Stadt präsentiert BU 14

FILSCH. Mit dem Bebauungsplan BU 14 “Ober der Herrnwiese” wird der letzte der vier Abschnitte der Entwicklungsmaßnahme “Tarforster Höhe – Erweiterung” realisiert.

Auf einer Nettowohnbaufläche von rund 7,6 Hektar sollen laut Rathaus rund 230 Wohneinheiten für unterschiedliche Nachfragesegmente entstehen. In einer Veranstaltung des Stadtplanungsamts am Donnerstag, 20. Juni, 19 Uhr, Foyer der Wilhelm-Hubert-Cüppers-Schule (Trimmelter Hof 201), werden Details präsentiert. Das im Stadtteil Filsch liegende Baugebiet BU 14 bildet den östlichen Abschluss des Großprojekts. Im Vordergrund stehen erneut ein- bis zweigeschossige Einfamilienhäuser. Wie in den vorherigen Abschnitten entstehen aber im nördlichen Bereich auch zwei- bis dreigeschossige Mehrfamilienhäuser. Im Westen werde das Gelände wie in den Nachbargebieten von hochwertigen, multifunktionalen Grünanlagen umgeben, kündigt die Stadt an; im Osten schließt sich die freie Landschaft an.

Die Stadt will erneut die Realisierung von Baugruppenprojekten unterstützen. Dabei nehmen private Bauherren die Planung, Ausschreibung und Errichtung der Gebäude zusammen in Angriff und können so die Kosten reduzieren. Im Vordergrund steht außerdem die Entstehung von Nachbarschaftsgemeinschaften mit positiven Synergieeffekten. Denkbar seien auch generationsübergreifende, barrierefreie Wohnformen und ökologisches Bauen. Potenzielle Gemeinschaften will die Stadt so weit möglich begleiten und unterstützen.

Interessenten können sich mit dem Stadtplanungsamt, Christiane Schwarz, Telefon: 0651/718-2614, in Verbindung setzen. Außerdem wird durch spezielle Zielvorgaben der zunehmenden Nachfrage nach barrierefreien Wohnhäusern und der Entstehung sozial geförderter Angebote Rechnung getragen. Die Planungsunterlagen können vom 21. Juni bis 5. Juli im Internet (www.trier.de/bauleitplanung) eingesehen werden. Die Abgabe von Anregungen und Stellungnahmen beim Planungsamt ist bis Freitag, 5. Juli, möglich per Post (Postfach 3470, 54224 Trier) oder E-Mail: stadtplanungsamt@trier.de.

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2 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. Sven Dahmen schreibt:

    ***EILMELDUNG***EILMELDUNG***EILMELDUNG***
    -dpa/trier- Beamen jetzt Realität…Wie bekannt wurde, ist seit vergangener Woche der bisher nur in der ScienceFiction-Literatur erfolgreiche direkte Materietransport zu einem anwendungsreifen Produkt entwickelt worden.
    Unerwartetem Beifall löste diese Nachricht in der Rheinland-Pfälzischen Provinz aus: “Nun stellt sich unsere Strategie, immer neue Wohngebiete an nahezu unerreichbaren Stellen auszuweisen, nachträglich als goldrichtig heraus…” hieß es zum Beispiel aus Trier “…wir werden Teleportas (so der in Trier präferierte Name für die Beam-Stationen) am Filscher-Häuschen und an diversen Stellen der Innenstadt, Luxembourgs und auf der A602 aufstellen und Irsch und Kürenz vollflächig in Zen-Meditationsgärten umwandeln.” Anzumerken ist, dass die Stadt-und Verkehrsplanung in Trier schon jahrzehntelang Erfahrungen jenseits der Grenzbereiche klassischer newtonscher Physik gesammelt hat: “Wo ein Körper ist, kann kein zweiter sein…ach, das haben wir auf den Anbindungswegen unserer Höhenstadtteile schon lange widerlegt und Abzweigungen im rechten Winkel zur Realität sind eigentlich unser Tagesgeschäft”, verlautet es dazu selbstbewusst aus dem zuständigen Dezernat, “…nun lösen sich für unsere Bürger mit einem einfachen ‘Beam me up, Simone!’ sämtliche Probleme!”.

  2. V.Clemens schreibt:

    @Sven Dahmen: Danke!
    Anzumerken ist, das Frau Birk dort wohl ausschließlich Wohnungen bauen will, die für Familien mit geringen und mittleren Einkommen genutzt werden sollen.
    So die Gerüchte.

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