Respekt aus Jugendsicht

TRIER. In dem Kooperationsprojekt „Give Respect – Get Respect“ haben Jugendliche aus der Region sich künstlerisch mit dem Thema „Respekt“ auseinandergesetzt. Die Ergebnisse sind ab Dienstag um 18 Uhr im Kreuzgang des Stadtmuseums zu sehen.

Entstanden ist die Kooperation von Polizei, der Jugendstrafanstalt Wittlich und regionalen Jugendzentren aus der Idee, Jugendliche an der Gestaltung des neu eröffneten „Haus des Jugendrechts“ zu beteiligen. Polizeipräsident Lothar Schönborn initiierte das Projekt „Give Respect – Get Respect“.

Der Gedanken der Ausstellung „Kunst statt Knast“, die 2011 in der Europäischen Rechtsakademie zu sehen war, soll hier weitergeführt werden. In diesem Rahmen haben die Jugendlichen vielfältige Kunstwerke geschaffen: Bilder, Skulpturen, Fotografien und Collagen beleuchten die jugendlichen Perspektiven auf das Thema, sogar eine eigens kreierte Leuchtschrift hat ihren Weg in die Ausstellung gefunden.

„Die Ergebnisse sind sehr vielfältig und spannend“, erklärt Kuratorin Ina Seelig. Die Jugendlichen für das Thema „Respekt“ zu begeistern, sei kein Problem gewesen: „Viele der Teilnehmer sind geprägt von HipHop, in dieser Jugendkultur spielt das Thema eine große Rolle“, so die Kunsthistorikerin.

Ziel der Aktion ist, mit künstlerischer Betätigung den Jugendlichen eine Stimme zu geben, sie in ihrer Kreativität zu unterstützen und ihren individuellen Ausdruck zu fördern. Die Werke waren bereits am 24. August anlässlich der Eröffnung im Haus des Jugendrechts zu sehen. Im Stadtmuseum werden sie bis zum 9. September gezeigt.

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