Trierer Schüler ausgezeichnet

TRIER. Manuel Beh, Schüler des Trierer Humboldt-Gymnasiums, hat beim bundesweiten Plakatwettbewerb “bunt statt blau” den dritten Platz in Rheinland-Pfalz belegt. Der Gusterather setzte sich mit dem Thema “Komasaufen” auseinander.

Der Plakatwettbewerb ist Teil einer Kampagne von DAK-Gesundheit und Bundesregierung, laut Veranstalter beteiligten sich 15.000 junge Menschen. “Zum Thema Alkoholmissbrauch von Jugendlichen sind junge Künstler die glaubwürdigsten Botschafter”, so DAK-Chef Dietmar Wagner. Ihre Bilder verdeutlichten “offen und schonungslos die Risiken beim Rauschtrinken. In den Plakaten werden eigene Erlebnisse und Erfahrungen verarbeitet und die kreative Auseinandersetzung mit diesem aktuellen Thema gefördert”, so Wagner weiter.

HGT-Schuldirektor Ralph Borschel erklärte im Rahmen der Überreichung der Auszeichnung in Trier. “Die plakativen Antworten auf das Komasaufen zeigen, dass sich die Jungen und Mädchen sehr intensiv mit dieser schwierigen Problematik beschäftigt haben.” Durch die Thematisierung im Schulunterricht erlernten die Jugendlichen einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol und eine bessere Einschätzung der eigenen Grenzen”, ergänzte Christine Schmitz, Jugendschutzbeauftragte der Stadt Trier. Es ist nicht das erste Mal, dass der aus Gusterath stammende HGT-Schüler ausgezeichnet wurde – im vergangenen Jahr hatte Beh einen Nachwuchswettbewerb des Radiosenders RPR 1 gewonnen. Damals überzeugte er mit einem Moderationsbeitrag zum Musical “Rocky Horror Show”.

Nach aktueller Bundesstatistik landeten 2010 knapp 26.000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Auch Trier ist davon betroffen, was unter anderem die Ereignisse an Weiberfastnacht zeigten. Weil die Zahl der “Komasäufer” in den vergangenen Jahren bundesweit stark gestiegen ist, lädt die DAK-Gesundheit gemeinsam mit der Bundesdrogenbeauftragten und regionalen Schirmherren seit drei Jahren Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren zum Plakatwettbewerb “bunt statt blau” ein. Die Aktion gilt laut Sucht- und Drogenbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne.

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