Verhaltene Resonanz

TRIER. Noch Plätze frei: Bis Mittwochnachmittag hatten sich erst 20 Trierer für den morgen stattfindenden Bürgerworkshop zur Römerbrücke angemeldet. Die Teilnehmer sollen Ideen für einen städtebaulichen Wettbewerb einbringen.

Im kommenden Frühjahr will die Stadt den Wettbewerb, in dessen Rahmen Konzepte für eine städtebauliche Aufwertung der Römerbrücke und ihres unmittelbaren Umfelds entwickelt werden sollen, ausloben.  Anders als bei einem vergleichbaren Wettbewerb zur Porta Nigra, dessen Siegerentwurf auf ein verheerendes Echo stieß, möchte die Stadt dieses Mal die Bürger frühzeitig einbinden.

Doch die Resonanz hält sich bislang in Grenzen, weshalb man im Rathaus auf weitere kurzfristige Anmeldungen hofft. Dass der Run auf den Workshop ausblieb, dürfte wohl auch darauf zurückzuführen sein, dass in vergleichbaren Veranstaltungen entwickelte Ideen bis heute nicht annähernd umgesetzt wurden, etwa zum Bahnhofsumfeld. Auf der anderen Seite wollte die Stadtverwaltung nun Vorschläge für eine Aufwertung des Alleenrings im Bereich der Ostallee umsetzen. Auch zu diesem Thema gab es vor einigen Jahren eine Bürgerbeteiligung, bei der die Teilnehmer zu dem Ergebnis gelangten, dass die Tankstelle einer Steigerung der Attraktivität des Grünzugs im Wege steht.

Während Verwaltung und Stadtvorstand nun an dem Beschluss vom März 2009, den Pachtvertrag zum 31. Dezember 2012 zu beenden, festhalten, folgt eine Mehrheit des Rats der Forderung von Tankstellen-Fans, die sich vor allem im Internet formierten und ihren Protest via Facebook kundtaten. Nach FWG, FDP und Linke kündigte nun auch die CDU an, für eine erneute Verlängerung des Pachtvertrags einzutreten.

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