Marcus Stölb verlässt 16vor

TRIER. Nach sieben Jahren als Redaktionsleiter verlässt 16vor-Mitbegründer Marcus Stölb zum 15. April das Online-Magazin. 16vor wird aber, wenn auch in veränderter Form, weiter bestehen bleiben.

MarcusPorträtGemeinsam mit Christian Jöricke startete Marcus Stölb 2007 das für Trier neuartige Angebot. Seither verantwortet er die Ressorts Politik, Stadt und Menschen sowie Schule und Campus. Während sich 16vor journalistisch rasch etablierte und seine Leserzahlen stetig steigern konnte, hielt sich der wirtschaftliche Erfolg eher in Grenzen. Im März 2013 appellierten die beiden Gründer und Redaktionsleiter deshalb an ihre Leserschaft und potenzielle Werbetreibende, durch eine Mitgliedschaft im Förderverein 16vorliebe e.V. oder das Schalten von Werbung mitzuhelfen, dass 16vor dauerhaft fortgeführt werden kann.

Diesem Appell folgten seinerzeit einige Leser und Unternehmer. “Wir sind diesen Unterstützern sehr dankbar, doch von unserem erklärten Ziel, die Einnahmen im Laufe des vergangenen Jahres so zu steigern, dass wir unsere und die Arbeit unserer freien Mitarbeiter angemessen honorieren können, sind wir leider nach wie vor weit entfernt”, bedauert Stölb. Vor diesem Hintergrund habe er entschieden, sich von 16vor zu verabschieden.

“Wer mich kennt, weiß, wie schwer mir dieser Schritt gefallen ist. Schließlich haben mir die freundschaftliche Zusammenarbeit mit Christian Jöricke und den freien Mitarbeitern, auf die wir in all den Jahren zählen konnten, aber auch der Kontakt zu den Lesern und den Menschen, über die ich berichtet habe, menschlich und journalistisch sehr viel gegeben. Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam auf die Beine gestellt haben und dankbar dafür, dass ich über einen so langen Zeitraum meine Leidenschaft für den Lokaljournalismus ausleben durfte.” Nun sei für ihn aber die Zeit gekommen, nach neuen beruflichen Aufgaben Ausschau zu halten.

16vor wurde nur durch die gute Zusammenarbeit und Freundschaft mit Marcus Stölb zu dem, was es ist. Ihn in seiner Rolle für dieses Magazin zu ersetzen, wird nicht möglich sein”, so Christian Jöricke. “Daher wird es in den nächsten Wochen strukturelle Veränderungen geben. 16vor bleibt aber weiter bestehen.”

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51 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. Michael Merten schreibt:

    Ich muß gestehen, daß mich diese Meldung sehr betroffen macht.
    Wie für so viele andere Trierer auch, ist 16vor durch die Arbeit von Marcus Stölb für mich zu einem unverzichtbaren Informationsangebot geworden. Auch heute noch schaue ich jeden Tag auf 16vor, obwohl ich nicht mehr in Trier wohne.

    16vor hat die Trierer Medienlandschaft ungemein bereichert. Zum ersten Mal seit langem gab es in unserer Stadt eine richtige Presselandschaft, die miteinander um Leser und gute Themen wetteiferte. Ganz oft hatte 16vor dabei die Nase vorn im Wettkampf mit der großen Lokalzeitung. Daß sich der TV in den vergangenen Jahren in Sachen Kommunalberichterstattung angestrengt hat, ist auch ein Verdienst von Marcus Stölb.

    Das sind bleibende Erfolge. Deinen virtuosen Stil, dein Gespür für Themen werde ich vermissen.Ich bin gespannt, wie es mit 16vor weitergeht, und wünsche Dir, lieber Marcus, auf deinen neuen Wegen viel Erfolg.

  2. Alexander Kellersch schreibt:

    Lieber Marcus Stölb, als langjähriger Leser kann ich diese Entwicklung nur bedauern. Ich kann jedoch die Beweggründe absolut verstehen und wünsche dir für deinen beruflichen Weg alles alles Gute! An dieser Stelle bleibt nun nichts weiter zu sagen als ein ganz großes DANKE für die Arbeit der vergangenen sieben Jahre!

  3. Klauspeter Bungert schreibt:

    Es ist klar und nur vernünftig, daß junge und doch nicht mehr ganz junge Leute schauen, wie sie ihre Zeit einkömmlicher verwenden können. Das sind sie sich selber und sogar der Allgemeinheit schuldig. Der leser hat kein Recht, auf Dauer ein unterbezahltes Engagement zu erwarten und inkaufzunehmen, daß Menschen ihre materiellen Zuklunftsperspektiven dafür vernachlässigen. Auch meinerseits ein Danke an den scheidenden Redakteur und alles Gute.

  4. Helge Schoenewolf schreibt:

    Sehrsehrsehr bedauerlich!
    Alles Gute und ein dickes Dankeschön für gutes Informiertsein!
    HS

  5. Wolfgang Welter schreibt:

    Sehr schade, aber gut nachvollziehbar. Werde deine oft ‘etwas anderen’ Beiträge vermissen. Alles Gute!

  6. Thomas Albrecht schreibt:

    Die Stadtpolitik wird durch diese Entscheidung ärmer. Denn Kommunalpolitik – nicht nur in Trier – braucht eine kritische, aber auch vielfältige Begleitung. Ohne den Journalisten Markus Stoelb ist das Online Magazin 16vor zunächst einmal kaum denkbar.
    Deshalb kann man diesem neuen Format des Journalismus, dass für die gesamte Bundesrepublik Maßstäbe gesetzt hat, für die Zukunft nur alles Gute wünschen.

  7. Markus Nöhl schreibt:

    Lieber Marcus,

    das bedauere ich sehr. Ich find es schade, dass sich 16vor nicht professionalisieren konnte. An eurem Engagement und den nötigen Aufrufen, 16vor zu unterstützen lag es nicht. Zivilgesellschaft aber auch Wirtschaft waren gefordert.

    Ich kann den Schritt daher absolut nachvollziehen und wünsche dir alles herzlich Gute und viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben!

    Ich hoffe, dass 16vor den begonnenen Weg weiter geht, ein qualitativ hochwertiges, professionelles Angebot zu liefern und damit eine Vielfalt an Berichterstattung zu erhalten. Das tut im Endeffekt allen gut!

  8. Manfred Maximini schreibt:

    Lieber Marcus Stoelb,

    ich war mit Ihnen nicht immer einer Meinung, habe Ihre konstruktiv kritische Berichterstattung jedoch immer respektiert. Bei Ihrer Arbeit hat man die Bodenhaftung
    und positive Einstellung zur Stadt und Region erkannt. Ich habe Ihre Tätigkeit auch als
    Unruhestifter gesehen. Es wäre für die Stadtpolitik gut, wenn Sie dem Trierer Journalismus erhalten blieben.
    In jedem Fall wünsche ich Ihnen auf Ihrem weiteren beruflichen Weg die Erfüllung aller selbst gesteckter Ziele und Wünsche
    Manfred Maximini
    Ehrenvorsitzender der Trierer FWG .

  9. Theodor Wolber schreibt:

    Hallo Marcus,

    alles Gute für Deinen weiteren Weg. Die allmorgendliche Lektüre wird mir fehlen.

  10. Klaus Arnold schreibt:

    Lieber Marcus Stölb,

    das ist sehr bedauerlich. 16vor ist auch im Bundesvergleich ein Vorzeigeprojekte für qualitätsvollen lokalen Onlinejournalismus und für Trier ein wesentlicher Beitrag zur mehr Medienvielfalt auf lokaler Ebene.

    Ich wünsche Ihnen für das,was Sie nun vorhaben, alles Gute!

    Ich hoffe, dass 16vor den hohen Standard weiterhin halten kann und insbesondere neue Wege findet, die Finanzlage zu verbessern.

  11. Rainer Lehnart SPD Ratsmitglied schreibt:

    Lieber Marcus,

    16vor ist (war) Marcus Stölb, Marcus Stölb ist (war) 16vor!!!

    Dem radelnden Reporter mit seiner unverwechselbaren Mütze und Umhängetasche sei vielen Dank für das bisher geleistete.

    Hoffentlich geht`s in deinem Sinne weiter, denn die Trierer Medienlandschaft braucht ein Online-Magazin in der Qualität von 16vor !!!

    Für deine Zukunft alles Gute!

  12. Peter Kappenstein schreibt:

    Lieber Markus Stölb, deine Entscheidung ist mehr als schade. Deine klugen Interviews, deine Hintergrundrecherchen, deine journalistische Fairness – sie werden (mir) fehlen. Alles Gute im neuen Job!

  13. Rüdiger Rauls schreibt:

    Herr Stölb, auch von meiner Seite alles, alles Gute und viel Erfolg, was auch immer Sie machen mögen.

  14. Alexander Houben schreibt:

    Schade! (und ganz ohne Smiley)

  15. Hans-Willi Triesch schreibt:

    16vor ist mir für meine politische Arbeit dank Deiner hervorragend recherchierten,objektiven Berichterstattung zu einer täglichen Lektüre geworden. Die Medien-Konkurrenz hast Du aufgeweckt. Dennoch wirst Du in der lokalen Medienlandschaft fehlen (! ? ).
    Ich hoffe, Du bleibst uns erhalten. Wenn nicht, wünsche ich Dir trotzdem weiteren beruflichen Erfolg und alles Gute auf Deinem weiteren Lebensweg.

  16. A. Zender schreibt:

    Das ist wirklich sehr bedauerlich! Schade, dass sich mit seriösem Journalismus auf lokaler Ebene im Internet offenbar kein Geld verdienen lässt.

  17. Simon Stratmann schreibt:

    Lieber Marcus, du wirst (16Vor) sicher fehlen,denn du hast Trier und den lokalen Journalismus sehr bereichert. Alles Gute!

  18. Olli Petersen schreibt:

    Lieber Markus Stölb,

    vielen Dank und alles Gute für die Zukunft!

  19. Martin Weinert schreibt:

    Lieber Marcus,

    als Ex-Trierer bedauere ich das sehr, ich habe 16VOR immer gerne gelesen. Beruflich und privat wünsche ich Dir alles Gute – lass was von Dir lesen!

    Dem Team von 16VOR um Christian Jöricke wünsche ich weiterhin Kraft und das bekannte gute Händchen für wichtige Themen!

    Martin Weinert

  20. richard leuckefeld schreibt:

    Ich schnürte meinen Ranzen und kam zu einer Stadt,
    allwo es mir im ganzen Recht gut gefallen hat.

    Nur eines macht beklommen, so freundlich sonst der Ort:
    Wer heute angekommen, geht morgen wieder fort.
    Wilhelm Busch

    Machs gut Markus, und viel Glück (und auch ein wenig mehr Geld)
    im neuen Job.
    Richard Leuckefeld

  21. Klaus und Hilde Greichgauer schreibt:

    Oh, dann wird uns aber einer fehlen – und nicht nur die Person, sondern auch die lebendige Berichterstattung, die kritischen Einschätzungen und alles, was zu gutem Journalismus dazu gehört. Wir hoffen nur, das es mit 16vor weitergeht und Dir, lieber Marcus, wünschen wir immer viel Druck und Dynamik im Fahrradreifen ;-)

  22. Dieter Lintz schreibt:

    Traurig. Da werden wir uns ordentlich anstrengen müssen, nicht mangels Konkurrenz bequem zu werden. Es gab, und das war gut so, eigentlich immer ein kleines, aber starkes Korrektiv zum TV in der Trierer Medienlandschaft. Das war mal (lange her) ansatzweise die Extra-Post, lange Jahre die Katz, zeitweilig Radio RPR, zuletzt 16vor. Im Moment sehe ich da weit und breit wenig. 5Vier hat in der Kultur ein paar schöne Ansätze, aber keinen Draht zur Kommunalpolitik; Lokalo müsste erstmal journalistischen Minimalst-Anforderungen genügen und bei unserem großen öffentlich-rechtlichen Sender habe ich nach 20 Jahren die Hoffnung aufgegeben, dass er in der Stadt Trier jemals lokale Relevanz entwickelt.
    Ich habe Marcus schon seit Jahren für sein Durchhaltevermögen bewundert und mich gleichzeitig darüber gewundert, dass sich nicht schon längst ein anderes Medium diese geballte Kompetenz gesichert hat. Viel Glück, wo immer es auch hingeht.

  23. Raimund Scholzen schreibt:

    Lieber Marcus, was soll ich nach so vielen Mitteilungen des Bedauerns noch hinzufügen? Du wirst mir einfach fehlen, auch wenn 16vor weiterlebt – was ich hoffe. ich wünsche dir für die zukunft alles Gute, und, wenn es Dir möglich sein wird, hab weiter ein wachsames Auge auf Trier. Wir brauchen das.

  24. J. Schollmeier schreibt:

    Lieber Marcus Stölb,

    vielen Dank für das Engagement und die kritische, aber feinfühlige Berichterstattung. Ihr Abschied ist sehr bedauerlich, aber auch ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft!
    Sie werden in Ihrem neuen Einsatzgebiet eine Bereicherung sein!

    Liebe Grüße,
    Jana Schollmeier

  25. Günter Ewertz schreibt:

    Sehr schade! Ein kluger, kritischer Kopf weniger in der hiesigen Medienlandschaft!
    Aber auch verständlich und nachvollziehbar! Alles Gute!

  26. Hiltrud Zock schreibt:

    Mensch Marcus, jetzt haben wir endlich alle gelernt, deinen Namen mit „c“ zu schreiben, und jetzt willst du uns verlassen? Gibt es noch eine Chance, dich umzustimmen?

    Ihr habt mit 16vor gezeigt, was lokaler Qualitätsjournalismus ist. Gute Hintergrundrecherche, wortgewandte Schreibe und eine irre Geschwindigkeit – das hat uns alle zu treuen 16vor Fans gemacht. Du hast oft mit Themen polarisiert – um so spannender waren immer die folgenden Kommentare. Wir brauchen in Trier diese Meinungs- und Medienvielfalt!

    Dein Abschied hat hoffentlich eine riesige Welle der Solidarität zur Folge. Ich bin schon seit langem Mitglied in eurem Förderverein. 50 Euro im Jahr – 1.000 neue Mitglieder sichern schon 50.000 Euro und damit vermutlich mehr als eine Stelle. Damit können wir Leser deutlich wertschätzen, dass ihr euch gegen Paid Content entschieden habt.
    16vor hat längst finanzielle Planungssicherheit verdient. 16vor Fans dieser Stadt vereint euch! Wir wollen 16vor behalten! Mitgliedanträge unter http://www.16vorliebe.de

    Dir, lieber Marcus, alles Gute für deine Zukunft – hoffentlich mit der Option auf Rückkehr.
    Und du, lieber Christian, halte mit dem engagierten 16vor Team durch –
    ihr tut Trier gut!

  27. Herbert Geib schreibt:

    Wirklich Schade, dass es wohl dann mit 16vor zu Ende geht. Das Niveau wird ohne Stölb nicht zu halten sein.

    Dieter Lintz sieht das richtig. Eigentlich müsste Stölb schon längst beim Volksfreund in Lohn und Brot stehen. Aber da zählt leider nur billig, eher Masse als Klasse.

    Herr Stölb, Ihnen alles Gute auf ihrem weiteren Weg, persönlich wie beruflich.

  28. Bettina Leuchtenberg schreibt:

    Lieber Marcus,
    viel Erfolg auf deinen neuen Wegen und Respekt für die Entscheidung, die sicherlich gut gereift und durchdacht ist.

    Lieber Christian,
    viel Erfolg für deine neuen Ideen rund um 16vor.de. Von Anfang an unterstützte ich das für Trier so wichtige Onlinemagazin mit meinen Beiträgen und werde mich auch weiter engagieren. Die nächste Folge von „Kennen Sie Trier…?” ist so gut wie fertig!

  29. Sven Teuber schreibt:

    DANKE, Marcus! Einfach nur schade für Trier.

  30. Kirsten Fries schreibt:

    Lieber Marcus, das ist wirklich schade. Ich wünsche dir alles Gute für deine Zukunft!

  31. Karin Besel schreibt:

    Lieber Marcus,

    das ist echt schade – aber leider auch verständlich! Die Gesellschaft bekommt immer das, was sie verdient und das ist wohl eher RTL2 als gut recherchierter Journalismus!
    Ich wünsche Dir alles Gute!!

  32. Christian Muschwitz schreibt:

    Lieber Marcus Stölb,

    das ist in der Tat äußerst bedauerlich! Na klar lese ich den TV morgens beim Frühstück, aber genauso regelmäßig schaue ich täglich bei 16vor rein und so konnte ich mich stets darüber freuen, dass wir hier in der Region zwei Medien haben.
    Lieber Herr Stölb, machen Sie es gut, wohin auch immer es sie verschlägt, es hat immer Spass gemacht, zusammen zu arbeiten! Schön wäre es, wenn 16vor irgendwie erhalten bleiben würde und Sie der Region nicht verloren gingen.

    Beste Grüße
    Christian Muschwitz

  33. Malte Beyer schreibt:

    Rainer Lehnart hat es bereits auf den Punkt gebracht:
    16vor ist (war) Marcus Stölb, Marcus Stölb ist (war) 16vor.

    alles Gute!

  34. Hans-Günther Lanfer schreibt:

    Lieber Herr Stölb, seit langem mussten wir mit diesem Schritt rechnen, jetzt ist es leider soweit. Sie waren ein journalistischer Leuchtturm in der Trierer Medienlandschaft… und vielleicht bleiben Sie es ja auch?
    Vielen Dank für eine stets faire und immer respektvolle Zusammenarbeit und alles Gute!
    Presseamt der Stadt Trier

  35. Thomas Zuche schreibt:

    Lieber Marcus,
    das ist wahrscheinlich eine gute Entscheidung für Dich, aber eine ganz traurige für die Trierer Medienlandschaft und für viele LeserInnen von 16vor.de. Udn für mich!
    Du hast mit Deinem journalistischen Wirken hohe Maßstäbe gesetzt und viel dafür getan, dass in Trier kritische Hintergrundinformationen unter die Leute kamen. Dafür ganz herzlich Danke und Dir alles Gute für Deine berufliche Zukunft!

    Auch wenn es schwer wird, Marcus zu ersetzen – ich wünsche Christian Jöricke und allen, die mittun, weiterhin eine gute Hand und langen Atem! Trier braucht 16vor.de!

  36. H.Holt schreibt:

    Das ist sehr schade! Und ich kann den zukünftigen Arbeitgeber von Herrn Stölb nur beglückwünschen!
    Wie schon mehrfach erwähnt: Hoffentlich kann 16vor weiterhin an die Qualität anknüpfen, denn bei den anderen Portalen findet man nicht annähernd diese Qualität vor. Bei Lokalo wirkt jeder zweite Artikel wie eine Privatfehde des Chefredakteurs und 5vier kann nur Fußball, wobei die scheinbar auch einen guten Redakteur verloren haben.

    Ich wünsche Herrn Stölb für die Zukunft alles Gute. Für 16vor hoffe ich, dass mehr Sponsoren die Arbeit würdigen!

  37. Anne Martini schreibt:

    Das sind ganz bittere Nachrichten für den lokalen Journalismus. Lieber Herr Stölb, sie waren in meinen Augen Lichtjahre von ihrer Konkurrenz entfernt.

    Und Herr Lintz: was journalistische Standards angeht, würde ich mich an ihrer Stelle bedeckt halten. Hier 5vier und lokalo anzugreifen, zeugt von ganz schlechtem Stil. Ganz schlechtem. In Sachen Fußball (5vier) und Basketball, sowie Stadtgeschehen (lokalo) kann sich ihre Zeitung aber noch eine ganz große Scheibe abschneiden. Dort wird wirklich kritisch berichtet.

    Finde es einfach daneben, den Abgang vom besten Lokaljournalisten zum Angriff auf die Konkurrenz zu nutzen.

  38. Helmut Mertesdorf schreibt:

    Ich finde es sehr, sehr schade, dass Marcus Stölb 16 VOR verlässt. Der 1. Klick am Morgen war für mich der Nachtisch zum Frühstück. Diese kompetente und aktuelle Berichterstattung würde mir sehr fehlen. Aber wer will es einem jungen Mann verdenken, seine Qualitäten weiter zu entwickeln.
    Ich hoffe nur, dass es mit 16 VOR in diesem Rahmen weitergeht und Marcus Stölb wünsche ich viel Erfolg auf seinem weiteren beruflichen Lebensweg.
    Helmut Mertesdorf

  39. Ulla Meyer schreibt:

    Schade, aber vielleicht überlegst du es dir nochmal. Ich wünsche dir für die Zukunft alles erdenklich gute.

  40. Norbert Damm schreibt:

    Schade. – Denk`dran: Die Harnblase ist der Spiegel der Seele.

  41. Karl-Heinz Dostert schreibt:

    Schade, 16vor war meine einzige Hoffnung für die Trierer Medienvielfalt. Kritisch, gut geschrieben und ohne diese fast schon ekelhafte Selbstverliebtheit des Trierischen Volksfreunds. Meine Hoffnung ruht jetzt auf dem Rest der Bande hier.

    Mensch Dieter Lintz,

    heißt das im Umkehrschluss, dass sie in Willi Rausch jahrelang jemanden ihren Sport machen ließen, der nicht einmal minimalsten journalistischen Ansprüchen genügt? Ich bin wahrlich kein Fan der teils doch sehr bildähnlichen Inhalte bei lokalo, aber ihr TV ist auch nicht besser, in vielen Dingen sogar schlechter (Sport, lokale Themen). Solange sie die Spielerfrau von Kreisligaspielern suchen oder über Frauentausch-Teilnehmer berichten, sollten sie sich bedeckt halten. Die zurückgehenden Abozahlen sprechen ja für sich. Apropos: In Sachen Fußball hat ihnen 5vier bereits den Rang abgelaufen. Wüsste nicht, warum man noch für ihre Inhalte zahlen sollte.

  42. Stephan Jäger schreibt:

    @Anne Martini

    „Und Herr Lintz: was journalistische Standards angeht, würde ich mich an ihrer Stelle bedeckt halten.“

    Ja, ich denke auch, dass man im 15 Cent/Zeilen-Glashaus, dem man die „günstigen Text-Einkaufspreise“ gar zu oft überdeutlich anliest, nicht mit allzu dicken Steinen werfen sollte, was die hehren Standards der Zunft angeht.

    Ansonsten natürlich auch hier noch mal alles Gute, Marcus. Schade, dass auch der Verein das nicht verhindern konnte.

  43. Andreas Wagner schreibt:

    Och nö Marcus ! Echt jetzt ?

    War ja aber leider durchaus zu befürchten.

    Bitte lass` mich wissen, wo es zukünftig Deine durchweg kluge Sicht auf die Dinge zu lesen gibt.

    Ach Christian ! – ich hoffe und wünsche Du bekommst das irgendwie alleine hin.

    Drücke Euch beiden jedenfalls fest die Daumen.

    Bis hierhin habt Ihr gemeinsam eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte geschrieben; könnt stolz drauf sein.

    Liebe Grüße

    Andreas

  44. Rainer Landele schreibt:

    wer organisiert die abschiedsparty?

    nicht, dass es zu feiern wäre – aber aus achtung vor der leistung und der person!

  45. Maria Duran Kremer schreibt:

    Eine traurige Nachricht: aber ich verstehe die Entscheidung! Ich kann Ihnen nur das Beste für die Zukunft!

  46. Matthias Werner schreibt:

    Lieber Marcus,
    schade die Trierer Presselandschaft wir sehr viel ärmer sein. Es wird mir etwas fehlen.
    Ich hoffe das Alle die sich so positiv geäußert haben auch Unterstützer bei 16vorliebe waren.
    Alles Gute für deine Zukunft!!
    Matthias

  47. Peter Spang schreibt:

    Lieber Marcus Stölb,

    eine aus Deiner Sicht wahrscheinlich längst überfällige Entscheidung . Ich hoffe, Du hast den Zeitpunkt, wo der Preis, das (Trierer) Spielfeld zu verlassen, noch vergleichsweise niedrig ist, nicht verpasst. Oder bleibst Du in Trier ? Bin gespannt . Ich freue mich jedenfalls sehr für Dich, beglückwünsche Dich zu Deiner Entscheidung und hoffe, dass ich zukünftig über überregional wichtige Themen ebenso qualitätsvolle und faire Berichterstattung von Stölb lesen kann, wie ich sie von 16vor gewohnt war.

  48. Thomas Egger schreibt:

    Lieber Marcus!
    Leider musste das wohl so kommen. Ich wünsche Dir Glück und Erfolg bei Deiner neuen Aufgabe und danke Dir, dass Du offen und freundschaftlich im Umgang, fair und nie zu überzogen kritisch in der Berichterstattung warst.
    Gruß Thomas Egger

  49. Frank G. Hirschmann schreibt:

    Lieber Marcus,

    das war ein Schock ! Seit Jahren beginnt mein Tag damit, den PC hochzufahren, Kaffee aufzusetzen und als erstes 16vor zu lesen (danach dann spiegel-online usw.). Ganz stolz war ich als Trierer damals über den Bericht im Deutschlandfunk. Ich werde dich wie so viele hier vermissen, hoffe aber, dass Christian & Co dieses für Trier so wichtige Portal irgendwie weiterführen werden. Dir persönlich wünsche ich ganz viel Erfolg in deinem neuen Aufgabenbereich, mir selbst und allen Trierern und Triererinnen, irgendwo im Netz weiterhin deine exzellent recherchierten Artikel weiterhin lesen zu dürfen. Mach’s gut !

  50. Tamara Breitbach schreibt:

    Lieber Marcus,

    man sagt ja, alle 7 Jahre ändert sich der Mensch. Aber dass Du Dir gerade 16vor für die Veränderung gewählt hast, ist sehr schade für Triers Medienlandschaft.

    Es ist immer eine große Freude Deine genauen Beobachtungen zu lesen und an Deinem textlichen Feingefühl teilhaben zu können.

    Für Deine berufliche Zukunft wünsche ich, dass Du einen schönen Flecken Erde findest, wo Berichtenswertes besser entlohnt wird.

    Dann bleibt mir nur noch Danke zu sagen für diese Art Qualitätsjournalismus. Und ein Wort noch an die MitstreiterInnen: Macht bitte weiter! Meine Unterstützung ist euch gewiss.

  51. Carola Siemon schreibt:

    Lieber Marcus,

    es gibt den vielen Kommentaren nichts mehr hinzuzufügen. Schade für Trier. Ich habe deine sachlichen und objektiven Berichterstattungen immer sehr geschätzt. Aber der Mensch lebt von Veränderungen. Alles Gute für die Zukunft!

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