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Sport & Spiel

“Zwei oder drei Nummern zu groß”

30 Sekunden vor dem Ende wollte es Philip Zwiener noch einmal wissen, krallte sich seinen eigenen Fehlwurf und attackierte den Ring, nur um vom Bamberger Jungcenter Philipp Neumann abgeräumt zu werden und den Tag letztlich ohne Punkt zu beenden. Wie ihrem sonstigen Topscorer ging es der gesamten TBB bei den Brose Baskets. Im Nachholspiel des 22. Spieltages fertigte der amtierende Deutsche Meister den Tabellen-14. vor 6.800 Zuschauern in der ausverkauften Stechert Arena mit 78:36 (35:22) ab.
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Hollmanns Erkenntnis

Arbeitssieg in der Eifel: Eintracht Trier hat am Mittwochabend das Viertelfinale des Bitburger Rheinlandpokals erreicht. Der Regionalligist schlug den Rheinlandligisten SG Stadtkyll in Auw vor 428 Zuschauern glanzlos mit 3:0 (2:0) Toren. Drei Tage vor dem wichtigen Auswärtsspiel in Mainz konnte Roland Seitz nur wenig Erbauliches aus dem Vergleich mit dem zwar engagierten, letztlich aber zu harmlosen Außenseiter ziehen. Triers Trainer war mit der Leistung seiner Mannschaft “insgesamt zufrieden”. Gleiches konnte Markus Kranz behaupten. “Wir wollten ein gutes Spiel machen”, sagte der ehemalige Profi des 1. FC Kaiserslautern in seiner Analyse. “Ich bin sehr zufrieden, weil wir uns nicht hängen gelassen haben und auch nicht abgeschlachtet wurden”, so der Trainer von Stadtkyll.
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Am 15. November ist Stichtag für die Skatehalle

Der Fahrplan steht, und sämtliche politischen Kräfte tragen ihn mit: Einstimmig hat der Stadtrat einen von allen Fraktionen eingebrachten Antrag zur Skatehalle beschlossen. Damit herrscht nach den kontroversen Debatten der vergangenen Wochen nun über Parteigrenzen hinweg Einigkeit – zumindest was das weitere Prozedere anbelangt. Wie von 16vor am vergangenen Freitag berichtet, soll der Prozess offen verlaufen und die Standortfrage im November entschieden werden. Gegenseitig gratulierten sich die Sprecher der Fraktionen für die gute Zusammenarbeit der letzten Tage, und OB Klaus Jensen geht gar soweit, in Rat und Stadtvorstand “nur Befürworter des Projekts X” auszumachen. Auch auf Seiten der Skater hofft man, dass in den kommenden Monaten eine langfristige Lösung gefunden werden kann.
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Trierer Ebbe an der Küste

In einem intensiven, aber sehr zerfahrenen Spiel unterlag die TBB Trier am frühen Sonntagabend den Eisbären Bremerhaven mit 64:73 (31:29). Die Norddeutschen sicherten sich den Sieg vor 2950 Zuschauern in der Bremerhavener Stadthalle vor allem durch die Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. Trier hingegen konnte nach dem Seitenwechsel nicht mehr an sein Spiel im ersten Durchgang anknüpfen. Philip Zwiener sprach von einem “erneut typischen Auswärtsspiel für uns”. Der Nationalspieler, mit 17 Punkten wieder einmal Triers bester Schütze, haderte mit der Niederlage. “Da war sicher mehr drin für uns”, sagte Zwiener, “aber wir sind in der zweiten Halbzeit doch etwas auseinander gefallen.”
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Gemeinsamer Fahrplan für Triers Skatehalle?

In die Diskussion über die ungewisse Zukunft der Skatehalle im Westen der Stadt scheint Bewegung zu kommen. Nach Informationen von 16vor gibt es seit vergangener Woche fraktionsübergreifende Bemühungen, eine gemeinsame Linie für das weitere Prozedere in Sachen “Projekt X” zu finden. Bislang liegen für die Sitzung des Stadtrats am kommenden Dienstag ein Antrag der SPD sowie ein gemeinsamer Antrag von B90/Die Grünen, FWG und der Partei Die Linke vor. Außerdem haben die Liberalen eine Anfrage gestellt. Möglicherweise werden die unterschiedlichen Ansätze nun in einen gemeinsamen Text münden. Eine endgültige Entscheidung über den Standort der Skatehalle könnte im November fallen. Unterdessen haben die Skater anlässlich der Ratssitzung am Dienstag zu einer Demonstration aufgerufen.
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Narrhallamarsch zur großen Gala

Es geht also auch ohne Nervenkitzel bis ganz zum Schluss. Am Samstagabend besiegte die TBB Trier vor 3188 Zuschauern in der Arena Phönix Hagen mit 89:66 (55:25). Und das verdient – auch in dieser Höhe. Fast wäre beiden Mannschaften der Eintrag in die Geschichtsbücher der BBL geglückt. Noch nie blieb ein Team im ersten Viertel ohne Punkte. Nach acht Minuten und der 22:0-Führung (!) für Trier deutete sich durchaus Historisches an. Dann jedoch kamen die Westfalen von der Freiwurflinie zu ihren ersten Zählern. Vom Rückstand erholten sich die Feuervögel allerdings nicht mehr. “Wir waren von Beginn an auf unsere Aufgaben fokussiert”, sagte Henrik Rödl. Triers Trainer verlebte einen entspannten Abend. Im Gegensatz zum Kollegen Ingo Freyer: Hagens Trainer haderte zwar auch mit den Schiedsrichtern, in erster Linie aber mit der Einstellung seiner Spieler. “Die Emotionen waren einfach nicht da, und dann sind wir in ein mentales Loch gefallen.”
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Die Halle muss bleiben!

Seit Wochen debattiert die Trierer Kommunalpolitik über die Zukunft der Skatehalle in Trier-West. Inzwischen liegen gleich mehrere Anträge vor, mit denen sich der Stadtrat Ende Februar befassen wird. Ein alternativer Standort zeichnet sich derweil noch immer nicht ab, ebenso wenig eine Mehrheit, die sich für den Verbleib des “Projekt X” in der Aachener Straße aussprechen würde. Dabei ist es an der Zeit, den vielen guten Worten nun endlich eine klare Ansage folgen zu lassen – dass die Halle am jetzigen Standort erhalten bleiben muss. Es wäre eine Armutszeugnis für Stadt und Rat, würde ein derart vorbildliches Jugendprojekt geopfert. Ein Plädoyer von 16vor-Redaktionsleiter Marcus Stölb
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Die Lederhosen sind unten

Henrik Rödl sprintet, Maik Zirbes macht den Käfer, und Dirk Bauermann trottet von dannen. TBB Trier gegen den FC Bayern München: 5902 Zuschauer in der mit Zusatzpodesten verkleinerten, dafür aber ausverkauften Arena. Adrenalin garantiert, Herzflimmern inklusive, und eine Trierer Mannschaft, die wieder einmal über sich hinauswuchs – großer Sport, große Emotionen, glückliche Sieger, niedergeschlagene Verlierer. Mit 70:68 (34:41) bezwang Trier am Samstagabend die Münchner, die über drei Viertel hinweg wie der sichere Sieger aussahen, sich dann aber der größeren Leidenschaft geschlagen geben mussten. Auch Rödl wusste, dass es kein gutes Spiel war. Aber darauf kam es ihm nicht an. “Diese Siege gegen Bonn, Ludwigsburg und jetzt natürlich gegen München geben uns Auftrieb”, sagte Triers Trainer. “Uns hat die Kaltschnäuzigkeit gefehlt”, stellte Kollege Bauermann fest. “Dabei hatten wir das Spiel über weite Strecken unter Kontrolle”, zürnte der Trainer der Bayern.
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Starke Trierer verlieren in Berlin

Mit zwölf Punkten Differenz (61:73) verliert die TBB Trier bei ALBA Berlin und rutscht damit auf einen Abstiegsrang. Jedoch spielten die Schützlinge von Henrik Rödl am Sonntag nicht wie potenzielle Absteiger. Im Gegenteil: Über weite Strecken des Spiels diktierten sie sogar das Tempo gegen die hoch favorisierten Albatrosse und waren bis in die Schlussminuten ein ebenbürtiger Gegner. Insgesamt 15 Mal wechselte die Führung im Spiel, welches erst knapp zwei Minuten vor Ende entschieden war.
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Maik Zirbes, wer sonst?

Wieder ein Krimi, wieder ein Herzschlagfinale, wieder knisternde Spannung und große Gefühle: Wie schon gegen Bonn, siegte die TBB Trier am späten Sonntagabend mit einem Punkt Vorsprung. Diesmal mit 75:74 (39:44) über EnBW Ludwigsburg. 3026 Zuschauer in der Arena sahen einen überragenden Maik Zirbes. 22 Jahre jung wurde Triers Nationalspieler am Sonntag. Gespielt hatte er wie ein ganz alter, erfahrener, mit allen Wassern gewaschener Hase. Auch Spielmacher Dru Joyce feierte Geburtstag – seinen 27. Für Zirbes gab es zur großen Sahnetorte das Lob des Trainers als Zugabe. “Es gibt Spieler”, sagte Henrik Rödl mit Hochachtung, “die nehmen ihre Chance an, nutzen sie und entwickeln sich auch noch weiter. Maik ist ein solcher Spieler.” Ludwigsburgs Trainer Steven Key konnte sich dem Kompliment nur anschließen: “Zirbes war heute für uns einfach nicht zu kontrollieren. Das war der Knackpunkt.” Die TBB verlässt die Abstiegsplätze, dort ist jetzt Ludwigsburg angekommen.
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Ein rabenschwarzer Tag

Nein, so spielt kein Titelkandidat. Am Tag nach der Vertragsverlängerung mit Trainer Roland Seitz, womit der Vorstand auch ein Zeichen für die Mannschaft setzen wollte, unterlag Eintracht Trier dem SC Idar-Oberstein vor 2076 Zuschauern im Moselstadion mit 0:1 (0:1) Toren. Und das völlig verdient, weil der Aufsteiger von der Nahe sein Potenzial ausschöpfte, derweil der SVE über die gesamte Spielzeit alles schuldig blieb. Seitz machte es kurz und bündig. “Da ist jedes Wort zu viel”, sagte er mit versteinerter Miene. Wortlos schritt er nach der kurzen Erklärung an den Journalisten vorbei. Die Leistung seiner Mannschaft hatte ihm gehörig die Stimmung verhagelt. Durch die Niederlage rutscht die Eintracht auf den dritten Tabellenplatz ab – jetzt fünf Punkte hinter Lotte und einen Zähler hinter Mönchengladbach, die beide noch ein Spiel in der Hinterhand haben.
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“Können keinen mit Geld totschmeißen”

“Wir gehören zum Prekariat der Liga.” Eine Formulierung mit Sprengkraft. “Vielleicht vergessen Sie den Satz wieder”, sagte Dr. Ralph P. Moog bei der Bilanz-Pressekonferenz der Treveri Basketball AG. Zu spät. Was der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende mit seinem Wort von der “Unterschicht” der Liga wirklich meinte, wurde schnell deutlich: Triers Basketballer kämpfen in der Klasse gegen den Abstieg. Auf wirtschaftlicher Ebene ist es ein fast täglicher Kampf um jeden Euro. Heute tagen die Aktionäre; gestern musste Moog den Jahresfehlbetrag von knapp 100.000 Euro begründen. Ursprünglich sollte das Geschäftsjahr 2010/2011 mit einem Überschuss von 25.000 Euro abgeschlossen werden. Jetzt soll eine neue Sport-Marketing-Agentur die Sponsorensuche professionalisieren. Den Abstieg aus der BBL schloss Moog nicht mehr aus. Auch nicht den Verlust wichtiger Spieler nach der Saison: Philip Zwiener, Maik Zirbes, Oskar Faßler und Dru Joyce könnten den Verein im Sommer verlassen.
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“Verzicht auf Verkauf wäre nicht verantwortbar”

Binnen weniger Wochen hat sich die Zukunft der Skatehalle in Trier-West zum kommunalpolitischen Top-Thema entwickelt. Neben FWG fordern auch Grüne und Linke, dass der einst als Provisorium gedachte Standort des “Projekt X” dauerhaft gesichert wird. CDU und FDP halten dagegen und verweisen auf die ursprüngliche Abmachung. Auf die baut auch Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani: Im Gespräch mit 16vor verteidigt sie das Vorhaben, für die mehr rund 5.600 Quadratmeter große Fläche einen Investor zu finden. Bis Ende des Jahres könnten die Skater die Halle aber auf jeden Fall nutzen, versichert die Dezernentin. Unterdessen warnt die SPD vor “kurzfristigen populistischen Schnellschüssen”. Bei der SPD will man nichts überstürzen, hält sich aber auch die Option offen, am Ende für einen Erhalt des jetzigen Standorts einzutreten.
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Noch kein Plan B für Projekt X

Müssen Triers Skater ihre Halle in der Aachener Straße bald räumen? Momentan läuft die öffentliche Auslegung des geplanten Bebauungsplans BW 74. Der umfasst auch das Gelände des früheren Edeka-Markts in Trier-West, auf dem die regionale Skaterszene mit dem “Projekt X” eine Erfolgsgeschichte schreibt. Die Stadt hatte den Skatern die Halle jedoch nur unter der Prämisse überlassen, dass es sich um ein Provisorium handelt, das absehbar einer Wohnbebauung weichen soll. Allerdings sagte die Verwaltung auch zu, nach einem Ersatzstandort zu suchen. Der wurde bislang nicht gefunden, und so gibt es für das “Projekt X” noch keinen Plan B. Am Donnerstagabend demonstrierten rund 100 Skater im Rathaus. “In Jugend investieren statt gentrifizieren”, fordern sie, ohne echte Alternative dürfe die Halle nicht abgerissen werden.
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“Nicht den Kopf in den Sand stecken”

Ohne Punkte im Gepäck hat die TBB Trier die lange Heimreise von Braunschweig an die Mosel angetreten. Am Samstagabend musste sich die Mannschaft von Henrik Rödl bei den New Yorker Phantoms Braunschweig mit 72:78 (29:36) geschlagen geben. Trier hatte sich nach einer schwachen ersten Halbzeit ins Spiel zurückgekämpft, sah gut zwei Minuten vor Ende der Begegnung (68:63) fast schon wie der Sieger aus. Doch dann versagten vor allem Spielmacher Dru Joyce an der Freiwurflinie die Nerven. Auf der Gegenseite bewies der bis dahin schwache LaMarr Greer hingegen Nervenstärke. Philipp Zwiener, mit 26 Punkten bester Trierer Schütze, nahm den Kollegen in Schutz. “Dru spielt eine starke Saison, und Fehler passieren eben”, sagte der Nationalspieler. “Wir gewinnen zusammen, und wir verlieren zusammen. Auch mir ist in der entscheidenden Phase ein Fehler unterlaufen, der eigentlich nicht passieren darf. Aber wir sind eben alle nur Menschen.”
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TBB bei Oldenburger Offensivspektakel chancenlos

Zum Ende der Hinrunde haben die Trierer Bundesligabasketballer eine deutliche Niederlage kassiert. Beim Deutschen Meister von 2009, EWE Baskets Oldenburg, hatte die TBB gestern Abend mit 72:105 (34:49) das Nachsehen. Die Nordwestdeutschen erwischten in der Offensive einen Sahnetag, trafen fast 62 Prozent ihrer Würfe und schenkten der TBB 14 Distanzwürfe ein.
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Maik Zirbes, Mann ohne Nerven

Knisternde Spannung, wogende Emotionen, ein Mann ohne Nerven und zwei Menschen im Glück – all das durften die 4162 Zuschauer am Montagabend in der Arena erleben. Am Ende reichte der TBB ein Punkt für den 71:70-Erfolg über die Telekom Baskets Bonn. Es war der erste Sieg für Trier nach fünf Niederlagen in Folge. Damit hat die Mannschaft von Henrik Rödl den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze gefunden. Triers Trainer scherzte im Überschwang der eigenen Gefühle: “Im Jahr 2012 steht es eins zu null für uns, wir sind also bei 100 Prozent.” So verarbeitete der Hesse die Anspannung der letzten Wochen, in denen er gebetsmühlenartig den Glauben an seine Spieler proklamieren musste. “Nein, Spaß beiseite”, schob er dann noch nach. “Ich bin einfach nur glücklich, der heutige Sieg bedeutet auch für mich persönlich eine große Erleichterung.”
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Zu viele Chancen vergeben

Fünfte Niederlage in Serie für die TBB in Tübingen: Damit bleibt Trier auf dem vorletzten Tabellenplatz. Während die Tübinger Spieler nach dem 85:65 (41:31) gestern Abend mit ihren Fans feierten, verschwanden die Gäste rasch in der Kabine. Trainer Henrik Rödl stand mit hängendem Kopf sinnierend in den Katakomben. “Wir haben heute sehr, sehr viele leichte Chancen unter dem Korb ausgelassen”, sagte der Offenbacher wenig später.
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“Für einen Totgesagten war das gut”

Mit einer wahren Energieleistung hat die DJK/MJC Trier am Freitagabend das erste von voraussichtlich zwei Abstiegsduellen gewonnen. Die Miezen siegten letztlich hochverdient und souverän gegen den SVG Celle mit 28:24 (16:14) Toren. Damit verlässt die DJK den Abstiegsplatz in der Handball-Bundesliga der Frauen. Alleiniges Schlusslicht ist jetzt Celle. Die Trierer Fans unter den 1800 Zuschauern in der Arena waren vom Auftritt ihrer Mannschaft restlos begeistert. Trainerwechsel, Finanzkrise und Negativschlagzeilen – nichts war davon auf dem Parkett zu bemerken. “Wir wollten die Probleme in den 60 Minuten einfach ausblenden”, sagte eine sichtlich erleichterte Silvia Solic, “das ist uns gelungen.” Von der ersten Minute an habe die Mannschaft gezeigt, dass sie das Spiel gewinnen wolle. “Und dieser Sieg tut so etwas von verdammt gut, das kann sich kaum jemand vorstellen”, frohlockte die Trierer Kapitänin.
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Leukefeld Trainer für ein Spiel

Wie von 16vor vorab berichtet, springt Dago Leukefeld nach dem Rücktritt des bisherigen Trainers Thomas Happe als Interimscoach bei den Trierer Miezen ein. Allerdings wird der 48-jährige Thüringer den Verein nur für ein Spiel betreuen – am Freitagabend beim Abstiegsgipfel gegen Celle in der Arena (19.30 Uhr). “Es ist ganz klar abgemacht, dass ich nur für dieses eine Spiel aushelfe”, sagte Leukefeld am Mittwochabend gegenüber 16vor. Danach werde er dem Verein beratend bei der Suche nach einem neuen Trainer zur Seite stehen. Am frühen Abend leitete Leukefeld bereits das Training der Miezen in der Wolfsberghalle.
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Happe geht, Leukefeld soll kommen

Rücktritt des Trainers, angekündigter Rückzug des Vorstandes und ausstehende Gehälter: Zwei Tage nach Weihnachten und kurz vor dem wichtigen Ligaspiel gegen Celle am Freitagabend brennt bei den Trierer Miezen der Baum. Seit September warten Thomas Happe und die Spielerinnen auf ihre Gehälter. Am Dienstagabend zog Happe die Konsequenz und trat als Trainer zurück. “Es geht einfach nicht mehr”, sagte der gebürtige Dortmunder gegenüber 16vor. Zudem hat Vorstand Martin Rommel laut seinem Vorstandskollegen Jürgen Brech in der letzten Mitgliederversammlung seinen Rückzug zum Saisonende angekündigt. Während Happe auf dem Weg zum Anwalt ist, steht Brech in Verhandlungen mit einem neuen Trainer. Nach unseren Informationen soll der Meistermacher der Miezen, Dago Leukefeld, nach Trier zurückkehren.
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“Und ewig grüßt das Murmeltier”

Es soll einfach nicht sein: Wie schon gegen Berlin, wie schon in München, lieferte die TBB Trier auch am Dienstagabend gegen den Deutschen Meister Brose Baskets Bamberg einen großen Kampf ab – und stand am Ende des dramatischen Spiels nach Verlängerung doch ohne Punkte da. Die Oberfranken setzten sich mit 75:70 (31:32; 63:63) letztlich glücklich durch. 5446 Zuschauer in der Arena waren restlos begeistert, was Henrik Rödl zumindest den Ansatz eines Lächelns ins Gesicht zauberte. “Es war wieder ein Riesenevent mit dieser phantastischen Kulisse”, sagte Triers Trainer. An seiner Enttäuschung über die Niederlage aber änderte das nichts. “Aber ich bin davon überzeugt, dass der Knoten platzen wird”, betonte der Offenbacher. “Ich bin aber auch gespannt, wann das sein wird.”
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Quo vadis, Trierer Spitzensport?

Es knirscht und knackt im finanziellen Gebälk des Trierer Spitzensports. Rote Zahlen bei der TBB, rote Zahlen bei der Eintracht, tiefrote Zahlen bei den Miezen – alle strecken sich nach der immer kürzer werdenden Decke. Noch hält das längst fragile System, weil Trainer, Spieler und Spielerinnen Woche für Woche Höchstleistungen abrufen. Die organisatorischen und strukturellen Bedingungen der drei professionellen Klubs aber hinken dem eigenen Anspruch deutlich hinterher. Der Aufsichtsratschef der TBB, Dr. Ralph P. Moog, hat an Weihnachten die Konsequenz gezogen und tritt ab. Er dürfte nicht alleine bleiben. Martin Rommel, Geschäftsführer der Miezen, steht wegen der großen finanziellen Probleme des Vereins massiv in der Kritik, und sollte die Eintracht den angepeilten Aufstieg verpassen, könnten auch die Tage des dortigen Vorstandes gezählt sein. Eine sportliche Analyse von Eric Thielen zum Jahresende.
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Moog tritt bei TBB Trier ab

Paukenschlag an Weihnachten: Dr. Ralph P. Moog, der Aufsichtsratsvorsitzende der Treveri Basketball AG, wird bei der Aktionärsversammlung am 28. Januar nicht mehr kandidieren. Am Montag gab der Verein in einer Presseerklärung offiziell bekannt, was im Umfeld der Trierer Basketballer bereits seit Tagen kolportiert wurde. “Es wird nun Zeit, das Staffelholz weiter zu reichen”, wird der 53-jährige Unternehmer in der Mitteilung zitiert. Von Anfang an sei klar gewesen, dass sein Engagement ein temporäres sein würde. Eine “gewisse Enttäuschung” wollte Moog am Montagnachmittag gegenüber 16vor indes nicht bestreiten. “Man muss sich schon Gedanken darüber machen, ob die Region den Basketball in dieser Form überhaupt will”, sagte Moog.
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Nervenstärke siegt

Beim FC Bayern ist es wie in vielen anderen Spielstätten der Basketball-Bundesliga ein guter Brauch, dass sich das Publikum beim Anpfiff erhebt – und erst dann wieder setzt, wenn die heimische Mannschaft den ersten Korb erzielt hat. Für gewöhnlich darf sich die Münchner Anhängerschaft recht schnell wieder niederlassen, schließlich ist das eigene Team ja ziemlich heimstark. Doch in dieser Partie gegen die TBB Trier war das ein bisschen anders. Da hieß es aus Münchner Sicht erst 0:3, dann 0:6, dann 0:8 – und weil dazu noch die im Basketball üblichen Unterbrechungen vor Frei- und Einwürfen kamen, musste der gemeine Bayern-Fan stolze vier Minuten stehen, ehe er wieder Platz nehmen konnte. Am Ende dürfte es ihm jedoch egal gewesen sein.
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“Eintracht Trier hat ein gutes Jahr erlebt”

Nach dem 3:2-Erfolg beim Spitzenreiter Sportfreunde Lotte am Samstag kam Regionalligist Eintracht Trier am Mittwochabend beim nächsten Ausflug in den Fußball-Westen gegen den SC Wiedenbrück nicht über ein 0:0 hinaus. “Natürlich hatten wir gehofft, uns den zweiten Tabellenplatz mit einem weiteren Dreier versüßen zu können”, räumte Roland Seitz ein. “Aber wir wussten auch, wie schwer diese Wiedenbrücker zu spielen sind”, erklärte sich der Trainer “mit dem Unentschieden zufrieden”.
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Wie beim Hasen und den Igeln

Stark gespielt, aber das alleine reichte nicht: Die TBB Trier unterlag am späten Samstagabend nach großem Kampf dem hohen Favoriten Alba Berlin mit 74:78 (31:44). 5134 Zuschauer in der Arena sahen ein Spiel, das die Mannschaft von der Spree über weite Strecken hinweg klar dominierte. Nach der Pause wäre Alba allerdings beinahe die eigene aufreizende Lässigkeit zum Verhängnis geworden, was Gordon Herbert mit spürbarer Ironie kommentierte. “Das waren zwei Spiele in einem”, sagte Berlins Trainer. Henrik Rödl sprach vom Stolz, den er empfinde. “Es war ein tolles Fest, ein großes Spiel mit großer Kulisse”, sagte der Offenbacher. “Ich bin stolz auf die Mannschaft, auch wenn das I-Tüpfelchen gefehlt hat”, bedauerte Triers Trainer die Niederlage.
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Eintracht Trier macht die Liga wieder spannend

Für Eintracht Trier könnte es bereits einige Tage vor dem Weihnachtsfest eine große Bescherung geben. Denn nach dem verdienten 3:2-Sieg im Auswärtsspiel bei Ligaprimus Sportfreunde Lotte beträgt der Rückstand auf Platz eins jetzt nur noch drei Punkte. Somit kann die Elf von Roland Seitz am kommenden Mittwoch den ganz großen Wurf landen. Denn schafft Trier im Nachholspiel in Wiedenbrück wieder einen Dreier, wäre man schon zur Winterpause punktgleich mit Lotte. Eine glänzende Perspektive also, die noch vor wenigen Wochen nicht Viele für möglich gehalten hätten.
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“Kreis muss mit Geld rüberkommen” (update)

Überraschender Besuch beim Fanprojekt Trier: Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne) war am Mittwochabend trotz anderweitiger Verpflichtungen bei der Auszeichnung der Projektarbeit mit dem Qualitätssiegel der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) in Frankfurt zugegen. Birk mahnte nach dem 16vor-Artikel über die Finanzprobleme des Exzellenzhauses als Träger die Beteiligung des Landkreises Trier-Saarburg bei der Finanzierung an. Am Donnerstagnachmittag nun konterte Thomas Müller von der Pressestelle des Kreises in Abstimmung mit Landrat Günter Schartz (CDU) gegenüber 16vor die Auffassung der Bürgermeisterin. “Wir werden uns finanziell nicht mehr an dem Projekt beteiligen”, sagte Müller. In dieser Hinsicht sei die Position des Landrates eindeutig. “Und wir werden auch keinen Antrag bei der Sparkasse zur Kostenübernahme stellen”, so der Pressesprecher weiter.
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“Dann gehen hier die Lichter aus”

Die Auszeichnung ist die eine, die finanzielle Realität die andere Seite. Heute Abend erhält das Fanprojekt Trier das “Qualitätssiegel nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit” der Koordinationsstelle aller Fanprojekte in Frankfurt. Damit wird die sozialpädagogische Arbeit des Projektes in den letzten zweieinhalb Jahren gewürdigt. Ob diese mit den rund 100 Fußballfans allerdings fortgeführt werden kann, ist derzeit höchst fraglich. Dem Exzellenzhaus als Träger fehlen für 2011 zugesagte Gelder. In der so genannten Drittel-Finanzierung teilen sich das Land Rheinland-Pfalz, der DFB und die Stadt Trier die Kosten von 90.000 Euro. Bisher hat die Stadt jedoch nur 15.000 Euro überwiesen, weil sie auch den Landkreis Trier-Saarburg beteiligt wissen will. Sollte das Geld nicht fließen, müsste das Exhaus neben den noch ausstehenden 15.000 Euro aus kommunalen Mitteln zugleich 30.000 Euro Fördermittel an den DFB und das Land zurückzahlen. Unter Umständen droht dem Träger dann sogar die Insolvenz.
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