Callenbach machte gestern Station in Föhren. Foto: Kathrin SchugEr ist Autor und Visionär, vor allem aber gilt er als ein Pionier der Umweltbewegung: der Amerikaner Ernest Callenbach. Zwei Wochen reist der 80-Jährige derzeit durch Deutschland. Callenbach hält Vorträge, informiert sich über Projekte und trifft die Oberbürgermeister mehrerer Städte, bevor ihm dann kommende Woche die Ehrendoktorwürde der Universität Freiburg im Breisgau verliehen wird. Gestern machte Callenbach Station in Föhren, wo er sich im Industriepark Region Trier das derzeit landesweit größte Solarkraftwerk anschaute. Heute Abend hält der Autor des vor mehr als drei Jahrzehnten erschienenen Zukunftsromans “Ecotopia” einen Vortrag in der Stadtbibliothek.
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Wenn Missbrauch zum Ritual wird

“Rituelle Gewalt. Vom Erkennen zum Handeln” lautet das Thema einer Tagung am Freitag im Trierer Ärztehaus. Wissenschaftler, Journalisten, Psychologen und Ärzte aus ganz Deutschland diskutieren über ein Sujet, das antiquiert klingt, aber durchaus gegenwärtig ist: Über die Abgründe und den Umgang mit ritueller Gewalt in Rheinland-Pfalz. Diese finde in allen Gesellschaftsschichten statt und umfasse mitnichten vernachlässigbare Einzelfälle, geben die Initiatorinnen der Tagung zu bedenken.
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“Früher war nicht alles besser”

Nein, das ist nicht die Studienbescheinigung von Stefan Raad. Gemessen an diesem Kommilitonen ist Raad ein Turbostudent.Allerorten wird über schlechte Studienbedingungen geklagt, angeblich ist vor allem die Einführung von BA/MA-Abschlüssen an der Misere schuld. Dass die Situation zuvor besser war, glaubt Stephan Raad nicht. Und er muss es wissen: Seit mittlerweile 20 Semestern studiert er an der Universität, seit neun Semestern ist er schon scheinfrei. Bachelor? Für ihn bestenfalls ein “Vorabschluss”. 16vor-Mitarbeiterin Kathrin Schug sprach mit dem Langzeitstudenten über die angeblich so guten alten Zeiten und die Berechtigung von Studiengebühren. Außerdem erklärt Raad, weshalb es Sinn ergibt, das Studium schnell durchzuziehen und doch an der Uni zu bleiben.
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“Die Universität hat sich selbst verlassen”

Professor Alois Hahn inmitten seiner Professorenkollegen Jan Assmann und Bernhard Giesen. Eine Koryphäe tritt ab: Am vergangenen Freitag hielt der Soziologe Professor Alois Hahn seine Abschiedsvorlesung. Mit ihm verlässt nicht nur ein international renommierter, sondern unter Studierenden und Mitarbeitern der Universität gleichermaßen beliebter Hochschullehrer den Tarforster Campus. Doch statt einer schmeichelhaften Rückschau auf seine Jahrzehnte an der hiesigen Universität lieferte Hahn zum Abschied eine deutliche Kritik am aktuellen Zustand der Hochschulbildung.
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