Trier – deine Künstler: Horst Schmitt

Eines der vertrautesten Gesichter der Gesellschaft für Bildenden Kunst Trier: Horst Schmitt. Foto: privat“Neue Bilder” lautet der schlichte, programmatische Titel der Ausstellung von Horst Schmitt, die am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr im zweiten Obergeschoss in der Tuchfabrik eröffnet wird. Der Maler und Grafiker, von 1998 bis 2009 Vorsitzender der Gesellschaft für Bildende Kunst Trier, zeigt hier nach 1999 und 2005 bereits zum dritten Mal Werke seines aktuellen Schaffens. Es sind farbig ausdrucksvolle, formal reduzierte abstrakte Malereien auf Papier und Leinwand. Ergänzt wird die Ausstellung durch keramische Objekte von Liane Deffert.

Wie kamen Sie zur Kunst?

Auf dem Gymnasium waren Musik und Bildende Kunst die einzigen Fächer, in denen ich wirklich gut war. Was die Musik betrifft, ist es bei der Liebhaberei geblieben. Die Bildende Kunst beschäftigt mich bis heute intensiv als Suchender und Schafffender.

Gibt es Künstler, die Sie inspirieren/inspiriert haben?

Ja, klar. Matisse, Klee, Morandi und viele andere.

Autodidakt oder Ausbildung/Studium?

Studium Grafik-Design an der FH Trier.

Gibt es ein Kunstwerk, das Sie bewundern?

Romanische Kirchen in der Auvergne.

Mit welcher/n Technik/en arbeiten Sie?

Keine Technik ist vor mir sicher.

Was gibt Ihnen Kunst?

Täglich: Freude, Entdeckungen, Erkenntnisse und Zweifel.

Was ist ihr künstlerischer Antrieb?

Jedenfalls kein wirtschaftlicher.

Können Sie von Ihrer Kunst leben?

Nein.

Wie beurteilen Sie die Künstlerszene in Trier?

Sie ist lebhaft, spannend und auf der Höhe der Zeit, und sie ist auf keinen Fall weniger kreativ als in den großen Kunstzentren.

Eines der neuen Werke von Horst Schmitt, die ab Mittwoch in der Tufa zu sehen sein werden.Wie lässt es sich in Trier als Künstler arbeiten?

Ich selbst bin mit den Bedingungen in Trier zufrieden. Wer aber den Sprung in das große Kunstgeschäft wagen will, muss raus in die Welt.

Wo kann man Ihre Werke sehen?

Zum Beispiel als große Werkschau vom 8. Januar bis zum 2. Februar im zweiten Obergeschoss in der Tuchfabrik und darüber hinaus jederzeit in meinem Atelier.

Wo würden Sie gerne mal ausstellen?

Im Guggenheimmuseum und im Wartehäuschen in Welschenhausen.

Horst Schmitt wurde 1938 geboren und absolvierte eine Ausbildung als Maler und Grafiker in München und Trier. Regelmäßig ist er mit Arbeiten an den Jahresausstellungen der Gesellschaft für Bildende Kunst beteiligt und zeigte seine Werke schon unter anderem in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Bonn, im Goethe-Institut Luxemburg, in der Galerie Gaasch in Dudelange, in der Hofgalerie Weimar, in Homburg, Saarlouis, Bad Neuenahr und mehrmals in der Region.

Weitere Infos über Horst Schmitt finden Sie hier.

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1 Leserbrief | RSS-Abo

  1. Christoph Rother schreibt:

    Fürwahr; Horst Schmitt ist ein Künstler aus Leidenschaft. Von seinen Werken zu leben war nie sein Ziel. Vielmehr Freude am Schaffen war und ist seine Obsession! Als Mensch ist er beneidenswert ehrlich und sehr umgänglich.

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