OB Jensen ehrt Axel Reichertz

TRIER. Beim Bürgerempfang der Stadt am kommenden Freitag wird OB Klaus Jensen exemplarisch drei gleichberechtigte Preisträger für ihre herausragenden ehrenamtlichen Aktivitäten auszeichnen. Unter den Geehrten ist auch “Projekt-X”-Initiator Axel Reichertz.

Zu ihnen gehört die 2006 gegründete “Initiative Pro Pfalzel”, die in den zurück liegenden Jahren mit einem ganzen Maßnahmenkatalog erheblich zur Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil Pfalzel beigetragen hat. Auch für die Zukunft hat sich die Initiative noch viel vorgenommen. Vorsitzender Horst Görgen wird den Preis als Dank der Stadt für die bislang geleistete Arbeit entgegen nehmen. Geehrt wird zudem der gemeinnützige Verein Autismus Mosel-Eifel-Hunsrück e.V., Regionalverband Trier – Hilfen für Menschen mit Autismus, mit seiner ersten Vorsitzenden Brigitte Pfeiffer-Jung. Der seit 1989 als Selbsthilfegruppe tätige Verein fördert mit unermüdlichem Engagement wirksame Hilfen für autistische Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Er bemüht sich um Aufklärung und Fortbildung und eine verbesserte Teilhabe von Menschen mit Autismus am gesellschaftlichen Leben.

Schließlich geht ein dritter Bürgerpreis an Axel Reichertz, der sich mit ungezählten Initiativen, enormen Einsatz und Zeitaufwand als “Vermittler” des Skateboard-Sports vor allem in der Jugendarbeit verdient gemacht hat. Zu den Projekten zählt der Skate-Park auf dem Petrisberg und das Jugendzentrum “Projekt-X” der Skatehalle in der Aachener Straße. Zudem trägt Reichertz mit dem bekannten Skateboarder Titus Dittmann aus Münster den Sport im Rahmen des Projekts “Skate Aid” in die ganze Welt.

Der um 18 Uhr in den Viehmarkt-Thermen beginnende Bürgerempfang wird von Thomas Vatheuer moderiert und musikalisch durch die Jazz-Combo des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums unter Leitung von Bernhard Nink umrahmt.

Für interessierte Bürger stehen noch freie Plätze in begrenztem Rahmen zur Verfügung. Die Teilnahme ist aber nur nach telefonischer Anmeldung im Protokollreferat bis spätestens 11. April vormittags möglich, Telefon 06751/718-3021.

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9 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. Alex Schmitz schreibt:

    Hier die ganze Geschichte:

    http://agenda2012.net

  2. Thomas Hirsch schreibt:

    Herzlichen Glückwunsch Axel! Wurde ja mal Zeit dafür!

  3. rüdiger Rauls schreibt:

    Axel Reichartz, ich gönne Ihnen diese Ehrung von Herzen!
    Nur, was ist aus dem ProjektX geworden? Man hört nichts mehr davon!
    Es war eine taktische Meisterleistung, wie die Gegenspieler vom Augustiner Hof dem Protest den Wind aus den Segeln genommen haben. Mit leeren Versprechungen und Absichtserklärungen hat man im Rat auf Zeit gespielt und damit auf das richtige Pferd gesetzt. Aus dem Sturm des Protestes ist ein laues Lüftchen geworden. Und im November dann die Meldung, dass weitere Gespräche auf noch später verschoben wurden. Aber dass sie stattgefunden und vor allemzu ERgebnissen geführt hätten, davon hört man nichts mehr.
    Nun ehrt man den ehemaligen Wortführer, macht ihn sich gewogen, ja, fast zu einem der Seinen. Was soll er auch noch machen, jetzt, wo sich nichts mehr rührt?
    Die Skater hatten sich die Karten aus der Hand nehmen lassen, ohne alle Trümpfe ausgespielt zu haben. Anstatt den Protest auszuweiten und die Unterstützung immer größerer Teile der Offentlichkeit zu gewinnen, hat man sich einlullen lassen von Versprechungen und Absichtserklärungen. Man hat denen geglaubt, die doch von Anfang nichts anderes wollten als die Schließung der Halle. Warum hätten diese Kräfte nun auf einmal die Interessen der Skater höher bewerten sollen als die eigenen?
    Mitreden zu dürfen, ist schön und gut. Nur, deshalb darf man noch lange nicht mit ENTSCHEIDEN, egal ob beim ProjektX oder Schulkonzept oder Kinderhort.
    Und doch hat A.R. diese Ehrung verdient für sein Engagement!

  4. Stephan Jäger schreibt:

    @Rüdiger Rauls

    „Nur, was ist aus dem ProjektX geworden? Man hört nichts mehr davon!“

    Es ist nach wie vor nicht so, Herr Rauls, dass es alles, wovon Sie nichts hören, weil Sie sich nicht die Mühe machen, sich fundiert zu informieren, nicht mehr gibt.

    Bei tatsächlichem Interesse an den Geschicken des Projekt-X hätte ein Besuch im Zupport Store in der Brückenstraße oder in der Halle, ein Gespräch von sagen wir einer halben Stunde mit Axel Reichertz selbst oder Alex Schmitz, vollauf genügt, Sie wissen zu lassen, dass von all Ihren Mutmaßungen – denn nichts Anderes sind Ihre Ausführungen – praktisch keine Einzige zutrifft.

    Bleibt – wiedereinmal – die Frage, was Sie der Welt damit sagen wollen.

  5. Alex Schmitz schreibt:

    @Rüdiger Rauls

    Schönen guten Morgen :-)

    Ich mache mir nun nicht die Mühe Ihrer unglaublich fantastischen wortgewandten Schreibweise gerecht zu werden, ich schliesse mich ganz faul den Worten von Herrn Stephan Jäger an, und hacke auch nochmal energisch nach:

    Was ? Ja was haben Sie der Welt damit sagen wollen ?

  6. rüdiger Rauls schreibt:

    Herr Schmitz, ich gehe davon aus, dass Ihre letzte Frage ernst gemeint ist und nicht billige Polemik wie bei Herrn Jäger.
    Was will ich sagen? Es wichtig, dass die Bürger ihre eigenen Interessen vertreten, weil diese nicht immer identisch sind mit denen der politischen Führungen. Die Stadt hatte übersprünglich die Skaterhalle schließen wollen. Es regte sich Widerstand, der auch immer mehr Unterstützung in der Öffentlichkeit fand. Auf einmal lenken die Kräfte ein, die vorher noch die Halle schließen wollten. Sie machen Angebote, die auf die Zukunft vertrösten. Hier stellt sich doch nun die Frage, wie ernst sind diese Angebote. Hat man das eigene Ziel aufgegeben, die SChließung der Halle? Oder tut man nur so und setzt darauf, dass der Widerstand abbröckelt? Letztes ist nach meiner Meinung geschehen.
    Deshalb sage ich, dass man “nichts mehr davon hört”. Natürlich hätte ich mich bei Ihnen oder A.R. informieren können. Aber darum geht es nicht. Vielmehr stellt sich mir die Frage, ist die Skaterhalle noch ein Thema in der ÖFFENTLICHKEIT, wie sie es vor über einem Jahr war oder seinerzeit das Südbad, als wir für dessen ERhalt gekämpft hatten. Das Südbad beherrschte damals die öffentliche Diskussion. Das ist bei der Skaterhalle heute nicht mehr s0. Sie ist heute auf den guten Willen der Politik angewiesen. Damals hätte man mehr Druck ausüben und vielleicht mehr erreichen können.
    Mein Beitrag ist meine Einschätzung der aktuellen Situation, kein Angriff gegen Sie oder Herrn Reichertz.

  7. Stephan Jäger schreibt:

    @Rüdiger Rauls

    Zunächst einmal gehen Sie ruhig davon aus, dass Herr Schmitz und ich in diesem Punkt Konsenz haben. Also entweder zweimal ernst gemeint oder zweimal „billige Polemik“.

    Ansonsten zeigt auch dieser Ihr zweiter Beitrag, dass Sie schlicht und einfach überhaupt nicht wissen, wie es derzeit um die Zukunft der Skatehalle Projekt-X steht. Und eben genau darum geht es. Ich weiß also wirklich nicht, wie Sie dazu kommen, sich ein derartiges Urteil zu bilden und dies publik zu machen.

    Was die Ihrerseits, speziell im Zusammenhang mit dem Erhalt des Südbades, immer wieder ins Feld geführte „Macht der Öffentlichkeit“ angeht, so denke ich, dass Sie diese maßlos überschätzen. Ohne Ihre „Verdienste“ in dieser Sache schmälern zu wollen, darf wohl nicht übersehen werden, dass Ihnen in hierbei eine Reihe für Trier und seine Bürger sehr glücklicher Zufälle im Vorfeld zur Hilfe gekommen ist. Namentlich vor allem der hochverdiente Wiederabstieg und der Beginn des sportlichen Niedergangs eines schlechten Fußballvereins. Wäre das damals anders gelaufen, so könnte es heute ebensogut sein, dass Trier, statt eines vernünftigen Freibades, ein überflüssiges Fußballstadion hätte, das nichteinmal über eine Leichtathletikanlage verfügt. Da hätte Ihre „ÖFFENTLICHKEIT“ wohl ebensowenig Einflussmöglichkeiten gehabt, wie in Sachen der Skatehalle. Ich wage sogar zu bezweifeln, dass Sie sie in Trier in dem Umfang, den Sie sich gewünscht hätten, auf Ihrer Seite gehabt hätten.

  8. rüdiger Rauls schreibt:

    Haben Sie jetzt die Vormundschaft über den Herrn Schmitz übernommen? Also ich sehe doch so einige Unterschiede zwischen ihm und Ihnen. Er ist sachlich. Er reagiert auch nicht wie ein Pawlowscher Hund auf alles, was ich sage.
    Eines können Sie mit all Ihren “Wenn” und Konjunktiven nicht wegdiskutieren: Die Wirklichkeit. Das Südbad existiert, die Existenz der Skaterhalle ist unklar. Es hört sich ja fast so an, als wäre Ihnen das Scheitern des Südbades lieber gewesen als sein Fortbestand. Die von Ihnen in Abrede gestellte Macht der Öffentlichkeit hat offensichtlich mehr bewirkt als ihre VERACHTUNG der Öffentlichkeit.
    Natürlich kann man immer trefflich schwadronieren, was gewesen wäre, wenn sich alles nicht so entwickelt hätte, wie es sich entwickelt hat. Nur, wem nützt das außer der eigenen Eitelkeit? Sie ist der größte Feind des GEMEINSAMEN Ziels.
    Wer kämpfen will, muss kühl sein und sachlich die Bedingungen analysieren: Was ist unser gemeinsames Ziel? Wozu sind die bereit, die mitkämpfen? Welche Mittel hat der Gegner? Welche Handlungsmöglichkeiten haben wir unter diesen Gegebenheiten? Vollmundiges Auftreten hilft da nichts. An der Wirklichkeit kommt keiner vorbei. Wer sie ignoriert und glaubt, Phrasendrescherei, tolle Ideen und gute Absichten reichen aus, wird an ihr scheitern.
    Sinn von Diskussionen ist nicht die Selbstdarstellung sondern der Austausch der Meinungen, um über die unterschiedliche Sicht der Dinge zu Erkenntnissen über die Wirklichkeit zu kommen, Herr Pawlow

  9. Stephan Jäger schreibt:

    Mal abgesehen davon, Herr Rauls, dass Sie den Beweis noch schuldig sind, dass Sie in der Lage sind, in einer „sachlichen Diskussion“ je über das Niveau von primitiven persönlichen Anwürfen à la „Herr Pawlow“ hinauszukommen, scheitert Ihr Ansatz an einer ganz einfachen Tatsache: Die gleichgeschaltete oder gleichschaltbare „Öffentlichkeit“ aus Ihren schwarz-weißen Klassenkämpfer-Träumen gibt es nun mal nicht. Gottseidank!

    In der Öffentlichkeit gibt es eben – wie in der Kommunalpolitik – unterschiedliche Gruppen mit unterschiedlichen Interessen. Sie werden nicht jeden TV-Leser zum 16vor-Leser konvertieren können. Und aus mir, der ich ja auch „ein Teil der Öffentlichkeit“ bin, werden Sie keinen Eintracht-Fan machen. Jetzt können Sie Ihre Zeit und Energie darauf verschwenden, das Eine oder das Andere zu versuchen. Oder Sie können sich mit denen, die mit dem Herzen dabei sind, darauf konzentrieren, die Sache voran zu bringen. Dazu gehört auch, in Leuten, auf deren Unterstützung Sie letzten Endes angewiesen sind, nicht ausschließlich „Gegner“ zu sehen.

    Ansonsten brauchen Sie sich um die „öffentliche“ Präsenz des Projekt-X doch garkeine Sorgen zu machen. Was denken Sie denn, wozu Sie gerade Ihren dritten letztlich vollständig inhaltsleeren Kommentar abgegeben haben? Zu einem Zeitungsartikel, der ebendieses Projekt in extrem positivem Kontext erneut öffentlich in Szene setzt. Hier wird ja am Freitag nicht nur Axel Reichertz geehrt, sondern auch das, wofür er steht.

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