Stahltürme in der Basilika

TRIER. An diesem Montag beginnt der Aufbau der neuen Hauptorgel der Konstantin-Basilika. Damit das gewaltige Instrument seinen Platz an der Südwand der Basilika in neun Metern Höhe einnehmen kann, brauchte es ein entsprechendes Gerüst.

Geo044361OrgelbauBasilika_01-ScharfenbergerDrei Stahltürme, einen Verbindungsgang sowie eine Spindeltreppe wurden in den letzten acht Wochen durch vier Monteure der Stahlbaufirma Weiner aus Görlitz montiert. Allein die drei Stahltürme haben ein Gewicht von 15 Tonnen, wobei die größten Einzelträger bis zu 10 Metern lang und alleine schon eine Tonne schwer sind. Die Herausforderung dabei: Diese Teile in einer Höhe von neun Metern ohne Kran zu heben und zu befestigen, so dass die neue Hauptorgel ihr Grundgerüst erhält.

Knut-Heinz Weiner von der Firma Weiner ist zuständig für dieses besondere Aufgabe: “Es war sehr beeindruckend für uns, in einem geschlossenen Gebäude wie der Konstantin-Basilika eine räumliche Stahlkonstruktion zu errichten, welche die Höhe eines Einfamilienhauses weit übersteigt und trotzdem so klein und filigran in dem historischen Gebäude wirkt.” Diese Herausforderung habe seine Firma jedoch gerne angenommen, so Weiner weiter: “In der Ausschreibung für die Stahltürme und Spindeltreppe sahen wir eine sehr interessante und reizvolle Aufgabe. Deshalb ist es für uns eine große Ehre, an diesem Objekt mitarbeiten zu können.”

Die Arbeiten an dem Stahlgerüst sind nun fast abgeschlossen. Ab diesem Montag beginnt der Aufbau der eigentlichen Orgel. In unzähligen Arbeitsschritten werden dann Motoren, Windladen, die Spiel- und Registertraktur und schließlich rund 6000 Orgelpfeifen eingebaut – damit die neue Hauptorgel wie geplant im Advent dieses Jahres das erste Mal in der Konstantin-Basilika erklingen kann.

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4 Leserbriefe | RSS-Abo

  1. Mirko Didden schreibt:

    Und wer zahlt die bescheidene Investition?

  2. Rüdiger Bux schreibt:

    @Mirko Didden

    Das Land Rheinland-Pfalz übernimmt als Eigentümer der Basilika den größten Anteil.
    Der Rest wird durch Spenden (aktuell ca. 182000,-) finanziert.

  3. V.Clemens schreibt:

    @ Mirko Didden: Die Kosten werden durch Spenden ( Orgelpaten) und Sponsoren übernommen.

  4. V.Clemens schreibt:

    Anmerkung: Laut Bericht im SWR Fernsehen trägt der Gebäudeeigentümer(Land) die Hauptkosten.

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