SPD setzt auf Teuber

TRIER. Die Trierer Sozialdemokraten werden mit ihrem Partei- und Fraktionsvorsitzenden Sven Teuber an der Spitze in die Kommunalwahl 2014 ziehen. Mehrere SPD-Ratsmitglieder, darunter Hans-Willi Triesch, Regina Bux und Maria Ohlig, treten nicht wieder an.

Teuber, der die Genossen 2009 erstmals in die Kommunalwahl führte, bestätigte gegenüber 16vor, dass ihn Parteivorstand- und ausschuss in der vergangenen Woche erneut für die Spitzenkandidatur vorgeschlagen haben.

SPDTeuberDreyer2Was die weiteren Positionen der geplanten Stadtratsliste anbelangt, sei er “stolz, dass wir es geschafft haben, eine Liste zu erstellen, bei denen beide Geschlechter zu 50 Prozent vertreten sind, eine konsequente Verbreiterung der ohnehin hohen fachlichen Expertise gelingen konnte und eine sehr gute Abbildung aller Generationen deutlich wird”. Der Durchschnittskandidat werde ein Alter von 49 Jahren haben. “Damit konnten wir uns so aufstellen, dass wir altersmäßig einen deutlichen Schwerpunkt zwischen 25 und 65 Jahren abbilden”, erläutert Teuber.

Auf den aussichtsreichen Plätzen sollen unter anderem Monika Berger, Mitglied der Geschäftsleitung des Trierer Bürgerservice, und Dr. Carl-Ludwig Centner, Abteilungsleiter bei der Handwerkskammer kandidieren. Für einen der ersten zehn Plätze schlägt der SPD-Vorstand zudem Andreas Schleimer vor, der den Bereich Jugendpolitik abdecken soll. Die ersten fünf Listenplätze sollen neben Teuber Begoña Hermann, Rainer Lehnart, Carola Siemon und Markus Nöhl einnehmen. Alle vier gehören dem Stadtrat bereits an. Die Grundschulleiterin Siemon soll neue schulpolitische Sprecherin der Ratsfraktion werden und in dieser Funktion Regina Bux beerben.

Denn Bux wird wie Christine Frosch und Maria Ohlig nicht wieder antreten, und auch Hans-Willi Triesch zieht sich aus dem Stadtrat zurück – laut Teuber allesamt “aus persönlichen Gründen”. Während Triesch seit vielen Jahren dem Rat angehört, kandidierten Frosch und die Parteilose Maria Ohlig 2009 zum ersten Mal, ebenso Thomas Neises und Marlene Reusch-Lamacz. Die beiden letzten Namen sollen auch 2014 wieder auf der SPD-Kandidatenliste auftauchen, doch der von Neises erst auf Platz 19. Hier hofft man in der SPD wohl darauf, dass der jüngst als Landratskandidat seiner Partei klar gegen Amtsinhaber Günther Schartz (CDU) unterlegene Unternehmen dank seines Bekanntheitsgrad dennoch in den Rat einziehen wird.

Beschlossen werden soll die Liste am kommenden Samstag auf einem Parteitag im Bürgerhaus Trier-Nord. Zu diesem haben sich auch die früherere Trierer SPD-Vorsitzende, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, sowie der designierte OB-Kandidat der Genossen, Wolfram Leibe angesagt.

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1 Leserbrief | RSS-Abo

  1. U. Klein schreibt:

    Nee, was für ein süßes Foto!!!
    Aus dem Schammat-Protegé MUSS doch was Besonderes werden, vielleicht sogar einmal der Nachfolger vom anscheinend genesenen, großen Kurtfürst (nicht bei Boehringer – in der Staatskanzlei!).

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