Mehrere hundert Trauergäste

OLEWIG. Mehrere hundert Menschen nahmen am Freitagnachmittag Abschied von Wolfgang Schuler. Der Trierer Fußballspieler, der am 28. Dezember während eines Hallenturniers starb, wurde auf dem Olewiger Friedhof beigesetzt.

Wolfgang Schuler und 16vor-Herausgeber Christian Jöricke zusammen in der zweiten Mannschaft des SV Olewig (2005). Archiv-Foto: Christian JörickeDie St.-Anna-Kirche war fast zu klein für die Anzahl der Menschen, die Wolfgang Schuler die letzte Ehre erweisen wollten. Einige der etwa 400 Trauergäste mussten während des Gottesdienstes stehen. Entsprechend lange dauerte es, bis sich im Anschluss die Familie, Freunde, Mitspieler und andere Weggefährten am Grab des weit über den Ort hinaus beliebten Fußballers verabschiedet hatten. Auf einem Ball, der als Erinnerungsstück für die Familie gedacht ist, verewigten sich Dutzende Gäste, die in den vergangenen Jahrzehnten mit Schuler auf dem Platz standen. Bis zuletzt spielte der 57-Jährige für Mannschaften vom SV Olewig und von Eintracht Trier.

Im Clubheim des SVO kamen nach der Beisetzung der Urne vor allem die Unterzeichner des Fußballs – sogar von anderen Vereinen – zu einer Trauerfeier zusammen. Zu den Teilnehmern gehörten auch ehemalige Eintracht-Größen wie Paul Linz und Lothar Leiendecker. Nicht nur ein großes Foto von Schuler und ein Trikot von ihm mit seiner Rückennummer 10 inspirierten dazu, zahlreiche Erinnerungen auszutauschen. Viele der Gäste hatten sich schon seit Jahren oder noch länger nicht mehr gesehen. So sorgte ein trauriger Anlass für ein nicht minder emotionales Zusammentreffen zahlreicher Menschen, die besonders eins eint: die Verbundenheit zu “Schulers Wolli”.

Weiterer Artikel zum Thema: “Beim Fußball gestorben“.

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