Sport & Spiel

Maik Zirbes, wer sonst?

Wieder ein Krimi, wieder ein Herzschlagfinale, wieder knisternde Spannung und große Gefühle: Wie schon gegen Bonn, siegte die TBB Trier am späten Sonntagabend mit einem Punkt Vorsprung. Diesmal mit 75:74 (39:44) über EnBW Ludwigsburg. 3026 Zuschauer in der Arena sahen einen überragenden Maik Zirbes. 22 Jahre jung wurde Triers Nationalspieler am Sonntag. Gespielt hatte er wie ein ganz alter, erfahrener, mit allen Wassern gewaschener Hase. Auch Spielmacher Dru Joyce feierte Geburtstag – seinen 27. Für Zirbes gab es zur großen Sahnetorte das Lob des Trainers als Zugabe. “Es gibt Spieler”, sagte Henrik Rödl mit Hochachtung, “die nehmen ihre Chance an, nutzen sie und entwickeln sich auch noch weiter. Maik ist ein solcher Spieler.” Ludwigsburgs Trainer Steven Key konnte sich dem Kompliment nur anschließen: “Zirbes war heute für uns einfach nicht zu kontrollieren. Das war der Knackpunkt.” Die TBB verlässt die Abstiegsplätze, dort ist jetzt Ludwigsburg angekommen.
mehr…

Ein rabenschwarzer Tag

Nein, so spielt kein Titelkandidat. Am Tag nach der Vertragsverlängerung mit Trainer Roland Seitz, womit der Vorstand auch ein Zeichen für die Mannschaft setzen wollte, unterlag Eintracht Trier dem SC Idar-Oberstein vor 2076 Zuschauern im Moselstadion mit 0:1 (0:1) Toren. Und das völlig verdient, weil der Aufsteiger von der Nahe sein Potenzial ausschöpfte, derweil der SVE über die gesamte Spielzeit alles schuldig blieb. Seitz machte es kurz und bündig. “Da ist jedes Wort zu viel”, sagte er mit versteinerter Miene. Wortlos schritt er nach der kurzen Erklärung an den Journalisten vorbei. Die Leistung seiner Mannschaft hatte ihm gehörig die Stimmung verhagelt. Durch die Niederlage rutscht die Eintracht auf den dritten Tabellenplatz ab – jetzt fünf Punkte hinter Lotte und einen Zähler hinter Mönchengladbach, die beide noch ein Spiel in der Hinterhand haben.
mehr…

“Können keinen mit Geld totschmeißen”

“Wir gehören zum Prekariat der Liga.” Eine Formulierung mit Sprengkraft. “Vielleicht vergessen Sie den Satz wieder”, sagte Dr. Ralph P. Moog bei der Bilanz-Pressekonferenz der Treveri Basketball AG. Zu spät. Was der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende mit seinem Wort von der “Unterschicht” der Liga wirklich meinte, wurde schnell deutlich: Triers Basketballer kämpfen in der Klasse gegen den Abstieg. Auf wirtschaftlicher Ebene ist es ein fast täglicher Kampf um jeden Euro. Heute tagen die Aktionäre; gestern musste Moog den Jahresfehlbetrag von knapp 100.000 Euro begründen. Ursprünglich sollte das Geschäftsjahr 2010/2011 mit einem Überschuss von 25.000 Euro abgeschlossen werden. Jetzt soll eine neue Sport-Marketing-Agentur die Sponsorensuche professionalisieren. Den Abstieg aus der BBL schloss Moog nicht mehr aus. Auch nicht den Verlust wichtiger Spieler nach der Saison: Philip Zwiener, Maik Zirbes, Oskar Faßler und Dru Joyce könnten den Verein im Sommer verlassen.
mehr…

“Verzicht auf Verkauf wäre nicht verantwortbar”

Binnen weniger Wochen hat sich die Zukunft der Skatehalle in Trier-West zum kommunalpolitischen Top-Thema entwickelt. Neben FWG fordern auch Grüne und Linke, dass der einst als Provisorium gedachte Standort des “Projekt X” dauerhaft gesichert wird. CDU und FDP halten dagegen und verweisen auf die ursprüngliche Abmachung. Auf die baut auch Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani: Im Gespräch mit 16vor verteidigt sie das Vorhaben, für die mehr rund 5.600 Quadratmeter große Fläche einen Investor zu finden. Bis Ende des Jahres könnten die Skater die Halle aber auf jeden Fall nutzen, versichert die Dezernentin. Unterdessen warnt die SPD vor “kurzfristigen populistischen Schnellschüssen”. Bei der SPD will man nichts überstürzen, hält sich aber auch die Option offen, am Ende für einen Erhalt des jetzigen Standorts einzutreten.
mehr…

Noch kein Plan B für Projekt X

Müssen Triers Skater ihre Halle in der Aachener Straße bald räumen? Momentan läuft die öffentliche Auslegung des geplanten Bebauungsplans BW 74. Der umfasst auch das Gelände des früheren Edeka-Markts in Trier-West, auf dem die regionale Skaterszene mit dem “Projekt X” eine Erfolgsgeschichte schreibt. Die Stadt hatte den Skatern die Halle jedoch nur unter der Prämisse überlassen, dass es sich um ein Provisorium handelt, das absehbar einer Wohnbebauung weichen soll. Allerdings sagte die Verwaltung auch zu, nach einem Ersatzstandort zu suchen. Der wurde bislang nicht gefunden, und so gibt es für das “Projekt X” noch keinen Plan B. Am Donnerstagabend demonstrierten rund 100 Skater im Rathaus. “In Jugend investieren statt gentrifizieren”, fordern sie, ohne echte Alternative dürfe die Halle nicht abgerissen werden.
mehr…

“Nicht den Kopf in den Sand stecken”

Ohne Punkte im Gepäck hat die TBB Trier die lange Heimreise von Braunschweig an die Mosel angetreten. Am Samstagabend musste sich die Mannschaft von Henrik Rödl bei den New Yorker Phantoms Braunschweig mit 72:78 (29:36) geschlagen geben. Trier hatte sich nach einer schwachen ersten Halbzeit ins Spiel zurückgekämpft, sah gut zwei Minuten vor Ende der Begegnung (68:63) fast schon wie der Sieger aus. Doch dann versagten vor allem Spielmacher Dru Joyce an der Freiwurflinie die Nerven. Auf der Gegenseite bewies der bis dahin schwache LaMarr Greer hingegen Nervenstärke. Philipp Zwiener, mit 26 Punkten bester Trierer Schütze, nahm den Kollegen in Schutz. “Dru spielt eine starke Saison, und Fehler passieren eben”, sagte der Nationalspieler. “Wir gewinnen zusammen, und wir verlieren zusammen. Auch mir ist in der entscheidenden Phase ein Fehler unterlaufen, der eigentlich nicht passieren darf. Aber wir sind eben alle nur Menschen.”
mehr…

TBB bei Oldenburger Offensivspektakel chancenlos

Zum Ende der Hinrunde haben die Trierer Bundesligabasketballer eine deutliche Niederlage kassiert. Beim Deutschen Meister von 2009, EWE Baskets Oldenburg, hatte die TBB gestern Abend mit 72:105 (34:49) das Nachsehen. Die Nordwestdeutschen erwischten in der Offensive einen Sahnetag, trafen fast 62 Prozent ihrer Würfe und schenkten der TBB 14 Distanzwürfe ein.
mehr…

Maik Zirbes, Mann ohne Nerven

Knisternde Spannung, wogende Emotionen, ein Mann ohne Nerven und zwei Menschen im Glück – all das durften die 4162 Zuschauer am Montagabend in der Arena erleben. Am Ende reichte der TBB ein Punkt für den 71:70-Erfolg über die Telekom Baskets Bonn. Es war der erste Sieg für Trier nach fünf Niederlagen in Folge. Damit hat die Mannschaft von Henrik Rödl den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze gefunden. Triers Trainer scherzte im Überschwang der eigenen Gefühle: “Im Jahr 2012 steht es eins zu null für uns, wir sind also bei 100 Prozent.” So verarbeitete der Hesse die Anspannung der letzten Wochen, in denen er gebetsmühlenartig den Glauben an seine Spieler proklamieren musste. “Nein, Spaß beiseite”, schob er dann noch nach. “Ich bin einfach nur glücklich, der heutige Sieg bedeutet auch für mich persönlich eine große Erleichterung.”
mehr…

Zu viele Chancen vergeben

Fünfte Niederlage in Serie für die TBB in Tübingen: Damit bleibt Trier auf dem vorletzten Tabellenplatz. Während die Tübinger Spieler nach dem 85:65 (41:31) gestern Abend mit ihren Fans feierten, verschwanden die Gäste rasch in der Kabine. Trainer Henrik Rödl stand mit hängendem Kopf sinnierend in den Katakomben. “Wir haben heute sehr, sehr viele leichte Chancen unter dem Korb ausgelassen”, sagte der Offenbacher wenig später.
mehr…

“Für einen Totgesagten war das gut”

Mit einer wahren Energieleistung hat die DJK/MJC Trier am Freitagabend das erste von voraussichtlich zwei Abstiegsduellen gewonnen. Die Miezen siegten letztlich hochverdient und souverän gegen den SVG Celle mit 28:24 (16:14) Toren. Damit verlässt die DJK den Abstiegsplatz in der Handball-Bundesliga der Frauen. Alleiniges Schlusslicht ist jetzt Celle. Die Trierer Fans unter den 1800 Zuschauern in der Arena waren vom Auftritt ihrer Mannschaft restlos begeistert. Trainerwechsel, Finanzkrise und Negativschlagzeilen – nichts war davon auf dem Parkett zu bemerken. “Wir wollten die Probleme in den 60 Minuten einfach ausblenden”, sagte eine sichtlich erleichterte Silvia Solic, “das ist uns gelungen.” Von der ersten Minute an habe die Mannschaft gezeigt, dass sie das Spiel gewinnen wolle. “Und dieser Sieg tut so etwas von verdammt gut, das kann sich kaum jemand vorstellen”, frohlockte die Trierer Kapitänin.
mehr…

Leukefeld Trainer für ein Spiel

Wie von 16vor vorab berichtet, springt Dago Leukefeld nach dem Rücktritt des bisherigen Trainers Thomas Happe als Interimscoach bei den Trierer Miezen ein. Allerdings wird der 48-jährige Thüringer den Verein nur für ein Spiel betreuen – am Freitagabend beim Abstiegsgipfel gegen Celle in der Arena (19.30 Uhr). “Es ist ganz klar abgemacht, dass ich nur für dieses eine Spiel aushelfe”, sagte Leukefeld am Mittwochabend gegenüber 16vor. Danach werde er dem Verein beratend bei der Suche nach einem neuen Trainer zur Seite stehen. Am frühen Abend leitete Leukefeld bereits das Training der Miezen in der Wolfsberghalle.
mehr…

Happe geht, Leukefeld soll kommen

Rücktritt des Trainers, angekündigter Rückzug des Vorstandes und ausstehende Gehälter: Zwei Tage nach Weihnachten und kurz vor dem wichtigen Ligaspiel gegen Celle am Freitagabend brennt bei den Trierer Miezen der Baum. Seit September warten Thomas Happe und die Spielerinnen auf ihre Gehälter. Am Dienstagabend zog Happe die Konsequenz und trat als Trainer zurück. “Es geht einfach nicht mehr”, sagte der gebürtige Dortmunder gegenüber 16vor. Zudem hat Vorstand Martin Rommel laut seinem Vorstandskollegen Jürgen Brech in der letzten Mitgliederversammlung seinen Rückzug zum Saisonende angekündigt. Während Happe auf dem Weg zum Anwalt ist, steht Brech in Verhandlungen mit einem neuen Trainer. Nach unseren Informationen soll der Meistermacher der Miezen, Dago Leukefeld, nach Trier zurückkehren.
mehr…

“Und ewig grüßt das Murmeltier”

Es soll einfach nicht sein: Wie schon gegen Berlin, wie schon in München, lieferte die TBB Trier auch am Dienstagabend gegen den Deutschen Meister Brose Baskets Bamberg einen großen Kampf ab – und stand am Ende des dramatischen Spiels nach Verlängerung doch ohne Punkte da. Die Oberfranken setzten sich mit 75:70 (31:32; 63:63) letztlich glücklich durch. 5446 Zuschauer in der Arena waren restlos begeistert, was Henrik Rödl zumindest den Ansatz eines Lächelns ins Gesicht zauberte. “Es war wieder ein Riesenevent mit dieser phantastischen Kulisse”, sagte Triers Trainer. An seiner Enttäuschung über die Niederlage aber änderte das nichts. “Aber ich bin davon überzeugt, dass der Knoten platzen wird”, betonte der Offenbacher. “Ich bin aber auch gespannt, wann das sein wird.”
mehr…

Quo vadis, Trierer Spitzensport?

Es knirscht und knackt im finanziellen Gebälk des Trierer Spitzensports. Rote Zahlen bei der TBB, rote Zahlen bei der Eintracht, tiefrote Zahlen bei den Miezen – alle strecken sich nach der immer kürzer werdenden Decke. Noch hält das längst fragile System, weil Trainer, Spieler und Spielerinnen Woche für Woche Höchstleistungen abrufen. Die organisatorischen und strukturellen Bedingungen der drei professionellen Klubs aber hinken dem eigenen Anspruch deutlich hinterher. Der Aufsichtsratschef der TBB, Dr. Ralph P. Moog, hat an Weihnachten die Konsequenz gezogen und tritt ab. Er dürfte nicht alleine bleiben. Martin Rommel, Geschäftsführer der Miezen, steht wegen der großen finanziellen Probleme des Vereins massiv in der Kritik, und sollte die Eintracht den angepeilten Aufstieg verpassen, könnten auch die Tage des dortigen Vorstandes gezählt sein. Eine sportliche Analyse von Eric Thielen zum Jahresende.
mehr…

Moog tritt bei TBB Trier ab

Paukenschlag an Weihnachten: Dr. Ralph P. Moog, der Aufsichtsratsvorsitzende der Treveri Basketball AG, wird bei der Aktionärsversammlung am 28. Januar nicht mehr kandidieren. Am Montag gab der Verein in einer Presseerklärung offiziell bekannt, was im Umfeld der Trierer Basketballer bereits seit Tagen kolportiert wurde. “Es wird nun Zeit, das Staffelholz weiter zu reichen”, wird der 53-jährige Unternehmer in der Mitteilung zitiert. Von Anfang an sei klar gewesen, dass sein Engagement ein temporäres sein würde. Eine “gewisse Enttäuschung” wollte Moog am Montagnachmittag gegenüber 16vor indes nicht bestreiten. “Man muss sich schon Gedanken darüber machen, ob die Region den Basketball in dieser Form überhaupt will”, sagte Moog.
mehr…

Nervenstärke siegt

Beim FC Bayern ist es wie in vielen anderen Spielstätten der Basketball-Bundesliga ein guter Brauch, dass sich das Publikum beim Anpfiff erhebt – und erst dann wieder setzt, wenn die heimische Mannschaft den ersten Korb erzielt hat. Für gewöhnlich darf sich die Münchner Anhängerschaft recht schnell wieder niederlassen, schließlich ist das eigene Team ja ziemlich heimstark. Doch in dieser Partie gegen die TBB Trier war das ein bisschen anders. Da hieß es aus Münchner Sicht erst 0:3, dann 0:6, dann 0:8 – und weil dazu noch die im Basketball üblichen Unterbrechungen vor Frei- und Einwürfen kamen, musste der gemeine Bayern-Fan stolze vier Minuten stehen, ehe er wieder Platz nehmen konnte. Am Ende dürfte es ihm jedoch egal gewesen sein.
mehr…

“Eintracht Trier hat ein gutes Jahr erlebt”

Nach dem 3:2-Erfolg beim Spitzenreiter Sportfreunde Lotte am Samstag kam Regionalligist Eintracht Trier am Mittwochabend beim nächsten Ausflug in den Fußball-Westen gegen den SC Wiedenbrück nicht über ein 0:0 hinaus. “Natürlich hatten wir gehofft, uns den zweiten Tabellenplatz mit einem weiteren Dreier versüßen zu können”, räumte Roland Seitz ein. “Aber wir wussten auch, wie schwer diese Wiedenbrücker zu spielen sind”, erklärte sich der Trainer “mit dem Unentschieden zufrieden”.
mehr…

Wie beim Hasen und den Igeln

Stark gespielt, aber das alleine reichte nicht: Die TBB Trier unterlag am späten Samstagabend nach großem Kampf dem hohen Favoriten Alba Berlin mit 74:78 (31:44). 5134 Zuschauer in der Arena sahen ein Spiel, das die Mannschaft von der Spree über weite Strecken hinweg klar dominierte. Nach der Pause wäre Alba allerdings beinahe die eigene aufreizende Lässigkeit zum Verhängnis geworden, was Gordon Herbert mit spürbarer Ironie kommentierte. “Das waren zwei Spiele in einem”, sagte Berlins Trainer. Henrik Rödl sprach vom Stolz, den er empfinde. “Es war ein tolles Fest, ein großes Spiel mit großer Kulisse”, sagte der Offenbacher. “Ich bin stolz auf die Mannschaft, auch wenn das I-Tüpfelchen gefehlt hat”, bedauerte Triers Trainer die Niederlage.
mehr…

Eintracht Trier macht die Liga wieder spannend

Für Eintracht Trier könnte es bereits einige Tage vor dem Weihnachtsfest eine große Bescherung geben. Denn nach dem verdienten 3:2-Sieg im Auswärtsspiel bei Ligaprimus Sportfreunde Lotte beträgt der Rückstand auf Platz eins jetzt nur noch drei Punkte. Somit kann die Elf von Roland Seitz am kommenden Mittwoch den ganz großen Wurf landen. Denn schafft Trier im Nachholspiel in Wiedenbrück wieder einen Dreier, wäre man schon zur Winterpause punktgleich mit Lotte. Eine glänzende Perspektive also, die noch vor wenigen Wochen nicht Viele für möglich gehalten hätten.
mehr…

“Kreis muss mit Geld rüberkommen” (update)

Überraschender Besuch beim Fanprojekt Trier: Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) war am Mittwochabend trotz anderweitiger Verpflichtungen bei der Auszeichnung der Projektarbeit mit dem Qualitätssiegel der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) in Frankfurt zugegen. Birk mahnte nach dem 16vor-Artikel über die Finanzprobleme des Exzellenzhauses als Träger die Beteiligung des Landkreises Trier-Saarburg bei der Finanzierung an. Am Donnerstagnachmittag nun konterte Thomas Müller von der Pressestelle des Kreises in Abstimmung mit Landrat Günter Schartz (CDU) gegenüber 16vor die Auffassung der Bürgermeisterin. “Wir werden uns finanziell nicht mehr an dem Projekt beteiligen”, sagte Müller. In dieser Hinsicht sei die Position des Landrates eindeutig. “Und wir werden auch keinen Antrag bei der Sparkasse zur Kostenübernahme stellen”, so der Pressesprecher weiter.
mehr…

“Dann gehen hier die Lichter aus”

Die Auszeichnung ist die eine, die finanzielle Realität die andere Seite. Heute Abend erhält das Fanprojekt Trier das “Qualitätssiegel nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit” der Koordinationsstelle aller Fanprojekte in Frankfurt. Damit wird die sozialpädagogische Arbeit des Projektes in den letzten zweieinhalb Jahren gewürdigt. Ob diese mit den rund 100 Fußballfans allerdings fortgeführt werden kann, ist derzeit höchst fraglich. Dem Exzellenzhaus als Träger fehlen für 2011 zugesagte Gelder. In der so genannten Drittel-Finanzierung teilen sich das Land Rheinland-Pfalz, der DFB und die Stadt Trier die Kosten von 90.000 Euro. Bisher hat die Stadt jedoch nur 15.000 Euro überwiesen, weil sie auch den Landkreis Trier-Saarburg beteiligt wissen will. Sollte das Geld nicht fließen, müsste das Exhaus neben den noch ausstehenden 15.000 Euro aus kommunalen Mitteln zugleich 30.000 Euro Fördermittel an den DFB und das Land zurückzahlen. Unter Umständen droht dem Träger dann sogar die Insolvenz.
mehr…

“Vom Team her war es nicht genug”

Nach dem Auswärtssieg in Frankfurt wollte die TBB beim Tabellennachbarn EnBW Ludwigsburg nachlegen. Doch am Ende einer kampfbetonten Partie unterlag man den Schwaben mit 77:64. “Meine Mannschaft hat sehr gut gekämpft, war aber leider etwas glücklos”, sagte TBB-Trainer Henrik Rödl. ”Ludwigsburg hat den Sieg verdient. Sie haben auch sehr gut getroffen.” In den nächsten Spielen warten die drei großen B’s Berlin, Bayern und Bamberg, die alle im oberen Tabellendrittel stehen, auf die TBB.

mehr…

Körner gespart für den Gipfel

Eintracht Trier hat im letzten Heimspiel des Jahres den Abstand zu Tabellenführer Lotte auf sechs Punkte verkürzt. Der SVE gewann am Freitagabend vor 1593 Zuschauern im Moselstadion mit 1:0 (1:0) Toren gegen Bayer Leverkusen II. Den Siegtreffer für den klar überlegenen Titelaspiranten hatte Innenverteidiger Denny Herzig bereits in der sechsten Spielminute erzielt. Unmittelbar nach Spielschluss stürmten die Trierer Spieler ohne Kontakt mit den eigenen Fans in die Kabine. Daraufhin versammelten sich die Anhänger vor der Tür des Backsteingebäudes: Unverständnis für die Aktion der Spieler wurde laut, Unmutsäußerungen waren zu hören. Thomas Drescher beruhigte die Fans, während sich der lange verletzte Kapitän Torge Hollmann als Einziger der Presse stellte. “Das war keine Aktion gegen die Fans, sondern für unsere eigene Geschlossenheit”, betonte Hollmann.
mehr…

Rödls Wunsch wird Wirklichkeit

Nach drei Niederlagen in Folge ist die TBB Trier am Sonntagnachmittag in Frankfurt durchgestartet. Vor 4380 Zuschauern in der Fraport-Arena besiegte die Mannschaft von Henrik Rödl die Fraport Skyliners mit 64:54 (27:27). Triers Trainer war die Freude über den wichtigen Sieg anzumerken. “Ich bin einfach nur glücklich, dass wir dieses Spiel gewonnen haben”, sagte Rödl. Der Offenbacher konnte in seiner hessischen Heimat vor allem auf die physische und mentale Stärke seiner Spieler bauen. Das musste auch Muli Katzurin anerkennen. “Die Niederlage ist sehr bitter für uns”, sagte der Israeli. “Aber mit Trier hat heute die bessere Mannschaft gewonnen”, räumte Frankfurts Trainer ein.
mehr…

Vier Punkte verloren (update)

Eintracht Trier hat am Samstagnachmittag die große Möglichkeit verpasst, den Punkterückstand auf Ligaprimus Lotte zu verkürzen. Der SVE verlor vor 430 Zuschauern mit 2:4 (0:1) auf dem Betzenberg gegen die U23 des 1. FC Kaiserslautern. Damit wuchs der Abstand zum Tabellenführer Lotte, der am Freitagabend in Leverkusen über ein 0:0-Unentschieden nicht herausgekommen war, auf nunmehr neun Punkte an. Dorthin will Roland Seitz zurzeit ohnehin nicht schauen. “Wir müssen jetzt erstmal sehen, dass wir die Kurve bekommen”, sagte Triers Trainer nach den bitteren 90 Minuten in der Pfalz. “Das war heute eine unnötige Niederlage, die sehr ärgerlich ist. Aber unsere Leistungsschwankungen sind einfach zu groß.”
mehr…

“Dummheit muss bestraft werden”

Eintracht Trier hat erwartungsgemäß das Achtelfinale des Bitburger Rheinlandpokals erreicht. Am Dienstagabend siegte der Regionalligist im Wiederholungsspiel vor 524 Zuschauern auf der Mehringer “Lay” gegen den Rheinlandligisten SV Mehring mit 4:2 Toren. Allerdings benötigte der hohe Favorit dafür die Verlängerung. Nach 90 Minuten hatte sich der krasse Außenseiter ein 2:2-Unentschieden erkämpft. Triers dreifacher Torschütze Ahmet Kulabas sprach von einem Pflichtsieg. “Unsere Aufgabe war es, hier zu gewinnen, und das haben wir getan.” Zu keinem Zeitpunkt habe er das Gefühl gehabt, das Spiel verlieren zu können – auch nicht nach dem Ausgleich der Mehringer. “Ich war jederzeit davon überzeugt, dass wir hier gewinnen”, sagte Kulabas.
mehr…

“Wir werden weiter kämpfen”

Ganz großes Kino in der Arena – mit dem tränenreichen Ende für alle Freunde der TBB Trier. Henrik Rödl hatte es fast die Sprache verschlagen, als er die 71:74-Niederlage seiner Mannschaft nach Verlängerung gegen die Lti Gießen 46er kommentieren musste. “Wir sind alle sehr enttäuscht”, sagte der Offenbacher. “Das war ein Vier-Punkte-Spiel, leider mit dem schlechteren Ausgang für uns.” 2846 Zuschauer erlebten, wie die TBB den schon sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gab. Wo Rödl mit versteinerter Miene saß, konnte Björn Harmsen zufrieden analysieren. “Trier war über weite Strecken besser”, räumte der Gießener Trainer ein, “aber wir haben uns zweimal ins Spiel zurückgekämpft. Darauf bin ich sehr stolz.”
mehr…

Dreschers Hilfegesuch erhört

Eintracht Trier hat am Samstagnachmittag den Punkteabstand zu Tabellenführer Lotte zumindest konstant bei acht Punkten gehalten. Der SVE besiegte den Wuppertaler SV vor 1924 Zuschauern im Moselstadion letztlich verdient mit 3:1 Toren. Dabei lag der Titelaspirant zur Pause noch mit 0:1 zurück. Nicht umsonst frohlockte Triers Trainer nach dem Schlusspfiff. “Es tut sehr gut, dass wir erstmals in dieser Saison ein Spiel nach einem Rückstand noch drehen konnten”, sagte Roland Seitz, der ob der Leistungssteigerung seiner Mannschaft nach dem Seitenwechsel wie aufgedreht wirkte. Dort hakte auch Hans-Günter Bruns ein. “Trier hat die spielstärkste Mannschaft der Liga, die nie aufgibt”, äußerte Wuppertals Trainer seinen Respekt. “Die Eintracht hat verdient gewonnen.”
mehr…

Ein Joyce alleine genügt nicht

Die Luft in der Liga wird dünner für die TBB Trier: Am Sonntagabend musste die Mannschaft von Henrik Rödl die zweite Niederlage in Folge und die fünfte insgesamt in der laufenden Saison einstecken. Vor 3286 Zuschauern in der Arena unterlag Trier den New Yorker Phantoms Braunschweig mit 52:63 (29:31) Es war der bisher schwächste Auftritt vor eigenem Publikum. Den Niedersachsen genügte eine durchschnittliche Leistung für den Sieg. Entsprechend erleichtert äußerte sich Sebastian Machowski. “Ich bin froh, dass wir das Spiel gewonnen haben und so den Anschluss an die oberen Plätze herstellen konnten”, sagte Braunschweigs Trainer. Kollege Rödl nahm die Niederlage auch mit einem Schuss Sarkasmus auf: “Unsere Dreier-Quote war heute indiskutabel, aber dafür hat wenigstens die Freiwurf-Quote gestimmt.”
mehr…

“Wir waren so nahe dran”

Am Ende reichte es nicht ganz: Die TBB Trier musste sich am späten Samstagabend denkbar knapp bei Phönix Hagen mit 78:83 (46:44) geschlagen geben. Zwischenzeitlich hatte die Mannschaft von Henrik Rödl vor 2758 Zuschauern in der Enervie Arena sogar einen Zwölf-Punkte-Rückstand gedreht. Aber auch das genügte nicht gegen aufopferungsvoll kämpfende Westfalen. Rödl wirkte zerknirscht, als er nach den Gründen für die knappe Niederlage suchte. “Ich möchte einfach so sagen: Wir haben das Spiel nicht verloren, Hagen hat es gewonnen.” Im Satz des Trierer Trainers lag zugleich Anerkennung für die Leistung des Gegners wie auch für die eigenen Spieler. Dem konnte sich Ingo Freyer anschließen. “Natürlich waren wir nach dem Verlust der Führung in der Pause mental schlecht drauf, aber dann haben wir uns ins Spiel zurückgekämpft und es auch über den Kampf entschieden”, analysierte Hagens Trainer.
mehr…