Trier und die Trierer im Film

TRIER. Am Sonntag und am kommenden Mittwoch präsentiert die Medienwissenschaft der Universität Trier im Broadway wieder frühe Filme aus Trier.

Erstmals in korrekter Fassung wird dabei ein Filmfund aus dem Jahr 1927 gezeigt: “675jähriges Bestehen der Schifferbruderschaft Trier – St. Paulus” mit Ansichten aus dem alten Schifferviertel “Im Kroanen” und einem Schifferfestumzug, gefilmt im Auftrag des Trierer Filmpioniers Peter Marzen. Der Film wurde im Auftrag des Faches gesichert und restauriert und wird im Kino von Brigitte Braun kommentiert. Wieder auf die Leinwand kommt auch der vor genau 100 Jahren an der Mosel tagende “Internationale Marianische Kongress zu Trier 1912″ samt der “Männerwallfahrt zu dem Apostelgrabe in St. Matthias 1912″.

Zudem werden weitere frühe Trier-Filme zwischen 1903 und 1914 gezeigt, die von der Medienwissenschaft auf DVD zugänglich gemacht wurden, die hier wieder vorgestellt wird. Für diese Filme wurde eigens eine Begleitmusik komponiert und eingespielt und eine Kommentierung auf Trierisch von Addi Schäfer eingesprochen.

Abgeschlossen wird die Matinee, beide Veranstaltungen beginnen um 11 Uhr, mit einem ” Besuch in der Champagnerfabrik Mercier 1907″, der nicht nur Einblicke in die Sektherstellung vor 100 Jahren gibt. In diesem Film hat sich auch die Trierer Familie Marzen verewigt.

Vor hundert Jahren filmten Wendel, Peter und Hubert Marzen Trier und die Trierer, um möglichst viel Publikum in ihre Kinovorführung zu locken. “Mamm, geff mer zwei Groschen, eich sein och droff”, bettelten deshalb auch die Trierer Kinder, um ins Kino gehen zu dürfen.

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