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“Ich will nicht mein Henker sein”

Sie gilt als eine der größten politischen Herausforderungen der kommenden Jahre – die Energiewende, mit der Deutschland den Ausstieg aus der Kernenergie und auch den Abschied von fossilen Energieträgern bewerkstelligen will. Am Mittwoch startete die Energieagentur Region Trier die Veranstaltungsreihe “Energiekonsens”. Das Ziel: Die Bürger sollen in die Planung der regionalen Energiewende eingebunden werden. Zur Einstimmung hatte die EART den bekannten Fernsehjournalisten und Buchautor Dr. Franz Alt engagiert. Was als “Impulsvortrag” angekündigt war, geriet zur lautstarken Brandrede. Alt holte zu einem Rundumschlag aus, wetterte gegen “lauter Verbrecher” und warnte vor Wüstenbildung und Überschwemmungen. Bei den geplanten sieben Zukunftswerkstätten wird es hoffentlich sachlicher zugehen.
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Hollmanns Tor reicht fürs Halbfinale

1075 Zuschauer, unter ihnen rund 200 Anhänger von TuS Koblenz, wollten am Mittwochabend den 1:0-Erfolg von Eintracht Trier über die Elf vom Deutschen Eck sehen. Mehr nicht. Das Tor von Torge Hollmann reichte dem SVE zum Einzug ins Halbfinale des Rheinlandpokals. Trotz Werbeartikeln in der Heimatzeitung, trotz vielfältiger Präsenz auf diversen Fanseiten im Internet – die Trierer zeigen dem Verein immer öfter die kalte Schulter. Die Erkenntnis eines Anhängers auf der Tribüne kann durchaus als Programm gelten: “Die Eintracht spielt, und keinen interessiert’s! Na ja, war ja irgendwann zu erwarten.” Wer doch gekommen war, fühlte sich im Moselstadion wie in einem Hochsicherheitsgefängnis. Eine kleine Armee aus Polizisten und Sicherheitskräften sorgte für Ordnung – und verlieh dem schwachen Fußballspiel eine geradezu gespenstische Atmosphäre im Umfeld.
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“Kein Mensch ist ohne Tattoo”

In einem studentischen Theater-Projekt mit hoher Fluktuation ist er eine der wenigen Konstanten. Michael Gubenko hat bereits in den unterschiedlichsten Rollen und Funktionen bei der Gruppe von “bühne 1″ mitgewirkt, die ab dem 16. Mai (20 Uhr) unter seiner Regie im Studio des Theaters Trier mit Igor Bauersimas “Tattoo” bereits ihre vierte Produktion darbietet. Mit 16vor sprach der 27-jährige Lehramtsstudent über seine Inszenierung, den Wert der Kunst und die Probleme der freien Kulturszene in Trier.
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Nix los beim “Heiligen Rock”?

Für den dritten Teil seiner kolumneninternen Reihe “Zweifler trifft Pilger” sammelte Frank Meyer Eindrücke von der Zugänglichkeit des “Heiligen Rockes”. Ist es sinnvoller, das Gewand in Augenschein zu nehmen, wenn man alleine ist oder mit vielen Mitinteressenten? Und falls man zu einer Schlange gehört – mit wem ist das Warten und die Wahrnehmung der Reliquie am erfülltesten? Unser Stadtschreiber hat eindeutige Antworten.
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“Das Warten macht uns mürbe”

Mehr als 300 Wald- und Naturkindergärten gibt es bereits in Deutschland, doch nur zehn liegen in Rheinland-Pfalz. Trotz der waldreichen Umgebung gibt es auch in Trier bislang kein naturpädagogisches Angebot. Der Verein Waldpänz e.V. versucht seit einem Jahr, hier Abhilfe zu schaffen. Für Initiatorin Katja Siebert-Schmitt wäre der Waldkindergarten, in dem sich die Kinder bei fast jedem Wind und Wetter unter freiem Himmel aufhalten sollen, ein Standortvorteil für die Stadt Trier. Doch die Mühlen der Verwaltung mahlen langsam, weshalb völlig ungewiss ist, ob die private Initiative Erfolg haben wird. Kritiker warnen: Waldkindergärten bereiteten nicht ausreichend auf den Übergang in die Grundschule vor, zudem lauerten viele Gefahren.
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Klassenerhalt mit fremder Hilfe

Dru Joyce zog sein Stirnband nach unten, stapfte in die Kabine und schrie laut das Wort mit vier Buchstaben, das mit einem “f” beginnt. Maik Zirbes und Co. suchten mit ebenfalls eher mürrischer Miene den Weg in die Katakomben der neuen Ratiopharm-Arena. Nur ab und an ein kurzes Lachen. Groteske Situation, die der Trierer Coach Henrik Rödl noch ein wenig grotesker machte.
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“Wir müssen jetzt die Kräfte bündeln!”

Mit der 1:2-Niederlage beim Wuppertaler SV am Samstagnachmittag hat sich das Thema Aufstieg für Eintracht Trier endgültig erledigt. Spitzenreiter Lotte hat drei Spieltage vor Saisonende nun neun Punkte Vorsprung. Cheftrainer Roland Seitz sprach von einer unnötigen Niederlage: “Wir haben es am Ende nicht geschafft, den Ball über die Linie zu drücken. Das letzte Quentchen Glück hat gefehlt.”
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