Kultur & Medien

Trier will mit Kreativwirtschaft punkten

Die Stadt will ihr Profil als Standort für Kultur- und Kreativwirtschaft schärfen und Existenzgründer aus Triers kreativer Szene stärker unterstützen. Das kündigten OB Klaus Jensen sowie Kultur- und Wirtschaftsdezernent Thomas Egger an. Bereits im kommenden Jahr soll es in der städtischen Wirtschaftsförderung einen Lotsen für Künstler und Kulturschaffende geben. Eine Untersuchung der Taurus ECO Consulting sieht zudem Bedarf an Ausstellungsflächen im öffentlichen Raum. Zudem müsse sich der Standort Trier insgesamt zeitgemäßer vermarkten – vor allem überregional werde die Stadt bislang “eher als konservativ” wahrgenommen.
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“Antikenfestspiele brauchen langfristige Chance”

“Wir haben kein Ausgaben-, sondern ein Einnahmenproblem”, sagte Thomas Egger in der gestrigen Sitzung des Kulturausschusses zur Bilanz der Antikenfestspiele. Über den Kartenverkauf wurden nur 219.000 Euro eingenommen, mit mehr als dem Doppelten hat man gerechnet. Nun fehlen mindestens 220.000 Euro. In den Fraktionen wird nun beraten, wie es mit den Festspielen weitergehen soll. Der Kulturdezernent und der Intendant Gerhard Weber baten dabei zu berücksichtigen, dass man sich im vergangenen Jahr extra für ein neues Konzept entschieden und sich damit langfristig etwas vorgenommen habe.
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Die Mutter des Punk und der Gottvater

Der Auftritt von Nina Hagen am vergangenen Samstag in den Kaiserthermen spaltete das Publikum. Die meisten der knapp 600 Zuhörer feierten die exaltierte, exzentrische Künstlerin; einige taten jedoch mehr oder weniger lautstark ihren Unmut über das Programm kund. Dabei machte Nina Hagen nichts Ungewöhnliches. Sie stellte lediglich ihr neues Album “Personal Jesus” vor. Offenbar wussten manche Besucher nicht, dass sie darauf Traditionals und Country-, Gospel- und Blues-Klassiker interpretiert.
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“Das is nich lustich!”

Die Qualität humoresker Einlagen messen die meisten Menschen an der Anzahl der Lacher, die jemand einheimst. Hagen Rether verweigert sich dieser Jagd nach Pointen schon seit Jahren. Vielmehr hat sich der 40-Jährige als bissiger Jetzt-aber-mal-Klartext-Kabarettist in den vergangenen Jahren ein Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Kleinkunstszene erarbeitet. Am Freitagabend las er im Rahmen des “Mosel Musikfestivals” mit seinem dreistündigen Programm “Liebe” vor einem begeisterten Publikum in der Europahalle in gewohnt boshafter Manier Papst, Politik und Postmoderne die Leviten.
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“Um eine stetige Erneuerung bemühen”

Die Tufa feiert in diesem Jahr 25-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass haben bereits viele Jubiläumsveranstaltungen stattgefunden und werden noch stattfinden. Die Leitung nutzt den Geburtstag aber auch, um sich Gedanken über die Außenwirkung der Einrichtung und die Zukunftsfähigkeit des Konzeptes zu machen. “Wichtig ist mir, stärker zu zeigen, was hier alles läuft”, nennt die Geschäftsführerin Teneka Beckers ein Ergebnis der internen und externen Diskussionen. Im Gespräch mit 16vor betont sie, dass die Einrichtung, die sie seit genau drei Jahren leitet, in ihrer Form immer noch ein Vorzeigemodell sei.
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Wenn Frauen Pornos machen

1987 startete Alice Schwarzer die Kampagne “PorNO!”, mit der sie ein Verbot von Pornos erwirken wollte und immer noch will, weil darin Frauen erniedrigt würden, was ein Verstoß gegen die Menschenwürde sei. Die vor einem Jahr gegründete Initiative “PorYes” unterstützt zwar Schwarzers Kampagne, weil auch sie sich gegen Diskriminierungen, sexistische und rassistische Darstellungen und die Pornografisierung im Alltag richtet, fordert und fördert aber stattdessen die Produktion frauenfreundlicher Pornos. Im Rahmen des dreitägigen “Ladyfests” in der Tufa – einem queerfeministischen Festival mit Vorträgen, Workshops, Filmen, Partys und Konzerten – stellte die “PorYes”-Gründerin Laura Méritt gestern Abend das Projekt und entsprechende Filme vor.
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“Das Exponat mit dem größten Seltenheitswert”

20.000 Euro war sich das Stadtmuseum Simeonstift die Restaurierung seines koptischen Kopfschmuckes wert. Drei Jahre lang sparte das Haus, um die Summe aus dem Restaurationsetat der Stadt zusammenzubekommen. Fünf Jahre dauerte allein die Vorplanung, fast 600 Arbeitsstunden die Restaurierung. Nachdem die Kopfbedeckung, die aus einer Zeit zwischen dem 6. bis 8. Jahrhundert stammt, bisher nur zweidimensional in einem Bilderrahmen betrachtet werden konnte, ist sie nun in ihrer vollen Pracht auf einer Büste zu sehen.
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Glanz oder gar nicht

Knapp 7000 Zuschauer verzeichneten die Antikenfestspiele in diesem Jahr. Die Resonanz lag damit deutlich unter den Erwartungen, jeder zweite Platz blieb frei. Wie viele Festspielbesucher den vollen Eintrittspreis zahlten oder in den Genuss von Gratistickets oder Ermäßigungen kamen, will Kulturdezernent Thomas Egger Ende des Monats zunächst den Mitgliedern des Kulturausschusses mitteilen. War es das jetzt mit dem Versuch, das Festival dauerhaft zu etablieren? Oder sollte die Stadt auf der künstlerischen Qualität der diesjährigen Auflage aufbauen? Die Frage nach der Zukunft der Festspiele bewegt die Gemüter, auch die der 16vor-Redaktionsleiter Christian Jöricke und Marcus Stölb.
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Düstere Zukunft für Design-Kiosk?

Am kommenden Freitag startet mit der Ausstellung SYN von Nikolas Müller die vielleicht letzte Ausstellung im Design-Kiosk an der Südallee. Laut Betreibern der wohl kleinsten Ausstellungsfläche Triers bedroht die Werbesatzung der Stadt die Existenz des subkulturellen Projekts, “das gerade auf dem richtigen Weg” gewesen sei, wie die Initiatoren meinen. Noch hoffen sie, dass man im Rathaus ein Auge zudrückt. Ansonsten wäre wieder Leerstand programmiert – und die Hochschulstadt wäre um ein interessantes studentisches Projekt ärmer. 
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Kennen Sie… das eiserne Haus?

Heute startet eine neue Serie auf 16vor. Einmal im Monat werden wir markante, interessante oder geschichtsträchtige Trierer Bauwerke vorstellen. Bauwerke, die man zwar vom Sehen kennt, aber von deren einstiger oder heutiger Bedeutung man kaum etwas weiß. Und obwohl die meisten Trierer noch nicht auf der Porta gewesen dürften und viele nicht die ursprüngliche Funktion der Basilika kennen werden, bleiben die Welterbestätten außen vor. Darüber kann man schließlich in jedem Stadtführer lesen. Im ersten Teil unserer Serie stellt die Kunsthistorikerin Bettina Leuchtenberg das “eiserne Haus” vor. Als eines der wenigen Wohn- und Geschäftsbauten des frühen 20. Jahrhunderts ist das Haus mit der grünen Stahlfassade in der Karl-Marx-Straße ein besonderes Beispiel damals moderner Architektur. Erbaut wurde es nach den Plänen eines Schlossermeisters, der so sein Arbeitsmaterial werbewirksam an unüblicher Stelle darstellen konnte.
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Von Gewaltverbrechern bis Pippi Langstrumpf

Anekdoten über die Marx Brothers, Auszüge aus der Autobiographie von Jacques Mesrine, Gedichte von Francois Villon – Claude-Oliver Rudolph stellte am Freitagabend in der “Nacht der Rebellen” seine Lieblingsnonkonformisten aus der Kultur- und der Unterwelt vor. Begleitet wurde er bei seiner Lesung in der Tufa von der inzwischen auf einen Gitarristen geschrumpften “Rebellenband”.
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Positiver Verfolgungswahn

Kultur im Fünf-Minuten-Takt: Das verspricht die Kulturreise “TUFA unlimited” im Rahmen des Jubiläumsprogramms “Die TUFA geht raus – Neue Konzepte, frisch ausgepackt”. An zehn Stationen warten rund hundert mitwirkende Künstler auf die Teilnehmergruppen aus sechs Personen. Die erste Gruppe startet am 28. August um 14 Uhr an der Europäischen Rechtsakademie.
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Mehr Gitarren

John Fogerty hat das Flanellhemd gegen ein schlichtes einfarbiges Hemd getauscht, die Lederjeans gegen eine schwarze Stoffhose und den Prinz-Eisenherz-Haarschnitt gegen eine längere Fönfrisur. Ansonsten ist nahezu alles beim Alten geblieben. Fast Zweidrittel der Stücke, die er mit seiner sechsköpfigen Band am Mittwochabend in der Arena spielte, stammen aus seiner Zeit als Frontmann von Creedence Clearwater Revival. 15 der insgesamt zwei Dutzend Songs wurden von 1968 bis 1970 veröffentlicht. Obwohl keine andere Band in dieser Zeit erfolgreicher war, nimmt es deshalb nicht wunder, dass die Mehrzahl der 2500 Besucher in Trier schon ein paar Jahre zuvor geboren wurde.
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“Ich habe noch eine Menge zu erledigen”

Nach über vier Jahren ist Claude-Oliver Rudolph wieder in der Stadt. Zusammen mit Stephan Ullmann gastiert er morgen Abend um 20 Uhr in Trier. Bei der “Nacht der Rebellen” lädt der Film- und Serienbösewicht zu einer Reise durch die Zeit der Räuber und Vaganten, der Gangster und romantischen Dichter. Wegen der schlechten Wetterprognose wurde sein Auftritt vom Brunnenhof in die Tufa verlegt. Der Schauspieler trägt Texte von Francois Villon, Heinrich Heine, Charles Bukowski und Jacques Mesrine vor, der Gitarrist und Sänger Stephan Ullmann spielt dazwischen Lieder von Johnny Cash, Hans Albers, The Doors und Iggy Pop. Mit 16vor sprach Rudolph über seine Aussagen über Dominik Brunner, darüber, was einen Rebell ausmacht, und warum er noch lange leben wird.
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Rau und schön zugleich

Hier ein ganz heißer Tipp gegen die Hitze: Gehen Sie ins Stadtmuseum! Begeben Sie sich in die zweite Etage des Neubaus und marschieren Sie schnurstracks zur Stirnseite des Raumes. Bleiben Sie nun vor Maximilian Klein von Diepolds Bild “Trüber Tag” – auf dem ein kleines Eifeldorf in einer düsteren, trüben Winterlandschaft zu sehen ist – stehen und lassen es auf sich wirken. Man bekommt eine Gänsehaut. Auch wenn der Themenbereich “Der Winter” nur wenige Werke umfasst, kann dies genauso bei dem ein oder anderen der knapp 150 Bilder der Sonderausstellung “Raue Schönheit. Eifel und Ardennen im Blick der Künstler” geschehen. Am Samstagabend wurde die Ausstellung, die einen großartigen Eindruck vom landschaftlichen Reichtum und urtümlichen Reiz dieser Region vermittelt, eröffnet.
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Flüchtlingslager in den Thermen

Bis zu dreißig Personen wirkten an dem Theaterstück “Die Aeneis” mit, das unter der Regie von Florian Burg am Donnerstag in den Viehmarktthermen seine Premiere feierte. Das ist für den Rahmen der Antikenfestspiele eigentlich keine beeindruckende Schar an Darstellern, wenn das Stück nicht als Laienprojekt mit Trierer Bürgern verwirklicht worden wäre. Entstanden ist eine Performance, die dem theaterpädagogischen und einem hochgehängten künstlerischen Anspruch so über die Maßen gerecht wird, dass das diesjährige Antikenprogramm für dieses Heimspiel mehr als dankbar sein kann.
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“In der Eifel bedrohte man mich”

Heute vor 150 Jahren wurde in Trier Clara Viebig geboren. Die als Eifeldichterin bekannte Schriftstellerin wurde zu Lebzeiten oft angegangen, da sie das mit Worten beschrieb, was Heinrich Zille gezeichnet hat: die Realität des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts mit seiner ländlichen Armut und städtischen Enge. Hinzu kam ihr kritischer Blick auf die Doppelmoral der Menschen sowie ein in jedem Werk zu findendes starkes Frauenbild.
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Nerone im Goldflitter

Hätten die Sänger und Chöre in ihrer Straßenkleidung die undekorierte Kulisse des Amphitheaters bespielt, es wäre ein großer Opern-Abend geworden. Die bei den diesjährigen Antikenfestspielen mit Spannung erwartete Wiederentdeckung von Arrigo Boitos Oper “Nerone” hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Musik, Sänger und Philharmonisches Orchester überzeugen. Die uninspirierte Inszenierung jedoch kämpft mit visuellen Effekten und abgelaufenen Symbolismen gegen das musikalische Erlebnis an.
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Liebe in ihrem vollen Spektrum

Ein ausdauerndes Publikum fand sich am Freitagabend im Amphitheater zu einem szenischen Projekt im Rahmen der Antikenfestspiele ein. Man war bereit, sich gemeinsam der Herausforderung zu stellen: Unter dem Titel “Fragmente der Liebe” bot Corinna Harfouch gleich drei aufeinanderfolgende Lesungen, die ein vierstündiges Kulturerlebnis versprachen.
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“Spannend und chaotisch”

“Jetzt hört zusammen, was zusammen gehört” – unter diesem Motto sendete das Weimarer Radio Lotte eine Woche lang aus Trier. Jeden Vormittag war die Redaktion mit ihrer Fahrrad-Rikscha an einem anderen Ort präsent, jeden Abend wurde eine andere Veranstaltung von der Moselstadt nach Weimar übertragen. Am letzten Abend zieht die Redaktion Bilanz: “Niemandem kamen die Tränen, nur weil wir aus Weimar sind”. Die Lotte-Macher sind aber überzeugt: Ein Stadtradio wie ihres käme auch in Trier gut an, denn in mancherlei Hinsicht seien sich die Partnerstädte dann doch sehr ähnlich.
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Verständigung unter freiem Himmel

Die Moselstaaten Frankreich, Luxemburg und Deutschland standen beim Festspielkonzert der Antikenfestspiele am vergangenen Donnerstag in musizierenden Abordnungen sichtbar vereinigt unter freiem Himmel – ein länderübergreifendes Kulturprojekt und Zeichen für die mittlerweile selbstverständlich gewordene oder, je nach Standpunkt, zur unbeachteten Selbstverständlichkeit heruntergekommene Nachbarschaft einst verfeindeter Völker. Jedenfalls ist die Kooperation zwischen den Orchestern aus Metz und Trier dank dem Trierer GMD Victor Puhl wiederbelebt.
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Nonstop Nonsens an der Haltestelle

Helmut Kraussers “Haltestelle.Geister” ist ein knalliges Klamaukstück, bei dem der Spaß im Vordergrund steht. Was die Laiengruppe “Neues Theater Trier”, die sich vorwiegend aus Studenten zusammensetzt, am Donnerstagabend im Kleinen Saal der Tufa bei der Premiere des Bühnenwerkes gezeigt hat, kann sich in diesem Sinne absolut sehen lassen. Mit großer Spielfreude setzten die 14 Darsteller die “Trash-Oper” um, was das Publikum am Ende mit einem donnernden Applaus goutierte.
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Es bleibt in der Familie

So kann es funktionieren, dass die Antikenfestspiele wieder zu einer Marke in Deutschland werden: mit einem großen Gastspiel in der besonderen Atmosphäre des Amphitheaters. Nach einem Jahr schöpferischer Pause sorgte “Ödipus/Antigone” vom Schauspiel Frankfurt am Samstagabend für einen mehr als gelungenen Neustart des Festivals. Durch seine Dichte und vor allem durch einen herausragenden Hauptdarsteller vermochte der von Michael Thalheimer inszenierte Sophokles-Doppelpack über drei Stunden lang zu beeindrucken.
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Mehr Römerfans im September?

Ab nächstem Jahr findet “Brot & Spiele” nicht mehr an einem Wochenende Mitte August, sondern im September und eventuell an zwei Wochenenden statt. Dies soll auch für die beiden folgenden Jahre gelten und bei Erfolg sogar bis 2015. Dafür hat sich am Mittwochabend der Kulturausschuss ausgesprochen. Mit zwei Terminen zu einem späteren Zeitpunkt erhofft sich der Organisator “Medienfabrik Trier” mehr Zuschauer und dadurch mehr Einnahmen. Es gab jedoch auch Kritik an der Verlegung, am Niveau des Gladiatorenschauspiels und daran, dass über die städtische Förderung erst später entschieden werden sollte. Auf Antrag der FDP-Fraktion wurde deshalb dieser Zuschuss vorzeitig wieder auf 50.000 Euro gedeckelt.
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Die Rocky Horror Midsummer Night’s Dream Show

William Shakespeares vielgespielte Komödie “A Midsummer Night’s Dream” bietet Regisseuren zahlreiche Ansätze für eine Inszenierung. Bei der von Christoph Nonn steht schräge Unterhaltung im Vordergrund. Seine English Drama Group Trier zeigt in der Tufa eine moderne Version der Liebesgeschichte, die in einer bizarren Zauberwelt spielt. Vor allem Victoria Bützler als Puck und Manuel Anghel als Bottom machen das Drama mit ihrer Spielfreude und ihrem komödiantischen Können zu einem prächtigen Vergnügen. Dazu trägt auch das ein oder andere unkonventionelle Kostüm bei.
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