Beiträge von » Marcus Stölb

Triers Energiegenossen planen für die Wende

Als vor knapp elf Monaten im japanischen Fukushima der Gau eintrat und die Bundesregierung binnen weniger Wochen einen atompolitischen Kurswechsel hinlegte, hatte das Wort “Energiewende” Konjunktur. Inzwischen dominieren andere Themen die Berliner Agenda, doch in vielen Kommunen formieren sich Bürger, um die Entwicklung hin zu regenerativen Energien zu forcieren. So auch in Trier, wo sich im vergangenen Herbst eine Energiegenossenschaft gründete. Am Donnerstagabend informierte die TRENEG über ihre Pläne, laut Vorstand Zeljko Brkic gibt es bereits Zusagen über mehrere Hunderttausend Euro. Wer indes vor allem nach einer Rendite strebt, taugt nicht als Genosse. Burghard Flieger von der Genossenschaft Energie in Bürgerhand eG. machte deutlich, wie stark das bürgerschaftliche Engagement in Sachen Energieerzeugung inzwischen ist.
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Projekt X: SPD will Mediation

TRIER-WEST. In der Diskussion über die Zukunft der Skatehalle “Projekt X” schlägt die SPD nun einen für Trier neuartigen Weg vor: Ein Mediationsverfahren soll den Konflikt entschärfen und mögliche Lösungen aufzeigen.
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Bomben-Experten setzen auf Zeitzeugen

Es läge nahe, ein Wortspiel zu bemühen und von einem “Bomben-Jahr” zu berichten. Tatsächlich verzeichnete der Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz 2011 einen Rekord: Landesweit wurden mehr als 42 Tonnen Munition geborgen, allein fast 80 Blindgänger mussten entschärft werden. Das mache deutlich, wie wichtig die Arbeit des KMRD auch 67 Jahre nach Ende des Kriegs sei, erklärte ADD-Präsidentin Dagmar Barzen am Mittwoch bei der Präsentation der Zahlen. Im Rampenlicht stand indes ein Mann, der die Ruhe in Person scheint: Horst Lenz, Leiter des 14-köpfigen Dienstes. Lenz hat schon Hunderte Bomben entschärft, ihn bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Doch dann erzählt er von einem spektakulären Einsatz Anfang der 90er Jahre, als amerikanische Streubomben in eine Trierer Schrottpresse geraten waren.
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Trier braucht viel Kohle für neue Grillplätze

Im Dezember beschloss der Stadtrat eine neue Grünanlagen- und Spielplatzsatzung. Was Ordnungsamt und Polizei bessere Möglichkeiten bieten sollte, gegen Saufgelage in Parks und Verschmutzungen von Grünflächen vorzugehen, wurde über Monate vor allem unter dem Stichwort “Grillverbot” diskutiert. Tatsächlich ist das Grillen nur noch an speziell ausgewiesenen Stellen erlaubt, doch diese müssen erst noch geschaffen werden. Während die Baudezernentin kürzlich im Stadtrat viele Fragen offen ließ, dürften die nun vorliegenden Antworten die Debatte über das Thema erneut anheizen. Nach Informationen von 16vor wird allein die Reinigung der vorgesehenen 16 Grillplätze mit fast 70.000 Euro jährlich zu Buche schlagen, und auch das Einrichten der Stellen wird nicht gerade billig. Unterm Strich könnte das Grillverbot die Stadt in einem ersten Schritt nahezu 100.000 Euro kosten.
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Verkehr ohne Ende auf Triers Talstraßen

Die Debatte über einen geplanten Frischemarkt sowie ein neues Studentenwohnheim im Osten des Petrisbergs haben die Auseinandersetzung über die verkehrliche Erschließung der Höhenstadtteile neu entfacht. Tatsächlich ist die Verkehrsbelastung auf den beiden Trassen, welche die Talstadt mit Neu-Kürenz, Tarforst und weiteren Vierteln verbinden, in den vergangenen Jahren weiter gestiegen. So wird die Olewiger Straße von mehr Fahrzeugen frequentiert als die stark befahrene “Bitburger”, und im Avelertal wurde 2011 ein durchschnittlicher täglicher Verkehr von rund 21.000 Autos gemessen. Während weitere Baugebiete ausgewiesen werden, scheint eine nennenswerte Entlastung nicht in Sicht. Immerhin soll im ersten Halbjahr das Thema Petrisberg-Aufstieg wieder auf die kommunalpolitische Tagesordnung zurückkehren, und im Rahmen des städtischen Mobilitätskonzepts 2025 wird ein Bündel von Einzelmaßnahmen diskutiert.
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“Da darf nichts passieren”

Rund eineinhalb Stunden informierten Vertreter von Stadt und Stadtwerken am Freitag in einer Pressekonferenz über den Stand der Planungen in Sachen Ausbau der “Bitburger”. Insgesamt zehn Wochen wird eine der wichtigsten Einfallstraßen Triers im Sommer voll gesperrt sein. Der Verkehr soll dann weiträumig über die Autobahnen A 64 und A 602 umgeleitet werden. Betroffen sind rund 24.000 Fahrzeuge täglich. Die Vollsperrung des Nadelöhrs wird Anwohner, Pendler und Fachhochschüler auf eine harte Geduldsprobe stellen. Der Fahrplan sei knapp bemessen, einen zeitlichen Puffer habe man nicht eingeplant, erklärte Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani (CDU) und ergänzte: “Da darf nichts passieren”. Wie groß der Termindruck ist, zeigt die Tatsache, dass die Arbeiten an sechs Tagen der Woche rund um die Uhr laufen sollen.
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Trierer Fall vor Koblenzer OVG

KOBLENZ. Das Oberverwaltungsgericht in Koblenz hat am Freitag den Fall einer Trierer Jura-Absolventin verhandelt, die im Verdacht steht, schon vor Ablegen ihrer Prüfung die Lösung gekannt zu haben. Geholfen haben soll ihr ein Jura-Professor.
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“Bitburger” zehn Wochen dicht

PALLIEN. Die Baumaßnahmen am Trierer Abschnitt der “Bitburger” werden am 7. Mai beginnen. Zunächst sind nur Fußwege betroffen, von Juni bis Mitte August wird dann eine der wichtigsten Zugangsstraßen Triers voll gesperrt sein.
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Projekt X: Noch alles offen?

TRIER-WEST. Eigentlich hatte es um die geplante Änderung des Flächennutzungsplans für Trier-West gehen sollen, doch dann geriet der Tagesordnungspunkt zu einer hitzigen Grundsatzdebatte in Sachen “Projekt X”.
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Stadtrat stellt Weichen für Petrisberg-Ost

Im Osten des Petrisbergs sollen in den kommenden beiden Jahren bis zu 200 neue Studentenwohnungen entstehen. Außerdem gibt es Pläne für einen Frischemarkt, der die vorhandene Nahversorgung des noch jungen Quartiers komplettieren soll. Während EGP-Chef Jan H. Eitel und eine Mehrheit des Stadtrats von großen Chancen für die weitere Entwicklung des Viertels sprechen, warnen Grüne und FWG vor möglichen Auswirkungen der geplanten Baumaßnahmen auf die Verkehrsbelastung, die vor allem den Menschen im Avelertal weiter zusetzen könnte. Zudem gefährde die Nahversorgung das bestehende Angebot, etwa im Einkaufszentrum “Im Treff”. Kritik gibt es auch am architektonischen Entwurf für das geplante Studentenwohnheim. Baudezernentin Kaes-Torchiani verteidigt das Vorhaben, das einen städtebaulichen Akzent im Entree-Bereich des Petrisbergs setzen soll.
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Brandschutz des Theaters bis zu 75 Prozent teurer

Stell dir vor, du gehst ins Theater, Feuer bricht aus und die Wasserversorgung funktioniert gerade nicht, weshalb das Löschwasser knapp wird. Dieses wenig wahrscheinliche Szenario lag einer Aufsehen erregenden Kostenkalkulation zugrunde. Im maroden Theater könnte schon bald für eine halbe Million Euro ein Wassertank eingebaut werden; in einem Gebäude, von dem nicht sicher ist, ob es über kurz oder lang einem Neubau weichen muss. Wurden im Mai 2010 für Maßnahmen in Brandschutz und Sicherheitstechnik 1,2 Millionen Euro veranschlagt, rechnet man im Rathaus nun mit 2,1 Millionen – ein Plus um fast 75 Prozent. Die Zahlen fachen die Debatte um ein Gesamtkonzept für das Theater neu an. Kulturdezernent Thomas Egger kündigte am Dienstagabend im Stadtrat an, in diesem Jahr ein Grundsatzentscheidung herbeizuführen. Was den Wassertank anbelangt: Die Stadtwerke prüfen bereits günstigere Alternativen, und eine eventuelle Versorgungsunterbrechung sei auch gar nicht das Problem.
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Stadt Trier bei 6,2 Prozent

TRIER. Der Arbeitsmarkt der Region Trier hat sich auch im Januar als robust erwiesen. Zu diesem Ergebnis kommt die Agentur für Arbeit. Im ersten Monat des Jahres waren 11.673 Personen arbeitslos gemeldet.
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Marx en masse

Mit ihrem berühmten Sohn tut sich Trier mitunter schwer, doch im kommenden Jahr steht ein Ereignis an, das gebührend begangen werden soll: Am 14. März 2013 jährt sich zum 130. Mal der Todestag von Karl Marx. Kein wirklich runder Jahrestag, doch eine runde Sache soll die Ausstellung werden, die das Stadtmuseum Simeonstift plant: “Ikone Marx – Kultbilder und Bilderkult” lautet der Titel der Schau, von der Schneekugel bis zum großflächigen Ölgemälde soll die Auswahl der Exponate reichen. Für Aufsehen dürfte aber vor allem eine Installation des Aktionskünstlers Ottmar Hörl sorgen: Er will im Umfeld der Porta Nigra Hunderte Marx-Skulpturen aufstellen. Wie viele es am Ende sein werden, hängt nicht zuletzt von der Großzügigkeit potenzieller Sponsoren ab: “Ich hoffe, dass man Marx mit einer gewissen Sympathie begegnet”, sagt Hörl im Gespräch mit 16vor.
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Pro und Kontra PV-Anlage

TARFORST. Der umstrittene Bau einer großflächigen Photovoltaikanlage auf dem Petrisberg, in unmittelbarer Nähe zum Campus II der Universität, steht im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion am kommenden Donnerstag.
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Mehr Geld für Birk und Egger

TRIER. Im Februar werden Bürgermeisterin Angelika Birk (B90/Die Grünen) sowie Wirtschafts- und Kulturdezernent Thomas Egger zwei Jahre im Amt sein. Für beide wird der Jahrestag ihres Amtsantritts eine Höherstufung in der Besoldungsgruppe bringen.
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“Erschreckende Unkenntnis”

BERLIN. Die Bundesregierung sieht keinen Bedarf für einen weiteren Ausbau der Moselstrecke. Das teilte der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, dem Trierer Bundestagsabgeordneten Manfred Nink mit.
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NPD-Demo am 27. Januar?

TRIER. Ausgerechnet an diesem Freitag, dem offiziellen Gedenktag an die Opfer des NS-Terrors, will die NPD in Trier eine Kundgebung abhalten. Das Rathaus hat die Versammlung zwar genehmigt, doch nur unter der Auflage. dass diese frühestens am Samstag stattfindet.
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“Verzicht auf Verkauf wäre nicht verantwortbar”

Binnen weniger Wochen hat sich die Zukunft der Skatehalle in Trier-West zum kommunalpolitischen Top-Thema entwickelt. Neben FWG fordern auch Grüne und Linke, dass der einst als Provisorium gedachte Standort des “Projekt X” dauerhaft gesichert wird. CDU und FDP halten dagegen und verweisen auf die ursprüngliche Abmachung. Auf die baut auch Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani: Im Gespräch mit 16vor verteidigt sie das Vorhaben, für die mehr rund 5.600 Quadratmeter große Fläche einen Investor zu finden. Bis Ende des Jahres könnten die Skater die Halle aber auf jeden Fall nutzen, versichert die Dezernentin. Unterdessen warnt die SPD vor “kurzfristigen populistischen Schnellschüssen”. Bei der SPD will man nichts überstürzen, hält sich aber auch die Option offen, am Ende für einen Erhalt des jetzigen Standorts einzutreten.
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Hunderte Grenzgänger überprüft

TRIER. Der Aufkauf von Steuer-CDs mit Daten deutscher Kunden bei Schweizer Banken hat dem Trierer Finanzamt in den vergangenen beiden Jahren eine Flut von Selbstanzeigen beschert. Zudem trieb die Behörde bei fast 500 Grenzgängern Steuernachzahlungen ein.
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Polizist hatte 2 Promille im Blut

TRIER. Fassungslosigkeit im Trierer Polizeipräsidium: Nach dem erweiterten Suizid eines langjährigen Kollegen hat am Montag Polizeipräsident Schömann Stellung genommen. Der Polizist, der erst seiner Tochter und dann sich selbst das Leben nahm, war zum Tatzeitpunkt betrunken.
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Knapp 200 Millionen an Rücklagen

TRIER. Das Bistum Trier wird in diesem Jahr voraussichtlich rund 23,6 Millionen Euro aus seinen Rücklagen entnehmen müssen, um den Haushalt 2012 ausgleichen zu können. Das kündigte Generalvikar Georg Holkenbrink am Montag bei der Vorstellung seines Haushaltsplans an.
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“Das kann nicht funktionieren”

Bei der Bundestagswahl 2009 fuhr die FDP mit 14,6 Prozent der Wählerstimmen ein Rekordergebnis ein – aktuell sehen Demoskopen die Partei deutlich unter 5 Prozent. Bei der Kommunalwahl 2009 kamen die Liberalen in Trier auf rund 8 Prozent – Wahlumfragen zur politischen Stimmung auf lokaler Ebene existieren nicht. Kreischef Tobias Schneider machte beim Neujahrsempfang seiner Partei am Sonntag keinen Hehl daraus, dass die FDP auf allen Ebene in einer Krise steckt. Sodann griff er die Landesregierung scharf an und warf den Grünen vor, in Mainz “Realsozialismus” betreiben zu wollen. Gastredner Frank Schäffler lieferte anschließend eine Analyse der globalen Überschuldungskrise. Der Bundestagsabgeordnete plädierte für eine “neue Sparkultur”, doch konkrete Vorschläge, wie sich die anhaltenden Probleme lösen lassen, blieb er den Zuhörern schuldig.
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Parlament der Trierer Jugend planmäßig gestartet

Auftakt nach Maß: Mit seiner konstituierenden Sitzung hat die im vergangenen Herbst gewählte Trierer Jugendvertretung ihre Arbeit aufgenommen. Nach kurzer Aussprache entschieden sich die 21 anwesenden Jugendlichen mehrheitlich für die künftige Bezeichung “Jugendparlament”. An der Spitze des Gremiums steht der Gymnasiast Louis-Philipp Lang. Der bewies schon in seiner ersten Sitzungsleitung, dass er das Zeug zum “richtigen” Politiker hat. “Angestrengt aber konstruktiv” sei das Vorbereitungstreffen zur konstituierenden Sitzung verlaufen, berichtete er 16vor. Nicht weniger als 27 Wahlgänge benötigten die Jugendvertreter, bis alle zu vergebenden Posten besetzt waren. Bald schon wollen sie eine Fragebogenaktion starten, und zu einem Thema dürfte das neue Parlament schon bald gefragt sein – wenn es um die  Zukunft der Skatehalle “Projekt X” geht.
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Noch kein Plan B für Projekt X

Müssen Triers Skater ihre Halle in der Aachener Straße bald räumen? Momentan läuft die öffentliche Auslegung des geplanten Bebauungsplans BW 74. Der umfasst auch das Gelände des früheren Edeka-Markts in Trier-West, auf dem die regionale Skaterszene mit dem “Projekt X” eine Erfolgsgeschichte schreibt. Die Stadt hatte den Skatern die Halle jedoch nur unter der Prämisse überlassen, dass es sich um ein Provisorium handelt, das absehbar einer Wohnbebauung weichen soll. Allerdings sagte die Verwaltung auch zu, nach einem Ersatzstandort zu suchen. Der wurde bislang nicht gefunden, und so gibt es für das “Projekt X” noch keinen Plan B. Am Donnerstagabend demonstrierten rund 100 Skater im Rathaus. “In Jugend investieren statt gentrifizieren”, fordern sie, ohne echte Alternative dürfe die Halle nicht abgerissen werden.
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Fernverkehr: Bund sieht Luxemburg am Zug

“Völlig aberwitzig” sei das Verhalten der Deutschen Bahn AG, er habe vollstes Verständnis dafür, dass man sich in Luxemburg “inzwischen verschaukelt” vorkommen müsse, wetterte Bernhard Kaster (CDU) im vergangenen Herbst. Der Bundestagsabgeordnete setzt sich seit Jahren für eine bessere Schienenanbindung der Region ein. Im September waren Pläne bekannt geworden, den Fernverkehr ins Großherzogtum und nach Trier auszudünnen. Aus dem Vorhaben wurden Fakten, die meisten IC-Verbindungen sind eingestellt. Nun traf im Trierer Rathaus ein Schreiben ein, nach dessen Lektüre man gut verstünde, wenn die Luxemburger sich ein weiteres Mal verschaukelt vorkämen: Das Bundesverkehrsministerium schlägt vor, dass die Staatsbahn CFL nun auch im Fernverkehr für die DB AG einspringt.
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Kulturverein stellt Strafanzeige

TRIER. Der Kulturverein Kürenz e.V. hat Strafanzeige gegen eines seiner ehemaligen Mitglieder gestellt. Der Grund: Seit Wochen ist die Homepage des Vereins sowie die Webseite zum Projekt Stolpersteine nicht mehr erreichbar.
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Gratisblatt fürs Grenzgebiet

Kein zweites Land in Europa verfügt über eine größere Pressevielfalt als Luxemburg. Nun gesellt sich zu den zahlreichen Tages-, Wochen- und Gratiszeitungen noch ein Monatsblatt hinzu: DeLux wird das neue Printprodukt heißen, das am Donnerstag kommender Woche erstmals auf den Markt kommt. Die Zeitung erscheint nicht nur im Großherzogtum, sondern auf deutscher und luxemburgischer Seite, entlang der Flüsse Mosel, Sauer und Our. Hinter dem Projekt stehen der Trierische Volksfreund und das Escher Tageblatt. Gegenüber 16vor zeigen sich die Chefredakteurinnen Isabell Funk und Danièle Fonck zuversichtlich, dass ihr Vorhaben eine Lücke schließen wird. Auf jeden Fall ist DeLux ein Experiment, das auch dem verschärften Kampf auf dem grenzüberschreitenden Anzeigenmarkt geschuldet ist.
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Umleitung über den Kornmarkt

TRIER. Die zu Kornmarkt und Gangolfstraße führende Johann-Philipp-Straße wird im März für den Autoverkehr gesperrt. Weitreichende Umleitungen sind geplant, vor allem auf dem Kornmarkt dürfte die Verkehrsbelastung vorübergehend enorm steigen.
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Studierende erleichtert, Hochschule blamiert

Rasanter Rückzieher: Fast auf die Minute 24 Stunden, nachdem der Universitätspräsident die Erhebung von Studiengebühren für Zusatzzertifikate bekräftigte, kündigte Professor Michael Jäckel am Dienstagabend völlig überraschend an, auf das Geld zu verzichten. Sämtliche Bescheide werden aufgehoben, teilte die Pressestelle der Universität mit. Mehr als 1.000 Trierer Studierende dürften ob der Nachricht erleichtert aufatmen. Blamiert ist derweil die Spitze der Universität, und dass sich Jäckel gegenüber dem Trierischen Volksfreund dahingehend geäußert haben soll, dass er vom Inhalt des Gebührenbescheids nichts wusste, dürfte innerhalb der Hochschule noch für einigen Gesprächsstoff sorgen.
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“Uni-Leitung sucht Schlupfwinkel”

TRIER. In der Auseinandersetzung um Studiengebühren für Zusatzzertifikate ist nun auch eine politische Debatte  entbrannt. Während die Partei Die Linke die Landesregierung attackiert, greift die liberale Hochschulgruppe ULI-LHG die Trierer Uni-Leitung an.
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