Kirche plant Neubau

TRIER-NORD. Die Neuapostolische Kirche Trier plant im Norden der Stadt den Neubau eines Gotteshauses. Dafür soll ein Gebäude in der Theobaldstraße, direkt gegenüber dem Elisabethkrankenhaus, weichen.

Das geht aus einer Vorlage für den an diesem Donnerstag tagenden Stadtrat hervor. Die Neuapostolische Kirche ist Eigentümerin eines etwa 3.000 Quadratmeter großen Grundstücks in der Theobaldstraße. Dort wurde 1962 vom damaligen Bezirksapostel Friedrich Bischoff das eher schlicht und städtebaulich unaufregende Gotteshaus eingeweiht.

Nun plant die Neuapostolische Kirche, dieses nur knapp sieben Meter hohe Gebäude durch einen deutlich größeren Neubau zu ersetzen. Dieses soll eine Höhe von bis zu 16 Metern haben und rund 350 Gläubigen Platz bieten. Doch weil die Kirche außerdem plant, auf dem Gelände etwa 30 Wohneinheiten zu errichten, fürchtet man im städtischen Baudezernat nun eine “städtebaulich unverträglich hohe Dichte auf dem Grundstück”, die “weder den repräsentativen Ansprüchen des vergrößerten, zentralen Kirchenbauwerks (…) noch den Raumansprüchen der Wohnnutzungen gerecht würde”, wie es in der Vorlage heißt.

Geht es nach dem Baudezernat, dann wird im südlichen Teil des Grundstücks ein großes Baufeld für den Kirchenneubau und im Norden des Geländes ein kleineres Baufeld für eine Wohnnutzung angelegt. Die geplante Höhe von 16 Metern für das Gotteshaus will man akzeptieren, doch die Wohnbebauung soll auf zwei Vollgeschosse mit Flachdach begrenzt werden uns sich damit an der angrenzenden Bebauung orientieren. Stimmt der Stadtrat zu, wird die Verwaltung eine entsprechende Änderung des Bebauungsplans auf den Weg bringen.

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