Neuer Radweg an der Mosel

TRIER. Mit der Freigabe des neuen Radweges am vergangenen Montag ist ein erster großer Schritt der gemeinsamen „Ökologischen Ersatzmaßnahme Monaise“ erreicht.

Eleonore Bernarding (Wasser- und Schifffahrtsamt Trier), Klaus Jensen und Simone Kaes-Torchiani testen den neuen Radweg an der Mosel. Foto: Wasser- und Schifffahrtsamt TrieLandseitig neben dem Radweg zwischen dem Sportboothafen Monaise und dem Bauhof des Wasser- und Schifffahrtsamtes Trier wurde auch eine Laufstrecke auf einer wassergebundenen Decke verwirklicht. Radfahrern, Joggern und Spaziergängern steht nun die neue Strecke uneingeschränkt zur Verfügung.

Zwischen dem neuen Radweg und der Mosel wird innerhalb der nächsten sechs bis acht Monate die „Ökologische Ersatzmaßnahme Monaise“ ohne Störung für Radfahrer und Spaziergänger umgesetzt. Auf einer Fläche in der Größe von etwa elf Fußballfeldern entsteht ein naturnaher unbefestigter Uferabschnitt mit Uferabflachungen und Flachwasserzonen. Eine naturnahe Auenvegetation mit großflächigen Röhrrichtbeständen, Weidengebüschen und Weichholzauen wird sich hier im Zuge der natürlichen Sukzession entwickeln. Zukünftig lädt eine noch herzustellende Besucherplattform mit entsprechenden Informationstafeln zum Verweilen ein.

Die „Ökologische Ersatzmaßnahme Monaise“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Wasser- und Schifffahrtsamtes Trier mit der Stadt Trier.

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4 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. Harald Rossow schreibt:

    Der neue Radweg ist gut gemacht. Leider fehlt in Fahrtrichtung Trier die Beschilderung, die auf den neuen Streckenabschnitt hinweist. Am Schloss Monaise, wo der neue Weg beginnt, steht nach wie vor der alte Zwischenwegweiser, der geradeaus weist. Man muss aber nun links abbiegen. Knapp einen Kilometer weiter, hinter dem Yachthafen, steht man dann plötzlich vor einem “Durchfahrt verboten” Schild, ohne irgendeine Information, wie man seine Fahrt fortsetzen kann. Dieser Mangel sollte möglichst zeitnah behoben werden.

  2. Martin Böhler schreibt:

    Ich kann mich meinem Vorredner nur anschliessen.

    Als Radfahrer, der den Radweg nach Monaise täglich nutzt, habe ich von der Eröffnung der Strecke erst durch Ihren Artikel erfahren.

    Es gab und gibt vor Ort keinerlei Hinweise für Radfahrer auf die neue Streckenführung, so dass man z.B. hinter der Staustufe / Ecke Diedenhofener Strasse (vor allem Morgens um 6:15h im Dunkeln) automatisch die alte Strecke nutzt und dann in der Baustelle landet.

    Bei einer vergleichbaren Autostrassenbaustelle wäre dies wohl kaum vorstellbar.

    Schade, dass sich bei einem prinzipiell positiven Projekt (wieder einmal) zeigt, wie wenig in Trier konkret an diejenigen gedacht wird, die das Rad als Teil der täglichen Mobilität sehen und nicht (nur) als Freizeitgerät.

  3. Fritz Ebers-Kuhn schreibt:

    Für die Radwege in der City steigen der OB und die Dezernentin nicht zusammen aufs Fahrrad. Kein Wunder, sie müssten wohl zu oft wieder absteigen…

  4. V.Clemens schreibt:

    @Fritz Ebers-Kuhn: Den OB sieht man öfters mit dem Velo. Und immer mit Helm.
    Was nützen uns mehr Radwege, wenn viele Radfahrer sich weigern diese zu nutzen und lieber über die Gehwege oder durch die Fußgängerzone rennen?

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