Schokoriegel als Seelentröster

TRIER. Stress steigert bei vielen das Verlangen nach Süßem und Fettigem. Insbesondere Frauen neigten dazu, nach stressreichen Situationen in die Chipstüte oder zum Schokoriegel zu greifen, behaupten Forscher der Uni Trier, die für eine Studie noch Teilnehmer suchen.

Denn solche Speisen setzten im Gehirn eine beruhigende Wirkung in Gang. Somit könne ein Schokoriegel durchaus zum Seelentröster werden. Wie Stress Hunger- und Sättigungshormone beeinflusst, untersucht eine aktuelle Studie der Universität Trier.

Wer häufig Stresssituationen ausgesetzt ist und diese mit übermäßiger Kalorienaufnahme kompensiert, wird wahrscheinlich deutlich an Gewicht zulegen, was wiederum gesundheitliche Risiken verursacht. Wissenschaftliche Befunde deuten darauf hin, dass sich Stress auf die Freisetzung von Hunger- und Sättigungshormonen auswirkt. Die Arbeitsgruppe für Klinische Ernährungspsychologie der Universität Trier unter der Leitung von Professor Reinhold Läßle vermutet, dass bestimmte Hormone eine Art Brücke zwischen ungünstigem Essverhalten und Stress-Erleben darstellen.

Für die Studie werden übergewichtige Teilnehmerinnen zwischen 18 und 30 Jahren mit einem Body-Maß-Index (BMI) zwischen 30 und 35 gesucht, die keine hormonellen Verhütungsmittel anwenden. Die Teilnahme wird mit einer Aufwandsentschädigung in Höhe von 80 Euro vergütet.

Weitere Informationen unter Tel. 0651/201-3695 oder per E-Mail: svea@uni-trier.de.

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