Literaturpreis für Frank P. Meyer

SAARBURG. Frank P. Meyer hat heute beim 2. Saar-Hunsrück Literatur- & Musikfestival den 1. Saar-Hunsrück Literaturpreis verliehen bekommen. Der ehemalige Stadtschreiber von Trier wurde in der Kategorie “Belletristik für seine 16vor-Kolumne ausgezeichnet.

Frank P. Meyer wurde für seine 16vor-Kolumne mit dem 1. Saar-Hunsrück Literaturpreis ausgezeichnet - nein, die Marx-Figur ist nicht der Preis. Archiv-Foto: Philipp Kreutzer“Na also, geht doch!”, hat Frank P. Meyer bei der Verleihung durch die Schirmherrin Julia Klöckner nicht gesagt. Vielmehr sei er erstaunt, erstmals für seine Kolumne ausgezeichnet zu werden, teilt Meyer fernmündlich der 16vor-Redaktion mit. Zum Preis gehört ein üppiger Präsentkorb. “Da ist ein sehr guter Mirabellenschnapps mit drin”, freut sich der Gewinner.

“Er beweist mit seinen Kurzgeschichten, dass es spannend ist, den Alltag genau zu betrachten und vermeintliche Normalitäten – separat betrachtet – ein Feuerwerk an Individualität, Witz und Lebensweisheiten sein können”, gibt Brigitte Nehmzow, stellvertretende Vorsitzende von Literatur-on-tour Saar-Hunsrück e.V., die Begründung der fünfköpfigen Jury wieder. “Mit seinen Protagonisten Backes Herrmann, Meier Kurt und et Hildegard hat er Personen geschaffen, die er mit konträren Meinungen und Handlungen ausstatten kann, ohne selbst als Autor in eine Zwickmühle zu gelangen. Geschickt – für den Autor und für den Leser.”

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3 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. Andreas Wagner schreibt:

    “Na also, geht doch!” hat er nur nicht gesagt, weil er sich – neben anderen Vorzügen – auch durch eine natürliche Bescheidenheit auszeichnet. Gerne springe ich in die Lücke und gratuliere von Herzen mit einem: “Das hat er auch wirklich verdient!”

  2. Christoph Werner schreibt:

    Die wachsende Anhängerschaft von Frank Meyers Kolumnen in Weimar und ganz Thüringen gratuliert herzlich und ist der Meinung, einen Besseren hätte es nicht treffen können. Darauf trinken wir – zwar keinen Mirabellenschnapps – dafür aber Nordhäuser Korn.
    Weiter so, Frank P. Meyer, wir freuen uns schon auf die nächste Kolumne. Die Dichte der Darstellung bei sprachlichem Können und wunderbarer Lockerheit, gewürzt durch die schwebende Ironie und manistestiert durch fest im Gefühl haftenden Gestalten ist schlicht preiswürdig.

  3. Rainer Barczaitis schreibt:

    Es is ja nicht immer so, aber: Diese Preisvergabe ist zu preisen. Herzlichen Glückwunsch!

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