Stammzellspender gesucht

TRIER. Beim Derby-Heimspiel gegen die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern an diesem Samstag werben die Trierer Miezen um Unterstützung für den an Leukämie erkrankten Nico. Der 13-jährige Junge benötigt dringend eine Stammzellspende.

Die genetischen Bedingungen einen passenden Spender zu finden, seien “nicht ideal”, heißt es in einer Mitteilung des Handball-Bundesligisten. Durch eine möglichst breite Typisierungsaktion könne jedoch vielleicht der passende Spender gefunden werden.

Die Trierer Miezen und andere Unterstützer haben sich deshalb bereit erklärt, diese Typisierung zu unterstützen und spenden einen Teil des Eintrittspreises jeder für das Heimspiel ( Beginn 19.30 Uhr) gegen Weibern gekauften Karte. Zudem ruft der Verein alle Handballer und Fans dazu auf, sich an der Typisierung zu beteiligen. Je mehr Menschen sich registrieren lassen, desto größer ist die Chance, einen passenden Stammzellspender zu finden. Eine Stammzellspende ist für den Spender lediglich eine kleine Sache, für den Empfänger aber von großer Bedeutung.

Ein Termin für die Typisierung steht bereits fest: Am Sonntag, 5. Januar, kann sich jeder gesunde Erwachsene zwischen 12 und 17 Uhr im Pfarrsaal St. Matthias (Matthiasstr. 79, Trier) als potenzieller Lebensretter registrieren lassen. Im Rahmen derselben Typisierung wird auch nach einem potenziellen Stammzellspender für einen 44 Jahre alten Mann aus Wolfsfeld in der Eifel.

Wer zusätzlich spenden will, kann dies ebenfalls tun: Die Stefan-Morsch-Stiftung hat ein Spendenkonto unter dem Stichwort: “Hilfe für Nico und Jörg” eingerichtet: Kreissparkasse Birkenfeld IBAN: DE35 5625 0030 0000 0797 90 BIC: BILADE55

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1 Leserbrief | RSS-Abo

  1. Klauspeter Bungert schreibt:

    Bei allem Respekt für die Versuche deutscher Mediziner, mithilfe der beschriebenen Maßnahmen Leben zu retten, sollten Alternativen den Patienten nicht vorenthalten werden. Bei einer Patientin mit schulmedizinisch schlechter Prognose – rezidierendes Melanom – brachte Vorgehen nach dem Naturarzt Dr. Max Gerson – keine weitere OP, keine Medikamente, keine invasiven Eingriffe – Rückzug der Tumore und Symptomfreiheit mittlerweile seit drei Jahren.
    Gerson dokumentierte bis zu seinem Tod vor einem halben Jahrhundert zahlreiche Genesungsfälle. Was bei schwersten chronischen Erkrankungen inkl. Krebs einen Durchbruch brachte, warum sollte es bei aktuellen Leukämiefällen nicht helfen?
    (Anmerkung: die blauen Infoblätter der Deutschen Krebsgesellschaft beschreiben die Gerson-Methode wissentlich oder unwissentlich falsch.)
    Infos in Trier derzeit über http://www.sigridertl.de

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