Trier soll an Boden verlieren

TRIER. Stimmt der Stadtrat zu, wird Trier an Boden verlieren. Im Zuge der Planungen des Landkreises zum Ausbau der Kreisstraßen in der Ortslage von Mertesdorf, soll sich die Gemeindegrenze zwischen der Stadt und der Ortsgemeinde im Ruwertal verändern.

Diese Lösung geht auf eine Anregung der Verbandsgemeinde Ruwer zurück.  Derzeit verläuft die Gemeindegrenze zwischen der Stadt Trier und der Ortsgemeinde Mertesdorf im Bereich der Wohnbebauung Hauptstraße 9, 11, 15, 17 und 19 durch die rückwärtigen Gärten dieser Grundstücke und durchschneidet im nördlich angrenzenden Bereich den wirtschaftlich zusammenhängenden Grundbesitz eines anliegenden Hotels und Weinguts. Ziel der vorgesehenen Änderung der Gemeindegrenze sei eine “Bereinigung dieser Grenzführung unter Berücksichtigung und Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten”. Hierdurch würde sich die Fläche des Stadtgebietes um rund 5.600 Quadratmeter verringern, beziffert das Rathaus.

Die Zustimmung des Stadtrats und aller anderen beteiligten Akteure vorausgesetzt, wird auf einer Länge von ca. 100 Metern die Baulast von der Stadt auf den Landkreis übergehen. “Die Einsparung bei den Unterhaltskosten sind bei einer Veränderung von 0,03 % bezüglich des Gesamtstraßennetzes von 350 Kilometern vernachlässigbar”, heißt es in einer Verwaltungsvorlage. Durch die Übertragung der Baulast auf den Landkreis Trier-Saarburg verringere sich der Buchwert des städtischen Infrastrukturvermögens um rund 34.000 Euro.

 

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1 Leserbrief | RSS-Abo

  1. philip trellert schreibt:

    peanuts fürwahr!
    denn trier verliert sowieso “an boden”.
    dank der deutschen bahn und dank der politik “der drei affen” ( nix sehn, hören,sagen) in berlin und mainz, wenns um verkehrsplanung geht.

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