Du bist Trier
Du bist Trier, Politik, Stadt & Menschen | 28. Oktober 2011 | 5 Leserbriefe »
Bevor jetzt jemand “Text-Bild-Schere” ruft: Die linke Aufnahme zeigt die Ostallee 22 vor dem Zweiten Weltkrieg. Das abgebildete Haus stand, von Luftangriffen stark in Mitleidenschaft gezogen, noch bis in die 50er Jahre und musste dann für jene Tankstelle weichen, die seit Wochen für Diskussionen sorgt. Mit deren Zukunft befasste sich am Donnerstagabend auch der zuständige Dezernatsausschuss. Pächter Lothar Schmitz hofft, dass der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung beschließen wird, den Vertrag mit der Deutschen BP ein weiteres Mal zu verlängern. Zuvor überreichte er Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani einen Ordner mit rund 4.500 Unterschriften. Im Gespräch mit 16vor gab er Einblicke in seine Zahlen und räumte auch ein, dass in der Diskussion der vergangenen Wochen einiges durcheinander geraten ist.
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Du bist Trier | 11. September 2011 | Leserbrief schreiben »
In Ittel bei Welschbillig, wo Susanne Leber 1911 geboren wurde und mit fünf Geschwistern aufwuchs, kennen sie nur noch die Älteren. Auch in Kordel, wo sie von Mitte bis Ende der 30er Jahre lebte und im Gasthof Roth arbeitete, dürfte es nicht mehr viele geben, die sich an sie erinnern. Nach mehreren Umzügen wurde Susanne Leber, die ihren Mann im Krieg verloren hatte, schließlich in Ehrang sesshaft. Von 1957 bis 2005 wohnte die Hausfrau dort und verdiente sich mit einem privaten Getränkeverkauf ein bisschen was für ihre leidenschaftliche Teilnahme an Kaffeefahrten und Ausflüge mit Freundinnen hinzu. Seit sechs Jahren lebt die siebenfache Ur-Oma im Seniorenheim “Härenwies”, wo sie morgen ihren 100. Geburtstag feiert. Ein geeigneter Anlass, sie im 100. und letzten Teil unserer Reihe “Du bist Trier ” vorzustellen.Â
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Du bist Trier | 16. Juli 2011 | Leserbrief schreiben »
Es macht Spaß, Auslagen von Fotostudios zu betrachten. Ganz besonders die des “FOTOSTUDIO64” in der Saarstraße 73. Denn bei den unkonventionellen und sehr natürlich wirkenden Bildern im Schaufenster erkennt man schnell: Hier beherrscht jemand sein Handwerk. Gelernt hat dies der Inhaber Wolfgang Claus im “Studio F” in Daun. Seit 1991 ist er selbständig und seit knapp zwei Jahren in Trier-Süd ansässig. Von dort aus hat es der gebürtige Trierer nicht weit bis zum Viehmarkt, wo er sich nach Feierabend gerne ein Bild von seinen Landsleuten macht.
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Du bist Trier | 9. Juli 2011 | Leserbrief schreiben »
Anfang August tritt Anna Gette ihr Amt als neue Trierer Weinkönigin an. Dann wird erstmals eine Frau mit zwei Pässen und Migrationshintergrund den Rebensaft der ältesten Stadt Deutschlands repräsentieren. Anna Gette stammt aus dem sibirischen Omsk, im Alter von sechs Jahren zog sie gemeinsam mit ihrer Familie in die Region. Die Vorstellungen, die sich hierzulande viele Menschen von Sibirien machen, amüsieren die 23-Jährige. Auch in Omsk gebe es wunderschöne Sommertage, und dort sei es auch mal warm, erinnert sie sich an ihre frühe Kindheit. Vor einem Jahrzehnt war sie das letzte Mal vor Ort. Anna Gette, die an der Universität Wirtschaftsmathematik studiert, fühlt sich wohl in der Moselstadt, die sie ab August ein Jahr lang auf zahlreichen Weinfesten vertreten wird.
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Du bist Trier | 2. Juli 2011 | Leserbrief schreiben »
Michael Ophelders gehört seit 2004 zum Ensemble des Trierer Theaters. Seitdem ist der gebürtige Essener, der vor seinem ersten Engagement vor 25 Jahren am Theater in Oberhausen Musik und Sport auf Lehramt studierte, in jeder Spielzeit in Patrick Süskinds Monolog “Der Kontrabass” zu sehen. In dieser Saison wird das Erfolgsstück am Sonntag um 20 Uhr im Studio zum letzten Mal aufgeführt. 2011/2012 geht es damit natürlich weiter.
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Du bist Trier | 26. Juni 2011 | 1 Leserbrief »
Vier Mal die Woche läuft der 71-Jährige selbst noch. Noch häufiger aber lässt Volkhart Rosch laufen. Fast täglich hört man seine Anweisungen durch das Moselstadion hallen. Seit 45 Jahren ist der gebürtige Bonner Leiter und Trainer der Leichtathletikabteilung des Post-Sportvereins Trier (PST). Und an der Realschule Konz unterrichtet der pensionierte Sportlehrer immer noch drei Stunden wöchentlich. Welche Rolle das Laufen in seinem Leben spielt, kann man auch deutlich in seinen Antworten ablesen.
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Du bist Trier | 15. Januar 2011 | 2 Leserbriefe »
Rainer Düro trifft man ehesten auf dem Fahrrad oder bei einem Spiel der TBB, der Miezen oder der Eintracht an. Sport hat schon immer eine wichtige Rolle im Leben des 64-Jährigen gespielt – als erfolgreicher Leichtathlet und Handballer in jungen Jahren oder als Triathlet ab den Mittvierzigern. 25 Mal kam er bei Iron-Man-Wettbewerben auf der ganzen Welt ins Ziel. Düro war 14 Jahre lang Präsident des rheinland-pfälzischen Triathlon-Verbandes und wurde 2008 sogar zum Vorsitzenden der Deutschen Triathlon-Union gewählt, ehe er im folgenden Jahr aus gesundheitlichen Gründen seine sportlichen Aktivitäten und Vorstandstätigkeiten stark zurückfahren musste. Präsident des Ironman Clubs Trier, den er in den 90ern mitbegründete, ist er immer noch. Der Verein veranstaltet derzeit wieder die Sportlerwahl der Region Trier.
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Du bist Trier | 9. Januar 2011 | Leserbrief schreiben »
Dr. Christiane Langenkamp ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Ärztin ohne Grenzen. Sie studierte Medizin in Münster, Wien und Freiburg und wurde in Trier, wo sie seit 1975 lebt, zur Fachärztin für Innere Medizin ausgebildet. Bis 2009 betrieb Frau Langenkamp mehrere Jahrzehnte mit ihrem Mann eine Gemeinschaftspraxis in Zewen. Seither engagiert sie sich in der Wohnungslosenambulanz des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder und war im vergangenen Jahr für “Ärzte für die Dritte Welt” in Kenia im Einsatz.
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Du bist Trier | 2. Januar 2011 | 3 Leserbriefe »
Er sei ein stolzer Pfälzer und obendrein ein großer Fan von Leberwurst und vom 1. FC Kaiserslautern, sagt Sebastian Matz von sich. In Trier macht der 37-Jährige vor allem als Pianist und Sänger von sich Reden. Seine Stilistik reicht von Ragtime über Swing bis hin zu Pop und Rock. Kürzlich erschien seine erste Solo-CD mit “Piano-Bar”-Klassikern, die “Hübner Piano Bar – Vol.1″, schon bald will er ein Album mit “Eigenkompositionen, deutschen Texten und tollen Musikern” veröffentlichen, kündigt er an. Am 12. Januar ist Matz wieder zu hören – im Rahmen der Reihe “Hübner Pianobar” im Brunnenhof.
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Du bist Trier | 30. Oktober 2010 | Leserbrief schreiben »
Maik Zirbes gilt nicht nur wegen seiner 2,08 Meter als eines der größten Basketball-Talente der Region. Seit 2007 ist der 20-jährige Center (in der vergangenen Spielzeit noch als Power Forward hinter Chris Copeland eingeplant) Teil des Profikaders der TBB Trier, und seit der Saison 2010/11 steht er in der Startaufstellung des Teams von Headcoach Henrik Rödl. Dieses Vertrauen rechtfertigt der 125-Kilo-Riese bisher mit guten Leistungen. Wenn nichts dazwischenkommt, geht er heute Abend (18 Uhr) in der Arena gegen die Telekom Baskets Bonn wieder auf Körbejagd.
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Du bist Trier | 3. Oktober 2010 | 4 Leserbriefe »
Von großer Statur sieht man Albrecht Wien mit schöner Regelmäßigkeit durch die Stadt radeln. Das Radfahren ist jedoch nur eine Leidenschaft des gebürtigen Münsteraners, der in Bayern aufwuchs und in Trier heimisch wurde. Bis vor neun Jahren war Wien Lehrer am Angela-Merici-Gymnasium. Einen Namen machte sich der 70-Jährige in Trier aber vor allem durch sein Engagement für den Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz. Fast drei Jahrzehnte lang stand Wien an der Spitze der Trierer Ortsgruppe des Vereins und focht in dieser Zeit manchen Kampf um den Erhalt historisch wertvoller Gebäude aus.
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Du bist Trier | 19. September 2010 | 6 Leserbriefe »
Sollten die Trierer im kommenden Winter auf dem Kornmarkt Schlittschuh laufen können, dann werden sie das allen voran Eric Naunheim zu verdanken haben. Der 44 Jahre alte Kaufmann plant eine Open-Air-Eislauffläche auf dem Platz – im Rahmen der Aktion “Winterliches Trier”, mit der Stadt und City Initiative die Innenstadt in der kalten Jahreszeit attraktiver machen wollen. Naunheim bringt gerne Leben auf Plätze, zuletzt auf dem Viehmarkt, wo er während der Fußball-WM in Südafrika Public Viewing bot. Eines seiner Großvorhaben liegt derweil auf Eis: Gemeinsam mit Wolfgang Kinzig plante er die Gründung einer Eisfreizeit GmbH, zwei Millionen Euro wollten die Beiden investieren, um die Eishalle auf Vordermann zu bringen. Doch die Stadt scheut weitere Zuschüsse in die Anlage, weshalb deren Ende so gut wie besiegelt ist.
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Du bist Trier | 11. September 2010 | Leserbrief schreiben »
Nach 49 Jahren als Drucker und Schriftsetzer hat Wolfgang Raab seinen Betrieb Ende 2009 an seinen Sohn Michael übergeben. Ob er dadurch häufiger seinen Hobbys nachgehen kann, ist fraglich. Seit Jahrzehnten widmet er seine Freizeit ehrenamtlichen Tätigkeiten. Raab gehörte 20 Jahre dem Stadtrat an und war ebenso lange im Junghandwerk Trier aktiv. Außerdem war er unter anderem 23 Jahre Obermeister der Innung für das grafische Gewerbe, jahrelang im Vorstand der Kreishandwerkerschaft und in der Vollversammlung der Handwerkskammer, davon die letzten fünf Jahre als Vizepräsident. Wie das Portait bereits erahnen lässt, hat der 65-Jährige ein Faible für Fotografie. Er engagiert sich in der Fotografischen Gesellschaft Trier als 2. Vorsitzender und stellte seine Fotos neben Trier, Saarburg und Longuich schon in Südtirol, Herzogenbusch und Cadzand aus.
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Du bist Trier | 7. August 2010 | Leserbrief schreiben »
Seit mehr als 30 Jahren wird an jedem 13. August der “Internationale Linkshändertag” begangen. Menschen wie Geza Loso sind dann wieder besonders gefragt. Der gebürtige Ungar, der Mitte der 1970er Jahre nach Deutschland kam, ist Triers wohl berühmtester Linkshänder-Lobbyist. Am Béla-Bartók-Konversatorium ließ er sich zum Konzertpianisten und Klavierlehrer ausbilden, seit 1980 unterrichtet er an der Kreismusikschule Trier-Saarburg. Doch seit vielen Jahren treibt Loso vor allem das linkshändige Klavierspiel um. Hierfür ließ er sich den weltweit ersten Konzertflügel für Linkshänder bauen, inzwischen kamen Klaviere hinzu. Und einen eigenen Verlag für Linkshändernotation führt Loso auch. Sein Lebensthema spiegeln auch die Antworten auf unsere Fragen wider.
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Du bist Trier | 1. August 2010 | Leserbrief schreiben »
“Mit gut gibt man sich nicht zufrieden”, sagt Josef Kling. Sein Vater neige zu einem gewissen Perfektionismus, berichtet Sohn Albert, der den traditionsreichen Familienbetrieb in die vierte Generation führen wird. Josef Kling ist Geigenbauer, der einzige der Stadt. Vor einem halben Jahrhundert kam er mit seinen Eltern nach Trier, Anfang der 1980er Jahre übernahm er das Atelier des Vaters in der Antoniusstraße. Fragt man den 54-Jährigen, was denn das Faszinierende an seinem Beruf sei, dann muss er nicht lange überlegen: die immerwährende “Suche nach einem Klangideal”, kein Instrument klinge wie das andere. Bis zu 400 Stunden dauert es, um aus einem Stück Holz eine formvollendete Geige zu schaffen.
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Du bist Trier | 10. Juli 2010 | 5 Leserbriefe »
Es gibt nur wenige Menschen, die man häufiger bei den Spielen der Eintracht sieht, als Michael Grasmück. Das liegt allerdings nur zu einem kleinen Teil daran, dass sein IT-Unternehmen “polybytes” sich um den Internet-Auftritt des Vereins kümmert. Seine Liebe zum regionalen Fußball geht so weit, dass er vor wenigen Monaten ein Portal dazu erschaffen hat (moselkicker.de). Grasmück stammt zwar aus Taben-Rodt (bei Saarburg), hat aber, seitdem er 1996 nach Trier gezogen ist, ein inniges Verhältnis zu der Stadt entwickelt, wie man an seinen Antworten erkennen kann.
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Du bist Trier | 20. Mai 2010 | 3 Leserbriefe »
“Ich habe meinen Beruf nie als Arbeit empfunden, das war mein Hobby”, sagt Günter Schlesier. Fest steht: Um seinen Job haben den heute 69-Jährigen viele beneidet. Von 1959 bis 2001 war er Bademeister, zunächst im Nordbad, ab 1963 dann im Südbad – fast ein Vierteljahrhundert davon als Chef. Legendär seine Lautsprecheransage: “Es können sich jetzt die Papiersammler melden”*. Die Sanierung von Triers größter Freizeitanlage hat er aufmerksam verfolgt und regelmäßig Fotos von den Veränderungen gemacht. Schlesiers Fazit: “Datt ist wirklich schön geworden. Wer etwas anderes behauptet, der hat keine Ahnung”. Im Südbad, das am Freitag wiedereröffnet, darf man weiter mit ihm rechnen – bis zu seinem 100. Geburtstag genießt er freien Eintritt. Mindestens.
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Du bist Trier | 15. Mai 2010 | Leserbrief schreiben »
Seit wenigen Wochen ist Markus Groß-Morgen Leiter des Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseums. Der Nachfolger von Professor Winfried Weber, der das Museum 25 Jahre lang leitete und jetzt in den Ruhestand getreten ist, stammt zwar aus dem Saarland (Hüttigweiler) – wie man bei manchen Antworten zwischen den Zeilen herauslesen kann –, lebt aber seit 1978 in Trier. Groß-Morgen studierte katholische Theologie und Kunstgeschichte in Trier und München. Im Dommuseum kennt er sich bestens aus, da er dort schon seit 1987 als Kunsthistoriker und Museumspädagoge beschäftigt ist. Am morgigen Sonntag, am Internationalen Museumstag, kann man ihm bei Arbeit zuschauen. So präsentiert er um 12.30 Uhr und um 15.30 Uhr unter dem Titel “Sammeln – Wie ein Museum wächst” Neuerwerbungen der letzten Jahre und führt um 14 Uhr und um 17 Uhr durch die Ausstellung “arte Bolivia – Kunst aus Bolivien”.
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Du bist Trier | 1. Mai 2010 | Leserbrief schreiben »
Heute hatte Christian Z. Schmitz seinen großen Auftritt – auf der Mai-Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbunds im Brunnenhof. Im Juli 2009 trat der 35-Jährige die Nachfolge von Karl-Heinz Päulgen an. Im Stadtteil Zewen geboren, in Trier zur Schule und an die Uni gegangen, ist Schmitz seiner Heimat treu geblieben – bis er vor kurzem “aufs Land” nach Waldrach zog. Manche sahen in dem früheren Juso-Bundesvize schon den kommenden Mann der Trierer SPD, doch dann machte ein anderer Genosse das Rennen. Seit zehn Monaten steht Schmitz, der momentan Elternzeit genommen hat, nun als “Regionsgeschäftsführer” an der Spitze des Trierer DGB.
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Du bist Trier | 25. April 2010 | 1 Leserbrief »
Eintracht-Fans kennen ihn aus dem Moselstadion, wo er von 2005 bis 2007 Stadionsprecher war. Noch bekannter dürfte er bei den Besuchern des Kleinen Volkstheaters sein, wo er als “Dialektgenie” gilt. Vor 14 Jahren gab Frank “Hoffi” Hoffmann in der Löwenbrauerei sein Debüt in “Zum Rostijen Haoken”. Aktuell steht der 43-Jährige in ”Stress off dao Mess” auf der Bühne in der Halle am Römersprudel. Wer derzeit dafür keine Karten mehr bekommt, hat vielleicht mehr Glück bei den Open-Air-Aufführungen am 27. und 28. August im Lotto-Forum auf dem Petrisberg oder in der dritten Spielperiode von Oktober bis Dezember.
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Du bist Trier | 18. April 2010 | Leserbrief schreiben »
Am 2. Mai wird die Benediktinerabtei St. Matthias einen Blick hinter ihre Mauern gewähren. Ab 14 Uhr werden Kapitelsaal, Dormitorium, Klosterpark und denkmalgeschützter Kreuzgang Interessierten offen stehen. Wie es sich heute als Mönch lebt? Abt Ignatius Maaß muss es wissen, und so wird der 1957 im Saarland geborene Ordensmann Gästen Rede und Antwort stehen. Wer ihn kennt, weiß, dass sich die Besucher des Tags der offenen Tür derAbtei dabei auch auf einige Späße gefasst machen dürfen. Denn Humor hat Maaß, der in Trier und München Theologie studierte und nach drei Jahren als Pfarrer der Pfarrei St. Matthias im August 2005 zum Abt gewählt wurde.
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Du bist Trier | 6. März 2010 | Leserbrief schreiben »
Dirk Passiwan von den Trier Dolphins gehört zu den besten Spielern in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga. Seit Januar muss die Mannschaft jedoch ohne ihren Rekordwerfer auskommen, da der an Morbus Crohn leidende 33-Jährige operiert werden musste. Zur letzten Partie der Saison heute um 14 Uhr in der Wolfsberghalle (freier Eintritt) versucht der Nationalspieler, als Zuschauer dabei zu sein. “Ich will unsere tollen Fans nochmal sehen und die Mannschaft moralisch unterstützen”.
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Du bist Trier | 21. Februar 2010 | Leserbrief schreiben »
Geboren in Hannover, kam Charlotte Kleinwächter vor 21 Jahren nach Trier. Ihr Geographie-Studium lockte sie von der Leine an die Mosel. Im Februar 2000 übernahm die heute 44-Jährige die Geschäftsführung des Vereins Lokale Agenda 21 Trier e.V., in den vergangenen zehn Jahren brachte sie Projekte wie das Zukunfts-Diplom für Kinder oder “Trier: Aktiv im Team” (TAT) mit auf den Weg und hatte so maßgeblichen Anteil daran, dass das Thema Nachhaltigkeit auch vor Ort auf der Agenda steht. Und sie versucht, ihre Ideale auch zu leben: So legt Charlotte Kleinwächter ihren Arbeitsweg vom Petrisberg in die Geschäftsstelle des Vereins in der Palaststraße bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad zurück.
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Du bist Trier | 14. Februar 2010 | 3 Leserbriefe »
Zu seinen Lieblingsbeschäftigungen zählt Helmut Haag “Dinge organisieren, sich einbringen”. In diesen Tagen bereitet er gemeinsam mit Freunden das Benefiz-Konzert “Friends for Haiti” vor, das am kommenden Freitagabend in der Arena Trier stattfindet und dessen Erlös den Opfern der verheerenden Erdbeben in dem Inselstaat zugute kommen wird. Haags große Leidenschaft gilt dem Trierer Original Fischers Maathes. Die letzten acht seiner insgesamt 25 Jahre bei der KG Heuschreck schlüpfte er als Büttenredner in die Rolle des beliebten Volkshumoristen, heute mimt er den Schalk eher in kleinerer Runde, etwa bei Mundartabenden. Im vergangenen Jahr initiierte Haag zu Ehren des Schalks eine Gedenkplakette, die seither an Fischers Geburtshaus in der Brotstraße prangt.
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Du bist Trier | 30. Dezember 2009 | Leserbrief schreiben »
Aufgrund seiner attraktiven Strecke, der tollen Atmosphäre und des hochkarätigen Teilnehmerfeldes gehört der Trierer Silvesterlauf zu den bedeutendsten der Welt. In diesem Jahr könnte er sogar das Spektakel in Sao Paulo toppen. Denn mit Haile Gebrselassie nimmt morgen eine lebende Legende an dem Rennen durch die Innenstadt teil. Entscheidenden Anteil am Erfolg und am Renommee der Veranstaltung hat Berthold Mertes. Der 46-Jährige wohnt zwar seit 1996 nicht mehr in Trier, ist aber seit der Vereinsgründung 2002 (gemeinsam mit Christoph Güntzer) Vorsitzender des Silvesterlauf Trier e.V. Von 1988 bis 1996 war Mertes Sportredakteur beim Trierischen Volksfreund, im Januar 1997 wechselte er zur Nachrichtenagentur Sport-Informations-Dienst (SID), wo er seit 2006 als Redaktionsdirektor und Prokurist tätig ist.
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Du bist Trier | 28. November 2009 | 10 Leserbriefe »
Anfang dieser Woche hat sie mit Oberbürgermeister Klaus Jensen den Trierer Weihnachtsmarkt eröffnet, seitdem macht sie viel Werbung für ein beliebtes, alkoholhaltiges Heißgetränk. Denn Nadine Thome ist die 1. Deutsche Glühweinkönigin. Die 24-Jährige wurde im vergangenen Jahr gewählt und hat nun ihr Amt angetreten. Wenn einem die Trierer Studentin also in den nächsten Wochen auf dem Hauptmarkt oder dem Domfreihof begegnet heißt es: Hoch die Stiefeltassen!
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Du bist Trier | 11. Oktober 2009 | 3 Leserbriefe »
Als Reinhold Spitzley 1988 beim Jugendtreff Palais Walderdorff anheuerte, lag der Verein personell, finanziell und konzeptionell gerade am Boden. Gemeinsam mit ehemaligen “Tönnchen”-Aktivisten und engagierten Vereinsmitgliedern startete der Diplom-Pädagoge eine umfassende Umstrukturierung. Daraus erwuchs der heutige Palais e.V., dessen derzeit mehr als 150 Mitarbeiter vor allem in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe zum Einsatz kommen. 1955 in Mayen in der Eifel geboren, kam Spitzley 1977 zum Studieren nach Trier. Hier blieb er – “auch der Liebe wegen”, berichtet der Vater zweier erwachsener Söhne. Für besondere soziale Verdienste wurde Spitzley jetzt ausgezeichnet – mit der Staatsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz.
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Du bist Trier | 13. September 2009 | Leserbrief schreiben »
Gustav Schulz ist vielseitig. Er kann nicht nur auf dem Platz fast jede Position spielen, sondern ist auch ein begabter Musiker. Bei der Hausmusik im Familienkreis bevorzugt er Gitarre und Akkordeon, auf dem Rasen die linke Angriffsseite. Mit einem geschätzten Marktwert von 200.000 Euro ist Schulz einer der teuersten Spieler bei Eintracht Trier (nach Sahr Senesie und Neuzugang Christopher Reinhard). Unschätzbar hingegen ist sein Wert als Identifikationsfigur. “Gus” oder “Jodl”, wie er bei seinen Teamkameraden gerufen wird, ist einer der letzten echten Trierer in der Mannschaft. Dabei zog es den Trier-Wester schon früh von hier weg: Der 24-Jährige kickte bereits für den FSV Salmrohr und die zweiten Mannschaften des VfB Stuttgart und 1. FC Köln, bevor er an die Mosel zurückkehrte. Geografisch hat er damit seine alte und neue Heimat gefunden, sportlich soll es hingegen weiter nach oben gehen.
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Du bist Trier | 5. September 2009 | Leserbrief schreiben »
Vor mittlerweile 13 Jahren kam der gebürtige Pfälzer Carsten Müller-Meine zur “Selbsthilfe Kontakt und Informationsstelle Trier e.V.”, kurz SEKIS. Der Sozialpädagoge hatte maßgeblichen Anteil daran, in der SEKIS hauptamtliche Strukturen zu etablieren. Gemeinsam mit Frank Baschab entwickelte der Vater zweier Töchter dann das Konzept für die Trierer Ehrenamtsagentur, deren Geschäftsführer er heute ist. Wann immer es in Trier um Selbsthilfe oder ehrenamtliches Engagement geht, kann der gelernte Bankkaufmann nicht weit sein.
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Du bist Trier | 22. August 2009 | 1 Leserbrief »
Wer in Trier auf eine Gedenktafel stößt, steht häufig einem Werk Frank Schönbergers gegenüber. Ob Willy Brandt oder Hans Eiden, Fischers Maathes oder Jenny von Westphalen – sie alle hat der Künstler schon in Bronze verewigt. 1946 in Bonn geboren, kam Schönberger mit drei Jahren an die Mosel. In Trier, Köln und Wuppertal studierte er Bildhauerei. In einem Nebenbau des alten Olewiger Klosters findet sich sein Atelier, und dort entsteht derzeit eine 18 Plastiken umfassende Edition zum Thema “Kunst der Fuge”. Wie bei Bachs Fugen, von denen jede eine “in sich vollendete, für sich allein existenzfähige Aussage über die Kunst der Fuge” darstelle, so könne bei seinen Plastiken “jede für sich bestehen, in sich das Ganze beinhaltend, ohne an Wert und Schönheit einzubüßen”, meint Schönberger.
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