16vorurteil
16vorurteil | 17. Februar 2010 | 1 Leserbrief »
Uwe Reinhard singt und spielt “flockigen Poprock” (Intro) als Jimi Berlin, trommelt in der Ramones-Coverband “Moranes” und ist Sänger und Bassist beim Electro-Trio “KomputerKomputer”. Zudem zeichnet er regelmäßig Cartoons für 16vor und schreibt eine Kolumne bei hunderttausend.de, deren Beiträge er auch schon gemeinsam mit dem Autor dieses Textes unter dem Namen “Monsters of Vorlesen” deklamierte. Um den nun nicht mehr zu vermeidenden Eindruck der Parteilichkeit möglichst gering zu halten, gilt es, das gerade erschiene, namenlose Debütalbum von “KomputerKomputer” – so wie ein Trainer den Sohn in der eigenen Mannschaft oder ein Lehrer die Tochter in der eigenen Klasse – noch strenger zu bewerten.
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16vorurteil | 6. Februar 2010 | Leserbrief schreiben »
Guter Jazz lebt von dem Wechselspiel der Musiker innerhalb einer Combo. Von ihrem Gespür, sich in eine gemeinsame Atmosphäre einzufinden, den Stil des vorangehenden Soloparts aufzugreifen und um den eigenen zu erweitern. Das bestätigte der Jazzgitarrist Dany Schwickerath auch im Gespräch mit 16vor. Und beschrieb die Chancen und Risiken eines Projekts, das den Jazz auf Gitarre und Gesang reduziert. So zu hören auf der CD “Hidden Waltz”, die er gemeinsam mit der niederländischen Sängerin Edith van den Heuvel aufnahm.
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16vorurteil | 3. Februar 2010 | Leserbrief schreiben »
Im Mittelalter war der Ausspruch “Stadtluft macht frei” ein Rechtsgrundsatz, der die in Städten Lebenden als freie Bürger bezeichnete – im Gegensatz zu den Leibeigenen oder Frondienst Verrichtenden auf dem Land. Die nun vorgelegte Edition des “Trierer Neubürger-Buchs (1570-1617 / 1639)” gibt Einblicke in die Stadtgeschichte abseits von Kaisern, Kurfürsten und Bischöfen, die sonst fast ausschließlich Protagonisten der historischen Quellen sind.
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16vorurteil | 27. Dezember 2009 | Leserbrief schreiben »
Tausende Trierer pendeln täglich ins Großherzogtum, gehen dort ihrer Arbeit nach oder decken sich mit Waren ein, die sie im hiesigen Einzelhandel nicht finden. Auch das Kulturangebot Luxemburgs wird von immer mehr Moselstädtern nachgefragt. Doch Nähe und Verbundenheit zum Trotz – die Ahnungslosigkeit der meisten Menschen diesseits der Sauer über die Besonderheiten des einzigen Großherzogtums weltweit ist enorm. Diesem Wissensdefizit könnte nun ein Nachschlagewerk abhelfen: “Der Luxemburg-Atlas” oder “Atlas du Luxembourg”, wie das zweisprachige Werk heißt, beschreibt eine Vielzahl von Facetten des Landes: von der Braukultur bis zur Nationalsprache, von der zeitgenössischen Architektur bis zur “Schueberfouer”. Doch der im Kölner Verlag emons erschienene Atlas hat auch Schwächen.
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16vorurteil | 19. Dezember 2009 | Leserbrief schreiben »
Rudolf Bauer hat es sich in seinem Buch “Waren damals alle Feiglinge? 1933 bis 1945 zwischen Trier und Koblenz” zur Aufgabe gemacht, den leisen Protest der Bevölkerung zwischen Trier und Koblenz zur Zeit des Nationalsozialismus auf der Grundlage von Tagebuchaufzeichnungen, Archivmaterial, eigenen Erinnerungen und mündlichen Berichten damaliger Zeitgenossen zu beleuchten. Nicht ohne die wiederholte Betonung, dass dieser gedämpfte Widerstand viel zu gering gewesen ist. Aber dennoch erwähnenswert.
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16vorurteil | 16. Dezember 2009 | Leserbrief schreiben »
Vor zwei Jahren legte der dampfplaudernde Trierer Werbetexter und leidenschaftliche 16vor-Leserbriefschreiber Frank Jöricke sein Romandebüt “Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Bagage” im Solibro Verlag vor. Die skurillen Geschichten aus Eifel und Hunsrück, die Zeitgeschichte im Schnelldurchlauf präsentierten, wurden zu einem kleinen verlegerischen Überraschungserfolg, dem nun – rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft – eine von Ingo Naujoks professionell eingelesene Hörbuchfassung folgt. 16vor hat schon mal reingehört.
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16vorurteil | 1. Dezember 2009 | 2 Leserbriefe »
Man nehme einen Lokaljournalisten, der sich gut mit Trierer Gastronomiebetrieben der vergangenen 30 Jahre auskennt, einen Stadtarchivar, der herausfinden kann, welche Kneipen, Restaurants und Hotels es vor diesem Zeitraum in Trier gab, und einen Denkmalpfleger, der weiß, was an den Gebäuden baulich bemerkenswert ist. Das ist die personelle Grundlage für den Bildband “Trierer Lokale – gestern und heute”, der jetzt im Verlag Weyand erschienen ist.
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16vorurteil | 21. November 2009 | Leserbrief schreiben »
Mit dem 423 Seiten starken Werk über die Denkmäler der Stadterweiterung und der Stadtteile Triers ist jetzt der zweite der beiden Trier-Bände der Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht worden. Das Geschenk an Trier machte die Direktion Landesdenkmalpflege in der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz.
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16vorurteil, Stadt & Menschen | 20. November 2009 | Leserbrief schreiben »
Die Auswahl hochwertiger und noch nicht vergriffener oder auf den Ramschtischen der örtlichen Buchhandlungen gelandeter Bildbände mit Stadtansichten Triers, hält sich bislang in Grenzen. Doch nicht nur deshalb sticht ein jetzt im Porta Alba Verlag erschienenes Werk aus dem bestehenden Sortiment hervor: “Trier – Das Bild der Stadt in historischen Photographien” präsentiert Aufnahmen aus den Beständen der einstigen Königlich Preußischen Messbildanstalt und späteren Staatlichen Bildstelle Berlin. Die insgesamt 112 Fotografien, gestochen scharf und von außergewöhnlicher Präzision, vermitteln einen Eindruck der Moselstadt zwischen dem ausgehenden 19. und dem Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die 1920er Jahre hinein.
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16vorurteil | 7. Oktober 2009 | 2 Leserbriefe »
Für seinen Jubiläumskrimi hat sich Mischa Martini mehr Zeit gelassen als sonst. Während die Fans von Hauptkommissar Waldemar “Walde” Bock sich bisher jeden Herbst auf einen neuen Fall freuen konnten, mussten sie sich nach “Tango Mosel” (2007) ein Jahr länger gedulden. Aber das Warten hat sich gelohnt. In “Finale Mosel” geht es fast so zu wie in der Oper “Elektra”, die darin aufgeführt wird. Doch neben einem Mord, einem vermeintlichen Toten und einigen Intrigen bietet der zehnte Band auch reichlich komische Momente, viele detailreiche Bezüge zur Stadt und amüsante Anspielungen auf aktuelle Ereignisse und den hiesigen Medien- und Kulturbetrieb.
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16vorurteil, Kultur & Medien | 4. September 2009 | Leserbrief schreiben »
Unter dem Titel “Fundstücke” hat das Rheinische Landesmuseum Trier einen opulenten Bildband mit 100 ausgewählten Sammlungsstücken von der Urgeschichte bis zur Neuzeit herausgegeben. Auf 228 Seiten findet man auf ästhetische Art altbekannte Stücke wieder und folgt auf den ganzseitigen Farbfotografien neuen Perspektiven des Museumsfotografen Thomas Zühmer.
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16vorurteil | 7. August 2009 | Leserbrief schreiben »
Die gebürtige Aachenerin Susanne Jaspers studierte an der Trierer Universität Literaturwissenschaften und arbeitet heute in Luxemburg bei einem Verlag. Und weil ihr das anscheinend immer noch nicht ausreichend Beschäftigung mit Literatur ist, schrieb die 38-Jährige einen Roman. “Trio mit Ziege” heißt das gelungene Krimi-Debüt, das vor wenigen Wochen bei Éditions Saint-Paul erschienen ist.
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16vorurteil, Kultur & Medien, Schule & Campus | 23. Juli 2009 | Leserbrief schreiben »
Haben Sie mal darüber nachgedacht, woher Redewendungen kommen? Warum es “blau machen”, “sich nicht ins Bockshorn jagen lassen” und “den Löffel abgeben” heißt? Die meisten Menschen machen sich wahrscheinlich wenig oder keine Gedanken über die Herkunft von so genannten Phraseologismen. Im Gegensatz zu der Nachwuchsforschergruppe “Historische Formelhafte Sprache und Traditionen des Formulierens” (HiFoS) der Universität Trier. Die stellt jetzt zusammen mit zwei anderen Trierer Forschungseinrichtungen Beispiele ihrer Aktivitäten in dem Buch “geistesblitze – Deutsche Sprache” vor.
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16vorurteil, Stadt & Menschen | 10. Juli 2009 | 8 Leserbriefe »
Ein großes Ereignis wirft seine Schatten voraus – in Form eines kleinen Buchs. In drei Jahren wird im Trierer Dom ein weiteres Mal der Heilige Rock, die angebliche Tunika Christi, gezeigt. Wer sich schon jetzt für den gepflegten und sachkundigen Smalltalk im Pilgerzelt wappnen möchte, sollte sich die neueste Lektüre aus dem Verlag Michael Weyand zulegen: “Der HL. Rock im Dom zu Trier und auf dem Weg zu Jakobus und Matthias” lautet der sprachlich etwas ungelenke Titel des zwar kurz gefassten, aber sehr lesenswerten Werks, das einstimmt auf den 500. Jahrestag der ersten Wallfahrt zum Heiligen Rock.
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16vorurteil | 24. Januar 2009 | 2 Leserbriefe »
Als Gitarrist der Band “Candy Apple Grey” und vor allen Dingen als Songwriter ist Uwe “Bob” Heil eine feste Größe in der Trierer Rockmusikerszene. So bedienten sich schon die Kollegen von den “Shanes” oder von “Tunessy” im Fundus des Folkrockers. Jetzt hat der Bob Dylan- und Bruce Springsteen-Fan sein erstes Soloalbum “Hold On” heraus gebracht, das heute Abend ab 20.30 Uhr im Exhaus vorgestellt wird.
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16vorurteil | 20. Januar 2009 | Leserbrief schreiben »
Daniel Lewis Williams begann seine Theaterlaufbahn in den 1970er Jahren in Trier und wurde einer der jüngsten “Ochs auf Lerchenau” der Operngeschichte. Und er sang, von seinem Mentor Kurt Böhme beraten, so überzeugend, dass er mit dieser Partie den Grundstein einer bis heute anhaltenden internationalen Karriere im seltenen Stimmfach des Basso profondo – tiefer Bass – legte. Dennoch blieb der sympathische Amerikaner seiner rheinland-pfälzischen Wahlheimat verbunden und zieht sich zwischen Engagements in allen Kontinenten, wo es Opernhäuser und Konzertsäle gibt, in die Region zurück, um zu regenerieren, zu unterrichten und in Konzerten öffentlich oder zu besonderen Anlässen, aber auch immer mal wieder im Haus am Augustinerhof mit seinem Können zu glänzen.
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16vorurteil | 9. Januar 2009 | 1 Leserbrief »
Seit Anfang 2004 hat Klauspeter Bungert an einer Hörbuchversion von Conrad Ferdinand Meyers Gesamtwerk gearbeitet. In den vergangenen beiden Jahren durchschnittlich 60 Stunden pro Woche. Nach insgesamt etwa 8000 Arbeitsstunden ist der Trierer Autor, Musiker und Meyer-Fachmann im Herbst mit dem Projekt fertig geworden. Auf fünf MP3-CDs hat er die elf Prosawerke, 230 Gedichte und die beiden Verserzählungen des Schweizer Dichters und Erzählers vollständig und ohne Textveränderung aufgesprochen und im Eigenverlag herausgegeben.
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16vorurteil | 23. Dezember 2008 | 1 Leserbrief »
Der “Untergang des Bayernlandes” wurde am 28. September 2008 besiegelt: 17 Prozentpunkte Stimmverlust fuhr die einst so mächtige Staatspartei CSU ein, die ewige absolute Mehrheit war perdu. Innerhalb kürzester Zeit wurde so aus der “erfolgreichsten Partei der Welt” ein Haufen grantelnder Hinterzimmerverschwörer, der auf die passende Gelegenheit zur Revanche am GröMaZ, dem größten Ministerpräsidenten aller Zeiten, Edmund Stoiber, lauerte. 16vor-Gastautor Jürgen Roth, von dem hier morgen ein Beitrag zu Weihnachten erscheinen wird, hat sich dieser shakespearehaften Messerwetzerei angenommen und ein satirisches Vivat auf die CSU veröffentlicht – mit Originalgrantlern von Stoiber bis Beckstein.
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16vorurteil | 28. November 2008 | 5 Leserbriefe »
Auch wenn es in diesem Herbst zum ersten Mal seit zehn Jahren keinen neuen Fall von Micha Martinis Kommissar Walde gibt, muss der geneigte Leser nicht auf einen Moselkrimi verzichten. Mit “Kinderjäger” legt die hiesige Autorin Mara Blum ihren ersten Roman vor, der in Trier und Umgebung spielt. Das 525 Seiten starke Buch ist zugleich das letzte Werk, das der auf Krimis und heitere Literatur spezialisierte Addita-Verlag (siehe Artikel oben) veröffentlicht hat.
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16vorurteil | 22. Oktober 2008 | 3 Leserbriefe »
Karl-Heinz Breidt und Peter Heinbücher haben ein Buch über die Geschichte des Jazz in Trier geschrieben. Anhand vieler Künstlergeschichten und Originalfotos dokumentiert, beschreibt und illustriert es ansehnlich die lange Tradition der hiesigen Jazz-Szene von den Anfängen bis heute. Über die Auswahl der Musiker und deren Gewichtung kann man natürlich streiten. Bei manchen noch aktiven Künstlern wundert man sich jedoch, dass sie im Namensregister nicht auftauchen. Wenn es eins geben würde.
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16vorurteil | 9. Oktober 2008 | 4 Leserbriefe »
Um die Dimension einer großen Anzahl von Dingen oder einer großen Fläche anschaulicher zu machen, werden häufig Vergleiche wie “ergeben aneinandergereiht eine Strecke von der Erde bis zum Mond” oder “so groß wie das Saarland” benutzt. Gerne würde ich solche Bilder auch für alle derzeit erhältlichen Bildbände und Stadtführer von Trier verwenden. Allein es träfe bei weitem nicht zu. Die Anzahl der momentan feilgebotenen Bücher, Broschüren und Magazine mit Trier-Bezug ist erstaunlicherweise sehr überschaubar. Dies ist wohl auch der Agrimedia GmbH aus der niedersächsischen Gemeinde Clenze aufgefallen, die jetzt mit dem “Trier-Buch” von Gisela Siepmann-Wéber eines der dicksten und größten Werke veröffentlicht hat.
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16vorurteil, Stadt & Menschen | 10. September 2008 | Leserbrief schreiben »
Nach Berlin, Hamburg und Köln hat der Düsseldorfer Grupello Verlag eine Quiz-Box zu einer weiteren bedeutenden, deutschen Stadt herausgegeben: Trier. In einem schwarzen, schmucken Kästchen stecken 100 meist sehr interessante Fragen aus den Bereichen Architektur, Geschichte, Sport und Kultur. 16vor testete das Spiel mit dem Trierliebhaber, Mundartmusiker und Dialektdichter Helmut Leiendecker. Außerdem verlosen wir vier Exemplare.
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16vorurteil | 3. September 2008 | Leserbrief schreiben »
Kunst- und Kulturreisende sind überzeugte Individualreisende, hordenmäßiges Erkunden historischer Denkmäler ist ihnen eher suspekt. Klassisches Kennzeichen dieser Spezies ist der jederzeit griffbereit mitgeführte Kunstreiseführer. Dieser wird dann vor Ort eifrig studiert, auf seine Richtigkeit mit dem Vorgefundenen hin kontrolliert, und das daraus frisch erlangte Wissen sogleich der – zumeist ebenfalls – mitgeschleppten Reisebegleitung dozierend weitervermittelt. Ist der klassische Reiseführer in Buchformat somit auf Interkommunikation hin angelegt, richtet sich der kunsthistorische Hörführer an den stillen Genießer, der sich mit Knopf im Ohr auf historische Zeitreise begibt, das Hier und Jetzt um sich herum gelegentlich vergessend.
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16vorurteil | 8. Juli 2008 | 11 Leserbriefe »
Trierisch lernen ist gar nicht so schwer: Bei Wörtern, die auf “e” enden, lässt man einfach den Vokal weg, “das” und “was” werden zu “dat” und “wat”, und den Rest lernt man im Südbad (“Ey, Markus, dau Schwulen, hei hin!”) oder in der Eislaufhalle (“Dat Schantall kriet noch wat in sein dumm Schniss”), auf Fußballplätzen in der Region (“Steh’ uff, dau Bangert!”) und in Kneipen, “wo et Stubbis git”. Wer sich nicht für Schwimmen, Schlittschuhlaufen und Fußball interessiert und kein Freund rustikaler Gastronomie ist, kann jetzt auch mit dem Nachschlagewerk “Meine ersten 270 Wörter auf Trierisch” etwas für seinen Grundwortschatz tun.
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16vorurteil, Schule & Campus | 3. Mai 2008 | Leserbrief schreiben »
Wer schon einmal ein Sommerfest des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums besucht hat, dem dürfte die Jazzband der Schule nicht unbekannt sein. Die Auftritte der aus Schülern zusammengesetzten Combo sind dort ein fester Programmpunkt. Auch bei außerschulischen Veranstaltungen, wie beispielsweise an Pfingsten beim Jazz-Fest vor dem Dom, ist die Band häufig anzutreffen. Nun hat die Formation erstmals eine CD eingespielt, die vor wenigen Wochen bei einem Release-Konzert in der Europäischen Rechtsakademie der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
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