Lewentz ehrt Manfred Maximini

RHEINBÖLLEN/TRIER. Hohe Auszeichnung für Manfred Maximini: Der Mainzer Innenminister Roger Lewentz (SPD) hat am Dienstag den Gründer und Ehrenvorsitzenden der Trierer UBM (heute FWG) mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette ausgezeichnet.

Damit würdigte der Minister das langjährige kommunalpolitische Engagement des Kürenzers, der viele Jahre an der Spitze der sozialdemokratischen Stadtratsfraktion stand und nach seinem Austritt aus der SPD die UBM gründete. Maximini war zudem Ortsvorsteher seines Heimatstadtteils.

“Eine positive Entwicklung von Staat und Gesellschaft ist ohne die aktive und konstruktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger nicht möglich”, sagte Lewentz bei der Verleihung der Freiherr-vom-Stein-Plakette in Rheinböllen. Dort wurden 47 Persönlichkeiten für ihre Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung aus allen Kreisen und fast allen kreisfreien Städten der früheren Regierungsbezirke Koblenz und Trier ausgezeichnet. “Damit ehren wir besondere Leistungen von Frauen und Männern, die sie durch ihren langjährigen, zeitaufwändigen und engagierten Einsatz in einem kommunalpolitischen Ehrenamt erbracht haben”, so der Minister.

Seit 1954 wird die Freiherr-vom-Stein-Plakette – seit 2001 alle drei Jahre – an Bürgerinnen und Bürger als Auszeichnung ihres kommunalpolitischen Engagements verliehen. In diesem Jahr wurden insgesamt 84 Persönlichkeiten geehrt, 37 bereits in der vergangenen Woche in Wörrstadt. “Auch heute noch ist Steins Überzeugung aktuell, dass eine lebendige Demokratie von engagierten Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern lebt”, sagte Lewentz. Somit sei der Name Stein neben der Modernisierung von Staat und Verwaltung und der sozialpolitisch bedeutsamen Bauernbefreiung insbesondere mit der Kommunalreform verbunden.

“Die Träger der Plakette nehmen auch gleichzeitig die Aufgabe an, Vorbild für junge Menschen zu sein, für die die demokratische Lebensform und die kommunale Selbstverwaltung in der Bundesrepublik Deutschland etwas Selbstverständliches geworden ist”, fügte Lewentz hinzu. Kommunale Selbstverwaltung lebe von verantwortungsvollen Bürgern, die für Belange eintreten und Verantwortung übernehmen. Das verdienstvolle Wirken der Geehrten solle der jungen Generation als Beispiel dienen, dass für Gemeinschaften die bürgerliche Beteiligung am kommunalen Leben notwendig sei. Denn nur durch Handeln vor Ort könne man etwas erreichen, ist der Sozialdemokrat überzeugt.

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