Studiwerk erhält Umweltpreis

MAINZ/TRIER. „Unsere besten Ideen für ein nachhaltiges Rheinland-Pfalz“ – unter diesem Motto hat gestern Umweltministerin Ulrike Höfken im Landesmuseum Mainz den Umweltpreis 2012 überreicht.

Die mit insgesamt 9.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an drei Projekte, darunter auch eins in Trier.

„Nachhaltigkeit braucht engagierte Unternehmen, Initiativen oder auch Privatpersonen. Die Preisträger vereinen in vorbildlicher Weise ökologische, ökonomische und soziale Interessen“, würdigte die Ministerin die diesjährigen Gewinner. Als Festredner hat man in diesem Jahr Sven Giegold, Mitglied des europäischen Parlaments und Mitbegründer von Attac, gewinnen können, der zum Thema „Wachstum oder Beschränkung – Wege zur Nachhaltigkeit“ sprach.

Den Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz 2012 erhalten in diesem Jahr neben einer Ingenieursgesellschaft in Thür und einem Gymnasium in Worms auch das Studierendenwerk Trier. Die Jury überzeugte an der Bewerbung, dass das Studierendenwerk quer durch sämtliche Unternehmensbereiche ökologisches Handeln umsetzt. Das beginnt zum Beispiel in den studentischen Wohnanlagen, wo man über 45 Prozent des Wasserverbrauchs einsparte. Besonders beeindruckt hat die Jury die Umstellung der Mensaverpflegung, die neben vegetarischer Kost, Fisch aus nachhaltigem Fischfang, Eier aus artgerechter Haltung oder Bio-Bananen aus dem Trierer Eine-Welt-Laden anbietet.

Der neunköpfigen Jury, der Vertreterinnen und Vertreter der Handwerks- sowie der Industrie- und Handelskammern, der Kommunalen Spitzenverbände, der Medien und Verbände sowie des Umweltministeriums angehörten, lagen in diesem Jahr 49 Bewerbungen zur Bewertung und Auswahl vor. Der Preis wird seit 1991 vergeben.

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1 Leserbrief | RSS-Abo

  1. Andreas Oster schreibt:

    So drastisches Wassersparen hat aus meiner persönlichen Sicht wenig mit Ökologie zu tun, wenn das Wasserwerk dafür immer öfter mit viel Wasser die Rohre freispülen muss.
    Trotzdem nicht “verbrauchtes” Leitungswasser taucht auch nicht plötzlich massenhaft in Wassermangelgebieten auf.

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