Post von Kernbach

Lieber “De’ Bücherladen”,

dieser kleine Beitrag dir zu Ehren war längst überfällig. Nicht nur, weil “De’ Bücherladen” im Schatten der Porta Nigra die leckersten Bücher zu den besten Preisen durch das attraktivste Personal feilbietet. Oder weil euer generöses Sponsoring diese kleine Kolumne überhaupt erst am Leben hält. Hauptsächlich schreibe ich dir, weil es dich eigentlich gar nicht gibt. Oder genauer gesagt: nicht geben kann.
mehr…

Liebe Sommerpause,

was machen Fußfallfans und Politiker am liebsten, wenn in der Mitte des Jahres der Wettkampf ruht? Sie spekulieren über das Personal. Kein Wunder, dass das den Neomonarchen aus dem Reich von König Fußball irgendwie viel unterhaltsamer gelingt. Und auch viel bessere Ergebnisse bringt.
mehr…

Liebe Viehmarktpicknicker,

ich hoffe, nein, ich weiß, ihr hattet einen gelungenen Pfingstauftakt! Aktionen wie das antifaschistische Picknick gehören zu den immer seltener werdenden Gelegenheiten zu zeigen, dass man auf der richtigen Seite steht. Und da so viele andere auch Gut von Böse unterscheiden konnten, hat sicher nicht nur der Kaffee ein schönes, warmes Gefühl im Bauch gemacht. Begrüßenswert auch die Form des Protestes: Nutella statt Nazis, schmackhafter ist die braune Masse noch nie ausgemerzt worden. Außerdem ist dieses Zeichen des gemeinsamen Konsums auch ein wichtiges Signal in Richtung Wirtschaftskrise: Hurra, wir frühstücken noch.
mehr…

Liebes Trier 2.0,

es gibt Momente im Leben, in denen selbst ich nicht mehr weiß, was ich dazu noch sagen soll. Seit der Bekanntgabe der Ergebnisse der Userumfrage von 16vor steht meine virtuelle Welt total auf dem Kopf.
mehr…

Liebe Studentenunruhen,

mit Begeisterung verfolge ich den künstlich aufflammenden Streit um die Umbenennung der Hochschule Trier in die “Du weißt schon wer”-Universität. Unsere schöne Akademie, gebrandmarkt mit dem Namen dessen, der nicht genannt werden darf?!
mehr…

Leeve Fastelovendsjecke,

wie heißt es es im rheinsten Karnevalesisch so unschön: et ess widder so wigg! Kölsch ist wieder Leitkultur. Gott stehe uns bei. Wer die erschütternde Archaik der Straßenriten der Bevölkerung in der rheinschen Tiefebene einmal vor Ort studiert hat, der weiß, warum selbst diese Menschen zu diesen Ausbrüchen nur vermummt fähig sind. Und es schwappt über, immer mehr, auch zu uns…
mehr…

Liebes Dschungelcamp,

nein, du machst es einem wirklich nicht leicht, dich nicht zu mögen. Platt wie eine Flunder, immer haarscharf unter der Gürtellinie und immer mit einer menschenverachtenden Lebensschadenfreude, dass es jeden Gutmenschen vor Wut an die Decke treibt: Das muss man schon aus reiner Renitenz irgendwie klasse finden.
mehr…