Schule & Campus

Deadline Dezember 2011

Vor rund einem Jahr erhielten verschiedene Trierer Einrichtungen aus dem Gesundheits- und Bildungsbereich gute Nachrichten aus Mainz: Im Rahmen des Konjunkturpakets II werden insgesamt knapp 37 Millionen Euro in die Moselstadt fließen. Während einige Projekte sich derzeit in der Realisierungsphase befinden oder bereits abgeschlossen sind, ist bei anderen Vorhaben bislang noch offen, ob die Frist bis Ende 2011 eingehalten werden kann. 16vor besuchte fünf Einrichtungen und erkundigte sich vor Ort über den Stand der Dinge.
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Sechs Punkte für ein besseres Bologna

Bologna und kein Ende: Der Berhard-Vogel-Kreis, eine Hochschulgruppe an der Universität Trier, hat ein Papier vorgestellt, das aus Sicht des BVK-Vorsitzenden Dr. Ignaz Bender noch hohe Wellen schlagen könnte: ein Sechs-Punkte-Plan für ein besseres Hochschulsystem, der nicht nur die Situation vor Ort im Blick hat, sondern grundlegende Veränderungen am System verlangt. Gefordert wird unter anderem ein finanzieller Ausgleich für den Verzicht auf Studiengebühren. Unterdessen kam Bewegung in den festgefahrenen Bildungsstreik: Die verbliebenen Besetzer des Seminarraums B 22 kamen einer Aufforderung von Uni-Präsident Professor Peter Schwenkmezger nach und gaben den Saal wieder frei.
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“Wir mussten auf das Mögliche umschalten”

“Haute Couture” für den Laufsteg, ausgefallene Kollektionen, eigene Marke – mit Modedesign verbinden Laien häufig Glamour. Für viele muss Mode aber nicht nur schön, sondern eben auch tragbar, praktisch und erschwinglich sein. Daher brauchen auch die Textilproduzenten Designer, die für Privat- und Geschäftskunden die richtigen Schnitte anfertigen. Studentinnen des Studiengangs Textildesign/Modedesign der Fachhochschule Reutlingen haben nun erste Erfahrungen mit dem Zusammentreffen akademischer Ausbildung und unternehmerischem Pragmatismus gemacht: Für das Trierer Traditionsunternehmen  Holzland Leyendecker entwickelten sie ein Konzept für die “Corporate Fashion” der Mitarbeiter.
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“Die Aktion darf kein Papiertiger werden!”

Triers Jugendliche sollen schon bald ein eigenes Parlament erhalten. Die Einrichtung dieses Gremiums hat der Stadtrat im vergangenen November auf Antrag des Ampelbündnisses beschlossen. Im knapp 24.000 Einwohner zählenden Pfaffenhofen an der Ilm nahm bereits 1998 ein “Jupa” seine Arbeit auf. 15 Jugendparlamentarier zählt die oberbayerische Stadt aktuell. 16vor-Mitarbeiterin Simone Dürmuth sprach mit dem Pfaffenhofener Stadtjugendpfleger Christoph Höchtl über Möglichkeiten und Grenzen des Jugendparlamentarismus und fragt, aus welchen Erfahrungen Trier lernen könnte.
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Die Heldin vom Martinskloster

Groß und stark sollen sie sein, tapfer und gerecht, und jederzeit bereit, sich heroisch für die gute Sache einzusetzen: Eine Gesellschaft braucht auch heute noch Helden. Allerdings verrichten viele Helfer ihr Werk mittlerweile still und unbemerkt von den Augen der Öffentlichkeit. Aus diesem Grund sucht das Deutsche Studentenwerk (DSW) in diesem Jahr zum 4. Mal unter dem Motto “Helden der Hochschule” Studenten, die sich durch ihr soziales Engagement ausgezeichnet haben. Aus Trier nominiert: Die 24-jährige Modedesign-Studentin Yü Lu, die im Wohnheim am Martinskloster als Tutorin ausländische Studierende betreut.
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“Ein zupackender Macher”

Der Neujahrsempfang sei ein bisschen zu ehrenlastig und zu personenbezogen, stellte Professor Werner Lorig in seiner Rede bei der Feier des Studierendenwerkes Trier in der Mensa der Fachhochschule fest. Das war nicht als Kritik zu verstehen, sondern als Ausdruck seiner Bescheidenheit. Denn der Abend war ausschließlich ihm gewidmet. Der Dozent für Lebensmitteltechnik an der FH wurde am vergangenen Dienstag als Vorsitzender vom Verwaltungsrat des Studierendenwerkes verabschiedet und bekam zudem – unter anderem für sein langjähriges Engagement in diesem Gremium – von ADD-Präsident Dr. Josef Peter Mertes den Verdienstorden der Bundesrepublik verliehen.
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Geschützter Bereich

Nicht erst mit der Umstellung auf die Bachelor- und Masterabschlüsse hat der Leistungsgedanke andere Konzepte von Bildung an den Universitäten verdrängt, bestimmen auch auf dem Trierer Campus Prüfungsdruck und Lernstress den Alltag vieler Studenten. Doch nicht jeder kommt auf Dauer mit den Belastungen durch volle Stundenpläne und allgegenwärtigem Leistungsanspruch zurecht: In der psychosozialen Beratungsstelle des Studierendenwerks Trier bietet Diplom-Psychologin Iris Lorenz Hilfe für alle, die sich mit ihren persönlichen Problemen überfordert oder allein gelassen fühlen.
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Weihnachten in der Besetzerfamilie

Verbringen Weihnachten in B 22: Jonas Beller und Katya Engelmann. Foto: Hannah EspinWährend die meisten Studenten längst ihre Sachen gepackt hatten, um nach Hause zu fahren und die Feiertage im Kreise ihrer Familien verbringen, entschieden sich einige der Besetzer des Seminarraums B 22 dazu, auch über Weihnachten ihren Bildungsstreik auf dem Taforster Campus fortzusetzen. Schließlich habe der Kampf für eine bessere Bildungspolitik “jetzt erst richtig begonnen”, sagen sie. So wird der Bildungs- auch gleich noch zum Weihnachtsstreik. Doch völlig sang- und klanglos wird das Fest an den Besetzern nicht vorbeirauschen: Eine Kommilitonin sorgt an Heiligabend fürs Weihnachtsessen, und eine kleine Bescherung soll es auch geben.
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“Bologna wird scheitern!”

Bundesweit wehren sich Studenten gegen die "Bologna"-Reform. So auch in Trier vor wenigen Wochen auf einer Demonstration. Archiv-Foto: Marcus StölbWegen der Umstellung auf das Bachelor/Master-System kündigte Professor Marius Reiser der Universität Mainz. Im Januar veröffentlichte er in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen Aufsehen erregenden Beitrag, in dem er die Gründe für seinen Rückzug darlegte und die Studienreform scharf kritisierte. Nun kam er auf Einladung des Bernhard-Vogel-Kreises nach Trier, um über die Probleme der “Bologna”-Reform zu sprechen. Doch nur wenige Studenten nahmen die Gelegenheit wahr, mit jemandem zu diskutieren, der ihre Kritik weitgehend teilt und prophezeit, dass “Bologna” scheitern wird. Für Reiser war es einer seiner letzten öffentlichen Äußerungen zu diesem Kapitel, das er zum Jahresende für sich abschließen möchte.
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“Das hat der Stadtteil verdient”

Eine ununterbrochenene Grünfläche könnte Trier-West dereinst prägen und die Mosel mit dem Fuß des Markusbergs verbinden. Foto: Marcus StölbMan kann nicht sagen, dass es an Ideen für eine Aufwertung des kommunalpolitisch lange Zeit vernachlässigten Stadtteils Trier-West mangeln würde. Nun sind einige stadtplanerische Entwürfe für das Viertel links der Mosel hinzugekommen. Studenten der RWTH Aachen und der FH Trier entwickelten Konzepte, wie der Westen zu einem attraktiven Quartier entwickelt werden kann. Dass die Ideen dereinst eins zu eins umgesetzt werden, glauben selbst ihre Geber nicht. Doch es lohnt, sich von den Entwürfen inspirieren zu lassen. Anfang 2010 beraten die zuständigen Gremien über einen “Masterplan” für Trier-West, der den Rahmen für die weitere Entwicklung abstecken soll. Für Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani ist klar: An einer Verlagerung des Verkehrs von der Luxemburger Straße auf eine neue Trasse westlich der Bahnstrecke wird kein Weg vorbeiführen.
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“Ihr müsst Solidarität lernen!”

Klare Botschaften auf Transparenten. Foto: Marcus StölbSchätzungsweise 800 Studierende und auch einige Hochschullehrer haben am Donnerstagnachmittag ihren Protest vom Tarforster Campus in die Trierer Innenstadt getragen. Nach einer Kundgebung auf dem Viehmarktplatz zogen sie zur Porta Nigra. Die Kritik der Demonstranten richtet sich vor allem gegen den erheblich verschärften Prüfungsdruck und die im Rahmen des sogenannten Bologna-Prozesses erfolgte stärkere Verschulung des Hochschulsystems. Professoren schlossen sich dem Protest an und übten kritische Solidarität mit den Studenten.
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Uni-Präsident kritisiert Audimax-Besetzer (update)

Die Besetzung des Audimax der Universität soll fortgesetzt werden. Das hat eine Versammlung protestierender Studenten am Montag beschlossen. Uni-Präsident Professor Peter Schwenkmezger verlegte daraufhin die für Mittwoch geplante feierliche Eröffnung des Wintersemesters, den “Dies academicus”, in einen anderen Hörsaal und sagte ein Konzert des Philharmonischen Orchesters der Stadt ab. Schwenkmezger warf den Protestierenden “unsolidarisches Verhalten” vor. Das “Plenum der Audimax-Besetzer” reagierte am Abend mit “Bestürzung” auf die Kritik des Präsidenten und warf der Hochschulleitung vor, die Entscheidungen vom Montag ohne Rücksprache mit den Studenten getroffen zu haben. Man sei sehr wohl “solidarisch” mit den eigenen Kommilitonen, wehrten sich die Besetzer.
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Protestwelle erreicht Trierer Uni-Campus

Hunderte Studierende tummelten sich am Dienstagmittag im Audimax und stimmten für eine unbefristete Besetzung des Hörsaals. Foto: Marcus StölbSeit Wochen schon mobilisieren Studenten Dutzender Hochschulen in Deutschland und anderen europäischen Ländern gegen die Bildungsmisere im Allgemeinen und die negativen Auswüchse des sogenannten Bologna-Prozesses im Besonderen. Am Dienstag schlossen sich nun auch Hunderte Trierer Hochschüler der Protestwelle an. Auf einer Vollversammlung beschlossen sie, ab sofort den größten Hörsaal der Universität, das Audimax zu besetzen. “Wenn Ihr euch nicht wehrt, wird sich nie etwas ändern”, appellierte AStA-Sprecher Florian Kaiser an die Adresse seiner Kommilitonen. Die machten ihrem Unmut Luft, lautstark aber sachlich.
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OB Jensen verteidigt Stadt gegen AStA-Kritik

Seit Anfang der 1970er Jahre ist Trier Universitätsstadt, nun behaupten Studierendenvertreter, das Rathaus ignoriere systematisch die Interessen der Studierenden. Foto: Marcus Stölb Kümmert sich die Stadt zu wenig um ihre rund 14.000 Uni-Studenten? Ja, meint der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität. Die Verwaltung ignoriere systematisch die Interessen der Hochschüler, heißt es in einer Mitteilung des AStA. Im Rathaus ist man verärgert über die Kritik: Gegenüber 16vor verwahrte sich der Oberbürgermeister mit deutlichen Worten gegen die Vorwürfe, diese  würden “in keinster Weise den Tatsachen” entsprechen, kontert Klaus Jensen. Der OB nutzt den Vorgang auch zu einer grundsätzlichen Klarstellung: Die Studierenden seien Teil des Gemeinwesens und keine externe und herausgehobene Gruppe. Unterstützung erhält der Stadtchef von Uni-Präsident Professor Peter Schwenkmezger.
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Diplom mit Zukunft macht Schule

Rund 160 Kinder erhielten gestern ihr "Zukunfts-Diplom", andere müssen noch etwas warten. Foto: Andrea WanekSoll niemand behaupten, das Diplom habe seine besten Zeiten hinter sich: Rund 160 dieser Abschlüsse wurden am Sonntagnachmittag in der ehemaligen Reichsabtei St. Maximin vergeben. Insgesamt 152 Kinder haben sich in diesem Jahr in Trier an der vom Verein Lokale Agenda 21 e. V. ausgerichteten und im Rahmen der Initiative “Land der Ideen” ausgezeichneten Reihe “Zukunfts-Diplom” beteiligt. Und das “Zukunfts-Diplom” macht Schule: Erstmals nutzten auch wissbegierige Jungen und Mädchen aus der Südeifel und dem benachbarten Großherzogtum das außerschulische Angebot zur nachhaltigen Bildung.
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Bunt statt Braun in der Realschule

Sie nahmen an der Themenwoche teil: Schüler der Ludwig-Simon-Realschule auf dem Wolfsberg. Foto: Dennis DrögemüllerDer Wahlerfolg der rechtsextremen NPD bei den Trierer Kommunalwahlen im vergangenen Juni oder auch der laut polizeilicher Kriminalstatistik von 2008 neue Höchstwert von Gewaltdelikten in sozialen Brennpunkten zeigen es: Fremdenfeindlichkeit, soziale Ausgrenzung und Gewalt bleiben auch in der Moselstadt aktuelle Probleme, die Aufklärung und Prävention erfordern. Aus diesem Grund fand an den Trierer Realschulen eine Themenwoche zu Gewalt und Rechtsextremismus statt. 16vor besuchte die Ludwig-Simon-Realschule auf dem Wolfsberg.
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Wahl-Triererin auf Zeit

Wahl-Triererin auf Zeit: María del Mar Martín Cortés. Foto: Simone DürmuthTausende Erstsemester starteten in diesen Tagen ihr Studium an der Universität und Fachhochschule. Hinzu kommen rund 120 Hochschüler aus 22 Ländern, die im Rahmen des Erasmus-Austauschprogramms ein oder zwei Semester an der Mosel verbringen werden. María del Mar Martín Cortés aus Andalusien ist eine der Triererinnen auf Zeit. 16vor-Mitarbeiterin Simone Dürmuth traf die spanische Jura-Studentin und sprach mit ihr über ihre Erwartungen an das kommende Jahr und erste Erfahrungen in Deutschland.
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Klasse Masse in der Mensa

Patrick Gebhart im Einsatz: Der Starkoch gibt diese Woche ein Gastspiel in der Uni-Mensa. Foto: Dennis Drögemüller Ab und an über das Essen der Uni-Mensa zu nörgeln, gehört bei Studenten beinahe zum guten Ton. Zu wenig, zu fad, nicht raffiniert genug, zu fettig, zu oft das gleiche – die Beschwerden sind bekannt, selten besonders gerecht, aber schweißen eben auch ungemein zusammen, wenn man in Sachen Bibliothek, Seminar und Kommilitonen gerade nichts zu klagen hat. Wer diese Woche noch meckert, dem ist nicht zu helfen: Noch bis Freitag holt Star-Koch Patrick Gebhardt im Rahmen einer Werbeaktion mit dem besten Kompromiss aus Klasse und Masse Gourmet-Küche in die Mensa der Universität Trier.
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Bewerbermangel trotz “Klausurenschutz”

Alles unter einen Hut zu bringen wird für jobbende Studenten immer schwieriger. Foto: Simone DürmuthTausende Studenten starteten in diesen Tagen ihr Studium an Fachhochschule und Universität. Viele von ihnen werden in den kommenden Wochen und Monaten auch auf den Trierer Nebenjobmarkt strömen. Die Umstellung auf Bachelor und Master hat die zeitlichen Möglichkeiten, sich nebenher noch etwas hinzuzuverdienen, jedoch merklich eingeschränkt. Das bekommen inzwischen auch jene Unternehmen zu spüren, die seit jeher stark auf studentische Aushilfskräfte setzen und nun Schwierigkeiten haben, qualifiziertes Personal zu finden.
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Ideen für Triers fast vergessene Thermen

So könnte sich der Eingangsbereich der Barbarathermen künftig präsentieren. Darstellung: Jan Weber/ Eva Ziegler Unter Triers neun Welterbestätten fristen sie ein Schattendasein – die Barbarathermen im Süden der Stadt. Dabei war die Anlage einst die größte ihrer Art nördlich der Alpen. Bereits seit einem halben Jahrzehnt laufen nun Restaurierungsarbeiten, ist die Anlage nur über eine Aussichtsplattform zu besichtigen. Wie das Land als Eigentümer die Thermen dereinst präsentieren will, ist noch völlig ungewiss. Jan Weber und Eva Ziegler, Studenten der Fachhochschule, haben sich Gedanken gemacht, wie dem Welterbe mehr Beachtung verschafft werden könnte. Schließlich sind die beiden überzeugt davon, dass Triers fast vergessene Thermen eine Zukunft haben.   
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Hoffen auf einen besseren Start

Engpässe wie diesen wird es wohl auch dieses Semester geben, doch insgesamt rechnet man an der Uni mit einem entspannteren Start als vor einem Jahr. Archiv-Foto: Christian JörickeDer Start des letztjährigen Wintersemesters ist vielen Studenten noch in schlechter Erinnerung. Auf dem Campus herrschten teils chaotische Zustände, einzelne Fächer wie Bildungswissenschaften oder Biologie waren völlig überlastet. Daneben schlugen sich zahlreiche Erstsemester wochenlang mit der Wohnungssuche herum. Es folgten Studentenproteste auf dem Petrisberg und in der Innenstadt. Was haben Stadt und Universität im Vorfeld des kommenden Wintersemesters unternommen, um eine Wiederholung der Engpässe zu verhindern?
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Experten fehlt die Zuspitzung

In vier Tagen wird ein neuer Bundestag gewählt. An Prognosen und Spekulationen über den Ausgang des Urnengangs und mögliche Koalitionen nach der Wahl mangelt es nicht. Doch welche Erwartungen haben Triers Politikwissenschaftler an das Ergebnis und mit welchen Konstellationen rechnen sie für die Zeit nach dem 27. September?
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“Wie Durstige auf einem Floß”

Unter dem Motto “Nachhaltige Regionalentwicklung statt unbegrenztes Wirtschaftswachstum – neue Wege für eine ökologische Ökonomie” veranstaltete die Verein Lokale Agenda 21 am vergangenen Freitag den “9. Regionalen Klimagipfel”. Einer der Referenten war Dr. Niko Paech, der an der Uni Oldenburg über nachhaltige Entwicklung und Umweltökonomie forscht. Im Gespräch mit 16vor-Mitarbeiter Volker Haaß erläutert der Volkswirt, warum das derzeitige Wachstumsmodell der Wirtschaft zum Scheitern verurteilt ist und wie der seiner Ansicht nach bevorstehende Zusammenbruch der globalisierten Marktwirtschaft positiv genutzt werden könnte.
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Mehr Wohnraum für Triers Studenten

Investor Dr. Rudolf Muhr, OB Klaus Jensen, Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani und EGP-Chef Jan Eitel bei der Grundsteinlegung. Foto: Marcus StölbWenn der komplette Stadtvorstand zu einer Grundsteinlegung vorfährt, muss es sich schon um ein bedeutsames Bauprojekt handeln: Rund 8 Millionen Euro wird ein Privatinvestor in den kommenden Monaten in den Bau eines neuen, mehr als 200 Appartments umfassenden Studentenwohnheims legen. Das Gebäude, das die Bezeichnung “The Flag, a different place” trägt soll bereits zum Wintersemester 2010/2011 bezogen werden.
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Es geht rund am Zuckerberg

So sah es vergangene Woche noch im Café im "Karussell am Zuckerberg" aus. Foto: Kathrin SchugAb 1. September dreht sich im “Karussell am Zuckerberg” alles um freies Theater, Ausstellungen, Workshops und Diskussionen. Ein kreatives, dynamisches Team aus Studenten und Studentinnen möchte mit dieser Einrichtung neue Akzente in der kulturellen Landschaft Triers setzen. Ein Design-Shop und ein Café sollen zudem zum Verweilen einladen.
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