“Nicht völlig überraschend”

TRIER. Vor dem Hintergrund der vorübergehenden Schließung der Egbert-Grundschule hat die Linksfraktion ihre Kritik an dem im März von einer deutlichen Mehrheit des Stadtrats beschlossenen Schulkonzept erneuert.  

“Die maroden Schulgebäude in Trier sind die Folge mangelnder Investitionen in die Infrastruktur in der Vergangenheit. Die vorübergehende Schließung der Egbert-Schule kommt für mich deshalb nicht völlig überraschend. Mit Blick auf die maroden Schulgebäude und veraltete Ausstattung, aber auch die mangelnde Umsetzung der Inklusion ist völlig klar, dass mehr Geld investiert werden muss”, erklärte Linken-Fraktionschefin Katrin Werner. Das Wohl der Kinder müsse Vorrang haben vor den Konsolidierungsbemühungen von Rat und Verwaltung, verlangt die Bundestagsabgeordnete.

Bis heute sei noch unklar, wie hoch die Sanierungskosten der einzelnen Schulen seien und in welchem Verhältnis sie zu den Einsparungen durch die Schließung einzelner Schule wie beispielsweise der Kürenzer Schule stünden, kritisiert Werner. “Für mich ist noch nicht ersichtlich, ob durch dieses Konzept überhaupt auch nur ein Cent gespart wird. Das ist aber für uns auch nicht das entscheidende Kriterium, sondern dass Schülerinnen und Schüler optimale Bedingungen zum Lernen vorfinden”, so Werner weiter. Ihre Partei halte die Schließung von Grundschulstandorten nach wie vor für falsch, betonte Werner.

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