Kollision mit Schranke

TRIER-WEST/PALLIEN. Hoher Sachschaden entstand am Mittwoch bei einem Verkehrsunfall am Bahnübergang in Pallien. Ein LKW befuhr die Kölner Straße und wollte nach links in Richtung Martinerfeld abbiegen.

Hierbei übersah der Fahrer die sich bereits senkenden Bahnschranken vor dem dortigen Bahnübergang. Bei der Kollision zwischen seinem LKW und der Schrankenanlage entstand Sachschaden in Höhe von ca. 17.000 Euro. Für die Zeit der Schadensbehebung wurde der Zugverkehr stillgelegt, ferner kam es zu kurzfristigen Verkehrsbeeinträchtigungen im Bereich der angrenzenden Straßen. Im Einsatz waren Kräfte der Polizeiinspektion Trier und der Bundespolizeiinspektion Trier.

Hinweise werden erbeten, an die zuständige Polizeiinspektion Trier (0651- 9779 3200).

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7 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. Johannes Schölch-Mundorf schreibt:

    Diese Kreuzung Martinerfeld/Kölner Straße/Hornstraße gehört mit 10 Kfz-Unfällen alleine im Jahr 2012 zu den gefahrenträchtigsten Stellen in Trier. Leider wurde jetzt von der Mehrheit im Stadtrat Tempo30 an dieser Strecke zwischen Bonner Straße und Luxemburger Straße abgelehnt. Dies obwohl vier von zwölf Trierer Kreuzungen mit den häufigsten Unfällen (Luxemburger-/Eisenbahnstraße 16 Unfälle; Luxemburger Straße/Im Speyer 13 Unfälle; Luxemburger/Diedenh. Str. 10 Unfälle; Kölner/Hornstraße 10 Unfälle). Was wird getan, um die Straßen in Trier-West sicherer zu machen für Fußgänger(innen), Radfahrer(innen) und Auto-/LKW-Fahrer(innen)? Welche Vorschläge hat die Verwaltung, wenn es Tempo30 nicht sein soll, “weil sich sowieso niemand daran hält” (Zitat Rathaus-Zeitung diese Woche)? Ich bin gespannt auf die weitere Diskussion und Entscheidungen.

  2. Hanspitt Weiler schreibt:

    Tempo 20 vielleicht, damit die letzten Blinden merken wenn sie vor einem Bahnübergang stehen? Oder besser doch Schritttempo?

  3. V.Clemens schreibt:

    @ J. Schölch-Mundorf: laut Aussage der Trierer Polizei gelten erst Stellen mit mehr als 15 gleichen Unfällen als Häufungsstellen und dürfen kontrolliert werden. An anderen Stellen sind Kontrollen laut Landesanweisung aus Wirtschaftlichen Gründen nicht möglich.
    Habe selbst Fußgängerüberweg vor Haus, und da passieren viele Unfälle. Kontrollen finden keine statt. Mit welchem Personal auch. Der Schammat bindet derzeit so einige Beamte.

  4. Johannes Schölch-Mundorf schreibt:

    Lieber Hanspitt, es geht an dieser Kreuzung um gefährliche Spurwechsel uneinsichtiger Autofahrer(innen) aus der Richtung Kaiser-Wilhelm-Brücke, die hier täglich zigfach zu beobachten sind. Ebenso weiter oben direkt an der Brücke ständige Durchfahrten bei Rot, die zu gefährlichen Verkehrssituationen führen. Unbelehrbare und risikofreudige Autofahrer(innen), die Fußgänger(innen) und vor allem Radfahrer(innen) (teilweise mit Kindern auf dem Sitz und Anhänger dabei) müssen diszipliniert werden, denn noch garantiert uns das GG Gleichheit ;-)

  5. Johannes Schölch-Mundorf schreibt:

    @V.Clemens: Mir geht es hier nicht um Kontrollen, sondern um einen Umbau der Kreuzungen bzw. Straßenführung. An der Römerbrücke wäre z.B. ohne großen finanziellen Aufwand die Wiederherstellung des dort bis in die 60’er Jahre vorhandenen Kreisverkehrs möglich. Der Verkehr wäre flüssiger, die Umwelt geschont und darüberhinaus auch noch teure Wartungskosten für die Ampelanlagen eingespart.

  6. Stephan Jäger schreibt:

    “weil sich sowieso niemand daran hält”

    Die schwarz auf weiß gedruckte Bankrott-Erklärung der Kommunalpolitik und der Ordnungskräfte vor der Trierer Mentalität.

    Danke CDU und vor allem FWG für das tätige Nichtstun!

  7. Stephan Jäger schreibt:

    Ach ja!

    …und wer hat’s (wiedermal) gesagt? Der für derartige Äußerungen bekannte Leiter des Trierer StVO-Durchsetzungs-Verweigerungsamtes.

    „Fraglich sei aber auch, inwieweit eine über drei Kilometer angeordnete Beschränkung auf 30 Stundenkilometer in einer Hauptverkehrsstraße überhaupt eingehalten würde“.

    Um solcherlei zu gewährleisten, gibt es in anderen Städten Kontrollen, Herr Stodulka.

    „Die Begründung für das Tempolimit auf so einer langen Strecke außerhalb einer geschlossenen Wohnsiedlung erschließe sich dem Autofahrer nicht“.

    Ah, hier wird für Bereiche, wo zwischen zwei Häusern kein Haus steht, der neue Begriff „außerhalb geschlossener Wohnsiedlungen“ eingeführt. Die Strecke hat vom ersten bis zum letzten Meter direkt angrenzende Wohnbebauung!

    Wann befreit uns Trierer endlich ein gnädiges Schicksal von diesem Mann, der sich in jedem Jahr bei der Besichtigung der Unfallschwerpunkte vom TV dabei ablichten lässt, wie er eifrig auf einem Block notiert, wo er auch im nächsten Jahr wieder absolut nichts tun wird?

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